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Albert Camus: Leben und Werk

Title: Albert Camus: Leben und Werk

Seminar Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 3

Autor:in: Björn Glitscher (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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Summary Excerpt Details

Albert Camus war ein in Algerien geborener französischer Philosoph und Schriftsteller.
Mögen seine Werke heute nicht mehr allzu bekannt sein, so war er doch ein
den vierziger und fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts eine bedeutende
Persönlichkeit. Seinen größten Erfolg feierte er mit seinem Werk „Der Fremde“, welches nach wie vor als eines der wichtigsten Werke des Existenzialismus gilt. Camus selbst jedoch bezeichnet sich zeitlebens nicht als Existenzialist, entwickelte er doch eine eigene Philosophie, die sich grundlegend auf das „Absurde“ beruft, welches in dieser Arbeit näher erläutert wird.
Zahlreiche Werke wurden über Leben und Werk von Albert Camus verfasst, nur die
wichtigsten sollen in dieser Arbeit Verwendung finden. Das Hauptwerk, auf welches ich diese Arbeit stütze, wurde von Annemarie Pieper im Jahre 1984 verfasst. Pieper ist eine deutsche Philosophin und lehrte bis 2001 an den Universitäten von München und Basel.
Das Bemerkenswerte an der Philosophie Camus’ ist die enge Verwebung seiner eigenen Biografie mit den Aussagen seiner theoretischen Konstrukte. Stets lässt sich aus seinen Formulierung ein Rückschluss auf sein eigenes Leben ziehen. Dies lässt sich auch daran festmachen, dass er selbst nie von Philosophie sprach, wenn seine Ideen gemeint waren, sondern von Überlegungen.
In dieser Arbeit werde ich also zunächst näher auf das Leben Albert Camus’ eingehen, seinen Werdegang hin vom in ärmlichen Verhältnissen in Algerien aufgewachsenen Jungen hin zum Nobelpreisträger schildern und im zweiten Abschnitt die Grundgedanken seiner Philosophie, ich erlaube mir diesen Begri zu verwenden, vorstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Biografie

3 Die Philosophie Albert Camus’

3.1 Der Mensch im Zustand des Absurden

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und die philosophischen Grundgedanken von Albert Camus, wobei sie insbesondere die enge Verwebung seiner Biografie mit seinem theoretischen Denken hervorhebt, um ein Verständnis für seine Auseinandersetzung mit dem Begriff des Absurden zu gewinnen.

  • Biografischer Werdegang von Albert Camus
  • Die Philosophie des Absurden
  • Das Spannungsfeld zwischen Mensch und Welt
  • Auseinandersetzung mit Selbstmord und Nihilismus
  • Die Bejahung des Lebens trotz Sinnlosigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Mensch im Zustand des Absurden

Der Kern von Camus Philosophie ist das von ihm so bezeichnete Absurde. Camus selbst spricht lediglich von Überlegungen, verneint es, ein Philosoph zu sein. Was ihn interessiert, „ist, zu wissen, wie man sich verhalten soll. Und genauer, wie man sich verhalten soll, wenn man weder an Gott noch an die Vernunft glaubt.“

Diese Suche nach nach einem Leitfaden begründet sich sich in den Jahren 1938 bis 1941. Zu jener Zeit hat er „angesichts der Welt, der Geschichte und seines eigenen Leben ein Gefühl von Absurdität empfunden“ Diese Überlegung ist ein Resultat der zahlreichen Rückschläge, die Camus zeitlebens widerfuhren: Das Auftreten seines Lungenleidens, das Scheitern seiner Ehe, Misserfolg im Studium und das Zewürfnis mit der Kommunistischen Partei Algeriens führten zu einem Gefühl der Bindungslosigkeit und Desorientierung in dieser Welt. Von sich selbst schließt Camus auf den Menschen und konstatiert, dass eben jener sich als Fremder und Verstoßener, die Gemeinschaft Vermissender empfindet. Dieses Gefühl beschreibt er anhand von Schilderungen des Alltags, deren Aussage lautet, dass das Leben stets durchstrukturiert, geplant und vorhersehbar ist.

