Cradle-to-Cradle. Eine Zukunftsvision moderner und nachhaltiger Projektentwicklung


Bachelorarbeit, 2020

91 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsübersicht

1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung

2. DEFINITORISCHE A BGRENZUNG DES THEMATISCHEN S CHWERPUNKTES
2.1 Nachhaltigkeit
2.2 Natürliche Ressourcen
2.3 Mineralische Bauabfälle
2.4 Öko-Effizienz und Öko-Effektivität
2.5 Recycling und Upcycling

3. PROJEKTENTWICKLUNG IN DER I MMOBILIENÖKONOMIE
3.1 Aufgaben und Inhalte der Projektentwicklung
3.2 Nachhaltige Projektentwicklung

4. ERLÄUTERUNG DES K REISLAUFKONZEPTES C RADLE- TO-C RADLE
4.1 Darstellung der Inhalte
4.2 Der Materialpass
4.3 Cradle-to-Cradle Produktzertifizierung

5. INTERNATIONALE B EWERTUNGSSYSTEME ZUR B EURTEILUNG DER N ACHHALTIGKEIT EINES G EBÄUDES
5.1 Die Bewertungssysteme DGNB und BNB
5.2 Das Bewertungssystem BREEAM
5.3 Das Bewertungssystem LEED

6. RECHTSGRUNDLAGEN
6.1 Kreislaufwirtschaftsgesetz
6.2 Deutsches Ressourceneffizienzprogramm
6.3 Bündnis Kreislaufwirtschaft auf dem Bau

7. ANALYSE DES I ST -S TANDES ANHAND EINER U MFRAGE
7.1 Ausgangslage und Sinnhaftigkeit der Umfrage
7.2 Auswertung der Umfrage
7.3 Verbesserungsmöglichkeiten

8. UMSETZUNG VON C RADLE - TO -C RADLE IN DER I MMOBILIENWIRTSCHAFT
8.1 Ausgewählte Projekte von Cradle-to-Cradle - inspirierten Gebäuden
8.2 Beispielhafte Produkte aus der Immobilien- und Baubranche basierend auf Cradle-to-Cradle

9. KONKLUSION
9.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
9.2 Ausblick

Inhaltsverzeichnis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

SYMBOLVERZEICHNIS

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung

2 Definitorische A bgrenzung des thematischen S chwerpunktes
2.1 Nachhaltigkeit
2.2 Natürliche Ressourcen
2.3 Mineralische Bauabfälle
2.4 Öko-Effizienz und Öko-Effektivität
2.4.1 Umsetzung der Öko-Effektivität in der Praxis
2.5 Recycling und Upcycling

3 Projektentwicklung in der Immobilienökonomie
3.1 Aufgaben und Inhalte der Projektentwicklung
3.2 Nachhaltige Projektentwicklung
3.2.1 Nachhaltige Immobilien - Kostensenkend oder kostensteigernd?

4 Erläuterung des K reislaufkonzeptes C radle - to -C radle
4.1 Darstellung der Inhalte
4.1.1 Von der Wiege bis zur Wiege
4.1.2 Vergleich biologischer und technischer Kreislauf
4.1.3 Von der Wiege bis zur Bahre
4.1.4 Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse des Cradle- to-Cradle - Konzeptes unter Berücksichtigung der Bau- und Immobilienbranche
4.2 Der Materialpass
4.2.1 Das „Madaster“
4.3 Cradle-to-Cradle Produktzertifizierung

5 INTERNATIONALE B EWERTUNGSSYSTEME ZUR B EURTEILUNG DER N ACHHALTIGKEIT eines Gebäudes 31
5.1 Die Bewertungssysteme DGNB und BNB
5.2 Das Bewertungssystem BREEAM
5.3 Das Bewertungssystem LEED

6 Rechtsgrundlagen
6.1 Kreislaufwirtschaftsgesetz
6.2 Deutsches Ressourceneffizienzprogramm
6.3 Bündnis Kreislaufwirtschaft auf dem Bau

7 Analyse des Ist -Standes anhand einer Umfrage
7.1 Ausgangslage und Sinnhaftigkeit der Umfrage
7.2 Auswertung der Umfrage
7.3 Verbesserungsmöglichkeiten

8 Umsetzung von Cradle -to -Cradle in der Immobilienwirtschaft
8.1 Ausgewählte Projekte von Cradle-to-Cradle - inspirierten
Gebäuden
8.1.1 Das Stadthaus in Venlo, Niederlande
8.1.2 Das Verwaltungsgebäude in Essen, Deutschland
8.1.3 Das Wohnhochhaus in Hamburg, Deutschland
8.2 Beispielhafte Produkte aus der Immobilien- und Baubranche basierend auf Cradle-to-Cradle,

9 Konklusion
9.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
9.2 Ausblick

INHALTsVERZEicHNis DEs A NHANGs

ABBiLDuNGsVERZEicHNis DEs A NHANGs

ANHANG

QuELLENVERZEicHNis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1: Die drei Dimensionen des nachhaltigen Bauens

Abbildung 2: Statistisch erfasste Mengen mineralischer Bauabfälle in 2016

Abbildung 3: Öko-Effektivität und Öko-Effizienz

Abbildung 4: Der biologische und technische Kreislauf

Abbildung 5: Inhalte des Ressourceneffizienzprogrammes entlang der Wertschöpfungskette

Abbildung 6: Zugehörigkeit der Umfrageteilnehmer

Abbildung 7: Anregungen und Kritik zum Cradle-to-Cradle-Konzept

TABELLENVERZEICHNIS

Vier-Felder-Matrix der Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-

Analyse

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 EINLEITUNG

Die vorliegende Bachelorthesis beschäftigt sich mit dem Thema „Cradle-to-Cradle als Zukunftsvision moderner und nachhaltiger Projektentwicklung“. Ressourcenverschwen­dung, gesundheitsschädliche Stoffe und ein hohes Maß an Abfall stellen die Realität dar. Daher bedarf es eines zielorientierten, nachhaltigen Konzeptes - in diesem Fall Cradle- to-Cradle.

