Soziale Gerechtigkeit in "Anarchie, Staat und Utopia". Eine kritische Analyse von Nozicks Gerechtigkeitstheorie


Hausarbeit, 2021

15 Seiten, Note: 6.0 (excellent)


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Das Prinzip des „Eigentums an sich selbst“

3 Nozicks Gerechtigkeitstheorie der historischen Ansprüche
3.1 Entstehung von Eigentum
3.2 Verteilungsgerechtigkeit
3.3 Kritik an anderen Gerechtigkeitstheorien

4 Der Minimalstaat

5 Beantwortung der Fragestellung
5.1 Nozicks Argumentationsvorgang
5.2 Wem gehört die Welt?
5.3 Die Bedingung des Schlechterstellens
5.4 Ist freiwillige Übertragung gerecht?
5.5 Absolute Ansprüche
5.6 Teileigentum und strukturierte Umverteilung
5.7 Der Minimalstaat als einzige gerechte Lösung?

6 Fazit

7 Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit in einer Gesellschaft, ist eine der zentralsten Fragen in der politischen Philosophie. Dass es für eine gerechte Gesellschaft irgendeine Form von Umverteilung geben muss, wird dabei oft als Selbstverständlichkeit angesehen. Robert Nozick stellt in seinem Werk: „Anarchie, Staat und Utopia“, jedoch nicht die Frage nach dem Wie, sondern nach dem Warum. Dabei kommt er zum Schluss, dass das moralische Prinzip des: „Eigentums an sich selbst“ (eng. self­ownership) mit sozialer Umverteilung nicht vereinbar ist. Denn auf alles was sich Menschen durch gerechte Prozesse aneignen, haben diese auch absolute Ansprüche. Daraus resultiert für Nozick ein Minimalstaat als einzige legitime Staatsform. Dieser soll lediglich den Schutz der Menschen vor Gewalt sowie Wirtschaftsfreiheit garantiert. Aus dieser Argumentation stellt sich die Frage: „ Lässt sich das Prinzip des Eigentums an sich selbst auf absolute materielle Ansprüche übertragen, wie Nozick dies in seiner Anspruchstheorie tut, und ist der daraus folgende Minimalstaat damit legitimierbar?“ Das Ziel dieser Arbeit ist es, diese Frage zu beantworten. Dazu habe ich in einem ersten Schritt erläutert, was mit dem Prinzip des Eigentums an sich selbst gemeint ist. Danach habe ich Nozicks Gerechtigkeitstheorie der historischen Ansprüche, welche auf diesem Prinzip aufbaut, untersucht. Anschliessend habe ich beleuchtet, wie man von dieser Gerechtigkeitstheorie zu einem Minimalstaat als einzigen legitimen Staat kommt. Folgend habe ich Nozicks Argumentationsvorgang zusammengefasst und die Argumentationsschritte analysiert. Daraus habe ich ein Prämissen­Konklusionsschema dargestellt, welches aufzeigt, wie Nozick vom Prinzip des Eigentums an sich selbst auf den Minimalstaat als einzige legitime Staatsform kommt. Es hat sich gezeigt, dass sich der erste Teil der eingangs gestellten Frage (Lässt sich das Prinzip des Eigentums an sich selbst auf absolute materielle Ansprüche übertragen?) mit Ja beantworten lässt, wenn folgende Bedingungen gelten. Nämlich, dass die Welt ursprünglich niemandes Besitz ist, man Nozicks Bedingung des Schlechterstellens akzeptieren kann, freiwillige Übertragung immer gerecht ist und gerechte materielle Ansprüche absolut sind. Jedoch konnte ich mit verschiedenen Argumenten zeigen, dass alle ausser die letzte dieser Bedingungen, ungültig sind. Daraus habe ich geschlossen, dass auch der zweite Teil der Frage (ist der Minimalstaat damit legitimierbar?) nicht verifiziert werden kann. Doch selbst wenn der erste Teil der Frage mit Ja beantwortet werden könnte, gibt es dennoch Zweifel an der Legitimität des Minimalstaats. Denn man muss davon ausgehen, dass auch der Minimalstaat die Rechte gewisser Menschen einschränkt, insbesondere das Recht auf Leben.

2 Das Prinzip des „Eigentums an sich selbst“

Um zu beantworten, ob sich das Prinzip des Eigentums an sich selbst auf absolute materielle Ansprüche übertragen lässt, stellt sich zunächst die Frage, was mit dem Prinzip des Eigentums an sich selbst und absoluten materiellen Ansprüchen überhaupt gemeint ist. Zunächst werde ich mich dem Prinzip des Eigentums an sich selbst widmen. Was mit absoluten materiellen Ansprüchen gemeint ist, werde ich später klären.

Nozick stützt sich in seiner Theorie des Eigentums an sich selbst auf zwei Grundprinzipien. Einerseits auf John Lockes Eigentumstheorie und andererseits auf Kants Kategorischen Imperativ. Locke schreibt in seiner zweiten Abhandlung über die Regierung:

„Obwohl die Erde und alle niederen Lebewesen allen Menschen gemeinsam gehören, so hat doch jeder Mensch ein Eigentum an seiner eigenen Person. Auf diese hat niemand ein Recht als nur er allein. Die Arbeit seines Körpers und das Werk s einer Hände sind, so können wir sagen, im eigentlichen Sinne sein Eigentum.“ [Locke 1977: 30]

Mit dem Eigentum an sich selbst ist also ein reflexives Verhältnis eines Menschen zu seinem eigenen Körper, seinen Fähigkeiten, Talenten und auch der Arbeit, sowie den geschaffenen Objekten, die aus diesen Fähigkeiten entspringen gemeint. Die Rechte, die jemand durch Eigentum an sich selbst hat, enden dort, wo sie die Rechte einer anderen Person an sich selbst einschränken. [vgl. Cohen 1995: 213] Das zweite Prinzip auf welches sich Nozick bezieht, ist der kategorische Imperativ . Dies ist ein zentrales Prinzip in Kants Moralphilosophie. Der kategorische Imperativ ist ein System um die moralische Pflicht einer Handlung zu prüfen. Jede Handlung soll dabei auf ihre Verallgemeinerung geprüft werden, so dass man ein Gesetz daraus machen könnte. Ist diese Verallgemeinerung nicht möglich, so resultiert daraus eine pflichtwidrige Handlung. Daraus schliesst Kant, dass man die Menschen immer als Zweck und nicht bloss als Mittel zum Zweck benutzen soll. [vgl. Kant et al. 2016: 45] Ebenso schreibt Nozick:

„Sie (die Menschen) dürfen nicht ohne ihr Einverständnis für andere Ziele geopfert oder gebraucht werden. Der einzelne ist unverletzlich.“ [Nozick 1976: 42]

Menschen sollen also immer als Zweck an sich behandelt werden und nicht bloss als Mittel zum Zweck. Ein sehr anschauliches Gedankenexperiment, welches diese beiden Prinzipien bekräftigt, ist eine Lotterie, die Körperteile von gesunden Menschen auf kranke Menschen übertragen würde. Angenommen, man würde aus der Menge aller Menschen, die zwei gesunde Augen haben per Los bestimmen, dass ein paar Menschen eines ihrer gesunden Augen an eine Person abgeben müssen, die blind zur Welt kam. Dass eine solche Lotterie nach diesen beiden Prinzipien unzulässig ist, lässt sich mit dem Eigentum jedes Menschen an sich selbst erklären. Das wertvollste Recht, welches man durch das Eigentum an sich selbst hat, ist daher das Recht, nicht zum Teileigentum einer anderen Person gemacht zu werden. Damit würde ein Mensch zum Mittel eines Zwecks einer anderen Person gemacht und dies verstösst gegen das Prinzip des Eigentums an sich selbst. [vgl. Cohen 1995: 68-70, 215]

Auf diesem Prinzip des Eigentums an sich selbst begründet Nozick seine Gerechtigkeitstheorie der historischen Ansprüche. Im nächsten Abschnitt werde ich Nozicks Gerechtigkeitstheorie besprechen.

