Klaus von Beyme. Sein Leben, Werk und Einfluss auf die deutsche Politikwissenschaft


Seminararbeit, 2021

30 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Vita von Beymes
2.1 Kindheit und Jugend
2.2 Studienzeit
2.3 Der Wissenschaftler von Beyme

3. Von Beyme und der Vergleich
3.1 Der Vergleich in der Politics- und Polity-Perspektive
3.2 Der Vergleich in der Policy-Perspektive

4. Von Beymes Länderschwerpunkte
4.1 Deutschland
4.2 USA
4.3 Sowjetunion und Osteuropa

5. Politische Theorie von Beymes

6. Von Beymes Einfluss auf die Politikwissenschaft in Deutschland

Literaturverzeichnis
Primärliteratur
Sekundärliteratur

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Mit mehr als 40 Monografien1 hat Klaus von Beyme allein in quantitativer Hinsicht den nachfolgenden Generationen von Politikwissenschaftler*innen ein umfangreiches Schaffenswerk hinterlassen. Bezeichnend ist dabei neben der alleinigen Anzahl von Beymes Veröffentlichungen, dass er sich mit nahezu allen Teilgebieten der Politikwissenschaften befasste. So setzte er sich mit einer Vielzahl westlicher parlamentarischer Regierungssysteme in einem Zeitraum von fast 200 Jahren auseinander, legte gleichzeitig Untersuchungen zur praktischen Politikgestaltung in realsozialistischen Ländern vor, forschte zur Verbindung von Kultur, Kunst und Architektur mit der Politik und veröffentlichte umfassende Überblicke zur deutschen und internationalen politischen Theorie. Das sich die Beschäftigung mit diesen Werken im Rahmen der hier vorliegenden Arbeit lohnt, zeigen die Rankings zur Rezeption von Politikwissenschaftler*innen, in denen von Beyme auch noch nach seiner Emeritierung im Bereich der Vergleichenden Politikwissenschaft sowie der Politischen Theorie vordere Platzierungen innehatte. Darüber hinaus werden seine Standardwerke zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland und der politischen Theorie bis heute in neuen Auflagen herausgegeben.2

Das Werk von Beymes und dessen Einfluss auf die Politikwissenschaft in Deutschland wurde bereits überblicksartig in einem Aufsatz von Jun und Ziemer aus dem Jahr 2014 beleuchtet.3 Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel hierauf aufbauend noch einmal andere Schwerpunkte und Perspektiven des Forschungswerks von Beymes aufzuzeigen und dabei die Frage zu beantworten in welcher Weise von Beyme die deutsche Politikwissenschaft geprägt hat. Hierzu werden neben den Primärwerken von Beymes verschiedene Sekundärwerke in die Untersuchung einbezogen, die sich mit der Person von Beymes und seinen Veröffentlichungen befassen.

Die Herausforderung liegt dabei in dem Umstand begründet das oben skizzierte umfangreiche Schaffenswerk von Beymes komprimiert auf die prägendsten Aspekte darzustellen und gleichzeitig den Einfluss seiner Vita auf die Werke nicht außer Acht zu lassen. Um dies zu erreichen, wird zunächst ein Überblick über den Lebenslauf von Beymes gegeben, bevor in einzelnen Kapiteln von Beymes Forschungsschwerpunkte in Form des Vergleichs, seiner einzelnen Länderschwerpunkte und der politischen Theorie dargestellt werden. Die Arbeit schließt zuletzt mit einem Kapitel, indem die Erkenntnisse aus der Vita und den Forschungsschwerpunkten zusammengebracht werden und zur Beantwortung der Leitfrage nach der Prägung der deutschen Politikwissenschaft durch von Beyme genutzt werden.

2. Die Vita von Beymes

Von Beymes Lebenslauf wird im Folgenden anhand dreier Stationen, seiner Kindheit und Jugend, der Zeit als Studierender sowie als Wissenschaftler überblicksartig skizziert, wobei der Schwerpunkt auf den beiden letztgenannten Abschnitten liegt.

2.1 Kindheit und Jugend

Von Beyme wurde am 3. Juli 1934 in eine Adelsfamilie im niederschlesischen Saarau, im heutigen Polen hineingeboren, zu denen preußische Beamte, Gutsbesitzer und Professoren zählten.4 Seine Kindheit nahm von Beyme auf dem Gut bei Saarau dabei als glücklich, aber relativ eintönig war, wobei er in seiner Biografie den häufigen Kontakt zu polnischen Arbeitern, Soldaten und Kriegsflüchtlingen herausstellt.5 Von Beyme lernte somit schon zu Kindheitszeiten verschiedene Sichtweisen von Personen aus Ost und West kennen.

