Sturm und Drang. Historische Einordnung mit Betrachtung des Genie- und Naturbegriffs, Religion und Literatur

Mit Fallbeispiel: Goethes Götz von Berlichingen


Hausarbeit, 2003

33 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsübersicht

1. Überblick und historische Einordnung
1.1. Grundzüge in historischem Kontext
1.2. Begriffserläuterung und wesentliche Merkmale

2. Von der Frühaufklärung zum Sturm und Drang
2.1. Bestimmung des Aufklärungs-Begriffs
2.2. „Drei-Phasen-Einteilung“ der Aufklärung nach P.-A. Alt
2.3. Aufklärung in der Literatur
2.4. Der Leser innerhalb der Aufklärung

3. Geniebegriff
3.1. Der allgemeine Geniebegriff
3.2. Vorbild Shakespeare

4. Naturbegriff
4.1. Der allgemeine Naturbegriff
4.2. Naturmensch vs. Kulturmensch

5. Religion im Sturm und Drang

6. Schwerpunktverlagerung im Bereich der Gattungstrias
6.1. Allgemeiner Blick auf die Literatur des Sturm und Drang
6.2. Epik
6.3. Lyrik
6.4. Dramatik
6.5. Abschließende Betrachtung und Überleitung

7. Fallbeispiel an Autor und Werk: Goethes „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand“

8. Abschließender Blick auf die Strömung des Sturm und Drang – Ein Fazit

9. Fußnoten

10. Arbeitsaufteilung

11. Quellenverzeichnis

1. Überblick und historische Einordnung

1.1. Grundzüge in historischem Kontext

Der Sturm und Drang ist eine vorwiegend literarische Strömung, die nicht als gesamteuropäisches Phänomen, sondern als Entwicklung der deutschen Literatur und Bewegung innerhalb der Aufklärung im 18. Jahrhundert anzusehen ist. Namensgeber ist das gleichnamige Werk von Friedrich Maximilian Klinger1.

Im Allgemeinen lässt sich von drei Phasen der Sturm-und-Drang-Bewegung sprechen, wobei die Zweite und die Dritte gleichzeitig als Höhepunkte des deutschen Dramas überhaupt gelten.

Die entscheidende Begegnung 1770 zwischen Herder und Goethe in Straßburg kennzeichnet den Beginn der ersten Phase. Das Treffen des erfolgreichen Dichters (Goethe) mit dem bedeutendsten Theoretikers des Sturm und Drang (Herder), weitet sich in kürzester Zeit zu einem Kreis von Intellektuellen aus.

Hieran lässt sich schon der für den Sturm und Drang typische Gruppencharakter, der die Strömung von der Aufklärung abgrenzt erkennen. Die Zentren dieser Gruppenbildung sind die Straßburger Gesellschaft um Salzmann, Herder und Goethe, der Göttinger Hainbund und der Kreis um Goethe und Merck2 in Frankfurt.

Unter Mercks Leitung bearbeiten die Stürmer und Dränger im Jahre 1772 die Frankfurter Gelehrten-Anzeigen. Doch die erste „öffentliche Ausstrahlung“ erlangt diese frühe Phase des Sturm und Drang erst durch Goethe in den Jahren 1773/1774 durch die zwei großen Publikumserfolge „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (1773) und „Die Leiden des jungen Werthers“ (1774).

1776, auch als Dramenjahr bezeichnet, bricht dann die zweite Phase des Sturm und Drang an. Es werden eine Reihe der wichtigsten Dramen der Zeit, unter Anderem Friedrich Maximilian Klingers „Die Zwillinge“, Jacob Michael Reinhold Lenz’ „Die Soldaten“ und Wagners „Die Kindermörderin“ veröffentlicht. Unumstritten ist, dass keines dieser Werke auch nur annährend an Goethes Erfolg und hervorgerufenen Resonanzen anknüpfen kann. Darauf folgt, nach Goethes Rückkehr in die Stadt Weimar, die Auflösung der Stürmer und Dränger- Gruppe.

In diesem Sinne lässt sich das Jahr 1776 einerseits als Höhepunkt, andererseits aber auch zugleich als Ende dieser Phase bezeichnen.

Die dritte und somit letzte Phase der Sturm und Drang-Periode beginnt erst in den frühen achtziger Jahren, in denen Friedrich Schillers drei Jugenddramen „Die Räuber“ (1781), „Die Verschwörung des Fiasko zu Genua“ (1783) und „Kabale und Liebe“ (1884) publiziert werden.

Da diese Phase erst fünf Jahre nach dem Dramenjahr 1776 einsetzt und sowohl geographisch als auch „gruppensoziologisch vom Kreis um Goethe“ getrennt verlief, spricht man entweder von einem „zweiten Dammbruch des Sturm und Drang“ oder von der gesamten Bewegung zu trennen, obwohl seine Werke eindeutig mit den Konzepten und den Inhalten der Strömung übereinstimmen.

Friedrich Schiller ist zwar stärker an die Aufklärung gebunden, als zum Beispiel Klinger oder Lenz, aber aufgrund seiner größeren „zeitlichen Nähe“ zu der Französischen Revolution kritisiert er die deutsche Aufklärung noch rücksichtsloser als die früheren Stürmer und Dränger. „Kein Zweifel - der junge Schiller steht eindeutig auf dem Boden des Sturm und Drang“ (Andreas Huyssen).

Infolge dessen wird das Ende der Sturm und Drang Strömung meist auf den Abschluss von Schillers Mannheimer Zeit im Jahr 1785 datiert.

1.2. Begriffserläuterung und wesentliche Merkmale:

Die literaturhistorische Bezeichnung „Sturm und Drang“ wird von einer jungen Schriftstellergeneration mit neuen Konzepten geprägt. Im Gegensatz zu den Literaten des 17. Jahrhunderts, die sich als eigenen Stand begreifen, leben die Schriftsteller des darauf folgenden Jahrhunderts in einer Zeit des sozialen Umbruchs, die zum Existenzproblem führt, da die Schriftsteller nun aus der bestehenden sozialen Ordnung herausfallen. Daraus lässt sich schließen, dass die neue Generation gezwungen ist, sich eine gesellschaftliche Legitimation zu erarbeiten, um die fehlende Anerkennung einzufordern.

Aufgrund dessen lässt sich auch sagen, dass Sturm und Drang nicht nur eine Schreib-, sondern auch eine Lebenshaltung bedeutet.

Ein Brieffragment von Lenz macht deutlich, in welchem „geistigen Klima“ sich die Autoren des Sturm und Drang kurz vor dem Dramenjahr 1776 befinden müssen, und welchen programmatischen Anspruch sie erheben.

„…Deutschland wird in wenigen Jahren erstaunliche, unglaubliche Revolutionen in Litteratur, Geschmack, Religion usw. erfahren. Ich weiß, daß in fünf Jahren Deutschland alle Nationen und alle Zeitalter vor sich verdunkeln und überfliegen wird…“ (15.11.1775 Lenz an Boie)

Die Herkunft der Begriffe „Sturm“ und „Drang“ aus dem religiösen Wortschatz ist nicht abzustreiten. Allerdings tritt diese religiöse Bedeutung für den Begriffsgebrauch in der literarischen Epoche in den Hintergrund; sie wird säkularisiert. „Sturm“ kann sowohl die äußeren Umstände, als auch das Innenleben des Individuums bedeuten.

Der Begriff „Drang“ seines Zeichens wiederum kann als innere Ruhelosigkeit, aber auch im Sinne von einem, von außen kommendem, Bedrängnis verstanden werden. Daran lässt sich erkennen, dass die Bedeutung der zwei Begriffe im Einzelnen sehr stark von dem jeweiligen Kontext abhängig sind.

Trotzdem kristallisieren sich allgemeine Merkmale und wesentliche Tendenzen der literarischen Strömung heraus.

Sturm und Drang ist jene Literatur, die sich zwischen 1770 und 1785 bewusst sowohl inhaltlich als auch formal von den bestehenden Formen der Aufklärung distanziert, für sich den Anspruch erhebt “anders“ zu sein und sich durch neue Themengebiete wie zum Beispiel Genieästhetik, familiäre Konflikte (Brudermord, Kindsmord) oder auch Volkslieder absetzt.

