Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics - Reading

Lautleseverfahren "Lautlesetandem" und "Lesen mit Hörbüchern" und die Leseflüssigkeit. Eine Darstellung der Auswirkungen

Title: Lautleseverfahren "Lautlesetandem" und "Lesen mit Hörbüchern" und die Leseflüssigkeit. Eine Darstellung der Auswirkungen

Term Paper , 2020 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Reading
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit setzt ihren Fokus auf die Förderung der Leseflüssigkeit.

Dazu sollen zwei Fördermethoden dargestellt werden, die zu den Lautleseverfahren gezählt werden und durch welche die Leseflüssigkeit trainiert werden soll. Es handelt sich hierbei um die Methoden des Lautlesetandems und des Lesens mit Hörbüchern.

In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die grundlegenden Begriffe der Lesekompetenz und der Leseflüssigkeit definiert. Außerdem wird die Leseflüssigkeit als diagnostische Kategorie erläutert. Im Anschluss werden die Grundformen der Lautleseverfahren dargestellt, um schließlich das Lautlesetandem und das Lesen mit Hörbüchern zu thematisieren.

Beide Verfahren werden in Bezug auf eventuelle Voraussetzungen, Bedingungen, Herausforderungen oder Schwierigkeiten sowie Potenziale und Chancen untersucht. Zuletzt folgt ein Fazit, in welchem die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst werden und eine persönliche Evaluation erfolgt mit möglichen Umsetzungsaussichten erfolgt.

Texte lesen und verstehen zu können, ist relevant für den Wissenserwerb und die Kommunikation innerhalb einer literalen Gesellschaft. Wir finden Texte in analoger und digitaler Form vor und nutzen sie täglich, um uns sozial zu vernetzen, uns auszutauschen oder um uns zu informieren und weiterzubilden.

Das Lesen ist in unserer Gesellschaft somit von zentraler Bedeutung und kann nicht weggedacht werden.3 Daher kommt der Leseförderung in der Schule eine elementare Bedeutung zu.

So beteiligen sich über 600 Kindertagesstätten und Schulen aller deutschen Bundesländer an der Initiative BISS, um die Lesekompetenzen innerhalb der Bildungseinrichtungen besonders zu fördern und zu stärken. Die Initiative BISS zählt die Leseflüssigkeit dabei zu den grundlegenden Lesefertigkeiten. Laut IGLU ziele das Leseflüssigkeitstraining besonders auf SuS ab, die sich auf den unteren Kompetenzstufen des Lesens befänden. Nix führt auf, dass die Leseflüssigkeit zu den Voraussetzungen für den Erwerb höherer Lesekompetenzstufen zähle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

3. Einleitung

4. Grundlegende Begrifflichkeiten

4.1. Die Lesekompetenz

4.2. Die Leseflüssigkeit

5. Leseflüssigkeit als diagnostische Kategorie

6. Lautleseverfahren als Fördermaßnahme der Leseflüssigkeit

6.1. Training der Leseflüssigkeit durch das Lautlesetandem

6.2. Bedingungen und Potenziale des Lautlesetandems

6.3. Training der Leseflüssigkeit durch das Lesen mit Hörbüchern

6.4. Bedingungen und Potenziale des Lesens mit Hörbüchern

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit der Lautleseverfahren "Lautlesetandem" und "Lesen mit Hörbüchern" als gezielte Fördermethoden zur Steigerung der Leseflüssigkeit bei Schülerinnen und Schülern. Ziel ist es, theoretische Grundlagen zu erarbeiten und die praktischen Potenziale sowie Herausforderungen beider Ansätze für den Schulalltag zu evaluieren.

  • Definition und Bedeutung von Lesekompetenz und Leseflüssigkeit
  • Diagnostik der Leseflüssigkeit auf Wort- und Satzebene
  • Methodik und Durchführung des Lautlesetandems
  • Methodik und Durchführung des Lesens mit Hörbüchern
  • Analyse von motivationalen Faktoren und kooperativem Lernen

Auszug aus dem Buch

6.1. Training der Leseflüssigkeit durch das Lautlesetandem

Ein im deutschen Sprachraum etabliertes und wirksames Lautleseverfahren zum Training der Leseflüssigkeit stellt das Lautlesetandem dar. Dieses wurde ursprünglich unter dem Begriff Paired Reading von Keith Topping entwickelt und später von Cornelia Rosebrock zum Lautlesetandem modelliert.

Für das Lautlesetandem werden die SuS in Zweierteams eingeteilt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Paare heterogen gestaltet sind, d.h. dass es sich, in Bezug auf das Lesen, um einen etwas besseren (Lesetrainer genannt) und einen etwas schwächeren Schüler (Lesesportler genannt) handeln sollte. Der besser lesende Schüler übernimmt den Part des Lesetrainers. Der schwächere Schüler übernimmt den Part des Lesesportlers. Gemeinsam lesen beide einen Text im Chor vor. Durch das Lesen im Chor profitiert der Lesesportler von dem Lesetrainer, indem er sich an den Lesefluss, die Geschwindigkeit und die Betonungsweise anpasst. Wiederholte Worte könnten auf diese Weise von den SuS automatisiert und in den Stichwortschatz aufgenommen werden.

