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ADHS. Merkmale und mögliche Behandlungsmethoden bei Kindern

Titel: ADHS. Merkmale und mögliche Behandlungsmethoden bei Kindern

Hausarbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Frederick Rumi (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen kurzen Überblick über ADHS zu geben und anschließend auf die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Kindern einzugehen. Um sich diesem Ziel anzunähern, wird zuerst ein kurzer Blick auf das Störungsbild und die möglichen Ursachen von ADHS geworfen. Bevor sich diese Arbeit dann der Diagnostik widmet, werden noch die beiden gängigsten Klassifikationssysteme etwas genauer beleuchtet. Als Nächstes werden verschiedene Möglichkeiten der Behandlung vorgestellt. In diesem Kontext wird zwischen einer medikamentösen und einer nicht medikamentösen Therapie unterschieden. Anschließend wird diese Arbeit mit einem kritischen Ausblick im Rahmen des Fazits beendet.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist eine Thematik, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Forschung ein großes Interesse erfährt. Bei einer Suche nach dem Schlagwort "ADHS" in einer gängigen Suchmaschine erscheinen z. B. 7.690.000 Treffer. Zudem handelt es sich hierbei um ein stark diskutiertes Thema. Die einen gehen davon aus, dass es sich bei ADHS um eine Modediagnose handelt, die anderen sehen eine ernst zu nehmende Krankheit, die vielfältigen Auswirkungen auf die Betroffenen und deren soziales Umfeld haben kann.

Aber nicht nur die Tatsache, dass es sich hierbei um ein gesellschaftlich präsentes Thema handelt, macht diese Erkrankung interessant. Die Prävalenz ist ein weiterer Punkt, der zeigt wie relevant diese Thematik ist. In Deutschland scheinen 4 Prozent der Kinder und Jugendlichen an dieser Störung zu leiden. Eine Weltweit durchgeführte Metaanalyse kommt zu einer Prävalenz von 5,29 Prozent.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

2.1 Störungsbild

2.2 Ursachen

2.3 Klassifikation

2.4 Diagnostik

2.5 Behandlungsmöglichkeiten

2.5.1 medikamentöse Therapie

2.5.2 nicht medikamentöse Therapie

3 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlichen Überblick über das Störungsbild ADHS bei Kindern zu geben, die diagnostischen Herausforderungen zu erläutern und die gängigen therapeutischen Behandlungsansätze gegenüberzustellen.

  • Grundlagen und Symptomatik der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
  • Genetische und umweltbedingte Ursachenfaktoren
  • Klassifikationssysteme (ICD-10 und DSM-5) und diagnostische Leitlinien
  • Gegenüberstellung medikamentöser und nicht medikamentöser Therapiemethoden
  • Kritische Diskussion der Behandlungserfolge und Forschungslücken

Auszug aus dem Buch

2.5.1 medikamentöse Therapie

Eine Möglichkeit zur Behandlung von ADHS ist die medikamentöse Therapie, wobei es auch hier eine Vielzahl an unterschiedlichen Medikamenten gibt. Wie bereits erwähnt, liegt bei ADHS eine Stoffwechselstörung im Gehirn vor. Hier setzt die pharmakologische Therapie an. Mithilfe von Tabletten ist es für den Betroffenen möglich, seine Aufmerksamkeit, Konzentration und sein impulsives Verhalten auf ein „normales“ Maß zu reduzieren (Neuy-Bartmann, 2014, S. 99). Dies kann ein erster Schritt bei der Behandlung sein und sich positiv auf die Motivation, Selbstorganisation und die sozialen Beziehungen auswirken.

Eines der bekanntesten Medikamente zur Behandlung von ADHS ist sicherlich Ritalin. Der enthaltene Wirkstoff Methylphenidat wirkt dabei als Dopamin–Wiederaufnahmehemmer und erhöht so die Dauer, in der das Dopamin im synaptischen Spalt zur Verfügung steht (Gawrilow, 2016, S. 137 ff). Bei einem zu schnellen Abfall des Wirkstoffes kann es zu einem Rebound-Phänomen kommen. Darunter versteht man, dass die Symptome für eine gewisse Zeit stärker auftreten als dies im normalen Zustand der Fall ist. Da Methylphenidat nur eine kurze Wirkdauer hat, wurden Depot Varianten entwickelt, die einen länger anhaltenden Effekt haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die gesellschaftliche Relevanz von ADHS ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert den methodischen Aufbau der Untersuchung.

2 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung: Dieses Kapitel liefert eine umfassende Definition des Störungsbildes, beleuchtet ätiologische Faktoren, vergleicht internationale Klassifikationssysteme und beschreibt den Prozess der Diagnostik sowie die verschiedenen therapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

3 Diskussion: Im abschließenden Teil werden die Ergebnisse reflektiert, die Bedeutung der multimodalen Therapie betont und zukünftiger Forschungsbedarf zur Weiterentwicklung der Behandlungsmethoden aufgezeigt.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Impulsivität, Kindesalter, ICD-10, DSM-5, Pharmakotherapie, Methylphenidat, Verhaltenstherapie, Psychoedukation, Diagnose, Multimodaler Ansatz, Komorbidität, Neurotransmitter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine wissenschaftliche Übersicht über das Krankheitsbild ADHS, mit besonderem Fokus auf die Symptomatik, die Ursachen und die therapeutischen Möglichkeiten bei Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die klinische Symptomatik, die ätiologischen Theorien (genetisch/psychosozial), die diagnostische Klassifikation nach ICD-10 und DSM-5 sowie die Unterscheidung zwischen medikamentösen und nicht medikamentösen Therapieansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über ADHS zu geben und insbesondere die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Kindern detailliert gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die den aktuellen Forschungsstand anhand relevanter Fachliteratur, Leitlinien und wissenschaftlicher Studien (wie der MTA-Studie) zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Störungsbildes, eine detaillierte Erläuterung der Klassifikationssysteme, den Prozess der Diagnostik nach AWMF-Leitlinien sowie eine differenzierte Analyse von pharmakologischen und verhaltenstherapeutischen Behandlungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie ADHS, Diagnostik, medikamentöse Therapie, Verhaltenstherapie und multimodale Behandlung charakterisieren.

Welche Rolle spielt die MTA-Studie in der Arbeit?

Die MTA-Studie dient als wichtige Referenz für die Bewertung der Wirksamkeit von Behandlungsstrategien und zeigt auf, dass ein multimodaler Therapieansatz kurzfristig die besten Ergebnisse liefert.

Was ist das sogenannte Rebound-Phänomen bei der medikamentösen Therapie?

Dies beschreibt einen Zustand, bei dem die ADHS-Symptome nach dem Abklingen der Wirkung eines Medikaments (wie Methylphenidat) für eine gewisse Zeit stärker auftreten als im normalen, unbehandelten Zustand.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
ADHS. Merkmale und mögliche Behandlungsmethoden bei Kindern
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,7
Autor
Frederick Rumi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1130981
ISBN (eBook)
9783346499950
ISBN (Buch)
9783346499967
Sprache
Deutsch
Schlagworte
adhs merkmale behandlungsmethoden kindern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frederick Rumi (Autor:in), 2020, ADHS. Merkmale und mögliche Behandlungsmethoden bei Kindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130981
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Leseprobe aus  18  Seiten
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