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Komponisten des 16. Jahrhunderts: Orlando di Lasso

Titel: Komponisten des 16. Jahrhunderts: Orlando di Lasso

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Justus Reim (Autor:in)

Musikwissenschaft - Historische Musikwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine detaillierte Ausarbeitung Orlande de Lassus’ Leben sowie sein Schaffen in verschiedenen musikalischen Gattungen wird im Folgenden dargelegt.

Der wahrscheinlich um 1532 geborene Orlando di Lasso – bürgerlich Orlande de Lassus - zählt aufgrund seiner enormen Veröffentlichungsanzahl und dem seiner Person zugrundeliegenden Stil zu den wertvollsten und bekanntesten Komponisten des 16. Jahrhunderts. Während Lassus erste musikalische Erfahrungen in seiner Heimatstadt sammelte, vervollständigte er seine musikalische Ausbildung in Italien. Große Anerkennung erntet er bis heute vor allem durch seine musikalische Vielseitigkeit, die er in verschiedenen Gattungen unter Beweis stellt. So komponierte er ein umfassendes Repertoire an Motteten, Madrigalen, französischen Chansons und einigen weiteren Gattungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie

3. Werke

3.1 Motteten

3.2 Liturgische Werke

3.3 Madrigale

3.4 Chansons

3.5 Deutsche Lieder

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und das umfangreiche kompositorische Schaffen von Orlando di Lasso. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Entwicklung seines Stils unter verschiedenen Einflüssen sowie der Bedeutung seiner Werke in den unterschiedlichen musikalischen Gattungen des 16. Jahrhunderts.

  • Biografischer Werdegang von Orlando di Lasso
  • Entwicklung und Bedeutung der Motetten
  • Liturgisches Schaffen und Messvertonungen
  • Entwicklung des Madrigals und der Chansons
  • Stilistische Wandlungen in den deutschen Liedern

Auszug aus dem Buch

3.1 Motteten

Eine Vorliebe fand Lassus jedoch in der Produktion von Motteten, die durch „große textliche und stilistische Verschiedenheit“ charakterisiert sind. Für die oft religiös beeinflussten Motteten bedient sich Lassus dem Buch der Psalmen, aus dem er jedoch nur Psalmfragmente verwendete. Bis diese 1570 aus seinem Repertoire verschwinden, vermischt Lassus sogar verschiedene Verse, z.B. Timor et tremor. Neben liturgischen Motteten existieren auch zahlreiche profane Werke, wie „Staatsmotteten mit neolateinischen Versen […], Hochzeitskompositionen […], Motteten auf Texte antiker Dichter […] und ein Loblied auf die Musik.“ Weiter komponierte Lassus verschiedene Motetten aus didaktischem Anlass für die Kinder seines damaligen Arbeitgebers Albrecht V., die sich durch die „Demonstration kontrapunktischer Techniken“ auszeichneten. Trotz der freien Kompostion seiner Werke ist eine ausgeprägte Handhabung verschiedener Techniken festzustellen, „so etwa Cantus firmus, Ostinato, Soggetto cavato und Kanon oder auch eine Kombination mehrerer dieser Techniken.“ Inspiration nahm sich der Musiker unter anderem von Josqin des Prez, Clemens non Papa oder Ludwig Senfl, deren Werke und Techniken er zitierte, ihnen jedoch trotzdem einen eigenen Stil verlieh.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung gibt einen Überblick über die Bedeutung von Orlando di Lasso als Komponist des 16. Jahrhunderts und umreißt die Struktur der Arbeit.

2. Biografie: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg von Lasso von seiner Kindheit in Mons bis zu seiner langjährigen Tätigkeit am bayerischen Hof in München nach.

3. Werke: Dieser Abschnitt bietet eine Analyse der verschiedenen Gattungen, in denen Lasso wirkte, darunter Motetten, liturgische Werke, Madrigale, Chansons und deutsche Lieder.

3.1 Motteten: Hier wird die charakteristische textliche und stilistische Vielfalt der Motetten erläutert sowie das bedeutende Magnum opus musicum vorgestellt.

3.2 Liturgische Werke: Dieses Kapitel befasst sich mit den Messordinarien und Magnificat-Vertonungen, die einen Höhepunkt der polyphonen Musik dieser Zeit darstellen.

3.3 Madrigale: Hier wird die Rolle Lassos bei der Etablierung des Madrigals und die textliche Entwicklung hin zum madrigale spirituale beschrieben.

3.4 Chansons: Dieses Kapitel thematisiert die große Beliebtheit der Chansons sowie die Einflüsse geistlicher Umarbeitungen auf diese Gattung.

3.5 Deutsche Lieder: Hier wird die Entwicklung der deutschen Lieder behandelt, die von einer anfänglichen Vierstimmigkeit zu einer fünf- und sechs-stimmigen Satzweise führte.

Schlüsselwörter

Orlando di Lasso, Orlande de Lassus, 16. Jahrhundert, Musikwissenschaft, Motetten, Magnum opus musicum, Liturgische Werke, Messordinarium, Magnificat, Madrigale, Chansons, Deutsche Lieder, Hofkapelle München, Kontrapunkt, Musikdruck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet einen Überblick über das Leben des Komponisten Orlando di Lasso sowie eine systematische Einordnung seines Schaffens in verschiedenen Gattungen der Musik des 16. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Biografie des Komponisten, seine technische Meisterschaft in der Polyphonie und die stilistische Entwicklung seiner Werke im Kontext der historischen und religiösen Einflüsse seiner Zeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, die Vielseitigkeit von Lassos Werk in den unterschiedlichen Gattungen darzulegen und aufzuzeigen, wie biografische und politische Umstände seinen Kompositionsstil beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Aufarbeitung musikwissenschaftlicher Quellen sowie zeitgenössischer Dokumente und Sekundärliteratur zur Musikgeschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Skizze und eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Gattungen Motette, Liturgische Werke, Madrigal, Chanson und deutsches Lied.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Orlando di Lasso, Polyphonie, Musikdruck, Motetten, Madrigale und die Gattungsgeschichte der Renaissance-Musik.

Warum spielt der Musikdruck für das Werk von Lasso eine so wichtige Rolle?

Der Musikdruck ermöglichte die weite Verbreitung seiner Kompositionen und trug maßgeblich zu seinem internationalen Erfolg und seiner Bekanntheit bei, wie an der Vielzahl der Nachdrucke erkennbar ist.

Welchen Einfluss hatte der religiöse Umschwung am bayerischen Hof auf Lassos Schaffen?

Der Umschwung führte dazu, dass Lassos Musik religiöser wurde, was sich beispielsweise in der Abwendung von profanen Chansons und der Hinwendung zum madrigale spirituale zeigt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Komponisten des 16. Jahrhunderts: Orlando di Lasso
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Musikforschung)
Veranstaltung
Musikdruck und Verlagswesen bis 1600
Note
2,0
Autor
Justus Reim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1129319
ISBN (eBook)
9783346496928
ISBN (Buch)
9783346496935
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Orlando di Lasso Orlande de Lassus Motetten Madrigale Chansons Deutsche lieder Biographie Biographie Orlando di Lasso Biographie Orlande de Lassus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Justus Reim (Autor:in), 2021, Komponisten des 16. Jahrhunderts: Orlando di Lasso, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1129319
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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