Diese Hausarbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der Verkaufsförderung im Rahmen des Marketing-Mix darzustellen und praxisnah zu veranschaulichen.
Zunächst werden in Kapitel zwei die allgemeinen Definitionen erläutert und in das Thema des Einzelhandels eingeführt. Außerdem wird folgende Forschungsfrage thematisiert: Warum ist der stationäre Einzelhandel trotz Boom des Onlinehandels immer noch so beliebt? In Kapitel drei wird näher auf die Besonderheiten des Handelsmarketings eingegangen und in Kapitel vier diese Thematik an regionalen Einzelhändlern genauer untersucht. Die Arbeit endet mit einem abschließenden Fazit.
Aufgrund der Fülle an Informationen und Bereichen des Handelsmarketings wird sich diese wissenschaftliche Arbeit auf die Thematik des stationären Einzelhandels beschränken und die vorher aufgeführten Fragen auf diese Materie abgrenzen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen des Handelsmarketing
2.1 Definition und Bedeutung
2.2 Betriebsformen im Handel
2.3 Vor - und Nachteile des stationären Einzelhandels
3. Besonderheiten des Handelsmarketings
3.1 Standortwahl
3.2 Preiswettbewerb und Rabattaktionen
3.3 Verkaufsraumgestaltung und Sortimentspolitik
3.4 Dienstleistungsgestaltung
3.5 Handelsmarken
3.6 Absatzwerbung
3.7 Online-Vertrieb
4. Besonderheiten des Handelsmarketings an Praxisbeispielen
4.1 Douglas in Jena (Goethe Galerie)
4.2 Globus in Hermsdorf
5. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung und Umsetzung von Verkaufsförderung im stationären Einzelhandel innerhalb des Marketing-Mix zu analysieren und kritisch zu beleuchten, warum dieser trotz des Wachstums des Online-Handels weiterhin Bestand hat.
- Grundlagen des Marketings und der Handelsbetriebsformen
- Analyse spezifischer Marketingbesonderheiten im stationären Handel
- Vergleich zwischen stationärem Handel und Online-Konkurrenz
- Praxisbeispiele zur Marketingstrategie (Douglas und Globus)
- Bewertung von Standortwahl und Kundenbindungsinstrumenten
Auszug aus dem Buch
3.1 Standortwahl
Die Standortwahl beschäftigt sich mit der Frage, an welchem Ort das Einzelhandels-unternehmen seine Ware verkauft und Leistung erbringt. Dadurch, dass diese Entscheidung maßgeblich für den Umsatz des Händlers ist, sollte dies unter Berücksichtigung mehrerer Faktoren abgewogen und entschieden werden (vgl. Scharf et al., 2015: S.29). Die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Standortwahl bilden hierbei die Betriebsfläche, der Mietpreis, die Wettbewerbssituation, das Standort-image und die Kaufkraft des Gebietes. Aber auch die Entfernung zum Lieferanten bzw. Hersteller bezüglich der Liefer- und Lagerkosten. Des Weiteren ist die Erreichbarkeit und Sichtbarkeit des Standorts essenziell, um die Bekanntheit eines Unternehmens zu steigern (vgl. Theis, 2006: S.390f). „Der qualitativ beste Standort trägt die Bezeichnung „1A-Lage“, ist zentral gelegen, prestigebehaftet und hochpreisig“ (Theis, 2006: S.384). Dementsprechend haben absteigende 1B oder 1C Lagen (Seitenstraßen) wesentlich niedrigere Mietpreise, jedoch auch einen geringeren Bekanntheitsgrad und abnehmende Passantenströme. Eine Ausnahme bildet vor allem der Lebensmitteleinzelhandel und Fachmärkte auf der „grünen Wiese“. Diese sind „sehr gut von Hauptverkehrsstraßen aus sichtbar, verfügen über eine hervorragende Verkehrs-anbindung, zahlreiche Parkmöglichkeiten und sehr große Verkaufsflächen“ (Theis, 2006: S. 386f).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der Relevanz des stationären Einzelhandels im Kontext der modernen Marktwirtschaft.
2. Grundlagen des Handelsmarketing: Erläuterung grundlegender Definitionen sowie eine Übersicht verschiedener Betriebsformen und deren Vor- und Nachteile.
3. Besonderheiten des Handelsmarketings: Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren im Handel wie Standortwahl, Preispolitik, Ladengestaltung und Online-Konkurrenz.
4. Besonderheiten des Handelsmarketings an Praxisbeispielen: Konkrete Untersuchung der Marketingstrategien bei Douglas in Jena und Globus in Hermsdorf.
5. Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des stationären Einzelhandels.
Schlüsselwörter
Handelsmarketing, stationärer Einzelhandel, Standortwahl, Marketing-Mix, Sortimentspolitik, Douglas, Globus, Kundenbindung, Absatzwerbung, Online-Vertrieb, Wettbewerb, Betriebsformen, Verkaufsraumgestaltung, Rabattaktionen, Markenstrategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die strategische Bedeutung und die spezifischen Maßnahmen des Handelsmarketings im stationären Einzelhandel.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die Standortwahl, Preisgestaltung, Sortimentspolitik, Absatzwerbung sowie der Umgang mit der wachsenden Konkurrenz durch den Online-Handel.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Rolle des Marketings für den stationären Handel zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie Händler trotz veränderter Konsumbedingungen ihre Kunden binden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Grundlagen sowie die Untersuchung konkreter Praxisbeispiele zur Veranschaulichung der Strategien.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Betriebsformen vor allem die operativen Marketinginstrumente wie Standortwahl, Preiswettbewerb und Kundenbindung vertieft.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Handelsmarketing, stationärer Einzelhandel, Marketing-Mix, Standortwahl, Kundenbindung und Digitalisierung.
Welche Rolle spielt die „grüne Wiese“ bei der Standortwahl?
Die „grüne Wiese“ bietet laut Arbeit den Vorteil einer hervorragenden Verkehrsanbindung, guter Sichtbarkeit von Hauptverkehrsstraßen aus und Platz für große Verkaufsflächen.
Warum ist die Douglas Beauty Card strategisch wichtig?
Sie dient als Instrument der Kundenbindung, indem sie durch Punktesammeln und exklusive Angebote Anreize für den Einkauf sowohl vor Ort als auch online schafft.
Wie unterscheidet sich der Ansatz von Globus in Bezug auf die Digitalisierung?
Globus setzt verstärkt auf digitale Lösungen wie den „Scan & Go“-Service, um den Einkaufsprozess für den Kunden zu beschleunigen und die Effizienz zu steigern.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Besonderheiten des Handelsmarketings. Der stationäre Einzelhandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1129146