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Mittel- und langfristige Außenhandelsfinanzierung

Título: Mittel- und langfristige Außenhandelsfinanzierung

Trabajo Escrito , 2007 , 23 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Lia Cheung (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Die deutsche Wirtschaft ist stark exportorientiert und Deutschland wird nicht selten als „Exportweltmeister“ bezeichnet. Oft sind nicht nur der Preis und die Qualität der Güter und Dienstleistungen ausschlaggebend bei der Beantwortung der Frage, wer sich am Weltmarkt durchsetzt, sondern auch die Finanzierungsmöglichkeiten eines Exportgeschäfts spielen eine wichtige Rolle.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung der mittel- und langfristigen Außenhandelsfinanzierung. Sie soll einen Überblick über die einzelnen Instrumente der mittel- und langfristigen Exportfinanzierung verschaffen.
Hierzu wird in Kapitel 2 zunächst der Begriff der Außenhandelsfinanzierung definiert. In Kapitel 3 folgt eine Darstellung der Grundformen und Kapitalquellen der mittel- und langfristigen Außenhandelsfinanzierung. Gegenstand des 4. und 5. Kapitels sind Lieferantenkredite bzw. Bestellerkredite und in Kapitel 6 und 7 folgt die Behandlung der Themen Forfaitierungen und Leasing. Die Arbeit schließt mit einem Fazit ab.

2. Außenhandelsfinanzierung
2.1 Der Begriff „Außenhandelsfinanzierung“
Unter dem Begriff der Außenhandelsfinanzierung werden sämtliche Maßnahmen zur Finanzierung von Import- und Exportgeschäften verstanden.
Die Außenhandelsfinanzierung im engeren Sinne ist die Deckung des Kapitalbedarfs für den Zeitraum des Land-, Luft- oder Seetransports vom Exporteur zum Importeur einschließlich der Übernahme eventueller Liefer- und Zahlungsrisiken. Im weiteren Sinne wird darüber hin-aus neben der Abwicklung des Zahlungsverkehrs auch die Finanzierung der Produktionsdauer bzw. des Wareneinkaufs beim Exporteur und die Aufnahme bzw. Gewährung von Lieferanten- oder Bankkrediten für einen kurzfristigen (i. d. R. unter 12 Monaten), mittel- oder langfristigen Zeitraum verstanden.

2.2 Abgrenzung der Finanzierungsalternativen nach der Dauer des Kapitalbedarfs
Kurzfristige Außenhandelsfinanzierung
Als kurzfristige Außenhandelsfinanzierungen werden in der Regel solche Finanzierungen bezeichnet, die eine Laufzeit von bis zu einem Jahr haben. Sie werden im internationalen Handel vor allem dazu gebraucht, um eingeräumte Zahlungsziele sowie Transportzeiten zu finanzieren bzw. eventuelle Wartezeiten, die bis zum Absatz der Produkte entstehen, zu überbrücken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Außenhandelsfinanzierung

2.1 Der Begriff „Außenhandelsfinanzierung“

2.2 Abgrenzung der Finanzierungsalternativen nach der Dauer des Kapitalbedarfs

3. Grundformen und Kapitalquellen

3.1 Grundformen der mittel- und langfristigen Außenhandelsfinanzierung

3.2 Kapitalquellen der mittel- und langfristigen Außenhandelsfinanzierung

4. Lieferantenkredite

4.1 Finanzierungen aus eigenen Mitteln der Banken und Sparkassen

4.2 Kredite aus Plafond A

4.3 AKA-Globalkredit aus Plafond A

4.4 Kredite der KfW IPEX-Bank

5. Bestellerkredite

5.1 Finanzierungen aus eigenen Mitteln der Banken

5.2 Kredite aus Plafond C

5.3 Kredite aus Plafond D

5.4 Kredite aus Plafond E

5.5 Kredite der KfW IPEX-Bank

6. Forfaitierungen

7. Leasing

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen detaillierten Überblick über die Instrumente der mittel- und langfristigen Außenhandelsfinanzierung. Ziel ist es aufzuzeigen, wie deutsche Exporteure durch verschiedene Kreditformen und Finanzierungslösungen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Exportgeschäfte sichern und den Kapitalbedarf ihrer internationalen Abnehmer decken können.

  • Definition und Abgrenzung der Außenhandelsfinanzierung
  • Systematisierung der Grundformen (Lieferantenkredit, Bestellerkredit, Forfaitierung)
  • Analyse der beteiligten Kapitalquellen (Geschäftsbanken, AKA, KfW)
  • Detaillierte Erläuterung der AKA-Kreditplafonds und KfW-Finanzierungsprogramme
  • Darstellung der Finanzierung mittels Leasing-Modellen

Auszug aus dem Buch

Forfaitierungen

Die Forfaitierung ist der regresslose Ankauf/Verkauf einzelner mittel- oder langfristiger Forderungen aus dem internationalen Handel. Der Begriff „Forfaitierung“ ist aus dem französischen „à forfait“ abgeleitet worden und bedeutet „in Bausch und Bogen“; ein Verkauf à forfait ist also ein Forderungsverkauf mit allen damit verbundenen Risiken.