Die in jungen Jahren wohlbehütete Situation von Beymes wurde durch die Flucht der Familie gen Westen zum Ende des 2. Weltkrieges prekärer. Von Beymes Familie floh dabei über die sowjetische Besatzungszone nach Niedersachsen. Die Folgerung Jun und Ziemers, dass diese Episode maßgeblich verantwortlich für das spätere akademische Interesse an den östlichen Regionen Europas und dem Ost-West-Konflikt ist,6 wird dabei auch durch von Beyme selbst bestätigt, der sich an diese Zeit zurückerinnert und beschreibt:

“Comparative Politics started for me in 1945: my mother gladly accepted coals stolen in a Russian camp, but she refused bread which I had obtained by breaking into a shelter of the American forces. Russians were considered as inferior and enemies; Americans and British soldiers were accepted as behaving on the whole correctly and offering prospects for a more civil and democratic life in Germany. My interest in politics dated from the occupation years, as my zeal to learn Russian and Polish in the late school years was no doubt motivated by hatred. But hatred can grow into love.“7

Gleichzeitig zeigt dieses Zitat die frühe Hinwendung von Beymes zu einer vergleichenden Herangehensweise lange Zeit vor seiner akademischen Laufbahn. Dieser Hang zu einem komparativen Ansatz und einem "gewissen Vollständigkeitsfimmel“ verband ihn nach eigener Ansicht dabei mit seinem Großvater, einem angesehen Agrarwissenschaftler.8 Die schlesischen Wurzeln und die Fluchterfahrung waren sicherlich auch ein entscheidender Faktor dafür, dass der spätere Wissenschaftler von Beyme im Gegensatz zu seinen meisten Fachkolleg*innen einen offeneren und nüchternen Blick auf die östlichen Gebiete Europas hatte und fähig war die dort vorgehenden Prozesse auch über die Fokussierung auf den Ost-West-Konflikt hinaus zu untersuchen.

Das Leben nach der Flucht aus Schlesien im niedersächsischen Liebenburg am Harz bezeichnet von Beyme rückblickend als glücklichste Zeit seiner Jugend, in dem er das Interesse an Kunst und Büchern entdeckte, die zu Anfang noch einfach passierbare Grenze in die sowjetische Besatzungszone für Erkundungstouren überschritt, aber insbesondere durch verschiedene Aufmüpfigkeiten bei gleichzeitigem hohen Wissensinteresse in der Schule auffiel. Zusätzlich absolvierte er in den Schulferien Tramptouren mit einem Klassenkameraden nach Schweden und Rom, wodurch er bereits die ersten europäischen Länder kennenlernte.9

2.2 Studienzeit

Nach dem Abitur nahm von Beyme nicht sofort ein Studium auf, näherte sich aber durch eine zweijährige Lehre als Buchhändler in Braunschweig in Form des Buches einem wichtigen Bestandteil des Studiums an.10 Die Buchhändlerlehre unterforderte von Beyme und so nutzte er seine Freizeit unter anderem dazu an der Volkshochschule russisch zu lernen. Die Lehre schloss er schließlich nach zwei Jahren mit Examen an der Buchhändlerschule in Köln ab und nahm daraufhin ab 1956 ein Studium in Heidelberg auf, dass er durch Studienabschnitte in Bonn, München, Moskau und Paris ergänzte.11

Dass die Studienortwahl auf Heidelberg fiel, war dabei insbesondere mit dem Soziologen Alfred Weber verknüpft, für den von Beyme schon vor Studienbeginn große Bewunderung hegte. Außerdem berichtet von Beyme, dass ihm Heidelberg als ein Studienort erschien, an dem es möglich sei traditionelle, konservative Normierungen zu übergehen und ein freies und erkundendes Studierendenleben zu führen.12 Auf Wunsch der Eltern begann von Beyme sein Studium mit dem Hauptfach Jura, nach einigen Semestern fokussierte er sich jedoch vollständig auf die Politische Wissenschaft, Soziologie, Geschichte und Kunstgeschichte. Die Anzahl der durch von Beyme studierten Fächer zeigt bereits anschaulich das auch in seinem späteren Schaffenswerk zu findende breite Interesse an verschiedenen Thematiken. Während seines Studiums legte von Beyme dabei insbesondere zu Beginn auch einen großen Fokus auf die Kunstgeschichte und Architektur, wobei er diese Thematik erst gegen Ende seiner Wissenschaftlerkarriere wieder aufnahm.13 Das sich von Beyme vorerst von der Kunstgeschichte abwendete ist auf den Umstand zurückzuführen, dass seine Eltern und Verwandten diese Beschäftigung, die von Beyme später selbst als „liebstes Hobby“ bezeichnete, als brotlos einstuften.14

