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Die Rolle des Versuchsleiters beim Placebo-Effekt

Titre: Die Rolle des Versuchsleiters beim Placebo-Effekt

Thèse de Master , 2021 , 75 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Johannes Storch (Auteur)

Sciences de la santé - Psychologie de la santé
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In dieser Arbeit werden die unterschiedlichen Wirkfaktoren des Placebo-Effekts aufgezeigt und in einem Online-Experiment nachgestellt. Der Einfluss der Erwartungen eines Versuchsleiters wird herausgearbeitet und mit verschiedenen Theorien aus der Psychologie und der Quantenphysik begründet. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit geben einen Hinweis auf die Objektivität von wissenschaftlichen Studien und Experimenten. Diese scheint nicht immer gegeben zu sein, da auch die Erwartungen des Versuchsleiters einen Einfluss auf die Resultate haben. Das wäre auch eine Erklärung dafür, dass viele Replikationsstudien andere Ergebnisse liefern als die Originalstudien.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Placebo

2.1 Geschichte des Placebos

2.2 Faktoren und Mechanismen

2.2.1 Erwartungen

2.2.2 Konditionierung

2.2.3 Kommunikation und Umgebung

3. Nocebo

3.1 Studien

4. Priming

4.1 Formen des Primings

4.1.1 Perzeptuelles Priming

4.1.2 Semantisches Priming

4.1.3 Affektives Priming

4.2 Priming-Experimente

4.2.1 Semantische Priming-Experimente

4.2.2 Affektive Priming-Experimente

5. Beobachter-Effekte

5.1 Versuchsleiter-Effekte in der Forschung

5.2 Quanten-Bayesianismus

5.3 Convivial Solipsism

5.4 Unus Mundus-Theorie

5.5 Beobachter-Effekte in der Quantentheorie

5.5.1 Die Unschärferelation

5.5.2 Die Superposition

5.5.3 Die Dekohärenz

5.6 Das Gestaltkonzept

6. Empirischer Teil

Methoden

Teilnehmende

Stichprobe

Materialien

Ablauf

Ergebnisse

7. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss bewusster Erwartungen von Versuchsleitern auf die Leistung von Probanden in einem Online-Experiment, wobei theoretische Grundlagen aus der Psychologie (Placebo, Priming) und der Quantenphysik (Beobachter-Effekte, Unus Mundus) herangezogen werden.

  • Placebo- und Nocebo-Effekte als neuropsychologische Phänomene.
  • Die Rolle unbewusster und bewusster Erwartungen des Versuchsleiters.
  • Priming-Studien als methodischer Zugang zur Beeinflussung.
  • Beobachter-Effekte in der Quantenphysik und deren Übertragung auf psychologische Experimente.

Auszug aus dem Buch

5. Beobachter-Effekte

Der Beobachter-Effekt beruht auf der Tatsache, dass das Beobachten einer Situation oder eines Phänomens diese notwendigerweise verändern. Beobachter-Effekte sind in der Quantenphysik gut erforscht, denn in der Quantenmechanik ist Beobachtung eines Objektes und die dadurch erzielte Unschärfe von Ort und Impuls des beobachteten Objektes ein grundlegender Aspekt. Beobachter-Effekte sind auch in anderen Bereichen wie Soziologie, Psychologie, Linguistik und Informatik bekannt. Dennoch hat der Effekt in keinem dieser anderen Bereiche das gleiche Maß an Publizität und Kontroverse erfahren wie in der Physik. Ein Grund dafür könnte die Annahme sein, dass sich „echte“ Beobachter-Effekte nur bei mikroskopischen Objekten in der Quantenwelt und nicht bei makroskopischen Objekten in der von uns wahrgenommen Welt zeigen. Tatsächlich treten Beobachter-Effekte aber sowohl in klassischen als auch in Quantensystemen auf (vgl. Baclawski 2018, S.1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Placebo- und Nocebo-Phänomene sowie die Zielsetzung der Arbeit, den Versuchsleitereffekt in einem Online-Experiment zu untersuchen.

2. Placebo: Definition des Placebo-Begriffs, historische Einordnung und Analyse der wesentlichen Faktoren wie Erwartungen und Konditionierung.

3. Nocebo: Darstellung der schädlichen Effekte von Erwartungen und der sozialen Verbreitung somatischer Symptome anhand klinischer Studien.

4. Priming: Erläuterung der verschiedenen Priming-Formen (perzeptuell, semantisch, affektiv) und deren experimentelle Nachweise.

5. Beobachter-Effekte: Theoretische Untersuchung von Beobachter-Effekten, beginnend bei Versuchsleiter-Effekten bis hin zu Quantentheorien und dem Gestaltkonzept.

6. Empirischer Teil: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobe und der durchgeführten Online-Untersuchung zum Einfluss bewusster Erwartungen des Versuchsleiters.

7. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Hypothesen und Reflexion über die Objektivität wissenschaftlicher Forschung.

Schlüsselwörter

Placebo, Nocebo, Priming, Beobachter-Effekt, Quantenphysik, QBismus, Unus Mundus, Synchronizität, Versuchsleiter-Erwartung, Kognitive Leistung, Online-Experiment, Gestaltkonzept, Replikationskrise, Objektivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Erwartungen eines Versuchsleiters einen messbaren Einfluss auf die Ergebnisse eines Experiments haben, selbst wenn kein direkter physischer Kontakt zwischen Forscher und Teilnehmer besteht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Placebo- und Nocebo-Effekte, verschiedene Arten von Priming, Beobachter-Effekte in der Quantenphysik sowie psychologische Theorien zur Konstruktion von Realität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob bewusste Erwartungen des Versuchsleiters in einer Online-Studie die kognitive Leistung von Probanden beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein experimentelles Online-Pre-Post-Kontroll-Design gewählt, bei dem die Teilnehmer Wortanalogietests absolvierten und zwischen den Tests visuelle Stimuli sahen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den psychologischen Grundlagen von Placebo und Priming sowie der theoretischen Brücke zur Quantenphysik, um Beobachter-Effekte auf einer grundlegenden Ebene zu erklären.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Placebo, Priming, Beobachter-Effekt, Versuchsleiter-Erwartung und die theoretischen Konzepte QBismus sowie Unus Mundus.

Wie wurde die Meta-Experimentalgruppe genutzt?

Diese Gruppe diente dazu, einen Kontrollzustand zu schaffen, bei dem die Teilnehmer dieselben Bilder wie in der Experimentalgruppe sahen, jedoch unter der expliziten Annahme der Meta-Versuchsleitung, dass diese Bilder keine Leistungssteigerung bewirken würden.

Zu welchem Schluss kommt die Untersuchung?

Obwohl die Haupthypothese nicht signifikant bestätigt wurde, zeigte sich ein Trend, der auf einen Versuchsleitereffekt hindeutet, insbesondere durch eine signifikante Leistungsabnahme in der Kontroll- und Meta-Experimentalgruppe.

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Résumé des informations

Titre
Die Rolle des Versuchsleiters beim Placebo-Effekt
Université
University of Applied Sciences Riedlingen
Note
1,0
Auteur
Johannes Storch (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
75
N° de catalogue
V1131752
ISBN (ebook)
9783346499301
ISBN (Livre)
9783346499318
Langue
allemand
mots-clé
Placebo Priming Quantenphysik QBismus Convivial Solipsism Unus Mundus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johannes Storch (Auteur), 2021, Die Rolle des Versuchsleiters beim Placebo-Effekt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1131752
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Extrait de  75  pages
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