Sturm und Drang ist laut Luserke eine Literatur „die keine Vorschläge macht, sondern sich wehrt, die sich nicht arrangiert, sondern kritisiert.“

Diese Art von Literatur setzt sich nicht nur über sprachliche Normen hinweg, sondern übergeht und verwischt Gattungsgrenzen per exemplum zwischen Komödie und Tragödie (Tragikomödie).

Die Phase des Sturm und Drang lässt sich als Binnenrebellion, beziehungsweise als eine Art von Aufstand gegen die „Fremdbestimmtheit“ und die Vaterinstanz bezeichnen.

Fest steht auch, dass die Stürmer und Dränger die Ersten sind, welche die Aufklärung und das Scheitern ihrer Ideale kritisierten und den „Vollkommenheitsanspruch“ der Aufklärer den „Unzulänglichkeiten“ der gesellschaftlichen Außenwelt gegenüber stellen.

2. Von der Frühaufklärung zum Sturm und Drang

2.1. Bestimmung des Aufklärungs-Begriffs

Naturwissenschaftler und Philosophen setzen zu Beginn der Neuzeit eine geistige Bewegung in Gang, die unter dem Begriff Aufklärung bis in die Gegenwart die geistige Auseinandersetzung beeinflusst. Was ihre Befürworter von der Aufklärung erwarten, kann Christian Friedrich Daniel Schubarts Situationsbeschreibung über Deutschland aus dem Jahre 1788 schlagartig beleuchten:

Deutschland kommt mir vor wie ein großer Palast mit vielen Fenstern, deren Läden verschlossen blieben. Sachsen, Brandenburg, Braunschweig, Hannover öffneten ihre Fensterläden zuerst, die übrigen Provinzen behalfen sich zum Teil mit Jalousieläden oder ließen die Läden gar zu, weil glotzige Pfaffen behaupteten, das Sonnenlicht sei den Augen nicht zuträglich. Endlich begann man doch nach und nach überall die Läden zu öffnen und sich des wohltätigen Lichtstrahls zu erfreuen.3

Der Begriff Aufklärung ist jedoch keineswegs von Beginn an für jenes Phänomen, das in Schubarts Beschreibung deutlich herausgestellt wird, gebräuchlich. Nachdem das Wort bereits im 17. Jahrhundert als Begriff für geistige Erhellung gilt, erweitert sich die Bedeutung zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum Synonym für rationale Geistesaufklärung durch Schulung des Intellektes. Christoph Martin Wieland bereichert die Begriffsfunktion noch um das lichtmetaphorische Element, indem er den Kontrast zwischen „Tag und Nacht“ sowie von „hell und dunkel“ unterstreicht. Durch die Befreiung von Aberglaube, Vorurteilen und Abhängigkeiten, die mit dieser Bedeutungserweiterung einhergehen, gewinnt der Aufklärungs-Begriff zusätzlich an entmystifizierendem Charakter. Zur Bezeichnung einer ganzen Epoche avanciert der Begriff Aufklärung jedoch erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In Folge bewusster Abgrenzung zu antirationalen Tendenzen, die sich im Verlauf des 18. Jahrhunderts auf geistiger Ebene vollziehen, ist die Aufklärung nun jedoch mit dem Begriff „Rationalismus“ gleichgesetzt, um ihrer „logozentrischen“ Haltung Ausdruck zu verleihen. Ermächtigung der Vernunft, die Erziehung des Menschen zu wachsender Souveränität des Verstandes zu individueller und gattungsgeschichtlicher Vollkommenheit sowie eine damit eingeleitete Säkularisierung sind große Ziele dieser Epoche. Doch man wird ihr nicht gerecht, wenn man die unterschiedlichen Entwicklungen, die in dieser Zeit vollzogen werden, unbeachtet lässt. So ist eine derartige Verengung des Begriffs Aufklärung unter der Berücksichtigung der vielfältigen Tendenzen innerhalb dieser Epoche keineswegs sinnvoll, wie im Folgenden deutlich wird. Vielmehr bietet es sich an, die Aufklärung in Phasen einzuteilen, um die Entwicklungen besser beobachten zu können.