3 Nozicks Gerechtigkeitstheorie der historischen Ansprüche

Eine zentrale Frage in der politischen Philosophie ist die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit materieller Güter in der Gesellschaft. Nozick stellt zu dieser Frage in seinem Werk Anarchie, Staat und Utopia seine eigene Gerechtigkeitstheorie auf. Für Nozick steht vor der Frage nach Verteilungsgerechtigkeit jedoch eine zentralere Frage. Nämlich, ob es für eine gerechte Gesellschaft überhaupt Verteilung braucht. Denn Verteilung ist kein neutraler Begriff, sondern suggeriert, dass von aussen in das Geschehen der Güterflüsse eingegriffen werden muss. Zuerst sollte man sich daher fragen, wie Eigentum in einer Gesellschaft überhaupt entsteht, bevor man entscheidet, ob und wie dieses Eigentum verteilt werden soll. [vgl. Nozick 1976: 143]

3.1 Entstehung von Eigentum

Nach Nozick gibt es drei Möglichkeiten, wie man an Eigentum kommen kann. Erstens durch Aneignung. Dies beschreibt den Prozess, wie sich jemand einen besitzlosen Gegenstand zu seinem Eigentum macht. Die zweite Möglichkeit ist die Übertragung. Eine Übertragung beschreibt den Wechsel eines Gegenstands, der sich bereits in Besitz befindet von einer Person A, zu einer Person B. Eine Übertragung kann also zum Beispiel eine Schenkung oder eine Erbschaft sein. Wenn die beiden erwähnten Prinzipien, die Aneignung und die Übertragung mit gerechten Mitteln stattgefunden haben, so ist das Eigentum gerecht und man hat absoluten Anspruch darauf. Wie Nozick gerechtes Eigentum definiert, werde ich weiter unten klären. Mit absolutem Anspruch ist gemeint, dass man bezogen auf materielles Eigentum die gleichen Rechte hat, die man am Eigentum an sich selbst hat. [Nozick 1976: 143ff.] Da man aber davon ausgehen muss, dass nicht jegliches Eigentum durch gerechte Aneignung oder Übertragung geschaffen wurde und es unlautere Mittel wie Diebstahl, Raub, Betrug oder Sklaverei im Prozess der Eigentumsanhäufung gegeben hat, definiert Nozick eine dritte Form, wie man an Eigentum kommen kann, nämlich durch Berichtigung. Wenn die Aneignung oder die Übertragung mit unerlaubten Mitteln stattgefunden hat, so soll es eine Entschädigung der Güter vom Täter zum Opfer geben. Wie diese Berichtigung genau geregelt werden soll, wird von Nozick jedoch nicht diskutiert. [vgl. ebd: 145f.]

Alles Eigentum, welches im Prozess von gerechter Aneignung und gerechter Übertragung angehäuft wird, ist also an sich gerecht. Doch wann ist eine Aneignung gerecht? Nozick stützt sich hierbei auf Locke. Dieser schreibt in seiner zweiten Abhandlung über die Regierung, dass jeder Mensch Eigentum an seiner eigenen Person hat und die Arbeit seiner Hände daher ebenfalls sein Eigentum ist. [vgl. Locke 1977: 30] Solange niemand durch eine Aneignung schlechter gestellt wird, darf man sich besitzlose Güter aneignen. Nozick formuliert zwei Möglichkeiten, wie Menschen durch Aneignung anderer Menschen schlechter gestellt werden können. Entweder man wird dadurch schlechter gestellt, dass man sich das Gut, welches bereits von jemandem angeeignet wurde nicht mehr selbst aneignen kann und seine Situation daher nicht verbessern kann, oder man wird dadurch schlechter gestellt, dass man das Gut, welches von jemandem angeeignet wurde nicht mehr benutzen kann. Angenommen Y sei die letzte Person, welche sich noch etwas aneignen konnte und Z sei die erste Person, für welche es keine Möglichkeit mehr gibt, sich etwas anzueignen, da bereits alles in Besitz ist. Wenn man jemanden schlechterstellen als beide der oben genannten Möglichkeiten versteht, so ist die Aneignung von Y nicht gerecht, da dadurch die Situation von Z verschlechtert wird. Da Y nun neu die erste Person wäre, die sich nichts mehr aneignen kann, da sie durch die Aneignung die Situation von Z (und allen anderen) verschlechtern würde, wäre auch die Aneignung direkt vor Y durch X ungerecht, da diese Aneignung wiederum die Situation von Y verschlechtert hat. Dieser Vorgang setzt sich kettenartig fort bis zur allerersten Aneignung durch A. Diesen Vorgang nennt Nozick die strenge Bedingung. Unter der strengen Bedingung des Schlechterstellens, ist keine Aneignung und damit auch kein Privateigentum möglich. Wenn man aber nur die zweite Möglichkeit des Schlechterstellens, nämlich dass man nichts mehr benutzen kann auf das Beispiel anwendet, so ist die Aneignung von Y gerecht. Denn auch wenn sich Z nichts mehr aneignen kann, so hat Z dennoch die Möglichkeit etwas zu benutzen. Diesen Vorgang nennt Nozick die schwächere Bedingung. Nozick geht davon aus, dass Locke in seiner Theorie die schwächere Bedingung der Aneignung gemeint hat. Denn in einem System, welches die strenge Bedingung hervorbringen würde, gäbe es kein Privateigentum. Für Nozick ist die Existenz von Privateigentum jedoch unabdingbar, da es eine Bedingung für den Marktwettbewerb darstellt. Dieser hat die Vorteile, dass dadurch das Sozialprodukt vergrössert wird, da Menschen innovativer und experimentierfreudiger werden und die Risiken besser abgeschätzt werden können. Nozick schliesst daraus also, dass eine Aneignung gerecht ist, solange sie niemanden schlechterstellt, indem diese Person nicht mehr die Möglichkeit hat, gewisse Güter zu benutzen. [vgl. Nozick 1976:163-166]

Auch auf die Übertragung, die zweite Möglichkeit, wie man zu Eigentum kommen kann, lässt sich die schwächere Bedingung anwenden. Wenn jemand alle Güter eines Typs durch Kauf oder andere Arten der Übertragung erwirbt, um andere an deren Nutzung zu hindern, ist diese Übertragung nicht gerecht. Ansonsten definiert Nozick eine gerechte Übertragung damit, dass die Übertragung von beiden Parteien freiwillig und gewollt ist. [vgl. ebd.: 153,168]

Daraus schliesst Nozick, dass jemand, der sein Eigentum nach den oben besprochenen Prinzipien erworben hat, auch absolute Ansprüche auf dieses Eigentum hat und der Besitzer damit machen kann, was er will. Da sich das Eigentum auf historische Begebenheiten zurückführen lässt, ist Nozicks Gerechtigkeitstheorie eine historische Anspruchstheorie. [vgl. ebd.: 146]

3.2 Verteilungsgerechtigkeit

Aus der Anspruchstheorie lässt sich ableiten, dass jegliche Umverteilung eines Teiles der gerechten Ansprüche von einer Person A zu einer bedürftigeren Person B gleichzusetzen ist mit einem Eingriff in die Rechte der Person A, frei über ihre Ansprüche zu verfügen. Person B wird zur Teileigentümerin von Person A und dies steht mit dem grundlegenden Prinzip des Eigentums an sich selbst in einem Konflikt. Nozick verstärkt sein Argument, dass jegliche Umverteilung durch Steuern oder Abgaben ein Eingriff in dieses Recht des Eigentums des Menschen an sich selbst ist, mit dem Beispiel der Zwangsarbeit. So macht es keinen Unterschied für einen Arbeiter, ob dieser einen Betrag im Wert von x Stunden als Steuern für Bedürftige abgeben muss oder ob dieser einen Betrag von x Stunden gratis für einen Bedürftigen arbeiten müsste, obwohl letzteres nicht rechtens ist, ersteres jedoch Standard. [Nozick 1976: 159-162]

3.3 Kritik an anderen Gerechtigkeitstheorien

Um zu verstehen, wie sich Nozicks Theorie von anderen Gerechtigkeitstheorien unterscheidet, werde ich nun beleuchten, was der Unterschied zwischen Endzustands-, historischen und strukturierten Theorien ist.

Historische Theorien orientieren sich am historischen Geschehen und sind, im Fall von Nozicks Anspruchstheorie, davon abhängig, wie die beiden Prinzipien (Übertragung und Aneignung) angewandt werden. Eine Endzustandstheorie hingegen orientiert sich nicht am historischen Verlauf, sondern lediglich am aktuellen Zeitpunkt der Verteilung und fragt nur danach, ob diese Verteilung gerecht ist, unabhängig davon, wie diese Verteilung zustande gekommen ist. Eine andere Gerechtigkeitstheorie ist die strukturierte Verteilung. Diese verteilt Güter nach gewissen Attributen der Person nach dem Schema: Von allen mit der Eigenschaft X zu allen mit der Eigenschaft Y. Strukturierte Theorien können historische Theorien oder Endzustandstheorien sein. Ein Beispiel einer strukturierten Endzustandstheorie wäre die Verteilung nach Intelligenzquotient, da diese ein Attribut mit einer nicht historischen Eigenschaft (der Intelligenz) verbindet. Eine strukturierte historische Theorie wäre zum Beispiel die Verteilung jedem nach seinem Lohn. [Nozick 1976: 148f.]

Die meisten Gerechtigkeitstheorien sind solch strukturierte Theorien. Zwar gibt es auch in Nozicks historischer Anspruchstheorie gewisse Strukturen. So ist klar, dass in einer freien Marktwirtschaft die Verteilung vom Nutzen eines Menschen und seinen Dienstleistungen gegenüber anderen massgeblich beeinflusst wird. Jedoch ist dies nur ein Teil des Gesamtbildes und auch andere, unberechenbare Faktoren wie Lottogewinne, Schenkungen oder Spenden, sind in der Anspruchstheorie enthalten. [vgl. ebd.: 150f.]

Der erwähnte Konflikt zwischen dem Prinzip des Eigentums an sich selbst jedes Menschen und den moralischen Gerechtigkeitsvorstellung der Umverteilung, welche Menschen zu Teileigentümer von anderen Menschen macht, sieht Nozick als Hauptproblem der strukturierten Gerechtigkeitstheorien. So ist es nicht möglich, eine strukturierte Gerechtigkeitstheorie durchzusetzen, ohne die Menschen entweder darin zu hindern Eigentum zu tauschen, sich anzueignen oder andauernd von staatlicher Seite einzugreifen, um die gewünschte Struktur zu erhalten. [vgl. ebd.: 154f.] Ein weiterer Kritikpunkt an den strukturierten Theorien, äussert Nozick an deren verzerrter Wahrnehmung von Eigentum. Strukturierte Theorien gehen von einem Schema aus, welches von X zu Y anhand gewisser Eigenschaften umverteilen soll. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass Produktion und Verteilung nicht voneinander getrennt gesehen werden können, sondern dass bei Produktion und Verteilung immer definiert ist, wer was hat und wer was bekommt. Es entsteht nicht einfach etwas aus dem Nichts, was noch einem Besitzer zugeordnet werden müsste, denn alle Güter sind immer in irgendeiner Form mit Menschen verbunden. [vgl. ebd.: 151f.]

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Details

Titel
Soziale Gerechtigkeit in "Anarchie, Staat und Utopia". Eine kritische Analyse von Nozicks Gerechtigkeitstheorie
Hochschule
Universität Luzern
Note
6.0 (excellent)
Autor
Jahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1131328
ISBN (eBook)
9783346511782
ISBN (Buch)
9783346511799
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale, gerechtigkeit, anarchie, staat, utopia, eine, analyse, nozicks, gerechtigkeitstheorie
Arbeit zitieren
Andrin Kohler (Autor:in), 2021, Soziale Gerechtigkeit in "Anarchie, Staat und Utopia". Eine kritische Analyse von Nozicks Gerechtigkeitstheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1131328

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