Die Forfaitierung kann sowohl zur Finanzierung von Import- als auch Exportgeschäften verwendet werden. Für den Importeur führt die Forfaitierung zu einem Bargeschäft. Durch den Verkauf eines Sola-Wechsels kann er seinen Import aus dem Diskonterlös bar bezahlen. Für den Exporteur hat die Forfaitierung verschiedene Vorteile. Zunächst dient sie der Refinanzierung seines Lieferantenkredits, indem ein Exportgeschäft in ein Inlandsbargeschäft umgewandelt wird. Dies führt auch unmittelbar zu einer Liquiditätsverbesserung sowie zu einer Bilanzentlastung.

Des Weiteren wird mit der Forfaitierung das politische, das wirtschaftliche sowie das Wechselkursrisiko an die Forfaitierungsgesellschaft übergeben. Ein politisches Risiko ist ein Länderrisiko, d. h. eine Vertragserfüllung wird aufgrund von Ausfuhrverboten durch die Bundesregierung, Einfuhrverboten, Embargos, Boykotten oder Kriegen verhindert. Wirtschaftliche Risiken sind dagegen Delkredererisiken, d. h. der Schuldner ist beispielsweise aufgrund von einer Insolvenz nicht in der Lage, die Forderung zu begleichen. Schließlich kann der Exporteur durch die Forfaitierung Verwaltungskosten sparen, die z.B. durch Buchungen, Mahnungen, Inkasso oder Terminüberwachung entstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Bedeutung von Finanzierungsmöglichkeiten für den Erfolg deutscher Exportgeschäfte auf dem Weltmarkt.

2. Außenhandelsfinanzierung: Es werden der Begriff der Außenhandelsfinanzierung definiert und Finanzierungsalternativen nach ihrer zeitlichen Dauer unterschieden.

3. Grundformen und Kapitalquellen: Vorstellung der Instrumente Lieferantenkredit, Bestellerkredit und Forfaitierung sowie die Rolle von Spezialkreditinstituten und Geschäftsbanken.

4. Lieferantenkredite: Detaillierte Betrachtung von Finanzierungen durch Banken sowie der speziellen Kreditlinien (Plafond A) der AKA.

5. Bestellerkredite: Analyse der Abwicklung von Finanzkrediten an Importeure und Vorstellung der verschiedenen Plafonds der AKA sowie der KfW.

6. Forfaitierungen: Beschreibung des regresslosen Forderungsverkaufs als Instrument zur Risikominimierung und Liquiditätsverbesserung.

7. Leasing: Erläuterung der entgeltlichen Überlassung von Wirtschaftsgütern anhand der Formen Operate-Leasing und Financial-Leasing.

8. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Finanzierungsinstrumente als wesentliche Unterstützung für die Exportwirtschaft.

Schlüsselwörter

Außenhandelsfinanzierung, Exportgeschäft, Lieferantenkredit, Bestellerkredit, Forfaitierung, Leasing, AKA, KfW, Finanzierungsinstrumente, Länderrisiko, Hermes-Deckung, Investitionsgüter, Refinanzierung, Zahlungsziel, Kapitalquellen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die verschiedenen Finanzierungsinstrumente, die deutschen Unternehmen zur Absicherung und Abwicklung von mittel- bis langfristigen Exportgeschäften zur Verfügung stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Systematik von Lieferanten- und Bestellerkrediten, der Einsatz von Forfaitierungen sowie die Finanzierung über Leasing-Modelle unter Einbeziehung relevanter Kapitalquellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Instrumente der Exportfinanzierung zu geben, um aufzuzeigen, wie komplexe Exportgeschäfte trotz politischer oder wirtschaftlicher Risiken realisierbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine deskriptive Methode, um die verschiedenen Finanzierungsformen anhand von Fachliteratur zu erläutern und ihre Anwendung durch Fallbeispiele und Tabellen zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundformen (Kredite, Forfaitierung, Leasing) und eine detaillierte Analyse der Kreditplafonds der AKA sowie der Rolle der KfW IPEX-Bank.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Außenhandelsfinanzierung, Lieferantenkredit, Bestellerkredit, Forfaitierung, AKA, KfW, Hermes-Deckung und Investitionsgüter.

Wie unterscheidet sich der Bestellerkredit vom Lieferantenkredit?

Beim Lieferantenkredit finanziert die Bank den Exporteur, damit dieser dem Importeur Zahlungsziele einräumt. Beim Bestellerkredit hingegen gewährt das Kreditinstitut dem Importeur direkt einen Finanzkredit zur Begleichung der Kaufpreisforderung.

Welche Rolle spielt die Hermes-Deckung bei den vorgestellten Krediten?

Die Hermes-Deckung dient als staatliche Exportsicherung, um politische und wirtschaftliche Risiken im Ausland abzusichern, was bei mittel- bis langfristigen Finanzierungen häufig eine notwendige Voraussetzung ist.

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Detalles

Título
Mittel- und langfristige Außenhandelsfinanzierung
Universidad
Bochum University of Applied Sciences
Curso
Außenhandel
Calificación
1,0
Autor
Lia Cheung (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
23
No. de catálogo
V112906
ISBN (Ebook)
9783640122769
ISBN (Libro)
9783640124114
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mittel- Außenhandelsfinanzierung Außenhandel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lia Cheung (Autor), 2007, Mittel- und langfristige Außenhandelsfinanzierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112906
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