1.1 Problemstellung

Extremwetterereignisse, Temperaturanstiege, der vermehrte Verbrauch von natürlichen Ressourcen sowie die fortschreitende Umweltverschmutzung sind Herausforderungen im 21. Jahrhundert für die Menschheit. Die Auswirkungen betreffen alle Lebewesen und sind unabdingbar.1 Baustoffe, wie beispielsweise Sand und Kies, werden weltweit immer knapper und teurer. Sand ist neben Wasser einer der wichtigsten Ressourcen und ist demnach für das Bauwesen, insbesondere für die Herstellung von Beton, unverzichtbar.2 Schätzungen zufolge steigt der Bedarf an Kies und Sand jährlich um 5,5 %, was bedeu­tet, dass 30 bis 50 Milliarden Tonnen jährlich abgebaut werden.3 Der Bausektor ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. In Deutschland werden jährlich 85 % (oder 551 Millionen Tonnen) mineralische Rohstoffe zum Bauen oder zum Herstellen von Baustoffen verwendet.4 Angesichts dieser Tatsachen bedarf es einer Kursänderung in Richtung Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit. Aber nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit spielt in punkto Ressourcennutzung eine wichtige Rolle, sondern auch die soziale Nachhaltigkeit. Immer mehr Menschen in armen Ländern müssen, aufgrund des Ressourcenabbaus, zwangsweise umgesiedelt werden oder haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser mehr. Somit geht die Entnahme von Ressourcen nicht nur zu Lasten der Umwelt, sondern auch auf die der dort heimischen Menschen. Ökologische, ökonomische und soziale Problematiken in Bezug zum hohen Ressourcenverbrauch ge­hen nicht unbemerkt an den Menschen vorbei.5 Daher spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer zunehmende Rolle in unserem Alltag. Außerdem wird das Thema seit Jahren von der Politik und Gesellschaft diskutiert.6 Insbesondere die Fragestellung, wie man noch weniger umweltschädlicher wird. Hier fängt die Problematik an. Nicht der Mensch sollte sich als Schädling für die Umwelt sehen, sondern versuchen, seine negative Öko­bilanz zu verbessern statt zu vermindern.7 Um den Ressourcenverbrauch in der Immo­bilien- und Bauwirtschaft zu senken sowie die ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren zu verbessern bedarf es einer neuen Denkweise - einem Umschwung. Das Kreislaufwirtschaftskonzept Cradle-to-Cradle kann dabei eine künftige Grundlage zur Verbesserung der oben genannten Problematik sein. Die Inhalte und Stärken dieses Ansatzes sollen in dieser vorliegenden Bachelorthesis sowohl theoretisch als auch prak­tisch unter Hinzunahme einer Umfrage erfolgen.

1.2 Zielsetzung

Das Thema Nachhaltigkeit ist allgegenwertig und spielt eine immer zentralere Rolle - auch in der Bau- und Immobilienbranche. Nachhaltigkeit betrifft jeden Menschen und hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens. Die tatsächlichen Anteile an z. B. minerali­schen Bauabfällen, die jedes Jahr anfallen, sind nicht allen präsent. Daher ist das Ziel dieser Ausarbeitung, die Problematik des Ressourcenverbrauchs und die Vorteile von Cradle-to-Cradle zu verdeutlichen. Denn Cradle-to-Cradle ist die Zukunft, insbesondere diese Branche nachhaltig zu ändern. Bereits existierende Materialdatenbank-Modelle, nachhaltige Gebäude-Bewertungssysteme oder beispielhafte Projektentwicklungen zei­gen auf, was bereits alles möglich ist. Bisher handelt es sich noch um eine Zukunftsvi­sion, da es noch nicht vollständig Akzeptanz findet. Allerdings gibt es eine Trendentwick­lung zur Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienbranche. Dementsprechend soll diese Arbeit auch einen positiven Faktor zur aktuellen Nachhaltigkeitsthematik beisteuern, in­dem Anreize geschaffen werden, die das Denken der Bau- und Immobilienwirtschaft entscheidend ändern. Nur durch nachhaltiges Denken und Handeln kann langfristig ge­wirtschaftet und die Welt für zukünftige Generationen erhalten werden.

1.3 Gang der Untersuchung

Die vorliegende Arbeit basiert auf der angesprochenen Problemstellung und der oben bereits erwähnten Zielsetzung. Insgesamt besteht die Ausarbeitung aus neun Kapiteln. Aufbauend zur Einleitung wird im zweiten Kapitel der Ausarbeitung der Begriff Nachhal­tigkeit, natürliche Ressourcen sowie mineralische Bauabfälle erläutert. Außerdem wer­den die Unterschiede zwischen der Öko-Effizienz und der Öko-Effektivität (sowie die Umsetzung dieser) erläutert. Des Weiteren wird eine Erläuterung der Begriffe „Recyc­ling“ und „Upcycling“ vorgenommen. Diese Begrifflichkeiten sind für das bessere Ver­ständnis und die Differenzierung maßgeblich.

Im dritten Kapitel wird auf die Projektentwicklung als Teilbereich der Immobilienökono­mie eingegangen. Neben aufgaben- und inhaltsbezogenen Themen wird der Bezug zur Nachhaltigkeit in der Immobilien- und Bauwirtschaft gesetzt. Außerdem wird auf die ver­meintliche These eingegangen, dass nachhaltige Gebäude teurer sind.

Nachfolgend wird im vierten Kapitel das Konzept Cradle-to-Cradle analysiert. Anfangs wird das Prinzip und deren Inhalte, die die Analysegrundlage der Bachelorthesis bilden, erläutert. Außerdem werden der biologische und technische Kreislauf des Cradle-to- Cradle-Prinzips miteinander verglichen. Dann erfolgt eine SWOT-Analyse. In dem glei­chen Kapitel wird anschließend auf ein Materialdatenbank-Modell eingegangen und final wird in diesem Kapitel die Cradle-to-Cradle-Produktzertifizierung erläutert.

Im fünften Kapitel werden das deutsche, englische und amerikanische Bewertungssys­tem für nachhaltige Gebäude vorgestellt.

Im sechsten Kapitel dieser Ausarbeitung wird auf beispielhafte Rechtsgrundlagen, wie das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das deutsche Ressourceneffizienzprogramm und das Bündnis Kreislaufwirtschaft auf dem Bau, eingegangen.

Im siebten Kapitel wird der Ist-Stand von Cradle-to-Cradle anhand einer Umfrage analy­siert. Darüber hinaus werden selbst entwickelte Lösungsvorschläge, um die Umsetzung von Cradle-to-Cradle in der Praxis zu verbessern, aufgezeigt.

Danach erfolgt im achten Kapitel die Darstellung von ausgewählten Cradle-to-Cradle - Projekten. Dazu zählen das Stadthaus in Venlo (das Vorzeigeprojekt in dieser Thema­tik), das Verwaltungsgebäude der Ruhrkohle AG in Essen sowie das erste Cradle-to- Cradle - Wohngebäude in Hamburg, welches der Anlass für diese Bachelorthesis ist. In einem weiteren Punkt werden verschiedene von Cradle-to-Cradle -inspirierte Produkte vorgestellt.

Im neunten und finalen Kapitel werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst sowie eine Prognose über die zukünftige Entwicklung abgegeben.

2 Definitorische Abgrenzung des thematischen Schwerpunktes

Das Thema Nachhaltigkeit ist allgegenwärtig. Kein Thema beschäftigt die Politik, Gesell­schaft, Unternehmen sowie Haushalte mehr. Im Folgenden werden verschiedene Be- grifflichkeiten erläutert, um den späteren Verlauf der Bachelorthesis besser nachvollzie­hen zu können.

2.1 Nachhaltigkeit

Der Begriff Nachhaltigkeit tauchte erstmals im Jahr 1713 im Buch „Sylvicultura oecono- mica“ von Carl von Carlowitz auf. Dieser erläutert das Problem der Ressourcenknappheit für den Wohn- und Bergbau. In Folge dieser Feststellung verwendet er erstmals den Begriff Nachhaltigkeit.8 Des Weiteren versteht man unter Nachhaltigkeit die Bedürfniser­füllung jetziger und späterer Generationen.9 Dabei wird die Nachhaltigkeit in die ökolo­gische, ökonomische, soziale und kulturelle Dimension unterteilt.10

Bezieht man dieses Thema auf die Bau- und Immobilienwirtschaft lässt sich feststellen, dass sich in den letzten Jahren (aufgrund der Nachhaltigkeitsthematik) ein neuer Sektor im Baubereich gebildet hat: Das nachhaltige Bauen oder im engl. „Green Building“. Die zentrale Aufgabe vom Nachhaltigen Bauen ist es, die Ressourceneffizienz zu steigern sowie Folgeschäden auf Umwelt und Gesundheit zu minimieren.11 12

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die drei Dimensionen des nachhaltigen Bauens12

Die vorstehende Abbildung stellt die drei Dimensionen des nachhaltigen Bauens dar. Auch die bereits erwähnten Dimensionen sind aufgeführt. Die ökonomische Dimension beschäftigt sich mit den Anschaffungs- bzw. Errichtungskosten, Baufolge- bzw. Nut­zungskosten sowie Rückbaukosten. Baufolgekosten machen einen großen Anteil aus, da sie über den gesamten Gebäudelebenszyklus anfallen. Diese Kostenarten werden auch „Life-Cycle-Costs“ (kurz: LCC) genannt. Diese müssen näher analysiert werden, um mögliche Einsparungen deutlich zu machen.13

Im Folgenden werden die einzelnen Kostenarten näher erläutert. Unter den Anschaf- fungs- bzw. Errichtungskosten versteht man diejenigen Kosten, die am Gebäude, Grund­stück sowie der Planung entstehen. Dazu zählen beispielsweise Erschließungskosten, Makler- und Notarkosten sowie Bauüberwachungskosten. Zu Baufolge- bzw. Nutzungs­kosten zählen die Kosten, die während der eigentlichen Nutzung des Gebäudes entste­hen, sprich Strom, Wasser, Abwasser sowie Modernisierungen und Instandhaltungen. Die Rückbaukosten bilden die letzte Kostengruppe, die beim Abriss eines Objektes ent­stehen. Darunter fällt der eigentliche Abriss, der Abtransport des Bauabfalles sowie der Weitertransport.14

Die ökologische Dimension beschäftigt sich mit dem optimierten Einsatz von Ressour­cen, sprich Baumaterialien. Des Weiteren sollen die Umwelt und benötigte Medien, wie Wasser, Strom bzw. Abwasser und Energie, minimiert und optimiert werden. Darüber hinaus werden verschiedene globale und quantifizierbare Indikatoren zur ökologischen Gebäudebewertung hinzugezogen. Dazu zählen die folgenden sechs Indikatoren: Flä­cheninanspruchnahme, Primärenergieaufwand (erneuerbar/ nicht erneuerbar), Treib­hauspotenzial (im Hinblick auf die Erderwärmung), Ozonzerstörung- und bildungspoten­zial (im Hinblick auf das Ozonloch und den Sommersmog), Versauerungspotenzial (im Hinblick auf sauren Regen) sowie das Überdünnungspotenzial (im Hinblick auf das Grundwasser).15

Die soziale und kulturelle Dimension beschäftigt sich mit der Gestaltung bzw. Ästhetik, der Barrierefreiheit, der Gesundheit sowie der Behaglichkeit. Während die Gestaltung bzw. Ästhetik einen Einfluss auf die Nutzerzufriedenheit, Wertschätzung und Beständig­keit des Gebäudes hat, beeinflusst die Barrierefreiheit die Gebäudenutzung. Daraus re­sultiert eine höhere Behaglichkeit und die Minderung von z. B. Stürzen bei Personen mit schwacher Bewegungsqualität. Die Behaglichkeit resultiert nicht nur aus der Barriere­freiheit, sondern auch aus vier anderen Faktoren. Hierzu zählen die thermische, hygie­nische, akustische und optische Behaglichkeit. Final sind auch schädliche Stoffe, die z. B. in Baumaterialien enthalten sind, zu minimieren, da sich dies auf die Umwelt und Gesundheit der Gebäudenutzer auswirkt.16

2.2 Natürliche Ressourcen

Unter natürlichen Ressourcen versteht man all diejenigen Stoffe, die von der Erde stam­men. Dabei wird zwischen den nicht regenerierbaren und den regenerierbaren Ressour­cen unterschieden. Zu den nicht regenerierbaren Ressourcen gehören u.a. Erze, Kohle und Erdöl. Zu den regenerierbaren Ressourcen gehören der Boden bzw. die Fruchtbar­keit, das Wasser, die Luft sowie teilweise auch die Flora und Fauna. Außerdem werden erneuerbare Energien, wie beispielsweise Sonne, Wind und Wasser, hinzugezogen. Es ist wichtig, die Ressourcen in einem angemessenen Maß zu nutzen und nachhaltig zu schützen, z. B. durch ein Ressourcenmanagement.17

Allerdings bedeutet jeder Abbau einer Ressource auch massive Eingriffe in die Umwelt - und das im gesamten Wertschöpfungsprozess. Bereits bei der Entnahme eines Roh­stoffes kommt es zu massiven Folgen, u.a. die Zerstörung von Wasser, Boden oder Flora und Fauna. Im späteren Verlauf werden Emissionen freigesetzt, die in die Luft oder das Wasser gelangen.18

Des Weiteren sollte man bei der Betrachtung von möglichen Auswirkungen auf die Um­welt durch Ressourcennutzung nicht die soziale Komponente vernachlässigen. Haupt­sächlich Menschen aus Entwicklungsländern sind betroffen. Landvertreibungen, Luftver­schmutzungen sowie Wasserknappheit sind oftmals die Folge. Der Import von Materia­lien aus Entwicklungsländern verschlimmert die weiteren Auswirkungen auf die dort le­benden Menschen und deren Umwelt.19

2.3 Mineralische Bauabfälle

„Mineralische Bauabfälle bilden den mengenmäßig größten Anteil an den jährlich insge­samt anfallenden mineralischen Abfällen in Deutschland“ (Klöckner / Heuser (2018), S. 481). Jährlich sammeln sich bis zu 205,3 Mio. Tonnen mineralische Bauabfälle an. Dazu zählen Stoffe, die während eines Umbaus, einer Sanierung oder einem Abbruch entste­hen. Genauer gesagt handelt es sich um Bauschutt, Straßenaufbruch, Baustellenabfälle, Bauabfälle auf Gipsbasis sowie Boden und Steinen. Hinzu kommt, dass in Deutschland die Mülldeponien immer überfüllter werden und die Thematik rund um die Ressour­cenverschwendung eine immer zentralere Rolle spielt. Daher bedarf es einer Ressour­censchonung, z. B. durch Wiederverwertung von Materialien sowie einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft. Genau hier setzt das Konzept Cradle-to-Cradle an. Die Produkte werden so konzipiert und aufbereitet, sodass eine Weiternutzung möglich ist. Der Res­sourcenverbrauch lässt sich minimieren und die Mülldeponien können entlastet werden. 20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Statistisch erfasste Mengen mineralischer Bauabfälle in 201620 21

Das oben abgebildete Kreisdiagramm verdeutlicht die beschriebene Problematik. Dabei sind die Mengen an mineralischen Bauabfällen vom Jahr 2016 prozentual angegeben. Die Böden und Steine machen den größten Anteil mit ca. 58,3 % aus. Dies entspricht rund 125,2 Mio. Tonnen. Den zweitgrößten Anteil bildet der Bauschutt mit ca. 27,3 % bzw. 58,5 Mio. Tonnen. An dritter Stelle folgt der Straßenaufbruch mit 7,5 % bzw. 16 Mio. Tonnen. An vorletzter Position befinden sich die Baustellenabfälle mit 6,7 % bzw.