Macht der Lesesportler keine Fehler, so wird er von der Lesetrainer gelobt, und liest den Text noch einmal allein vor, während der Lesetrainer aufmerksam und still mitliest und den Text mit dem Finger genau verfolgt. Macht der Lesesportler einen Fehler, so hat er die Möglichkeit, sich innerhalb von vier Sekunden selbstständig zu verbessern. Tritt dieser Fall nicht ein, erfolgt eine Verbesserung durch den Lesetrainer. Nach der Verbesserung durch den Trainer wird der Text von dem Sportler noch einmal allein gelesen. Auch hierbei liest der Trainer still mit und führt den Finger dafür unterstützend am Text entlang. Der Vorgang wird insgesamt mindestens viermal wiederholt, bis die Lehrkraft schließlich noch einmal überprüft, ob beide SuS den Text nun flüssig lesen können.

Zusammenfassung der Kapitel

3. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Lesens in der modernen Gesellschaft und führt in die Relevanz der Leseförderung sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.

4. Grundlegende Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Lesekompetenz und Leseflüssigkeit als notwendige Basis für das Verständnis der weiteren Ausführungen.

5. Leseflüssigkeit als diagnostische Kategorie: Es wird erläutert, wie die Leseflüssigkeit in vier Ebenen (Automatisierung, Genauigkeit, Geschwindigkeit, Intonation) diagnostiziert werden kann, um passgenaue Förderung zu ermöglichen.

6. Lautleseverfahren als Fördermaßnahme der Leseflüssigkeit: Dieses Hauptkapitel detailliert die Methoden des Lautlesetandems und des Lesens mit Hörbüchern inklusive ihrer jeweiligen Potenziale, Voraussetzungen und Herausforderungen für die Praxis.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und evaluiert die Eignung der vorgestellten Lautleseverfahren im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit.

Schlüsselwörter

Leseflüssigkeit, Lesekompetenz, Lautleseverfahren, Lautlesetandem, Lesen mit Hörbüchern, Filius, Lesetraining, Sprachkompetenz, Binnendifferenzierung, Lesemotivation, Diagnostik, Zweierteams, Lautlesen, Wortschatz, Leseförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Förderung der Leseflüssigkeit durch spezifische Lautleseverfahren in der Schule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretische Fundierung von Lesekompetenz, die Diagnostik von Lesefertigkeiten sowie die praktische Anwendung der Methoden "Lautlesetandem" und "Lesen mit Hörbüchern".

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und Evaluation der beiden genannten Lautleseverfahren, um deren Wirksamkeit und Potentiale für die schulische Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis aktueller Fachliteratur und einschlägiger Studien (wie BISS oder Leuphana-Erhebungen) die Förderverfahren analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Einordnung der Leseflüssigkeit sowie die detaillierte Vorstellung und kritische Betrachtung der zwei Fördermethoden inklusive ihrer Bedingungen und Chancen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Leseflüssigkeit, Lautlesetandem, Hörbuch-Training, Binnendifferenzierung und Lesekompetenz.

Wie unterscheidet sich das Lautlesetandem vom Lesen mit Hörbüchern in der Umsetzung?

Das Lautlesetandem nutzt die Kooperation zwischen zwei Schülern (Trainer und Sportler), während beim Lesen mit Hörbüchern ein technisches Medium (Hörtext) die Rolle des Trainers übernimmt.

Welchen Einfluss hat die Auswahl des Textes auf den Erfolg der Methode?

Die Textauswahl ist essenziell; sie muss den Schwierigkeitsgrad der SuS berücksichtigen, um Über- oder Unterforderungen zu vermeiden und die Motivation zu erhalten.

Warum wird die Leseflüssigkeit als diagnostische Kategorie hervorgehoben?

Sie ermöglicht es, spezifische Defizite – wie mangelnde Wortautomatisierung oder fehlerhafte Intonation – präzise zu identifizieren und darauf abgestimmte Übungsformen anzubieten.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Motivation?

Beide Verfahren fördern die Leseflüssigkeit, wobei das Lesen mit Hörbüchern besonders durch die motivierende Wirkung und die Freude am Vorlesen besticht, während das Tandem den sozialen Zusammenhalt stärkt.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Lautleseverfahren "Lautlesetandem" und "Lesen mit Hörbüchern" und die Leseflüssigkeit. Eine Darstellung der Auswirkungen
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Sprache)
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V1130125
ISBN (eBook)
9783346488404
ISBN (Book)
9783346488411
Language
German
Tags
lautleseverfahren lautlesetandem lesen hörbüchern leseflüssigkeit eine darstellung auswirkungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Lautleseverfahren "Lautlesetandem" und "Lesen mit Hörbüchern" und die Leseflüssigkeit. Eine Darstellung der Auswirkungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130125
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint