Der Vietnamkrieg. Die Gründe für das Scheitern der US-Intervention in Indochina


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

23 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. US-Strategie und –Taktik im Vietnamkrieg
2.1. Konventioneller Krieg oder Revolutionskrieg?
2.2. „Attrition“ als US-Strategie/-Taktik im Bodenkrieg

3. Die südvietnamesische Armee als schwacher Verbündeter

4. Der US-Bombenkrieg in Südvietnam, Laos und Kambodscha und gegen Nordvietnam

5. NVA und NLF als starke Gegner

6. Untergeordnete Gründe

7. Resümee

1. Einführung in das Thema

Angesichts der bis jetzt fehlgeschlagenen Befriedung des Iraks nach der Invasion des Landes durch die USA und andere Staaten warnen immer mehr Menschen, vor allem US-Amerikaner, vor der Gefahr, dort ein „zweites Vietnam“ heraufzubeschwören. Auch wenn dieser Vergleich in einigen Punkten hinkt so zeigt er doch, wie tief das Scheitern der amerikanischen Intervention in Indochina und dessen Folgen im kollektiven Gedächtnis der amerikanischen Bevölkerung verwurzelt sind.

Der „Vietnamkrieg“ ist noch heute das Trauma der amerikanischen Nation, vor allem weil er circa 58.000 GIs das Leben kostete. Er war aber auch der erste und wohl einzige Krieg, den die USA verloren haben, weshalb in den Vereinigten Staaten viel darüber diskutiert wurde, ob und, wenn ja, wie man ihn hätte gewinnen können, beziehungsweise was die Ursachen der Niederlage waren.

Die vorliegende Arbeit behandelt die militärischen Gründe des Scheiterns der US-Intervention in Indochina, die in der amerikanischen Forschungsliteratur seit dem Fall Saigons und der vollständigen Eroberung Südvietnams durch nordvietnamesische Truppen und Soldaten der Nationalen Befreiungsfront (National Liberation Front = NLF) 1975 angeführt werden. Der Betrachtungszeitraum erstreckt sich von den ersten US-Luftangriffen auf Nordvietnam 1964 bis zu dem Zeitpunkt, als der letzte amerikanische Soldat Vietnam im März 1973 verließ.

Natürlich gab es auch politische Ursachen für die Erfolglosigkeit der USA im Vietnamkrieg, sie sollen hier aber aufgrund der thematischen Begrenzung dieser Arbeit nur erwähnt werden, wenn dies zum besseren Verständnis eines militärischen Sachverhaltes nötig ist oder wenn sie in Zusammenhang mit den militärischen Gründen stehen.

Zunächst wird die amerikanische Militärstrategie, vor allem bezüglich des Bodenkrieges, Teil der Betrachtung sein. Dem folgt ein Blick auf die südvietnamesische Armee als Verbündeten der USA und eine Analyse des US-Bombenkrieges gegen Nordvietnam und kommunistische Zufluchtstätten und Infrastruktur in Südvietnam, Laos und Kambodscha. Daraufhin sollen die Gegner der USA im Vietnamkrieg, hauptsächlich Nordvietnam (Democratic Republic of Vietnam = DRV) und NLF, näher beleuchtet und anschließend untergeordnete Gründe des amerikanischen Scheiterns in Indochina betrachtet werden. Am Ende der Arbeit wird dann schließlich noch ein Resümee gezogen.

2. US-Strategie und –Taktik im Vietnamkrieg

In seinem Meisterwerk „Vom Kriege“ über die Philosophie des Krieges beschrieb der preußische General Carl von Clausewitz die wichtigste Bedingung für die Entwicklung einer erfolgreichen Kriegsstrategie:

„Der erste, der großartigste, der entschiedenste Akt des Urteils nun, welchen der Staatsmann und Feldherr ausübt, ist der, daß er den Krieg, welchen er unternimmt, in dieser Beziehung richtig erkenne, ihn nicht für etwas nehme oder zu etwas machen wolle, was er der Natur der Verhältnisse nach nicht sein kann. Dies ist also die erste, umfassendste aller strategischen Fragen. “

Der US-General Phillip Davidson postulierte die gleiche Prämisse für den Vietnamkrieg. Er schrieb, daß die wahre Frage bezüglich des 2. Indochinakrieges nicht war, was eine geeignete Strategie bei der Führung des Bodenkrieges gewesen wäre, sondern „[...] what kind of war [...] the United States [was] fighting in Vietnam at any given period. “