2.2. Drei-Phasen-Einteilung nach Peter-André Alt

Peter-André Alt schlägt für die Einteilung der Aufklärung eine Drei-Phasen-Gliederung vor, die hier kurz dargestellt werden soll.

- Als erste Phase der Aufklärung ist die Zeit des Rationalismus zwischen 1680 und 1740 anzusehen. Sie zeichnet sich vor allem durch neue Denkmethoden aus, die aus neuen naturwissenschaftlichen und mathematischen Vorstößen resultieren, sich aber auf philosophische und gesellschaftliche Anschauungen ausweiten. In den Vordergrund tritt dabei der Gedanke, dass die von Gott erschaffene Welt eine Vernunftnatur ist und mithin eine logisch begründete Ordnung aufweise, deren Gesetzmäßigkeiten der vernunftbegabte Mensch zu ergründen vermöge, sofern er sich eines wissenschaftlichen Systems bediene, dem eben dieselbe Logik zu Grunde liegt. Wegbereiter und Vertreter dieser Auffassung sind vor allem René Descartes, Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Wolff und Johann Christoph Gottsched.
- Als zweite Phase kann der Empirismus, respektive der Sensualismus als deutsche Ausbildung, benannt werden. Der Zeitraum dieser Periode kann etwa auf die Zeit von 1740 bis 1780 angesetzt werden. Ihre Wegbereiter, die Vertreter des britischen Empirismus, John Locke und David Hume beeinflussen nachhaltig auch Immanuel Kant und Moses Mendelssohn. Ihre Auffassung ist es, dass das Verständnis vom Menschen nicht nur durch die Ratio beschrieben werden kann. Das erfahrungswissenschaftliche Denken bedarf der Erweiterung um nicht verstandesgestützte Bereiche, um das bisher ausschließlich auf den Verstand aufgebaute Menschenbild zu komplettieren. Dieses Vorhaben lässt die Auffassung vom Körper-Seele-Dualismus entstehen, auf dessen Basis sich das Element der „Empfindung“ als Komplement der Vernunft manifestiert.
- Die dritte Phase des Kritizismus wird durch Immanuel Kant eingeleitet und beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen 1780 und 1795. Kant versteht diese Phase als Synthese aus den beiden vorangegangenen Phasen und vertritt die in seinem Werk „Kritik der reinen Vernunft“ geäußerte Meinung, der Verstand sei ein notwendiges Instrument, das die Realität erst erfahrbar mache und zur Existenz brächte.

2.3. Aufklärung in der Literatur

Die aufklärerischen Tendenzen dieser unterschiedlichen Phasen haben nun auch großen Einfluss auf die „schöne Wissenschaft“, wie der Regelpoetiker Gottsched, der die Ideen der ersten Aufklärungs-Phase aufgreift, die Welt der Literatur nennt. An dieser Bezeichnung ist schon erkennbar, welchen wissenschaftlichen Charakter auch das dichterische Werk für den Gottsched hat. Mit seinem „Versuch einer critischen Dichtkunst“ zielt er auf die Erneuerung der Dichtungstheorie ab, in der er den Anspruch auf Gesetze einer vernünftigen Beweisführung auch in der Poetik geltend macht. Als Grundlage dienen ihm dafür schon Horaz’ „Ars poetica“ sowie Aristoteles’ „Poetik“, deren ästhetisches Grundmuster er weitgehend übernimmt. So soll auch bei Gottsched die Dichtung ebenso nutzen wie erfreuen. Des Weiteren ist er davon überzeugt, dass poetisch nur das gefällt, was nicht gegen die Regeln der Vernunft verstößt.

Immer mehr wird Gottsched, der von 1725 bis 1745 das geistige deutsche Öffentlichkeitsleben beherrschte, mit seiner Normpoetik sich verschärfender Kritik ausgesetzt. Vor allem das regelorientierte Drama, das vornehmlich am französischen Klassizismus ausgerichtet ist, solle einem „nationalkulturellem Theater“ weichen, das auf die individuellen Bedürfnisse des europäischen Theatergeschmacks eingeht, so die Forderung von Johann Elias Schlegel. Einhergehend mit dieser Forderung setzt Mitte des 18. Jahrhunderts schließlich auch die Entkoppelung zwischen Ausgangs- und Standeskriterium ein. Diese Novität ermöglicht nun auch eine verfeinerte Gattungseinteilung in Bezug auf das Drama, so dass zwischen Tragödie und Komödie die Form eines tragikomischen Mischspiels treten kann. Ähnlich wie auf der gattungstheoretischen Ebene entwickelt sich nun auf moralischer Ebene ein neuer Charaktertypus, nämlich der des „Mittelcharakters“, wie Gotthold Ephraim Lessing ihn nennt, der nach Hegel „ebenso schuldig als unschuldig“4 sein kann. Gleichzeitig ebnet dieser Typus den Weg für die bürgerliche Tragödie, oder so wie es später bei Lessing benannt wird, zum bürgerlichen Trauerspiel. Diese Dramenform impliziert ferner die Verlagerung der Konfrontation, die sich mittlerweile nicht mehr zwischen Held und Schicksal, sondern zwischen Individuum und Gesellschaft ereignet. Schließlich soll bei dem Weg zum Sturm und Drang auf die Veränderung im Bereich der ästhetischen Theoriebildung eingegangen werden. Stärker als früher soll ab Mitte des 18. Jahrhunderts das Theater als moralische Instanz gelten, das den Menschen durch Abschreckung oder Vorbild moralisch verbessern soll. Dieses Verständnis, dass sich Theater – und Kunst im Allgemeinen – immer an ihren Rezipienten orientieren soll, teilen sowohl Lessing, der den Schwerpunkt auf das Vorbild setzt, und später Schiller, der stärker das Moment der Abschreckung betont.

Trotz dieses kurzen Überblicks über das breite Spektrum an grundlegenden sowie literaturtheoretischen Ideen der Zeit wird deutlich, welche Tendenzen sich auf dem Weg von der Frühaufklärung zum Sturm und Drang abzeichnen. So unterschiedlich, wie die Natur wahrgenommen wird, wird sie auch in den verschiedenen literarischen Werken verarbeitet.

Ein allzu dogmatischer Rationalismus, eine erstarkte Regelgläubigkeit, ein verflachtes Menschenbild des Archetypus sowie eine unnatürliche, von Stände-schranken, erstarrten Konventionen und einer lebensfeindlichen Moral geprägten Gesellschaftsordnung bilden schließlich den Ausgangspunkt für eine jungendliche Revolte, die sich anschickt, dieser aus ihrer Sicht verfehlten Ideologie emphatisch entgegenzutreten. Die Zeit des Sturm und Drang leitet sich ein. Auf welchen Ebenen und inwieweit es ihr vor allem auf literarischer Ebene gelingt, einen Impulswechsel zu erzielen, bleibt nun näher zu untersuchen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Sturm und Drang. Historische Einordnung mit Betrachtung des Genie- und Naturbegriffs, Religion und Literatur
Untertitel
Mit Fallbeispiel: Goethes Götz von Berlichingen
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Drama und Theater im 18. Jahrhundert
Note
1
Autoren
Jahr
2003
Seiten
33
Katalognummer
V11322
ISBN (eBook)
9783638175128
Dateigröße
572 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Strömung des Sturm und Drang. Dabei wird eine historische Einordnung vorgenommen (mit der Entwicklung von der Aufklärung zum Sturm und Drang). Das große Augenmerk richtet sich ferner auf die zentralen Begriffe Natur und Genie, sowie auf die zeitgenössischen religiösen Umstände. Es folgt eine genaue Darstellung der literarischen Umbrüche im Sturm und Drang, die expemplarisch an Goethes Götz von Berlichingen verdeutlicht werden.
Schlagworte
sturm, drang
Arbeit zitieren
Tim Brüning (Autor)Kristin Bönig (Autor), 2003, Sturm und Drang. Historische Einordnung mit Betrachtung des Genie- und Naturbegriffs, Religion und Literatur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11322

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