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Pflegedidaktik unter subjekttheoretischer Perspektive

Zur Dissertation von Roswitha Ertl–Schmuck

Title: Pflegedidaktik unter subjekttheoretischer Perspektive

Term Paper , 2003 , 43 Pages , Grade: 2

Autor:in: Michael Hetzel (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Diese Hausarbeit beleuchtet die Dissertation von Frau Roswitha Ertl–Schmuck: „Pflegedidaktik unter subjekttheoretischer Perspektive“ näher; sie wird unter anderem kritisch hinterfragt und dargestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Angaben zur Person

2. Anlass für die Untersuchung

2.1 Die Sonderstellung der Krankenpflegeausbildung

2.2 Die Ausbildungsrealität in Theorie und Praxis

2.3 Krankenpflege und Krankenpflegeausbildung im Wandel

2.4 Subjektorientierung in der Krankenpflegeausbildung

3. Annäherung an eine subjektorientierte Pflegedidaktik

4. Das Subjekt

4.1 Das Subjekt in der Antike und der Scholastik

4.2 Das Vernunftsubjekt der Aufklärung

4.3 Das Subjekt in den Theorien von Marx, Engels und den Vertretern der kritischen Theorie

4.4 Psychologische Subjektkonzepte

4.5 Das Subjekt in der Postmoderne

4.6 Der Subjektansatz von Erhard Meueler

5. Subjektorientierung in ausgewählten Konzepten der Schulpädagogik, der Erwachsenenbildung und der beruflichen Bildung

5.1 Bildungsbegriff:

5.2. Zur kritisch – konstruktiven Didaktik im Kontext einer zeitgemäßen Allgemeinbildung

5.3 Subjektorientierung in der Erwachsenenbildung und ihre Konsequenzen für die didaktische Umsetzung

5.4. Die Ansichten der Autorin zur Subjektorientierung in der Erwachsenenbildung

5.5. Der Subjektansatz in der beruflichen Bildung

5.6. Wandel in der beruflichen Bildung: Entdeckung des Subjekts

5.7. Das Subjekt in aktuellen berufspädagogischen Konzepten

6. Entwicklungslinien einer subjektorientierten Pflegedidaktik

6.1 Entwurf einer subjektorientierten Pflegedidaktik – curricular geordnet

6.2 Im pflegerischen Handlungsfeld zu bewältigende Situationen und Probleme

6.3 Lernerfordernisse und sich daraus ergebende Lehr- und Lernziele

6.4 Zu den Lerninhalten

6.5 Zu den Sozialformen und Methoden: Der Lehr-Lernvertrag als wesentliche Grundlage

6.6 Lernorganisation im wechselseitigen Diskurs: Die „Kunst der Begleitung“ als Prinzip für Theorie und Praxis

6.7 Zu den Praxiskonsequenzen

7. Konsequenzen für die Ausbildung der PflegelehrerInnen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Dissertation von Roswitha Ertl-Schmuck auseinander und untersucht die theoretischen Grundlagen sowie die praktische Anwendbarkeit eines subjektorientierten Pflegedidaktik-Modells. Ziel ist es, zu hinterfragen, wie emanzipatorische Bildungsprozesse in der Krankenpflegeausbildung gefördert werden können, um Auszubildende zu einem selbstbestimmten, kritisch-reflexiven Handeln zu befähigen.

  • Subjekttheoretische Grundlagen in der Pflegedidaktik
  • Verhältnis von Theorie und Praxis in der Ausbildung
  • Rolle des Lehr-Lernvertrages als pädagogisches Instrument
  • Kritische Analyse von Herrschaftssystemen im Krankenhaus
  • Anforderungen an die Ausbildung von Pflegelehrkräften

Auszug aus dem Buch

4.6 Der Subjektansatz von Erhard Meueler

E. Meueler versteht Subjekt in seiner ursprünglichen Form als Substanz im Sinne von Merkmalsträger, dabei wird es von seiner Umwelt geprägt und ist somit Objekt seiner Umwelt. Also ist der Mensch zugleich Objekt wie auch Subjekt. Er sieht den Menschen zu eigenem denken befähigt und greift damit den Gedanken der Aufklärung mit auf. In seinem Buch, „ Wie aus Schwäche Stärke wird. Vom Umgang mit Lebenskrisen“ beschreibt er dieses dialektische Verhältnis folgendermaßen: „Alle bewusste und unbewusste Arbeit an der eigenen Identität gilt der Zweiheit in der Einheit: Ich bin Objekt aller nur erdenklicher Anforderungen von außen und verinnerlichten Handlungsmaßstäbe. Zugleich muss ich mich als Subjekt mit diesen Vorgegebenheiten ständig auseinandersetzen, um in Anpassung und Widerstand eigene von mir selbst verantwortbare Handlungsentscheidungen treffen zu können“ (Meueler, 1989, S. 16).

