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Theorien und Modelle der BWL - I

Effizienz, Effektivität, Gutenbergsches System der Produktionsfaktoren

Title: Theorien und Modelle der BWL - I

Term Paper , 2007 , 11 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marko Haselböck (Author)

Business economics - General
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Die erste Fragestellung beinhaltet die Effektivität und Effizienz bei der hessischen Polizei. Der Verfasser ist derzeit beim 12. Polizeirevier des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main als Polizeioberkommissar im Streifen- und Ermittlungsdienst tätig.
Beleuchtet werden die folgenden Arbeits- und Tätigkeitsbereiche „Onlinewache“, „Rollendes Revier“ und „ComVor – Computergestützte Vorgangsbearbeitung“.
Bei den drei Tätigkeitsbereichen werden die Effektivität und Effizienz der einzelnen Projekte und Bearbeitungssoftware veranschaulicht.
Deutlich soll hierbei werden, dass es gerade bei der Polizei nicht immer möglich ist Effizienz und Effektivität miteinander zu vereinen.

Im zweiten Teil wird die derzeitige Arbeitssituation des Verfassers anhand des Gutenbergschen Systems der Produktionsfaktoren beschrieben und analysiert. Es wird versucht, alle wesentlichen Elemente mit dem Faktorensystem zu erfassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2. Zeigen Sie bitte anhand von drei Beispielen aus Ihrem derzeitigen Tätigkeitsbereich auf, dass Effizienz und Effektivität nicht immer gleichzeitig vorliegen müssen! Erläutern Sie bitte Ihre Argumentation!

2.1 Begrifflichkeiten „Effektivität“ und „Effizienz“

2.2 Die Onlinewache der hessischen Polizei

2.3 Das „Rollende Revier“

2.4 ComVor – Computergestützte Vorgangsbearbeitung

3. Bitte beschreiben und systematisieren Sie anhand des Gutenbergschen Systems der Produktionsfaktoren Ihre derzeitige Arbeitssituation! Lassen sich alle wesentlichen Elemente mit dem Faktorensystem erfassen? Erläutern Sie bitte Ihre Argumentation!

3.1 Begrifflichkeit „Produktionsfaktoren“

3.2 Originäre Faktoren (Elementarfaktoren)

3.3 Derivative Faktoren (Dispositive Faktoren)

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht die betriebswirtschaftliche Spannung zwischen Effektivität und Effizienz innerhalb der hessischen Polizei anhand konkreter Praxisprojekte. Ergänzend wird die polizeiliche Arbeitssituation systematisch nach dem klassischen Produktionsfaktormodell von Erich Gutenberg analysiert, um die Anwendbarkeit dieses theoretischen Konstrukts auf den öffentlichen Dienst zu prüfen.

  • Analyse der Begriffe Effektivität und Effizienz in der Verwaltungspraxis
  • Evaluation polizeilicher Projekte wie Onlinewache, Rollendes Revier und ComVor
  • Anwendung des Gutenbergschen Produktionsfaktorsystems auf polizeiliche Abläufe
  • Unterscheidung zwischen originären (Elementar-) und derivativen (dispositiven) Faktoren
  • Kritische Reflexion der Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeitsprinzipien und polizeilichem Auftrag

Auszug aus dem Buch

2.1 Begrifflichkeiten „Effektivität“ und „Effizienz“

Effektivität (engl.: effectiveness) ist der Grad der Zielerreichung, d. h. das Ausmaß, in dem die Leistungen der Verwaltung (die Produkte - Output) die beabsichtigten Wirkungen (Outcome) erreichen.

Es geht also um die Frage "Tun wir die richtigen Dinge". Auch: Nutzen für den "Kunden" bzw. den Adressaten oder die Allgemeinheit. In dieser Bedeutung politisch wichtiger als Effizienz oder Wirtschaftlichkeit. Denn: Die falschen Dinge effizient zu tun ist immer Geldverschwendung.

Definition in ISO 9000:2000: "Ausmaß, in dem geplante Tätigkeiten verwirklicht und geplante Ergebnisse erreicht werden.“

Effizienz (engl.: efficiency) ist das Verhältnis Input zu Output, Leistung zu Kosten und/oder anderen Nachteilen/Opfern. Damit entspricht "Effizienz" in vielen Fällen der Wirtschaftlichkeit.

Es geht also um die Frage: "Tun wir die Dinge richtig", im Unterschied zur Effektivität ("Die richtigen Dinge tun"). Effizienz ist wichtig, aber die falschen Dinge effizient zu tun bleibt Verschwendung und verletzt den Auftrag der öffentlichen Verwaltung. Effektivität ist also wichtiger, Strategie geht vor Effizienz.

Definition in ISO 9000:2000: "Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis und den eingesetzten Mitteln".

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung umreißt die Untersuchung der polizeilichen Arbeitsbereiche im Hinblick auf Effektivität und Effizienz sowie die theoretische Analyse der Arbeitssituation nach Gutenberg.

2. Zeigen Sie bitte anhand von drei Beispielen aus Ihrem derzeitigen Tätigkeitsbereich auf, dass Effizienz und Effektivität nicht immer gleichzeitig vorliegen müssen! Erläutern Sie bitte Ihre Argumentation!: Das Kapitel untersucht drei Praxisbeispiele (Onlinewache, Rollendes Revier, ComVor) und zeigt auf, dass gesteigerte Wirtschaftlichkeit nicht zwangsläufig eine höhere Zielerreichung garantiert.

2.1 Begrifflichkeiten „Effektivität“ und „Effizienz“: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Begriffe „Effektivität“ als Grad der Zielerreichung und „Effizienz“ als Input-Output-Verhältnis definiert und voneinander abgegrenzt.

2.2 Die Onlinewache der hessischen Polizei: Dieses Projekt wird als Beispiel für eine Einrichtung bewertet, die sowohl den Bürgern einen hohen Nutzen bietet (Effektivität) als auch durch Arbeitsentlastung überzeugt (Effizienz).

2.3 Das „Rollende Revier“: Das Rollende Revier wird als präventionsorientiertes Projekt analysiert, bei dem der hohe Grad an Zielerreichung die höheren Kosten rechtfertigt.

2.4 ComVor – Computergestützte Vorgangsbearbeitung: Die Software ComVor dient als Beispiel für eine Investition, die weder die Effektivität für den Anwender maßgeblich steigert noch durch Einsparungen bei der Papiernutzung eine Effizienzsteigerung bewirkt.

3. Bitte beschreiben und systematisieren Sie anhand des Gutenbergschen Systems der Produktionsfaktoren Ihre derzeitige Arbeitssituation! Lassen sich alle wesentlichen Elemente mit dem Faktorensystem erfassen? Erläutern Sie bitte Ihre Argumentation!: Der Hauptteil wendet Gutenbergs System auf die Polizeiarbeit an, um die Anwendbarkeit der klassischen Betriebswirtschaftslehre auf den Polizeivollzugsdienst zu prüfen.

3.1 Begrifflichkeit „Produktionsfaktoren“: Dieses Unterkapitel erläutert die klassische Unterteilung der Produktionsfaktoren in Elementar- und dispositive Faktoren nach Gutenberg.

3.2 Originäre Faktoren (Elementarfaktoren): Hier wird die menschliche Arbeitsleistung, der Einsatz von Betriebsmitteln und der Verbrauch von Werkstoffen in der polizeilichen Praxis detailliert zugeordnet.

3.3 Derivative Faktoren (Dispositive Faktoren): Der Abschnitt behandelt die Planungs- und Organisationsstrukturen des Polizeireviers als leitende Managementfunktionen.

Schlüsselwörter

Betriebswirtschaftslehre, Effektivität, Effizienz, Polizei, Gutenberg, Produktionsfaktoren, Onlinewache, Rollendes Revier, ComVor, Elementarfaktoren, Dispositive Faktoren, Verwaltung, Organisation, Planung, Strafverfolgung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert betriebswirtschaftliche Konzepte – speziell das Spannungsfeld zwischen Effektivität und Effizienz sowie das Produktionsfaktorsystem – im Kontext der polizeilichen Arbeitspraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Evaluation polizeilicher Organisationsprojekte und die theoretische Fundierung der polizeilichen Arbeitssituation anhand der klassischen Betriebswirtschaftslehre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, dass in polizeilichen Arbeitsbereichen Effektivität und Effizienz nicht immer korrelieren, und zu prüfen, ob sich die polizeiliche Realität in Gutenbergs Faktorsystem abbilden lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine praxisorientierte Analyse angewandt, die theoretische Definitionen (nach Gutenberg und ISO) mit konkreten Beobachtungen aus dem Streifen- und Ermittlungsdienst des Autors verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kritische Bewertung der Effektivität und Effizienz dreier IT- und Präventionsprojekte der Polizei sowie eine systematische Einordnung der Arbeitssituation in das Produktionsfaktorsystem.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Effektivität, Effizienz, Produktionsfaktoren, Polizeimanagement und die Bewertung spezifischer Projekte wie „ComVor“ und „Rollendes Revier“ geprägt.

Wie bewertet der Autor die „Onlinewache“?

Die Onlinewache wird als ein effizientes und effektives Projekt eingeschätzt, das durch die Vermeidung von Behördengängen einen direkten Mehrwert für den Bürger schafft und die Dienststellen entlastet.

Warum erreicht „ComVor“ laut Analyse nicht die gesetzten Ziele?

ComVor scheitert laut Autor an der mangelnden Effizienz, da trotz elektronischer Erfassung weiterhin hohe Mengen an Papierausdrucken und Unterschriften erforderlich sind, was die versprochene Arbeitserleichterung konterkariert.

Lassen sich alle Polizeielemente mit Gutenbergs System erfassen?

Ja, der Autor zeigt auf, dass sich die polizeiliche Arbeit strukturiert in menschliche Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Werkstoffe sowie die leitenden Funktionen Planung und Organisation gliedern lässt.

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Details

Title
Theorien und Modelle der BWL - I
Subtitle
Effizienz, Effektivität, Gutenbergsches System der Produktionsfaktoren
College
University of Kassel
Course
MPA-Studiengang
Grade
1,7
Author
Marko Haselböck (Author)
Publication Year
2007
Pages
11
Catalog Number
V112788
ISBN (eBook)
9783640124350
ISBN (Book)
9783640124015
Language
German
Tags
Theorien Modelle MPA-Studiengang
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marko Haselböck (Author), 2007, Theorien und Modelle der BWL - I, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112788
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