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Verteidigung der Freiheit und Rechtfertigung von Gewalt (Geschichte Oberstufe)

Alles was notwendig ist? Die Septembermorde im Urteil der Zeitgenossen

Titel: Verteidigung der Freiheit und Rechtfertigung von Gewalt (Geschichte Oberstufe)

Unterrichtsentwurf , 2021 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um einen Unterrichtsentwurf für die gymnasiale Oberstufe im Fach Geschichte. Thematisch beschäftigt sich die Arbeit dabei mit der Französischen Revolution und den Septembermorden des Jahres 1792.

Die SuS untersuchen die zeittypischen unterschiedlichen Bewertungen der Septembermorde des Jahres 1792 anhand der Briefe zweier Zeitgenossen und beurteilen die darin vorgenommene Verurteilung der Gewalt sowie die Rechtfertigung ihrer Notwendigkeit vor dem Hintergrund der Menschen- und Bürgerrechte. Im Anschluss daran beziehen sie in Bezug auf gegenwärtige Protestbewegungen Stellung zur Rechtfertigung von Gewalt zur Durchsetzung vorgeblich
fortschrittlicher Politik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Didaktisches Zentrum

2. Analyse der Lerngruppe und der Lerngangslage

3. Didaktische Analyse der Reihe

4. Didaktische Analyse der Stunde mit Materialanalyse

5. Methodische Analyse

5.1 Literaturverzeichnis

5.1.1. Quellenangaben zum verwendeten Material

5.1.2. Allgemeinpädagogische Literatur

5.1.3. Fachdidaktische und fachwissenschaftliche Literatur zum Unterrichtsgegenstand

5.2 Verlaufsplan

5.3 Reihenplanung

5.4 Material, Arbeitsblätter

5.5 antizipierte Stundenergebnisse (z.B. Tafelbild)

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, anhand der historischen Auseinandersetzung mit den Septembermorden von 1792 die Urteils- und Orientierungskompetenz von Lernenden zu fördern. Dabei soll ein methodisch geleiteter Prozess initiiert werden, der es den SuS ermöglicht, historische Dilemmata zu reflektieren und diese kritisch auf gegenwärtige gesellschaftliche Fragestellungen und die eigene Werthaltung zu übertragen.

  • Historische Urteilsbildung im Kontext der Französischen Revolution
  • Konfliktfeld zwischen individuellen Freiheitsrechten und staatlicher Sicherheit
  • Förderung der multiperspektivischen Analyse durch zeitgenössische Quellen
  • Methodische Gestaltung von Lernprozessen durch "Urteilswippen" und kontroverse Debatten
  • Transfer historischer Erkenntnisse auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3. Didaktische Analyse der Reihe

Ihre bleibende Bedeutung erhält die französische Revolution nicht zuletzt durch die 1789 erstmals in Europa formulierten Menschen- und Bürgerrechte, die bis heute den ideellen Bezugspunkt und das maßgebliche Wertegerüst moderner demokratischer Gemeinschaften bilden. Dazu in Widerspruch stehen in der breiten Wahrnehmung die Radikalität der Jahre 1792-1794, in denen diese Freiheitsrechte gegenüber vermeintlichen Konterrevolutionären objektiv massiv verletzt wurden. Schon unter Zeitgenossen umstritten, bleibt die Frage einer möglichen, aus Notwendigkeit begründeten Rechtfertigung dieser Radikalität Gegenstand einer fortdauernden Kontroverse. Das besondere Interesse an dieser Frage kommt nicht von ungefähr, gehört doch das Spannungsfeld der in Recht gefassten Freiheitswerte und ihrer Beschränkung zur Verteidigung der Freiheit zu den Kernproblemen aller modernen Demokratien. Das Problemfeld der terreur weist insofern über seinen konkreten historischen Kontext hinaus: Gerade in den gegenwärtigen gesellschaftlichen Polarisierung zunehmende Diskussionen über die Einschränkung von Demonstrationsrechten, die Beobachtung der Querdenkerszene oder das Verbot einzelner Antifagruppierungen verleihen eben dieser Kernfrage eine Gegenwartsrelevanz für die SuS.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Didaktisches Zentrum: Dieses Kapitel definiert den Fokus der Unterrichtsstunde auf die kontroversen zeitgenössischen Bewertungen der Septembermorde von 1792 durch die Augenzeugen Rosalie Julien und Konrad Oelsner.