Nach Meueler wird eine solche Identitätsarbeit und somit die menschliche Entwicklung nur in einer Krise verrichtet. Unter Krisen versteht er, „jegliche Phasen und Formen der Konfliktbewältigung auf psychischer und sozialer Ebene.“ Krisen unterteilt er einerseits in normative Krisen, diese sind erwartbare Entwicklungskrisen, wie z.B. die Ablösung vom Elternhaus und andererseits in unerwartete Krisen, diese sind Situationen der Überforderung, wie z.B. der plötzliche Tod des Lebenspartners (Meueler, 1989, S. 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Angaben zur Person: Einführung in den biographischen Hintergrund der Autorin der Dissertation, Roswitha Ertl-Schmuck.

2. Anlass für die Untersuchung: Darlegung der Problematik der aktuellen Krankenpflegeausbildung, insbesondere die Abhängigkeit von medizinischen Strukturen.

3. Annäherung an eine subjektorientierte Pflegedidaktik: Überblick über die methodische Vorgehensweise der Autorin zur Erarbeitung ihres Pflegedidaktikmodells.

4. Das Subjekt: Hermeneutische Herleitung des Subjektbegriffs durch verschiedene historische und philosophische Epochen.

5. Subjektorientierung in ausgewählten Konzepten der Schulpädagogik, der Erwachsenenbildung und der beruflichen Bildung: Untersuchung bildungstheoretischer Ansätze und deren Transferierbarkeit auf berufliche Bildung.

6. Entwicklungslinien einer subjektorientierten Pflegedidaktik: Kernstück der Arbeit, welches curriculare Elemente und Methoden für eine subjektorientierte Ausbildung definiert.

7. Konsequenzen für die Ausbildung der PflegelehrerInnen: Forderungen zur Reform der Pflegestudiengänge und zur Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis.

8. Fazit: Kritische Reflexion der Hausarbeitsergebnisse und Bewertung der Stärken sowie Grenzen des analysierten Modells.

Schlüsselwörter

Pflegedidaktik, Subjektorientierung, Krankenpflegeausbildung, Emanzipation, Identitätsarbeit, Theorie-Praxis-Transfer, Pflegepädagogik, Erhard Meueler, Lehr-Lernvertrag, Selbstbestimmung, Curriculum, Berufsbildung, Reflexion, Handlungskompetenz, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet und kritisiert die Dissertation von Roswitha Ertl-Schmuck, die sich mit der Etablierung einer subjektorientierten Didaktik in der Krankenpflegeausbildung befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen das Verständnis vom lernenden Subjekt, die notwendige Reform der Ausbildungssysteme sowie die Integration von Theorie und Praxis durch dialogische Lehrformate.

Was ist das primäre Ziel der untersuchten Dissertation?

Das Ziel ist die Subjektbildung aller an der Pflege Beteiligten zu fördern und die Ausbildung weg von einer rein funktionalen Qualifizierung hin zu einem emanzipatorischen Bildungsprozess zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt einen hermeneutischen Ansatz, um den Subjektbegriff zu erschließen und diesen mit pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und Konzepten der allgemeinen Pädagogik zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen des Subjektbegriffs, überträgt diese auf die berufliche Bildung und entwirft spezifische Entwicklungslinien für die Pflegedidaktik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Pflegedidaktik, Subjektorientierung, emanzipative Bildung, Selbstbestimmung und curriculare Strukturierung.

Welche Kritik äußert der Verfasser der Hausarbeit am Modell?

Kritisiert wird unter anderem, dass das Modell keine klare hierarchische Ordnung zwischen Handlungs- und Inhaltsebenen aufweist und die Umsetzbarkeit in die Praxis ohne weitere Konkretisierung schwierig bleibt.

Welche Rolle spielt der Lehr-Lernvertrag im Modell?

Er fungiert als zentrales Instrument, um ein dialogisches Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden zu schaffen und Interessen beider Seiten auszubalancieren.

Warum ist die Integration der Pflegepraxis so wichtig?

Sie ist notwendig, um die Kluft zwischen theoretischem Wissen und den komplexen, asymmetrischen Anforderungen im Krankenhausalltag zu überbrücken und echte Handlungskompetenz zu entwickeln.

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Details

Title
Pflegedidaktik unter subjekttheoretischer Perspektive
Subtitle
Zur Dissertation von Roswitha Ertl–Schmuck
College
University of Applied Sciences Ludwigshafen
Course
Didaktik
Grade
2
Author
Michael Hetzel (Author)
Publication Year
2003
Pages
43
Catalog Number
V113017
ISBN (eBook)
9783640125760
ISBN (Book)
9783640126514
Language
German
Tags
Pflegedidaktik Perspektive Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Hetzel (Author), 2003, Pflegedidaktik unter subjekttheoretischer Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113017
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