An dem von den Eltern gewünschten Studium des Rechts begeisterte von Beyme allein das Öffentliche Recht, im Rahmen dessen er versuchte sich mit Staat und Gesellschaft zu beschäftigen. In der Anfangszeit seines Studiums fokussierte sich von Beyme daneben auf die Soziologie bei Alfred Weber. Von diesem war von Beyme begeistert und auch Weber fand Gefallen an der Arbeit des jungen von Beyme, insbesondere aufgrund seines Fokus auf Osteuropa, für den sich Weber selber interessierte.15 Das Fach Politikwissenschaften war während von Beymes Studienzeit in Heidelberg dagegen noch nicht etabliert. So hatte Dolf Sternberger nur einen Lehrauftrag und Carl Joachim Friedrich war aufgrund seiner Tätigkeit in den USA nur jedes zweite Semester vor Ort.16

Trotz der nur zeitweisen Anwesenheit von Friedrich in Heidelberg wurde von Beyme entscheidend durch diesen geprägt und gefördert. Von Beymes Begeisterung für Friedrichs Schaffen kann dabei zum einen darauf zurückgeführt werden, dass von Beyme durch Friedrich lernte die Politikwissenschaft als Kompromiss zwischen staatsrechtlicher Institutionenlehre und der Soziologie zu sehen. Imponiert haben dürfte von Beyme ferner das breite Interesse von Friedrich, das vom Zeitalter des Barocks bis zur Europäischen Einigung reichte. Gleichzeitig brachte Friedrich von Beyme einen weniger normativ geprägten Wissenschaftsansatz im Vergleich zu Fachkolleg*innen wie Dolf Sternberg nahe, in dem die Politikwissenschaften nicht allein als Demokratiewissenschaft aufgefasst wurde.17

Neben seinem Studium engagierte sich von Beyme im Sozialistischen Deutschen Studentenbund und im Allgemeinen Studierendenausschuss.18 Auffallend und außergewöhnlich für die 1950er Jahre war ferner, dass von Beyme als einer von wenigen Studierenden die Möglichkeit hatte regelmäßig in den Ostblock zu reisen wie zum Beispiel anlässlich des kommunistischen Weltjugendfestivals. Bei diesen Gelegenheiten durchquerte von Beyme Länder wie Bulgarien, Ungarn, Rumänien und Russland auf eigene Faust und konnte dabei durch den Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung ganz persönliche Eindrücke von dem Leben in sozialistischen Ländern gewinnen. Daneben war er auch in Westeuropa per Anhalter unterwegs und kannte somit als einer von wenigen Studierenden dieser Zeit West- und Osteuropa aus eigener Perspektive.19

Neben privaten Reisen lernte von Beyme West- und Osteuropa aber auch durch seinen akademischen Werdegang kennen. So absolvierte er einen Studienaufenthalt in Paris und hatte 1959 als einer der ersten Studierenden die Möglichkeit ein Semester an der Moskauer Staatsuniversität zu verbringen. Dabei lernte er einige Kommiliton*innen kennen, die später wissenschaftliche und politische Karriere machten, wie zum Beispiel den Moskauer Oberbürgermeister Gawriil Popow.20

2.3 Der Wissenschaftler von Beyme

Nach dem Abschluss seines Studiums war es von Beyme möglich die Beschäftigung mit Osteuropa und der Sowjetunion fortzusetzen, da er ab 1961 ein durch seinen Förderer Friedrich vermitteltes Stipendium am Russian Research Center der Harvard Universität erlangte. Hier lernte von Beyme US-Wissenschaftler wie Stanley Hofmann und Henry Kissinger kennen und stellte seine Dissertation zur Politischen Soziologie im zaristischen Russland fertig.21 Es folgte darauf jedoch keine Habilitation zu einem ebenfalls mit der Sowjetunion in Zusammenhang stehenden Thema. Ein hierfür von Friedrich vorgesehener Beitrag über den Föderalismus in der Sowjetunion wurde durch von Beyme als Habilitationsthema abgelehnt, da er sich in seinem akademischen Schaffen nicht zu sehr auf die Sowjetunion festlegen wollte.22 Von Beyme zielte stattdessen darauf ab auf zwei Beinen zu stehen, was er durch die Beschäftigung sowohl mit östlichen und westlichen Staaten und dem Einbringen eines komparativen Ansatz zu erreichen strebte.23 Aufgrund dessen habilitierte von Beyme mit einem Werk, in dem er eine Vielzahl parlamentarischer Regierungssystemen in Europa verglich, wobei er bei seiner Quellenauswertung insbesondere ausnutzte, dass er sieben Sprachen spricht und einige mehr lesen kann.24 Auf diese Arbeit wird im späteren Verlauf der Ausführungen noch genauer eingegangen.

Die offen angelegte Habilitationsschrift verhalf von Beyme bereits 1967 zur Berufung als Professor für Vergleichende Politikwissenschaften an die Universität Tübingen, wo unter anderem Theodor Eschenburg für einige Jahre sein Kollege war.25 Eschenburg hatte mit dem Ansatz von Beymes zur Vergleichenden Regierungslehre und der Soziologisierung der Politikwissenschaften seine Schwierigkeiten, akzeptierte diesen jedoch. Als gewinnbringend beschreibt von Beyme in seiner Tübinger Zeit daneben die Anforderung aufgrund der geringen Größe des Instituts für Politische Wissenschaften Vorlesungen zu ihm eher fremden Thematiken wie der Internationalen Politik zu halten.26

Die kurz nach von Beymes Tübinger Amtsantritt beginnenden Studentenunruhen führten auch zu verbalen Attacken auf ihn. So hatte er zunächst noch Verständnis für die ursprünglichen Anliegen der Studierenden artikuliert, begegnete der zunehmenden Radikalisierung aber durch unterkühlte Ironie und der Benennung klarer Grenzen im Umgang, die er nicht bereit sei zu akzeptieren. Dies handelte ihm jedoch gleichzeitig den Ruf bei konservativen Kollegen ein auf der Seite der Studierenden zu stehen.27 1969 wollte ihn ferner die SPD-Linke in Tübingen zum Bundestagskandidaten machen, doch bei der Nominierung unterlag er einem Gegenkandidaten. Diesen Umstand bezeichnet von Beyme rückblickend als glücklich, da ihm bei einer Mandatstätigkeit schnell die Aussprache "fürchterlicher Wahrheiten" zu Last gefallen wäre. Interessant ist dabei, dass er seine lebenslange, nach ihm "für einen Sozialwissenschaftler außerordentlich einfallslose" Wahltreue der SPD insbesondere in dem Umstand begründet sieht, dass seine konservative, alles Linke verpönende Familie ihn in diese Richtung trieb.28

1973 erhielt von Beyme schließlich einen Ruf an die Universität Heidelberg, seine ehemalige Hauptwirkungsstätte als Student. Diesem folgte er und blieb dort tätig bis zu seiner Emeritierung 1999, lange Zeit auch als Institutsdirektor.29 Von Beyme widmete sich dabei, wie er es selbst charakterisiert, mit gewissem Übereifer seiner Tätigkeit, was wohl auch daran lag, dass er in Heidelberg meinte seinen "ontologischen Ort" gefunden zu haben. Gleichzeitig genoss er aber seine Freisemester die er nutzte, um unter anderem 1979 und 1987 Gastprofessorenaufenthalt in Stanford und South Carolina einzulegen.30 Besonders positiv hat von Beyme dabei auch seine regelmäßigen Forschungsaufenthalte am Institut für Staat und Recht der sowjetischen Akademie der Wissenschaften in Moskau in Erinnerung, im Rahmen dessen er viele Kontakte zu russischen Wissenschaftler*innen und der Bevölkerung knüpfen konnte.31 Hierdurch war es von Beyme möglich sich weiter mit ost- und westeuropäischen Fragestellungen zu beschäftigen und diese Beschäftigung durch institutionelle und persönliche Verknüpfungen zu verstärken.