2.1. Konventioneller Krieg oder Revolutionskrieg?

Die oben zitierte, wichtigste clausewitz’sche Grundregel der Kriegsführung wurde von der amerikanischen Militärführung im Vietnamkrieg grundsätzlich verletzt. Viele US-Militärs (vor allem innerhalb der US-Army) sahen und (was noch entscheidender war) führten den Konflikt in Indochina als einen konventionellen Krieg . Dies lag unter anderem in den Erfahrungen vergangener, siegreich beendeter (konventioneller) Kriege (2. Weltkrieg, Koreakrieg) begründet, die die Denkweise der militärischen Führung der USA nachhaltig beeinflußt hatten . Von besonderer Bedeutung war, daß der Kommandeur des 1962 gegründeten „Military Assistance Command, Vietnam“ (MACV), also der Oberbefehlshaber der amerikanischen Bodentruppen in Vietnam von 1964 bis 1968 (in der entscheidenden Phase des Krieges), General William C. Westmoreland, den 2. Indochinakrieg ebenfalls als konventionellen Krieg betrachtete .

Ein solcher ist gekennzeichnet durch Gefechte zwischen großen Truppenverbänden (Bataillone, Regimenter, Divisionen) und relativ klar verlaufende Frontlinien. Im Vietnamkrieg fanden jedoch, zumindest bis zur sogenannten „Tet-Offensive“ , die meisten Kampfhandlungen auf der Ebene von Kompanien, Zügen oder Gruppen statt (Analysten des Pentagons fanden heraus, daß in den Jahren 1966, 1967 und 1968 75 bis 83 Prozent aller kriegerischen Auseinandersetzungen in Vietnam unterhalb Bataillonsstärke geführt wurden) . Auch bestanden im 2. Indochinakrieg zwischen den kriegführenden Parteien keine Fronten im herkömmlichen Sinne. Statt dessen praktizierten die kommunistischen Einheiten der NLF, auch „Vietcong“ (VC) genannt (als Abkürzung für „Vietnam Communists“), und der Nordvietnamesischen Armee (North Vietnamese Army, NVA) die meiste Zeit über eine Strategie der „asymmetrischen Kriegsführung“ (oder auch „Low-intensity-conflict“ - begrenzter Krieg, nicht konventionell sondern asymmetrisch; Guerillakrieg), welche gekennzeichnet war durch schnelle, kurze Guerillaattacken, Hinterhalte, das Plazieren von Minen und Sprengfallen, Heckenschützenangriffe und ähnliches. Diese Weise der Kriegsführung resultierte aus der Art des Krieges, der in Vietnam geführt wurde. Der Konflikt in Indochina war in erster Linie ein Revolutions- beziehungsweise Bürgerkrieg, bei welchem naturgemäß andere Ziele verfolgt werden (zum Beispiel Reorganisation der gesellschaftlichen Ordnung) und welcher anders geführt wird als ein konventioneller Krieg. Der Vietnamkrieg wurde von kommunistischer Seite als ein Kampf um die Kontrolle und politische „Bekehrung“ der vietnamesischen Bevölkerung und zum Sturz der südvietnamesischen Regierung geführt .

Welche Art von Krieg der Vietnamkrieg war ist in der amerikanischen Forschungsliteratur umstritten. Zwei ehemalige Angehörige der US- Militärführung, Oberst Harry Summers und General Bruce Palmer (der auch stellvertretender Generalstabschef der US-Army war), betonen in ihren Arbeiten zum Vietnamkrieg, dieser sei zu keiner Zeit ein Revolutionskrieg gewesen, sondern von Anfang bis Ende ein konventioneller Krieg . Eine völlig gegensätzliche Meinung vertritt Vickers, der den zweiten Indochinakrieg als durchgehenden Revolutionskrieg sieht . Der Vietnamkrieg war aus oben genannten Gründen ein Revolutionskrieg, der allerdings ab der Tet-Offensive immer mehr den Charakter eines konventionellen Krieges annahm, was jedoch ausschließlich der Tatsache geschuldet war, daß die USA kurze Zeit nach dieser Neujahrsoffensive den allmählichen Rückzug ihrer Truppen aus Vietnam und die „Vietnamisierung“ des Krieges begonnen hatten, für sie der Konflikt in Indochina zu diesem Zeitpunkt politisch praktisch verloren war. Nur weil die den kommunistischen Truppen an Feuerkraft weit überlegenen amerikanischen Streitkräfte Indochina verließen, waren VC und NVA überhaupt in der Lage, ihre Strategie des Low-intensity-conflict durch die eines „Mid-intensity-conflict“ (konventioneller Krieg ohne Einsatz von Atomwaffen) zu ersetzen und auf diese Weise Südvietnam schlußendlich zu erobern.

