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Feminisierung der Wasserarmut. Können Frauen in ärmeren Gebieten Afrikas ihr Menschenrecht auf Wasser trotz der Folgen des Klimawandels gleichberechtigt wahrnehmen?

Title: Feminisierung der Wasserarmut. Können Frauen in ärmeren Gebieten Afrikas ihr Menschenrecht auf Wasser trotz der Folgen des Klimawandels gleichberechtigt wahrnehmen?

Term Paper , 2019 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Politics - Topic: International relations
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Eine der Folgen des Klimawandels stellt unter anderem die Wasserarmut dar. Die Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Frage: „Können Frauen in ärmeren, ländlichen Gebieten Afrikas ihr Menschenrecht auf Wasser, trotz der Folgen des Klimawandels gleichberechtigt wahrnehmen?“. Feminisierung der Armut wurde von der Soziologin Diana M. Pearce im Jahre 1978 zum ersten Mal thematisiert. Armut hängt auch mit der Verfügbarkeit von Wasser zusammen. Frauen leiden überproportional mehr an den Folgen der Wasserknappheit, als Männer.

Der Klimawandel ist ein aktuelles Thema in der internationalen Politik. Die drastischen Folgen des Klimawandels in verschiedenen Gebieten bereiten der Weltbevölkerung sorgen. Politiker verschiedener Länder versuchen Lösungen zu entwickeln, um die Folgen zu reduzieren. In Städten und Ländern finden Demonstrationen statt, um der Welt eine Nachricht zu vermitteln. Die Aktivisten und Aktivistinnen fordern eine Bewältigung der Klimakrise. Greta Thunberg, eine 16- jährige Klimaaktivistin aus Schweden, sorgte weltweit für Aufmerksamkeit. Sie war die erste Schülerin, die freitags auf den Schulunterricht verzichtete, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Sie ist der Grund für das Entstehen der Schülerprotestbewegung „Fridays for futures“. Auf der ganzen Welt protestieren Schüler und Studenten, jeden Freitag für schnellere Klimaschutzmaßnahmen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Wasserverfügbarkeit

2.1 Afrikas Beitrag zum Klimawandel

2.2 Feminismus und gender mainstreaming

2.3 Gender mainstreaming in der Wasserversorgung

2.4 Vulnerabilität der Frauen

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Wasserarmut in ländlichen Gebieten Afrikas aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive zu analysieren und zu untersuchen, ob Frauen dort trotz der Folgen des Klimawandels ihr Menschenrecht auf Wasser gleichberechtigt wahrnehmen können.

  • Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit in Afrika
  • Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und deren Folgen für Frauen
  • Analyse des "African Feminism" und des Konzepts Gender Mainstreaming
  • Auswirkungen von Wasserknappheit auf Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit
  • Gewalt und Konflikte im Kontext knapper Wasserressourcen

Auszug aus dem Buch

2.4 Vulnerabilität der Frauen

Die Frau in Afrika spielt eine entscheidende Rolle für die Existenzsicherung. Sie wird aus kulturellen und traditionellen Gründen diskriminiert. Frauen müssen unter ungleichen Verhältnissen leben. Einige Ungleichheiten zwischen Mann und Frau entstehen alleine durch den Klimawandel. Der afrikanische Feminismus hat bei der Wasserarmut und dem Klimawandel eine wichtige Bedeutung. Die Aufgabe des Beschaffens von Wasser wird der Frau zugeschrieben (Mwiturubani, 2010, S. 72). In 7 von 10 Haushalten sind Frauen und Mädchen für die Wasserbeschaffung zuständig (Gorsboth & Neuenroth, 2018, S. 6).

Das schwierige Leben einer afrikanischen Frau fängt schon bei der Wasserarmut an. Sie sorgt für die Ernährungssicherheit ihrer Familie, die sie bei einer Wasserknappheit nicht gewährleisten könnte. Als Bauerinnen sorgen sie für die Einnahmequelle und Nahrungsquelle ihrer Familie. Aufgrund der geschlechtsspezifischen Arbeitssteilung und der gesellschaftlich rechtlichen Benachteiligungen leiden Frauen häufiger unter Armut als Männer. (Mwiturubani, 2010, S. 72) . Die langen Wege, die sie zurücklegen um Wasser zu holen, haben für sie drastische Folgen. Die Mädchen müssen des Öfteren auf einen Schulbesuch verzichten, weil sie Wasser beschaffen oder zu Hause arbeiten müssen (Gorsboth & Neuenroth, 2018, S. 7). Andere Bereiche des Lebens haben eine Abhängigkeit gegenüber Wasser. Der Wassermangel hat weitreichende Folgen auf Landwirtschaft, Nahrung und Gesundheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Klimawandels, der globalen Wasserknappheit und der spezifischen Situation von Frauen in Afrika ein, wobei die zentrale Forschungsfrage der Arbeit definiert wird.

2. Wasserverfügbarkeit: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Wasser als Menschenrecht und zeigt auf, wie der Klimawandel und ein steigender Wasserbedarf die Verfügbarkeit von Süßwasser insbesondere in Afrika kritisch beeinflussen.