Dieses Konstrukt funktioniert für lange Zeit womöglich ohne hinterfragt zu werden, doch der Moment des Einsturzes dieser Lebensgrundlage scheint unausweichlich: Er vollzieht sich in dem Moment, in welchem sich der Mensch die Frage nach dem „Warum“ stellt. Mit einem Mal erscheint der bisher gewohnte und Sicherheit vermittelnde Ablauf des Lebens als ein sich wieder und wieder vollziehender Zyklus des ewig Gleichen. Diese Erkenntnis führt schließlich zu dem Schluss, dass das Leben, wie es sich bisher gestaltet hat, sinnlos ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Person Albert Camus ein und begründet die methodische Vorgehensweise, bei der seine Biografie als Schlüssel zum Verständnis seines theoretischen Werkes genutzt wird.

2 Biografie: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg von Albert Camus nach, von seiner Kindheit in ärmlichen Verhältnissen in Algerien bis hin zu seinen Erfolgen als Schriftsteller und seinem frühen Tod.

3 Die Philosophie Albert Camus’: Hier werden die Kerngedanken von Camus’ Philosophie expliziert, wobei der Fokus insbesondere auf der Entwicklung und Konsequenz des Begriffs des Absurden liegt.

3.1 Der Mensch im Zustand des Absurden: Dieser Abschnitt analysiert das Absurde nicht als Eigenschaft der Welt, sondern als Resultat des Spannungsfeldes zwischen dem menschlichen Bedürfnis nach Sinn und der tatsächlichen Sinnlosigkeit der Welt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und plädiert dafür, Camus’ Überlegungen als Aufforderung zur bewussten Lebensgestaltung zu verstehen.

Schlüsselwörter

Albert Camus, Absurdes, Philosophie, Biografie, Existenz, Sinnsuche, Selbstmord, Mythos von Sisyphos, Fremder, Nihilismus, Lebensbejahung, Existenzialismus, Algerien, Bewusstsein, Sinnlosigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und dem philosophischen Denken von Albert Camus, wobei sie aufzeigt, wie seine persönlichen Lebenserfahrungen sein Verständnis der Welt und der menschlichen Existenz geprägt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Biografie des Autors, der Begriff des Absurden als philosophisches Kernkonzept sowie die ethischen Schlussfolgerungen, die Camus aus der wahrgenommenen Sinnlosigkeit der Welt zieht.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Begriff des Absurden bei Camus zu erläutern und nachzuweisen, dass dieser keine resignative Weltsicht, sondern eine Aufforderung zur aktiven Lebensbejahung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine hermeneutische Vorgehensweise, indem sie das Werk von Albert Camus vor dem Hintergrund seiner Biografie interpretiert und dabei primär auf die Analysen der Philosophin Annemarie Pieper zurückgreift.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen biografischen Teil, der den Werdegang von Camus beschreibt, und einen philosophischen Teil, in dem die Theorie des Absurden sowie die Auseinandersetzung mit Themen wie dem Selbstmord detailliert analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Albert Camus, das Absurde, Existenz, Sinnsuche, Lebensbejahung und die Verbindung von Biografie und Philosophie.

Inwiefern beeinflusste Camus' Tuberkulose-Erkrankung sein Denken?

Die Erkrankung konfrontierte ihn früh mit der eigenen Sterblichkeit und trug maßgeblich dazu bei, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod und der Sinnlosigkeit zu zentralen Motiven seines späteren Werkes wurden.

Warum lehnt Camus den Selbstmord als Lösung für das Absurde ab?

Camus argumentiert, dass der Selbstmord lediglich eine Flucht darstellt. Wahre Freiheit und Sinn ergeben sich erst aus der ständigen, bewussten Konfrontation mit dem Absurden, anstatt diesem durch den Tod auszuweichen.

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Details

Title
Albert Camus: Leben und Werk
College
University of Education Freiburg im Breisgau
Course
Was ist Wahrheit?
Grade
3
Author
Björn Glitscher (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V112843
ISBN (eBook)
9783640124572
ISBN (Book)
9783640125012
Language
German
Tags
Albert Camus Leben Werk Wahrheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Björn Glitscher (Author), 2008, Albert Camus: Leben und Werk, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112843
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