Inwiefern kann die Einführung der Kindergrundsicherung, die spezifisch auf die Kinder kreiert sind, die Kinderarmut in Deutschland verringern? In der Arbeit wird im Kapitel zwei durch den aktuellen Stand der (Kinder)Armutsforschung aufgezeigt, wieso es zu einer Reform des Familienleistungsausgleichs kommen sollte. Kapitel drei geht auf die Konzepte aus dem parteipolitischen und paritätischen Raum, die zur Veränderung des Status quo dienen sollten, ein. Diese Konzepte dienen der Veranschaulichung der Kindergrundsicherung und die monetären Transferleistungen, die damit verbunden sind. Anschließend kommt es zum Vergleich der vorgestellten Konzepte und deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Der Familienleistungsausgleich wird außerdem evaluiert. Der Schluss im Kapitel vier hebt die Kindergrundsicherung hervor, die dazu dienen soll die Kinderarmut zu verringern.
Der deutsche Sozialstaat steht vor einer Reihe von Herausforderungen. Eine davon ist die steigende Kinderarmut in Deutschland, die nicht in das Gesamtbild eines reichen Industrielands passt. Mit der Einführung der Kindergrundsicherung soll die Kinderarmut in Deutschland vermindert werden. Als armutsgefährdet gelten Kind(er) aus alleinerziehenden Familien, ihre Armutsgefährdungsquote im Jahr 2013 lag bei 43 Prozent. Diese Statistik weist auf, dass es Nachholbedarf bei der Förderung von Kind(er) in Deutschland gibt. Darüber hinaus ,steigt die Armutsgefährdungsquote mit der Zahl der Kinder bei Paarfamilien an. Durch die Aktualität und Medienpräsenz des Themas setzten sich nun Parteien, Wohlfahrtsverbände, Organisationen etc. mit der Notwendigkeit einer Reform auseinander. Daher wäre eine Reformierung des Familienleistungsausgleichs notwendig, denn die dient dazu Familien mit ein oder mehreren Kindern zu entlasten.
Inhaltsverzeichnis
- Zur Notwendigkeit einer Reform des Familienleistungsausgleichs
- Zum aktuellen Stand der (Kinder-)Armutsforschung.
- Konzepte zur Veränderung des Status quo aus dem parteipolitischen- und paritätischen Raum.......
- Bündnis 90/Die Grünen
- Paritätische Wohlfahrt
- Eine Kindergrundsicherung kann Kinderarmut vermeiden.
- Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Kinderarmut in Deutschland und untersucht die Notwendigkeit einer Reform des Familienleistungsausgleichs zur Vermeidung von Kinderarmut. Sie analysiert den aktuellen Stand der (Kinder-)Armutsforschung, beleuchtet verschiedene Konzepte aus dem parteipolitischen und paritätischen Raum, die den Status quo verändern sollen, und setzt sich schließlich mit der Kindergrundsicherung als möglicher Lösung auseinander.
- Kinderarmut in Deutschland
- Reform des Familienleistungsausgleichs
- Aktueller Stand der Armutsforschung
- Konzepte zur Veränderung des Status quo
- Kindergrundsicherung
Zusammenfassung der Kapitel
Zur Notwendigkeit einer Reform des Familienleistungsausgleichs
Dieses Kapitel beleuchtet die Herausforderungen, vor denen der deutsche Sozialstaat steht, insbesondere die steigende Kinderarmut. Es zeigt die Armutsgefährdungsquote von Kindern aus alleinerziehenden Familien auf und argumentiert für die Notwendigkeit einer Reform des Familienleistungsausgleichs, um Familien mit Kindern zu entlasten.
Zum aktuellen Stand der (Kinder-)Armutsforschung
Dieses Kapitel definiert den Begriff Armut und unterscheidet zwischen relativer und absoluter Armut. Es analysiert die Ursachen der relativen Armut in Deutschland und beleuchtet die Entwicklung der Armutsforschung in Deutschland seit den 1970er Jahren.
Konzepte zur Veränderung des Status quo aus dem parteipolitischen- und paritätischen Raum
Dieses Kapitel stellt verschiedene Konzepte vor, die aus dem parteipolitischen und paritätischen Raum kommen und die Situation der Kinder in Deutschland verbessern sollen. Es fokussiert auf die Kindergrundsicherung als ein zentrales Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Kinderarmut, Familienleistungsausgleich, Armutsforschung, relative Armut, Kindergrundsicherung, parteipolitische Konzepte, paritätische Konzepte, und soziale Sicherungssysteme.
Häufig gestellte Fragen
Kann die Einführung der Kindergrundsicherung die Kinderarmut verringern?
Ja, das Konzept der Kindergrundsicherung zielt darauf ab, durch gebündelte und höhere monetäre Transferleistungen direkt die finanzielle Situation von Familien zu verbessern und so Kinderarmut präventiv zu vermeiden.
Wer gilt in Deutschland als besonders armutsgefährdet?
Besonders betroffen sind Kinder aus alleinerziehenden Familien (Armutsquote 2013: 43 %) sowie kinderreiche Familien mit drei oder mehr Kindern.
Was ist der Unterschied zwischen relativer und absoluter Armut?
Absolute Armut beschreibt einen Zustand, in dem Grundbedürfnisse (Nahrung, Obdach) nicht gedeckt sind. Relative Armut bezieht sich auf den Lebensstandard im Vergleich zum Durchschnitt der jeweiligen Gesellschaft.
Warum wird eine Reform des Familienleistungsausgleichs gefordert?
Der aktuelle Status quo wird als unzureichend kritisiert, da er die steigende Kinderarmut in einem reichen Industrieland wie Deutschland nicht effektiv verhindert und Familien nicht bedarfsgerecht entlastet.
Welche Organisationen schlagen Konzepte zur Kindergrundsicherung vor?
Wesentliche Konzepte stammen unter anderem von der Partei Bündnis 90/Die Grünen sowie von der Paritätischen Wohlfahrt.
- Citation du texte
- Ayebatonyeseigha Christ (Auteur), 2017, Kann die Einführung der Grundsicherung die Kinderarmut in Deutschland verringern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127958