2.2. „Attrition“ als US-Strategie/-Taktik im Bodenkrieg

Das amerikanische Militär verfolgte in Indochina eine Strategie der „Abnutzung“ („Attrition“) und Zermürbung des Feindes. Diese Abnutzungsstrategie war Ausdruck der konventionellen Kriegsführung der USA, welche ihre Wurzeln in der europäischen Militärtradition und allgemein in einer industrialisierten Welt hatte und als Primärziele die Eliminierung sowohl möglichst vieler gegnerischer Soldaten als auch der Fähigkeit des Feindes, den Krieg weiterzuführen, und die Besetzung feindlichen Territoriums besaß, welche durch das Ausspielen der amerikanischen materiellen und technologischen Überlegenheit gegenüber jedwedem Gegner erreicht werden sollte. Lyndon B. Johnson bestätigte nach dem Krieg: „[...] They [U.S. Armed Forces] made the mistake of fighting an unconventional war with conventional tactics. ” (Der ehemalige CIA-Direktor und Chef der CIA in Vietnam, William Colby, erklärte diese Tatsache folgendermaßen: „The Pentagon had to fight the only war it knew how to fight and there was no organization in the American structure that could fight any other. “) .

Vietnam aber war ein nichtindustrialisiertes Land ohne zahlreiche militärisch-industrielle Ziele, deren Zerstörung die Möglichkeiten der Kommunisten, den Krieg weiterzuführen, wesentlich vermindert hätten. Auch lag der Attrition-Strategie die falsche Annahme zu Grunde, man könne durch sie mehr Soldaten töten und höhere materielle Verluste verursachen, als die Kommunisten ersetzen konnten und damit einen sogenannten „breaking point“ erreichen, ab dem die kommunistische Führung in Hanoi (was am entscheidendsten war), aber auch die Bevölkerung Nordvietnams und die NLF entweder nicht mehr bereit waren, weitere Verluste hinzunehmen (also ihre Moral und ihren Willen und damit den Widerstand zu brechen) oder es den Kommunisten nicht mehr möglich war, Verluste auszugleichen und den Krieg fortzuführen . Laut Palmer war dies, angesichts der dem Militär auferlegten Restriktionen (keine Invasion in Nordvietnam, Laos und Kambodscha, kein uneingeschränkter Bombenkrieg gegen Nordvietnam) die einzige Möglichkeit, den Krieg zu gewinnen . Bezeichnend für die Haltung eines Großteils des US-Militärs bezüglich der Attrition-Strategie ist eine Aussage eines Stellvertreters von Westmoreland: „The solution in Vietnam is more bombs, more shells, more napalm ... till the other side cracks and gives up. “ Jedoch gab es auch kritische Stimmen. Ein ausbildender Offizier an der berühmten Militärakademie Westpoint kritisierte die Abnutzungsstrategie wie folgt: „[...] attrition is not a strategy. It is irrefutable proof of the absence of any strategy. A commander who resorts to attrition admits his failure to conceive of an alternative. ”

Jedoch führte auch der teilweise sehr umfangreiche und rücksichtslose Einsatz von US-Feuerkraft nicht dazu, daß die amerikanischen Truppen ausreichend viele kommunistische Soldaten konnten und damit eine Tötungsrate erzielten, die höher lag als die Geburtenrate in Nordvietnam und den „kommunistischen“ Gebieten in Südvietnam (wobei man eigentlich auch in Südvietnam neu rekrutierte kommunistische Soldaten in diese Geburtenrate miteinbeziehen müßte). Hanoi und die NLF konnten ihre Verluste immer ausreichend durch Rekrutierung und Infiltration von nordvietnamesischen Soldaten nach Südvietnam ausgleichen und waren fest entschlossen und skrupellos genug, für eine endgültige, gewaltsame Wiedervereinigung Vietnams unter kommunistischen Vorzeichen ganze Generationen junger Männer zu opfern .

Jeffrey Record nennt drei Gründe für das Scheitern von Westmorelands Strategie. Zum einen führte sie zu starken Kontroversen innerhalb der militärischen und auch der politischen obersten Entscheidungsebene in den USA. Zum anderen beruhte sie auf falschen Annahmen sowohl bezüglich des Willens und der Fähigkeit der vietnamesischen Kommunisten, enorme Verluste an Menschenleben und Material hinzunehmen und auszugleichen als auch der Fähigkeit der amerikanischen Streitkräfte, die Initiative auf dem Schlachtfeld zu erlangen und zu behalten. Drittens war die Abnutzungsstrategie im Hinblick auf die Haltung der südvietnamesischen und amerikanischen Bevölkerung und der internationalen Öffentlichkeit bezüglich des Krieges in Indochina politisch kontraproduktiv, da US-Feuerkraft teilweise exzessiv eingesetzt wurde und damit hohe Kollateralschäden hervorrief . Da Punkt eins und drei politische Sachverhalte sind, soll nur auf den zweiten Punkt eingegangen werden.

