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Außerschulische Lernorte. Welche Chancen und Herausforderungen haben sie für die Schüler einerseits und die Lehrkräfte andererseits?

Title: Außerschulische Lernorte. Welche Chancen und Herausforderungen haben sie für die Schüler einerseits und die Lehrkräfte andererseits?

Term Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Warum bevorzugen Lehrkräfte die außerschulischen Lernorte nicht so häufig? Bringen sie etwa nur Nachteile mit sich? Trägt es eventuell nur einen geringen Anteil zum Lernprozess bei? Hemmt es vielleicht bestimmte Kompetenzen, die der Unterricht im Normalfall fördern sollte? Oder gibt es auch Kompetenzen, die beim Lernen in außerschulischen Orten gefördert werden? Hat es überhaupt bestimmte Vorteile außerhalb vom Klassenzimmer zu lernen?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die folgende Arbeit. Das Ziel dabei ist es zu untersuchen, welche Chancen und Herausforderungen die außerschulischen Lernorte für Schülerinnen und Schüler (SuS) und Lehrerinnen und Lehrer (LuL) haben.
Zunächst wird im ersten Kapitel der Arbeit ein Rückblick in die Vergangenheit gewonnen, bei der dabei die Geschichte des außerschulischen Lernens reflektiert wird. Dann wird der Begriff des außerschulischen Lernens definiert, wobei auch auf die unterschiedlichen Klassifikationen dieser eingegangen wird. Im Anschluss daran wird ein Blick in den Lehrplan für die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen geworfen, um festzustellen, welche Rolle die außerschulischen Lernorte darin spielen.

Jeder kennt die folgende Situation aus der eigenen Schulzeit. Die Schüler werden im Unterricht dazu aufgefordert lange, komplizierte Texte mit vielen Fachbegriffen und Erklärungen zu lesen. Durch den Schwierigkeitsgrad sowie auch durch die Menge des neuen Wissens wird der Lernprozess bzw. auch der Verstehensprozess erschwert. Wie oft dachte man sich dann als Schüler, dass es doch eigentlich so einfach gewesen wäre, als Lehrperson den fachlichen Schwerpunkt leichter in der Praxis zu veranschaulichen, sodass man es schneller versteht? Als Schüler verstand man nicht, warum etwas eigentlich Einfaches kompliziert gelehrt wurde, wenn es doch auch durch die Veranschaulichung an der realen Praxis einfacher gewesen wäre. So hätten viele Aspekte des fachlichen Wissens auch in einer unmittelbaren Sachbegegnung verdeutlicht werden können.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Früher und heute

2.1 Historie

2.2 Begriffsdefinition

2.3 Einordnung in den Lehrplan der Grundschule

3. Durchführung im Dreischritt

3.1 Vorplanung

3.2 Vorbereitung

3.3 Durchführung

3.4 Nachbereitung

4. Reflektion der Chancen und Herausforderungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die didaktische Relevanz, die Chancen und die Herausforderungen von außerschulischen Lernorten für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Kontext des Sachunterrichts der Grundschule.

  • Historische Entwicklung des außerschulischen Lernens
  • Definition und Klassifizierung außerschulischer Lernorte
  • Verankerung im Lehrplan der Grundschule in Nordrhein-Westfalen
  • Didaktische Strukturierung durch den Dreischritt (Vorplanung, Durchführung, Nachbereitung)
  • Reflektion von Lernchancen und organisatorischen Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3.3 Durchführung