2. Analyse der Lerngruppe und der Lerngangslage: Es erfolgt eine detaillierte Einschätzung der Lernvoraussetzungen, der Motivation sowie der bisherigen Entwicklung von Urteilsfähigkeiten innerhalb der Lerngruppe im Fach Geschichte.

3. Didaktische Analyse der Reihe: Hier wird die historische und aktuelle Relevanz der Französischen Revolution sowie das Spannungsfeld zwischen Freiheitsrechten und Radikalität als zentrales Thema der Unterrichtsreihe hergeleitet.

4. Didaktische Analyse der Stunde mit Materialanalyse: Dieses Kapitel erläutert die kleinteilige Strukturierung der konkreten Unterrichtsstunde, inklusive der Analyse der eingesetzten Quellen und der beabsichtigten Lerneffekte.

5. Methodische Analyse: Hier werden die methodischen Entscheidungen, insbesondere die "Urteilswippe" und die "think-pair-share-Methode", zur Förderung der Orientierungskompetenz begründet.

Schlüsselwörter

Französische Revolution, Septembermorde, Menschenrechte, Bürgerrechte, Urteilskompetenz, Orientierungskompetenz, Urteilswippe, Terrorherrschaft, Radikalisierung, historische Kontroverse, Wertegerüst, Freiheitsrechte, Didaktische Analyse, Geschichtsbewusstsein, Quellenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Aufarbeitung der Septembermorde von 1792, um die Urteils- und Orientierungskompetenz von Schülern im Geschichtsunterricht zu schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Legitimität von revolutionärer Gewalt, der Schutz von Freiheitsrechten sowie der Umgang mit zeitgenössischen Quellen im historischen Diskurs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Schülern zu ermöglichen, historische Sachurteile und Werturteile zu fällen und diese kritisch auf heutige gesellschaftliche Spannungsfelder zu übertragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt fachdidaktische Konzepte wie das "Lehr-Lern-Prozessmodell" und setzt spezifische Methoden wie die "Urteilswippe" und das "Partnerpuzzle" ein.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine didaktische Analyse der Unterrichtsreihe, die Vorstellung des Verlaufsplans sowie die methodische Begründung der gewählten Lernschritte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Geschichtsdidaktik, Urteilskompetenz, Französische Revolution und Wertereflexion charakterisieren.

Warum werden die Briefe von Rosalie Julien und Konrad Oelsner verwendet?

Die Briefe dienen als konträre zeitgenössische Quellen, die es den Schülern ermöglichen, unterschiedliche Rechtfertigungsstrategien für Gewalt nachzuvollziehen und multiperspektivisch zu bewerten.

Wie trägt die "Urteilswippe" zum Lernziel bei?

Die "Urteilswippe" ist ein methodisches Instrument, das es Schülern erlaubt, Argumente strukturiert gegenüberzustellen, abzuwägen und so komplexe moralische Dilemmata transparent zu machen.

Welchen Bezug zur Gegenwart stellt die Arbeit her?

Die Arbeit verknüpft die historischen Ereignisse mit heutigen Debatten, etwa über Demonstrationsrechte, staatliche Repressionsmaßnahmen oder das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit.

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Details

Titel
Verteidigung der Freiheit und Rechtfertigung von Gewalt (Geschichte Oberstufe)
Untertitel
Alles was notwendig ist? Die Septembermorde im Urteil der Zeitgenossen
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1131036
ISBN (eBook)
9783346547811
ISBN (Buch)
9783346547828
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Französische Revolution Menschenrechte Bürgerrechte Septembermorde Gewalt Freiheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Verteidigung der Freiheit und Rechtfertigung von Gewalt (Geschichte Oberstufe), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1131036
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Leseprobe aus  23  Seiten
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