14,3 Mio. Tonnen. An letzter Stelle sind die Bauabfälle auf Gipsbasis mit dem geringsten Anteil von 0,3 % bzw. 0,6 Mio. Tonnen. In Summe machen die mineralischen Bauabfälle rund 214,6 Mio. Tonnen aus. Die Daten sind aus dem Jahr 2016, weshalb es wahr­scheinlich ist, dass die Werte zum heutigen Stichtag höher ausfallen.

2.4 Öko-Effizienz und Öko-Effektivität

Die Begriffe Öko-Effizienz und Öko-Effektivität treten häufig im Zusammenhang mit Cradle-to-Cradle auf. Dabei ist es von großer Wichtigkeit, die beiden Begrifflichkeiten zu differenzieren, da sie zu unterschiedlichen Auswirkungen führen.

Durch die Öko-Effizienz sollen schädliche Stoffe in allen Belangen vermindert werden. Dazu zählen toxische Stoffe, die in die Luft, das Wasser oder den Erdboden gelangen. Das Prinzip der Öko-Effizienz stützt sich auf den vier Grundsätzen Vermindern, Wieder­verwenden, Verwerten und Regulieren. Durch die Verminderung von schädlichen Pro­dukten kommt es lediglich zu einer Verlangsamung und Aufschiebung dieses Prozesses. Durch den Grundsatz Wiederverwenden bzw. Recyceln wird lediglich das Gewissen be­reinigt, dass man etwas „Gutes“ für die Umwelt getan hat. Stattdessen wird beim Recyc­ling (zum Thema Recycling und Upcycling erfolgt im kommenden Kapitel eine genauere Erläuterung) die Qualität eines Materials vermindert. So wird Klärschlamm (ebenfalls eine Art von Abfall) in Entwicklungsländern als Tierfutter wiederverwertet, obwohl sich im Klärschlamm noch Chemikalien befinden, die für Tiere gesundheitsschädlich sind.22 Würde man ein Industriesystem konzipieren müssen, welches auf der Öko-Effizienz be­ruht, dann würde man versuchen, jährlich geringere Mengen an Schadstoffen in die Luft, das Wasser oder die Erde gelangen zu lassen, versuchen, komplexe Vorschriften ein­zuhalten, weniger gefährliche Produkte herzustellen und geringere Mengen an Müll zu erzeugen.23

Dieses Konzept mag den Anschein haben, dass es der Umwelt durch die vier Grunds­ätze etwas Gutes tut. Leider ist es für den langfristigen, dauerhaften Erfolg nicht ausrei­chend. Durch die Verlangsamung würden sich die negativen Auswirkungen nur noch verschlimmern.24

Überträgt man die Problematik der Öko-Effizienz auf die Immobilien- und Baubranche lässt sich folgendes Beispiel feststellen: Die türkische Regierung baute Wohnungen, welche aus einem Mindestmaß an Baumaterialien, in dem Fall Stahl und Beton, bestan- den. Dies sollte „effizient“ sein. 1999 erschütterte ein Erdbeben die Gegend und die „ef­fizienten“ Häuser fielen zusammen, während die vermeintlich „ineffizienten“ Gebäude standhielten. Zwar sparten die Regierung und die Mieter anfangs Kosten, aber langfristig hatten sie mit Hindernissen zu kämpfen. Demnach zeigt sich auch hier, dass dieses Konzept nicht langfristig sinnvoll ist.25

Neben der Öko-Effizienz existiert noch die Öko-Effektivität. Michael Braungart und Wil­liam McDonough beschreiben, dass der Kirschbaum das Leitmotiv für die Öko-Effektivi­tät ist. Der Ertrag des Kirschbaumes, sprich die Früchte, bringen Nahrung für Tiere als auch Menschen. Wenn der Frühling endet und die Blüten des Kirschbaumes zu Boden fallen, handelt es sich um keinen schädlichen Abfall. Die Blüten verrotten und dienen als neuer Nährstoff für den Boden sowie für Insekten und Organismen. Somit versorgt der Kirschbaum sich und seine Umgebung.26 27 28

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Öko-Effektivität und Öko-Effizienz27

Das vorstehend dargestellte Säulendiagramm verdeutlicht die Bedeutung der Öko-Ef­fektivität und -Effizienz. Minimiert man seine ökologischen Handlungen, so handelt man öko-effizienz bzw. „weniger schlecht“ und verzögert lediglich den Prozess. Han­delt man nach dem Prinzip der unendlichen Kreisläufe, wofür Cradle-to-Cradle steht, ist die Umsetzung „mehr gut“ und entspricht der Öko-Effektivität. Somit führt die Öko-Ef­fektivität langfristig zu besseren, ökologischen Erfolgen.28

2.4.1 Umsetzung der Öko-Effektivität in der Praxis

Bisher wurden nur theoretische Konzepte erwähnt, welche einen positiven Faktor zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit beisteuern sollen. Daher ist der Praxisbezug von ent­scheidender Bedeutung. Michael Braungart und William McDonough haben daher einen Fünf-Punkte-Plan entwickelt, wie Unternehmen Cradle-to-Cradle im eigenen Betrieb um­setzen können.29

Der erste Schritt ist die „frei-von-Strategie“. Inhaltsstoffe, die als umwelt- und gesund­heitsschädlich gelten, sollen nicht mehr verwendet werden. Hierbei ist allerdings zu be­achten, dass der ursprüngliche, schädliche Stoff nicht nur durch eine andere, gefährliche Substanz ersetzt wird. Diese Methode ist mit dem Backen eines Kuchens für einen Ge­burtstag gleichzusetzen: Wenn Gäste eine Laktose- oder Glutenunverträglichkeit haben, sollte der Gastgeber dies beim Backen des Kuchens berücksichtigen, damit der Gast diesen weiterhin zufrieden und ohne Befürchtungen verzehren kann. Demnach sollte ein Arbeitgeber z. B. gesunde und sichere Baustoffe für den Bau seines Unternehmens nut­zen, um den Arbeitnehmern eine gesündere Umgebung gewährleisten zu können.30

Der zweite Punkt ist die „persönliche-Präferenz-Strategie“. Hierbei sollen Unternehmen Produkte entwickeln, die nicht nur gesundheits- und umweltunbedenklich sind, sondern auch bei einer Kaufentscheidung am „Ehesten“ gekauft werden. Dies verdeutlicht fol­gendes Beispiel: Ein Unternehmer möchte Papier für die Firma anschaffen. Papiersorte A ist neuwertig und chlorfrei, Papiersorte B ist recycelt und enthält Chlor und Dioxine. Beide Papiersorten A und B sind nicht ideal, aber dennoch muss die Kaufentscheidung zwischen diesen beiden Produkten stattfinden. Daher sollten Unternehmen ein Produkt entwickeln, welches von den Konsumenten als „das Beste“ oder „das weniger Schlim­mere“ wahrgenommen wird.31

Der dritte Schritt ist die Erstellung einer passiven Positivliste. Hierbei werden bereits vor­handene Produkte in „bessere“ Produkte umgewandelt. Hierfür werden drei Listen er­stellt: Die „X-Liste“, die „graue Liste“ und die „P-Liste“. Auf der „X-Liste“ sind all diejeni­gen Stoffen aufgelistet, die extrem gesundheits- und umweltschädlich sowie fruchtschä­digend und genverändernd sind. Hierzu zählen u.a. Asbest, Benzol, Vinylchlorid, Anti- montrioxid sowie Chrom. Diese schädlichen Substanzen zählen zu den exogenen Kar­zinogenen. Häufige Erkrankungen sind hierbei Lungentumore, Lebertumore oder Leu- kämie.32 Demnach besteht hier die höchste Priorität, diese Stoffe zu ersetzen.33

Neben der „X-Liste“ existiert die „graue Liste“. Hier sind all diejenigen Stoffen aufgeführt, welche zwar als problematisch gelten, aber nicht sofort aus dem Produktionsprozess genommen werden müssen oder können. Zum Teil fehlen hier auch Alternativen zum Ersetzen dieser Materialien. Das Schwermetall Kadmium ist sehr toxisch, wird allerdings für Photovoltaikanlagen genutzt.34 Dennoch sind Solaranlagen von der RoHS-Richtlinie, welche die Nutzung von Blei und Kadmium an Elektronikartikeln beschränkt, ausge­schlossen. Die Nutzung von giftigen Metallen in umweltfreundlichen Solaranlagen ist eine umstrittene Thematik.35 Allerdings können die Kadmiummoleküle als „technischer Nährstoff“ (diese Begrifflichkeit wird im vierten Kapitel erläutert) angesehen werden.36

Die „P-Liste“ ist die Positivliste. Hier sind nur Stoffe zusammengetragen, die gesund und ungefährlich sind.37

Der vierte Schritt ist die Erstellung einer aktiven Positivliste. Hier wird das Produkt so geplant, dass es am Ende zu einem biologischen oder technischen Nährstoff übergehen und im Kreislauf zirkulieren kann. Die einzelnen Komponenten des Produktes werden anhand von vier Kategorien analysiert. Kategorie A steht für ideal; B für ideal, aber ver­besserungswürdig; C für problematisch, aber nicht gefährlich (ähnelt der „grauen Liste“) und X steht für gefährlich bzw. schädlich (ähnelt der „X-Liste“).

Der fünfte und letzte Schritt ist die komplette Neu-Erfindung des Produktes. Das Produkt, der Prozess, die Inhaltsstoffe und die Auswirkungen werden überdacht und neu konzi­piert. Dieser Schritt ist sehr innovativ und bringt eine große Vielfalt mit sich.38

2.5 Recycling und Upcycling

Recycling, auch Wiederaufbereitung oder Rezyklierung genannt, ist der Prozess eines alten Stoffes, welcher in ein neues Produkt umgewandelt wird. Aber sind diese Produkte auch tatsächlich sinnvoll? Viel mehr ist Recycling die Lösung entsorgte Stoffe zu redu­zieren, als eine umweltfreundliche Lösung zu finden. Oftmals wird mit den Stoffen „downcycling“ betrieben. Dies ist nichts anderes als die Herunterstufung der technologi­schen Fähigkeiten und ihrer Intelligenz. Daher können die meisten „recycelten“ Produkte eher für Gegenstände in geringerem Maße genutzt werden.39

Z. B. entstehen aus Kunststoffflaschen lediglich die Fasern für Polypropylen, ein Hart­Kunststoff, der u.a. als Dicht- und Dämmmasse verwendet wird.40 Obwohl die Materialien durch den Recycling-Prozess „gerettet“ werden, sind diese nur für weniger komplexe Gegenstände brauchbar und gelten eher als nutzlos. Eine weitere, negative Eigenschaft ist, dass die Recyclingprozesse nicht für die Materialien geeignet sind und das be­stimmte recycelte Materialien für die Recycling-Systeme nicht vorgesehen sind. So be­finden sich nach dem Recycling von PET-Kunststoffen Überreste von Antimon, ein gifti­ges Halbmetall, wieder. PET-Kunststoffe werden hauptsächlich für Kunststoffflaschen, Folien und Textilfasern verwendet. Das heißt, dass beim Recycling von PET-Kunststof- fen Textilfasern hergestellt werden, die im späteren Prozess in einem Kleidungsstück enden. Somit befinden sich Rückstände von Antimon auf unserer Haut, welche Auswir­kungen auf Umwelt und Gesundheit des Menschen haben könnten.41

Beim Upcycling findet der Qualitäts- und Wertverlust des Materials nicht statt. Durch unendliche Lebenszyklen wird die Nutzbarkeit des Materials aufrechterhalten bzw. ge- steigert.42 Allerdings müssen Produkte von Anfang an so konzipiert werden, dass am Ende der Nutzung ein Upcycling möglich ist. So können Produkte in gleichbleibender Qualität erhalten bleiben.43 Allerdings kann man auch, sofern das Produkt intakt ist, die­ses für einen anderen Zweck einsetzen. So können EURO-Paletten, die vorher für den Warentransport genutzt wurden, als umgebaute Gartengarnitur dienen.44

Unter Upcycling wird nicht nur der Erhalt von Qualität und Wert eines Materials verstan­den, sondern beinhaltet auch Aspekte wie Gerechtigkeit, Gesundheit und vor allem Un­bedenklichkeit. Somit wirkt sich das Prinzip von Upcyceln nicht nur auf die wirtschaftli­chen, sondern auch auf sozial-gesellschaftliche Faktoren aus.45

Ein Beispiel für das Upcycling-Konzept ist der „Econova“-Fernseher der Marke Philips. Der Mitbegründer von Cradle-to-Cradle, Michael Braungart, fand heraus, dass ein Fern­seher aus 4360 Chemikalien besteht, die bei der Nutzung in die Luft geraten. Der „Eco- nova“-Fernseher besitzt diese Inhaltsstoffe nicht und lässt sich nahezu ganz in seine Bestandteile aufgliedern. Dadurch können die verbauten Materialien besser getrennt und für neue Produktionen eingesetzt werden. So gelangen die Materialien, die sonst entsorgt werden würden, immer wieder in einen neuen Produktionskreislauf.46

3 PRoJEKTENTWICKLuNG IN DER IMMoBILIENÖKoNoMIE

Die Projektentwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil der Immobilienökonomie. Sie zählt zu den Managementaspekten und wird in die phasenorientierten Aspekte unter­gliedert. Neben der Projektentwicklung gehören das Bau-Projektmanagement sowie das Asset-, Property- und Facility Management zu den phasenorientierten Aspekten. Inner­halb von den phasenorientierten Aspekten bestehen enge Abhängigkeiten.47

3.1 Aufgaben und Inhalte der Projektentwicklung

Das Wort Projekt steht für einen Plan, eine Idee oder ein Vorhaben; die Entwicklung steht für den Prozess. Demnach ist ein Projektentwickler für die Planung, Umsetzung und Vermarktung eines Projektes zuständig. Die Projektentwicklung, kurz PE, wird dabei in drei verschiedene Begrifflichkeiten unterteilt. Es existieren die Projektentwicklung im engeren, mittleren und weiteren Sinne. Unter der PE im engeren Sinne wird die Ideen­findung, Planung und Einholung der Genehmigung verstanden. Allerdings ist dies nicht mit der Praxis gleichzusetzen, da der Projektentwickler nicht an dieser Stelle aufhört tätig zu sein. Die Definition für die PE im mittleren Sinne ist die klassische Handhabung. Hier­bei wird die Immobilie, basierend auf Idee und Planung, errichtet. Das Bestandsmanage­ment, sprich das Asset-, Property- und Facility Management, zählt zu der PE im weiteren Sinne.48

Neben diesen Begrifflichkeiten für die allgemeine Immobilien-Projektentwicklung beste­hen auch Abgrenzungen für den Projektentwickler als Person. Daher gibt es den Ser­vice-Developer (entwickelt und erbringt eine Dienstleistung bis zur Baugenehmigung), den Trader-Developer (entwickelt und verkauft) sowie den Investor-Developer (entwi­ckelt und behält die Immobilie für den eigenen Bestand). Die Aufgaben eines Projektent­wicklers sind sehr vielfältig und verlangen kreative, technische, kaufmännische und rechtliche Anforderungen.49

Ob Neubau, Bestandsentwicklung oder eigengenutztes Gebäude, der Projektentwickler hat zur Aufgabe, die Komponenten Standort, Kapitel und Idee sinnvoll aufeinander ab- zustimmen. Besteht eine Idee, aber keine liquiden Mittel oder ein geeignetes Grund­stück, ist das Projekt nicht realisierbar.50 Neben diesen Faktoren muss jeder Projektent­wickler einen interdisziplinären Zusammenhang zwischen sich und allen am Bau betei­ligten Personen herstellen. Weitere Gesichtspunkte, die es zu berücksichtigen gilt, sind zeitliche, räumliche, funktionelle, qualitative/ quantitative sowie wirtschaftliche Aspekte.51

Zu den beteiligten Parteien gehören neben dem Projektentwickler institutionelle Investo­ren (z. B. Versicherungen oder Pensionsklassen), Bauunternehmen, Banken, Architek- ten/ Ingenieure, Makler/ Berater, öffentliche Hand sowie der Nutzer bzw. Betreiber.52

In der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) sind die Aufgaben bzw. der Ablauf anhand von Leistungsphasen, kurz LPH, aufgeführt. Diese gelten für Ge­bäude und Innenräume von z. B. Neubauten, Umbauten oder Instandhaltungen. Am An­fang wurde bereits erwähnt, dass sich der Projektentwicklungsprozess von der Idee bis hin zur Vermarktung erstreckt, dennoch werden die einzelnen Leistungsphasen kurz be­nannt: Grundlagenermittlung (LPH 1), Vorplanung (LPH 2), Entwurfsplanung (LPH 3), Genehmigungsplanung (LPH 4), Ausführungsplanung (LPH 5), Vorbereitung der Vergabe (LPH 6), Mitwirkung bei der Vergabe (LPH 7), Objekt- und Bauüberwachung (LPH 8) sowie die Objektbetreuung (LPH 9).53

Aufgrund der komplexen Aufgabenbereiche, der hohen Anforderungen und dem Mana­gen aller beteiligten Personen bzw. Unternehmen sind alle möglichen Risiken zu berück­sichtigen. Bei den Risiken wird zwischen den objektiven und subjektiven Risiken unter­schieden. Objektive Risiken entstehen z. B. durch Veränderungen am Standort (geän­derte Infrastruktur oder Konkurrenz-Objekte), Veränderungen bezüglich der Einkom­mens- und Beschäftigtensituation. Auch Neuregelungen in der Steuer- und Zinslage kön­nen Risiken bürgen. Insbesondere die Dauer von Genehmigungsverfahren, z. B. von Bauanträgen, können eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Zu den subjektiven Risiken zählen vor allem Managementdisziplinen, wie z. B. eine sinnvolle Aufbau- und Ablaufor­ganisation, die Auswahl von qualifizierten Unternehmen sowie das Erstellen eines Pro- jekthandbuches.54

3.2 Nachhaltige Projektentwicklung

„Warum die Immobilie in der Natur errichten, wenn die Natur bereits in der Immobilie errichtet wurde?“ (Petzold (2020), Eigenzitat)

Das Thema Nachhaltigkeit spielt nicht nur in unserer Gesellschaft eine zunehmende Rolle, sondern auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Der anfangs beschriebene Ressourcenverbrauch sowie das hohe Abfallvorkommen spiegeln die Realität, aber kei­nesfalls die Sinnhaftigkeit von Nachhaltigkeit wider. Demnach sollte die Projektentwick­lung das Nachhaltigkeitsgebot gewährleisten. Dieses Gebot sollte bereits in der Planung berücksichtigt werden. Das nachstehende Beispiel verdeutlicht diesen Gesichtspunkt.55

Ein Immobiliennutzer möchte z. B. keine hohen Nebenkosten im Bereich des Energie­verbrauchs einbüßen müssen. Durch innovative und technische Ansätze können hohe Nebenkosten reduziert werden. Demnach muss die Nutzungsphase bereits von Beginn an durch eine nachhaltige Projektentwicklung betrachtet und geplant werden. Somit wird der ökologischen Dimension eine hohe Bedeutung zugewiesen.56

Außerdem lassen sich vermehrte Entwicklungen im Zusammenhang von Immobilien und Nachhaltigkeit aufweisen. Dazu gehören „Green bzw. Intelligent Buildings“, die alle Di­mensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Auch nachhaltige Zertifizierungssysteme stehen in der Bau- und Immobilienbranche immer mehr im Vordergrund. Beide Trend­entwicklungen führen zu einer nachhaltigen, effektiven Kostensenkung und höheren Vermarktbarkeit.57

Prinzipiell lässt sich sagen, dass der Trend von nachhaltigen Gebäuden immer mehr zunimmt und, dass Marktteilnehmer ohne nachhaltige Immobilien ihre Wettbewerbsfä­higkeit verlieren könnten. Insbesondere nachhaltige Büroimmobilien nehmen an Bedeu­tung zu und lassen sich in jeder Stadt vorfinden. Frankfurt am Main gilt als die „grünste“ Stadt Deutschlands, da hier die nachhaltigen Büroimmobilien 25 % ausmachen. Von den 25 % verfügen 22,7 % über eine Zertifizierung. Die Zertifizierungssysteme werden im Kapitel 5 „Internationale Bewertungssysteme zur Beurteilung der Nachhaltigkeit eines Gebäudes“ erläutert. Darüber hinaus lag 2018 der Wert von nachhaltigen Immobilien­transaktionen bei 10,1 Milliarden Euro. Während früher nur vereinzelte Immobilien nach Nachhaltigkeitskriterien analysiert wurden, legen heute immer mehr Firmen Wert darauf.

Demnach sind diese Immobilienarten nicht nur bei Banken, IT-Unternehmen oder Versi­cherungen beliebt, sondern auch bei Anlegern und Aktionären.58 Ebenfalls denkbar wäre es, dass die Steuern für CO2-intensive Gebäude erhöht werden und die Eigentümer zum Handeln „gezwungen“ werden bzw. nachhaltige Gebäude attraktiver werden.59

3.2.1 Nachhaltige Immobilien - Kostensenkend oder kostenstei­gernd?

Die Vermutung, dass die Planung und Umsetzung nachhaltiger Immobilien teurer sind, spiegelt wahrscheinlich das Denken einiger Personen aus dem Bau- und Immobilien­sektor wider. Aber sind nachhaltige Immobilienentwicklungen tatsächlich teurer?

Zwar sind Projektentwickler an einige Vorgaben gebunden, dennoch können sie die Aus­wahl von Baustoffen und -teilen maßgeblich beeinflussen.60 Hochwertige Baustoffe füh­ren anfangs zu höheren Kosten, wirken sich allerdings langfristig betrachtet besser auf die Immobilie und ihre Nutzung aus. Angenommen es handelt sich um die Planung eines Einkaufszentrums, wo viele Mietflächen angeboten werden sollen. Entscheidet sich der Projektentwickler für den Einsatz von hochwertigem, festen Beton, dann führt dies in der Umsetzung und nach der Vermarktung zu verschiedenen Vorteilen.61

Je mehr von dem qualitativen Beton für z. B die Stützen verbaut wird, desto geringer fällt die Querschnittsfläche aus. Dadurch können die Stützen dünner gebaut werden, da sie aus festerem Beton bestehen, der wiederum mehr Lasten tragen kann. Daraus resultiert eine höhere Anzahl an Mietflächen, was wiederum die Mieterträge positiv beeinflusst.62

Bei den Investoren steht die Rendite oftmals im Vordergrund. Je länger ein Projektent­wicklungsprozess dauert, desto mehr Kosten entstehen. An diesem Ausgang ist nie­mand der beteiligten Unternehmen interessiert.63 Insbesondere Cradle-to-Cradle steht für einfache Konstruktionsweisen und erhöhte Flexibilität durch demontierbare Verbin- dungen.64 Aufgrund dieser Vorteile lässt sich der Projektentwicklungsprozess verkürzen und der Investor kann früher mit Mieterträgen rechnen.65

In dem vorigen Kapitel 3.2 „Nachhaltige Projektentwicklung“ wurde erwähnt, dass ein Mieter nicht an hohen Nebenkosten interessiert ist. Durch eine nachhaltige Projektent­wicklung können die Nebenkosten reduziert werden. Der Mieter zahlt nun geringe Ne­benkosten - der Investor allerdings zahlt hohe Baukosten. Um dieser ungerechten Ver­teilung entgegen zu wirken, werden oft „Green Leases“ abgeschlossen. Es handelt sich dabei um „grüne Mietverträge“, die zwischen dem Mieter und Vermieter abgeschlossen werden. Die darin festgehaltenen Vorgaben sollen eine nachhaltige Nutzung garantie- ren.66

Die Mehrkosten für nachhaltige Gebäude betragen nur 5 %. Diese rentieren sich nach sieben bis acht Jahren, was auf die geringen Nebenkosten zurückzuführen ist.67

4 Erläuterung des Kreislaufkonzeptes Cradle-to- Cradle

Im Folgenden wird das Kreislaufkonzept Cradle-to-Cradle erläutert. Dabei wird die her­kömmliche Produktionsweise „Von der Wiege bis zur Bahre“ mit dem neuen Ansatz „Von der Wiege bis zur Wiege“ verglichen. Außerdem werden der biologische und technische Kreislauf erläutert. Abschließend erfolgt eine SWOT-Analyse.

4.1 Darstellung der Inhalte

Die Darstellung der Inhalte ist für alle nachfolgenden Kapitel von hoher Wichtigkeit, da der Begriff Cradle-to-Cradle die Problemthese widerspiegelt und somit in hoher Häufig­keit vorkommt. Die Erläuterung der wesentlichen Bestandteile von Cradle-to-Cradle soll zum besseren Verständnis beitragen.

4.1.1 Von der Wiege bis zur Wiege

Cradle-to-Cradle kommt aus dem Englischen und bedeutet „Von der Wiege bis zur Wiege“, kurz CtC oder C2C. Das Konzept wurde von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem amerikanischen Architekt William McDonough entwickelt. Das Kon­zept unterscheidet zwischen zwei Materialströmen: Dem biologischen und technischen Kreislauf. Die biologischen Nährstoffe sind für die Biosphäre, die technischen Nährstoffe für die Technosphäre relevant. Der Zyklus „Von der Wiege bis zur Wiege“ existiert seit Millionen von Jahren. Cradle-to-Cradle ist der Inbegriff für die positive Veränderung des menschlichen Handelns und der Umwelt. Dieser neue Ansatz geht über den eigentlichen Begriff der Nachhaltigkeit hinaus.68

C2C wird auch als „[..^Spiegelbild der gesunden, regenerativen Produktivität der Natur.“ (Braungart / McDonough (2008), S. 36) verstanden. Greift man das Prinzip des Kirsch­baums auf, welches bereits in Kapitel 2.4 „Öko-Effizienz und Öko-Effektivität“ beschrie­ben wurde, fällt auf, dass der vermeintliche „Abfall“, sprich die herabfallenden und ver­rotteten Blüten, Nahrung darstellen. Außerdem nutzt der Baum die Sonnenenergie, eine natürliche, dauerhafte und schonende Ressource. Vögel, Insekten oder Pilze ernähren sich von den Blüten und Früchten, die der Baum trägt. Somit fördert Cradle-to-Cradle die Vielfalt von Flora und Fauna. Die Punkte „Abfall ist Nahrung“, die Nutzung von rege­nerativen Energien sowie die Förderung von biologischer Diversität sind die drei integ­ralen Bestandteile von Cradle-to-Cradle und verdeutlichen diese Ideologie.69

Des Weiteren steht Cradle-to-Cradle für Umweltfreundlichkeit und Gesundheit. Somit sollen keine Produkte gefährliche Schadstoffe enthalten, die für Mensch und Umwelt mit gesundheitlichen oder ökologischen Folgen einher gehen könnten. Außerdem müssen die Materialien optimal trennbar sein, damit diese für die spätere Wiederverwertung in den jeweiligen Kreisläufen nutzbar bleiben.70 71

4.1.2 Vergleich biologischer und technischer Kreislauf

Die Unterscheidung von zwei Materialströmen, sprich dem biologischen und dem tech­nischen Materialstrom, ist ein wesentlicher Bestandteil des Cradle-to-Cradle - Konzep­tes. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht diesen Prozess.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Der biologische und technische Kreislauf 71

Die abbaubaren und ideal durchlaufenden Stoffe, auch Nährstoffe genannt, haben keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen. Es handelt sich hierbei um Verbrauchsprodukte. Betrachtet man die obenstehende Grafik und den ersten Kreislauf, fällt auf, dass nach der Herstellung und Nutzung des Produktes ein biologischer Abbau stattfindet. Die Verbrauchsgüter gelangen in gesunde, lebende Systeme, wo sie zu bio- logischem Nährstoff umgewandelt werden. Aus den Nährstoffen entstehen Fasern, wel­che für eine neue Produktion genutzt werden können. Anschließend beginnt der Prozess von vorn.72

Komplett biologisch abbaubare Produkte, wie z. B. Textilien oder Verpackungen, können in dem biologischen Kreislauf gut zirkulieren. Gefällt oder passt ein Oberteil nicht mehr, so wird es entsorgt und biologisch abgebaut. Durch den Zersetzungsprozess wird es nach und nach zu biologischen Nährstoff. Aus diesem entsteht eine neue Faser, die für die Produktion eines neuen Oberteils verwendet werden kann.73

Der zweite Kreislauf ist der technische Kreislauf. Hierbei handelt es sich um komplexe Gebrauchsgüter sowie mineralische Ressourcen. Der Prozess ist dem biologischen Kreislauf nachempfunden, allerdings entstehen hier keine Abfälle, sondern lediglich Nährstoffe. Nach der Herstellung und Nutzung des Produktes erfolgt eine Rücknahme und Demontage. Anschließend wird das Produkt als technischer Nährstoff gehandhabt. Diese Nährstoffe verbleiben in dem Zyklus (und werden nicht an die Umwelt abgegeben) und zirkulieren so lange, bis sie zur Produktion wieder gebraucht werden. Durch diesen geschlossenen, dauerhaften und sicheren Prozess bleibt der Wert des Produktes erhal­ten. Dies nennt man auch „Upcycling“.74

Ein Beispiel für den technischen Kreislauf ist die Waschmaschine. Sobald das Nutzungs­ende erreicht ist, z. B. durch einen Schaden oder Alterung, wird das Gerät zurückge­nommen und demontiert. Während der Demontage werden die einzelnen Bestandteile sortenrein getrennt und als technische Nährstoffe weiterverwendet. Diese können wie­derum für die Produktion einer neuen Waschmaschine genutzt werden. Der technische Kreislauf beginnt von vorn.75

[...]


1 Vgl. SCHMID / MITTER / WINIWARTER / PRÖLL (2020), S. 1f.

2 Vgl. RÖHRLICH (2020).

3 Vgl. RÖHRLICH (2020).

4 Vgl. Deutsche Bundesstiftung Umwelt (Hrsg.) (2013).

5 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2020).

6 Vgl. SCHÄFER (2013).

7 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S.22 f.

8 Vgl. ROTTKE (2010), S. 28.

9 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 21.

10 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 21.

11 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 21.

12 Quelle: Eigene Darstellung i. A. a. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 23.

13 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 23.

14 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 23.

15 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 23f.

16 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 24f.

17 Vgl. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH (Hrsg.) (o. J.).

18 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Hrsg.) (o. J.), S. 5.

19 Vgl. FRÖHLICH (2006).

20 Vgl. KLÖCKNER / HEUSER (2018), S. 481f.

21 Quelle: Eigene Darstellung i. A. a. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2019).

22 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 78ff.

23 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 86f.

24 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 87.

25 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 88.

26 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 100f.

27 Quelle: Eigene Darstellung i. A. a. Schüco International KG (Hrsg.) (o. J.).

28 Vgl. Schüco International KG (Hrsg.) (o. J.), S. 6.

29 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 46.

30 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 47.

31 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 47f.

32 Vgl. SCHNERCH / MARTENS / WÄSCH (2014), S. 25.

33 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 215.

34 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 215.

35 Vgl. ub.de Fachwissen GmbH (Hrsg.) (o. J.).

36 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 215.

37 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 216.

38 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 221.

39 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 20f.

40 Vgl. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J.).

41 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 21.

42 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 21.

43 Vgl. RAU / ROLLE / WELSCH (2015), S. 77.

44 Vgl. TerraCycle Germany GmbH (Hrsg.) (o. J.).

45 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2013), S. 150.

46 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2013), S. 148.

47 Vgl. BONE-WINKEL / SCHÄFERS / SCHULTE (2016), S. 49ff.

48 Vgl. BRAUER (2019), S. 538f.

49 Vgl. BONE-WINKEL / ISENHÖFER / HOFMANN / FRANZ (2016), S. 217ff.

50 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 25.

51 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 77.

52 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 39.

53 Vgl. § 34 Abs. 3 HOAI.

54 Vgl. BRAUER (2019), S. 544f.

55 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 29f.

56 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 29f.

57 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 148.

58 Vgl. MATTAUCH (2020).

59 Vgl. HERMANN (2020).

60 Vgl. HEIERMANN / FRANKE / KNIPP (2009), S. 34.

61 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 30.

62 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 30.

63 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 30.

64 Vgl. EPEA GmbH (Hrsg.) (o. J.).

65 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 165.

66 Vgl. ALDA / HIRSCHNER (2014), S. 165.

67 Vgl. MATTAUCH (2020).

68 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2020), S. 124.

69 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 36f.

70 Vgl. Schüco International KG (Hrsg.) (o. J.), S. 5.

71 Quelle: Eigene Darstellung i. A. a. Drees und Sommer SE (Hrsg.) (o. J.).

72 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 42f.

73 Vgl. Cradle to Cradle NGO (Hrsg.) (o. J.).

74 Vgl. BRAUNGART / MCDONOUGH (2008), S. 42.

75 Vgl. Cradle to Cradle NGO (Hrsg.) (o. J.).

Ende der Leseprobe aus 91 Seiten

Details

Titel
Cradle-to-Cradle. Eine Zukunftsvision moderner und nachhaltiger Projektentwicklung
Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
91
Katalognummer
V1130694
ISBN (eBook)
9783346534552
ISBN (Buch)
9783346534569
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Green Building, Immobilien, Bauwirtschaft, Cradle to Cradle, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Natürliche Ressourcen, LEED, BREAM, DGNB, BNB, Nachhaltiges Bauen, Öko-Effektivität, Öko-Effizienz, Projektentwicklung, Materialaufkommen, Materialpass, Madaster
Arbeit zitieren
Ylva Petzold (Autor:in), 2020, Cradle-to-Cradle. Eine Zukunftsvision moderner und nachhaltiger Projektentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130694

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