Nach der Vorbereitung folgt im nächsten Schritt des Dreischritts die Durchführung. Dies ist die Phase, die sich am Lernort vollzieht. Beim außerschulischen Lernen liegt ein handlungsorientiertes sowie selbstentdeckendes Lernen vor. Dies sollte weitgehend kooperativ, d. h. in Gruppen- oder Partnerarbeit, geschehen. Insgesamt soll diese Arbeitsphase selbstständig durch SuS vollendet werden können (vgl. Dühlmeier, 2010: S. 35). Für die Grundschule gibt es unterschiedliche Arbeitsmethoden, die am Lernort ausgeführt werden können. Beispielsweise kann der besuchte Raum, wenn er für die Thematik eine bedeutende Rolle spielt, skizziert oder fotografiert werden. Es können auch bestimmte Dinge aus dem Lernort gesucht und gesammelt werden. Dabei ist der zentrale Aspekt beim außerschulischen Lernen, dass SuS die Möglichkeit erhalten handlungsorientiert zu arbeiten. Dies ist deshalb so wichtig, weil daraus ein nachhaltiges Lernen resultiert und zwar dadurch, dass handelndes Arbeiten für die Verbindung von vielfältigen Verarbeitungsprozessen im Gehirn sorgen. Darüber hinaus werden am außerschulischen Lernort verschiedene Sinne wie das Hören, Sehen und Fühlen angesprochen, die den Vorteil erbringen, dass sich SuS das Wissen ganzheitlich sowie dauerhaft aneignen. Zudem sorgt die handelnde Auseinandersetzung dafür, dass es die Motivation und Konzentration erhöht. Gleichzeitig sorgt es auch dafür, dass das kreative Lernen gefördert wird, da die SuS selbstständig forschen, untersuchen und arbeiten müssen (vgl. Sauerborn/Brühne, 2010: S. 95f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Arbeit durch die kritische Reflexion des klassischen Schulunterrichts und führt in die Fragestellung zur Bedeutung außerschulischer Lernorte ein.

2. Früher und heute: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Lernens außerhalb des Klassenzimmers nach, definiert den Begriff des Lernortes und analysiert dessen Einordnung in den Lehrplan.

3. Durchführung im Dreischritt: Hier wird das didaktische Modell des Dreischritts detailliert beschrieben, welches die Vorplanung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Exkursion umfasst.

4. Reflektion der Chancen und Herausforderungen: Dieses Kapitel reflektiert die pädagogischen Vorteile, wie Kompetenzerwerb und Motivationssteigerung, gegenüber den organisatorischen Herausforderungen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass trotz der hohen pädagogischen Effizienz eine zeitintensive Planung als Hürde für die häufigere Nutzung bleibt.

Schlüsselwörter

Außerschulische Lernorte, Sachunterricht, Grundschule, Handlungsorientiertes Lernen, Didaktik, Exkursion, Lernprozess, Kompetenzerwerb, Vorbereitung, Nachbereitung, Lehrplan, Realbegegnung, Wissensaneignung, Schulpädagogik, Bildungsausflug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Bedeutung von außerschulischen Lernorten im Sachunterricht der Grundschule und hinterfragt deren Chancen sowie Herausforderungen für den Schulalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung, die didaktische Definition, die Verankerung im Lehrplan sowie die methodische Planung und Reflexion außerschulischer Unterrichtsgänge.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche Chancen und Herausforderungen haben außerschulische Lernorte für die Schülerinnen und Schüler einerseits und die Lehrkräfte andererseits?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Auswertung fachdidaktischer Literatur und der Analyse des Lehrplans für Grundschulen in Nordrhein-Westfalen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung eines didaktischen Dreischritts zur Durchführung sowie eine abschließende Reflexion der Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören außerschulische Lernorte, handlungsorientiertes Lernen, Sachunterricht, didaktischer Dreischritt und Kompetenzförderung.

Warum ist laut der Arbeit eine Vorplanung so zeitintensiv?

Die Vorplanung ist aufwendig, da sie neben der didaktischen Sachstrukturanalyse auch organisatorische Schritte wie Elternbriefe, Terminabsprachen, Aufsichtsorganisation und Sicherheitsüberlegungen umfasst.

Welchen Einfluss hat das außerschulische Lernen auf die SuS?

Durch die Realbegegnung und das handlungsorientierte Arbeiten wird das Lernen effizienter, die Motivation und Konzentration gesteigert und ein nachhaltigerer Aufbau von Zusammenhängen gefördert.

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Details

Title
Außerschulische Lernorte. Welche Chancen und Herausforderungen haben sie für die Schüler einerseits und die Lehrkräfte andererseits?
College
University of Wuppertal
Course
Didaktik des Sachunterrichts
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V1130303
ISBN (eBook)
9783346491329
ISBN (Book)
9783346491336
Language
German
Tags
außerschulischeLernorte Chanen Herausforderungen DidaktikdesSachunterrichts Sachunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Außerschulische Lernorte. Welche Chancen und Herausforderungen haben sie für die Schüler einerseits und die Lehrkräfte andererseits?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130303
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