2.1 Afrikas Beitrag zum Klimawandel: Das Kapitel analysiert den marginalen Beitrag Afrikas zum Klimawandel im globalen Vergleich und diskutiert, warum dennoch eine hohe Vulnerabilität der Bevölkerung gegenüber dessen Auswirkungen besteht.

2.2 Feminismus und gender mainstreaming: Hier werden theoretische Konzepte wie der afrikanische Feminismus (African Womanism) und Gender Mainstreaming erläutert, um die geschlechtsspezifischen sozialen Strukturen in Afrika zu verstehen.

2.3 Gender mainstreaming in der Wasserversorgung: Dieses Kapitel untersucht, warum die Anwendung von Gender Mainstreaming in afrikanischen Wasserprojekten bisher weitgehend erfolglos blieb und welche kulturellen Hürden die Partizipation von Frauen verhindern.

2.4 Vulnerabilität der Frauen: Der Abschnitt verdeutlicht die drastischen Auswirkungen der Wasserarmut auf die Landwirtschaft, die Nahrungssicherheit sowie die gesundheitliche und soziale Lage von Frauen in ländlichen Regionen Afrikas.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die "Feminisierung der Wasserarmut" eine grundlegende Beseitigung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten erfordert, um das Menschenrecht auf Wasser zu sichern.

Schlüsselwörter

Wasserarmut, Klimawandel, Afrika, Gender Mainstreaming, African Feminism, Wasserversorgung, Vulnerabilität, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, Menschenrecht auf Wasser, Armutsbekämpfung, Landwirtschaft, Nahrungssicherheit, Gesundheit, Konflikte, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserversorgung in Afrika und beleuchtet dabei kritisch, warum Frauen unter diesen Bedingungen überproportional stark leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die globale Wasserkrise, Klimapolitik, feministische Theoriebildung im afrikanischen Kontext sowie sozioökonomische Faktoren wie Armut, Gesundheit und geschlechtsspezifische Diskriminierung.

Welches primäre Ziel oder welche Forschungsfrage verfolgt der Text?

Die Forschungsfrage lautet, ob Frauen in ärmeren, ländlichen Gebieten Afrikas ihr Menschenrecht auf Wasser trotz der Folgen des Klimawandels gleichberechtigt wahrnehmen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse, in der wissenschaftliche Studien, Berichte internationaler Organisationen und theoretische feministische Ansätze herangezogen werden, um die Auswirkungen von Wasserarmut auf Frauen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Wasserknappheit, die Rolle des afrikanischen Feminismus, die Effektivität von Gender Mainstreaming in der Wasserinfrastruktur sowie die Auswirkungen auf Lebensbereiche wie Landwirtschaft und Gesundheit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Wasserarmut, Vulnerabilität, Geschlechtergerechtigkeit, Klimawandel, Feminisierung der Armut und das Recht auf Wasser sind für das Verständnis der Arbeit essenziell.

Warum ist die Wasserbeschaffung in Afrika ein geschlechtsspezifisches Problem?

Aufgrund traditioneller Rollenverteilungen in ländlichen Regionen Afrikas sind in etwa 7 von 10 Haushalten Frauen und Mädchen fast ausschließlich für die zeit- und arbeitsintensive Beschaffung von Wasser verantwortlich.

Welche Rolle spielt der afrikanische Feminismus für die Argumentation?

Er dient dazu, die spezifischen Lebensumstände schwarzer Frauen in Afrika zu erklären, die über bloßen Sexismus hinaus auch Rassismus und koloniale Erblasten in ihre Emanzipationsbestrebungen einbeziehen.

Warum ist Gender Mainstreaming bei Wasserprojekten bisher kaum erfolgreich?

Das Konzept scheitert häufig an tief verwurzelten kulturellen Überzeugungen und einer männlich dominierten Entscheidungsstruktur, die Frauen bei der Planung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen systematisch ausschließt.

Welche gesundheitlichen Folgen resultieren aus der Wasserknappheit für Frauen?

Neben der körperlichen Belastung durch den Transport von Wasser sind Frauen einem erhöhten Infektionsrisiko durch verschmutztes Wasser und einer höheren psychischen Belastung durch die Verantwortung für die Familie ausgesetzt.

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Details

Title
Feminisierung der Wasserarmut. Können Frauen in ärmeren Gebieten Afrikas ihr Menschenrecht auf Wasser trotz der Folgen des Klimawandels gleichberechtigt wahrnehmen?
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
15
Catalog Number
V1130904
ISBN (eBook)
9783346496768
ISBN (Book)
9783346496775
Language
German
Tags
feminisierung wasserarmut können frauen gebieten afrikas menschenrecht wasser folgen klimawandels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Feminisierung der Wasserarmut. Können Frauen in ärmeren Gebieten Afrikas ihr Menschenrecht auf Wasser trotz der Folgen des Klimawandels gleichberechtigt wahrnehmen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130904
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