Kinnard nennt als Gründe für das Scheitern der US-Intervention die Möglichkeit von NVA und NLF, ihre Verluste durch Innehaben der Initiative auf dem Schlachtfeld zu kontrollieren und, da die Abnutzungsstrategie ein Test der Willensstärke der Antagonisten ist, die Überlegenheit der kommunistischen Führung und Einheiten diesbezüglich .

Hauptsächlich verantwortlich für die ungeeignete US-Strategie in Indochina war General Westmoreland, der aus oben genannten Gründen die Abnutzungsstrategie verfolgte und den Verlauf des Krieges wie kein anderer amerikanischer Offizier prägte . Als Methode zur Abnutzung des Gegners führte er vor allem sogenannte „Search-and-destroy“-Missionen ein, bei welchen die US-Streitkräfte versuchten, große kommunistische Einheiten aufzuspüren, diese, meist per Helikopter, zu erreichen, in ein Gefecht nach konventionellem Muster zu verwickeln und möglichst viele feindliche Soldaten zu eliminieren . Auf diese Weise hofften Westmoreland und die amerikanische militärische Führung, die Initiative auf dem Schlachtfeld zu erlangen und NLF und NVA hohe Verluste zuzufügen. Jedoch wurden 80 bis 90 Prozent aller Kampfhandlungen im Vietnamkrieg von kommunistischen Einheiten initiiert, weswegen diese die Möglichkeit hatten, ihre Verluste zu kontrollieren . Somit war ein Erfolg der Attrition-Strategie praktisch unmöglich.

Der Vietnamkrieg war in den Augen der meisten amerikanischen Autoren, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ein Revolutionskrieg. Es wird von zahlreichen Forschern - und wurde schon während des Krieges von einigen US-Militärs - immer wieder darauf hingewiesen, daß die US-Streitkräfte von Anfang an eine Strategie der „Befriedung“ („Pacification“) Südvietnams, vor allem in den ländlichen Gebieten des Landes hätten verfolgen sollen. Damit war der Versuch gemeint, den Kommunisten, vor allem der NLF, den Zugang zur südvietnamesischen Bevölkerung zu verwehren, den sie benötigten um Soldaten und „Teilzeitpartisanen“ zu rekrutieren und erstere mit Nahrung, Unterkunft, Informationen und ähnlichem zu versorgen. Diese Infrastruktur der NLF in den Dörfern, welche auch von der NVA genutzt wurde, war entscheidend für die Fähigkeit der Kommunisten zur Fortführung des Krieges . Krepinevich ist überzeugt davon, daß eine konsequent ausgeführte Befriedungsstrategie den Krieg zu Gunsten der USA entschieden hätte, Record dagegen verneint dies mit dem Hinweis darauf, daß die amerikanische politische und militärische Führung nicht willens und fähig war, eine solche Strategie zu verfolgen . Auch Vickers sieht eine Befriedungsstrategie als die einzige Option, mit deren Hilfe die USA den Vietnamkrieg hätten gewinnen können. Er ist ebenfalls der Meinung, daß die politischen und militärischen Führer Amerikas sich darauf hätten konzentrieren sollen, die kommunistischen Einheiten von der südvietnamesischen Bevölkerung und damit deren Unterstützung fernzuhalten, indem sie es der Regierung von Südvietnam ermöglichten, Kontrolle über die eigenen Bürger zu erlangen und deren politische Unterstützung zu gewinnen, die Infrastruktur der Aufständischen (NLF) und der NVA in den Dörfern zu zerstören und eine langfristige physische Präsenz der südvietnamesischen Regierung (Government of Vietnam = GVN) in diesen zu etablieren, um damit Vertrauen, Sicherheit und Schutz zu kreieren .

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Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der Vietnamkrieg. Die Gründe für das Scheitern der US-Intervention in Indochina
Hochschule
Universität Augsburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
23
Katalognummer
V1130642
ISBN (eBook)
9783346498625
ISBN (Buch)
9783346498632
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vietnamkrieg, gründe, scheitern, us-intervention, indochina
Arbeit zitieren
Fabian Uhl (Autor:in), 2005, Der Vietnamkrieg. Die Gründe für das Scheitern der US-Intervention in Indochina, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130642

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