Die Kontaktaufnahme mit Wissenschaftler*innen anderer Universitäten und Länder ermöglichte sich von Beyme darüber hinaus durch sein langjähriges Engagement in den nationalen und internationalen politikwissenschaftlichen Vereinigungen. So wurde von Beyme bei der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) 1965 als erster Angehöriger des akademischen Mittelbaus in den Vorstand gewählt und war von 1973 bis 1975 schließlich ihr Vorsitzender.32 In seiner Amtszeit versuchte er insbesondere Spannungen zwischen linken und konservativen Wissenschaftlern auszugleichen, indem er einen Fokus auf die Empirie anstatt auf ideologische Debatten legte.33 Außerdem wirkte er an der Öffnung der DVPW für breitere akademische Kreise mit und sorgte für eine verbesserte internationale Rezeption der Vereinigung durch die Einführung DVPW-eigener englischer Veröffentlichungen.34

Im Anschluss hieran vertrat er die DVPW sechs Jahre im Vorstand des Weltverbandes der Politikwissenschaftler, der International Political Science Association (IPSA) und wurde 1982 für drei Jahre zum ersten deutschen Vorsitzenden der IPSA gewählt. In seiner Amtszeit setzte er sich dabei anknüpfend an die von Willy Brandt ausgegebene Zielsetzung des "Wandels durch Annäherung" dafür ein, realsozialistische Länder in die Vereinigung aufzunehmen. So traten während der Tätigkeit von Beymes bei der IPSA China und die DDR der Vereinigung bei und in Polen, Ungarn und Jugoslawien konnte auch aufgrund des Engagements der IPSA die Gründung des Fachs Politikwissenschaften verzeichnet werden.35 Während seiner Amtszeit versuchte von Beyme darüber hinaus auf internationaler Ebene eine Kombination aus institutionellen Studien und dem Policy-Fokus zu verankern36 und schätzte dabei insbesondere die Möglichkeit die einzelnen nationalstaatlichen politikwissenschaftlichen Vereinigungen vor Ort kennenzulernen und sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen.37

[...]


1 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 116.

2 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 125.

3 Vgl. Jun/Ziemer 2014.

4 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 113.

5 Vgl. Beyme 2016: 35-43.

6 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 113.

7 Beyme 2014b: 3.

8 Vgl. Beyme 2016: 8.

9 Vgl. Beyme 2016: 44–58.

10 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 113 f.

11 Vgl. Beyme 2016: 59–62.

12 Vgl. Busch/Merkel 1999: 11.

13 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 113 f.

14 Vgl. Hellinger/Waldkirch/Buchner/Blatt 2013: 9.

15 Vgl. Beyme 2016: 63–66.

16 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 114.

17 Vgl. Merkel/Busch 1999: 11 f.

18 Vgl. Beyme 2016: 73 f., 76.

19 Vgl. Beyme 2016: 85–91.

20 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 114.

21 Vgl. Beyme 2016: 109–114.

22 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 114 f.

23 Vgl. Busch/Merkel 1999: 12.

24 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 115.

25 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 115.

26 Vgl. Beyme 2016: 130–140.

27 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 115.

28 Vgl. Beyme 2016: 141–145.

29 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 115.

30 Vgl. Beyme 2016: 157-166.

31 Vgl. Beyme 2016: 165–169.

32 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 116.

33 Vgl. Beyme 2016: 172–176.

34 Vgl. Busch/Merkel 1999: 31.

35 Vgl. Jun/Ziemer 2014: 116.

36 Vgl. Beyme 2014b: 8.

37 Vgl. Beyme 2016: 176–185.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Klaus von Beyme. Sein Leben, Werk und Einfluss auf die deutsche Politikwissenschaft
Hochschule
Universität Passau
Note
1,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
30
Katalognummer
V1129244
ISBN (eBook)
9783346494443
ISBN (Buch)
9783346494450
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klaus von Beyme, Deutsche Politikwissenschaft, Biographie, USA, Deutschland, Sowjetunion, Heidelberg, Tübingen, Policy-Perspektive, Politische Theorie
Arbeit zitieren
Florian Hertle (Autor:in), 2021, Klaus von Beyme. Sein Leben, Werk und Einfluss auf die deutsche Politikwissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1129244

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Klaus von Beyme. Sein Leben, Werk und Einfluss auf die deutsche Politikwissenschaft



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden