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Urbaner öffentlicher Raum und Natur- und Denkmalschutz. Das Beispiel des Göttinger Walls

Titel: Urbaner öffentlicher Raum und Natur- und Denkmalschutz. Das Beispiel des Göttinger Walls

Hausarbeit , 2020 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bauke Janssen (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser schriftlichen Ausarbeitung wird die Bedeutung von Natur- und Denkmalschutz im Kontext des öffentlichen urbanen Raums erläutert. Dabei wird zunächst ein Einblick auf die Geschichte dieser Abteilungen gegeben. Der Natur- und Denkmalschutz haben ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und dem Begriff des Heimatschutzes. Im nächsten Schritt wird zunächst der Denkmal- und im Anschluss der Naturschutz näher erläutert. Dabei werden die Aufgaben und Schutzobjekte, sowie die interne Organisation beschrieben. Im Anschluss wird ein kurzer Vergleich zwischen den beiden Disziplinen gezogen. Die erarbeiteten theoretischen Grundlagen werden dabei auf ein praktisches Beispiel übertragen, um die Zusammenarbeit und mögliche Konfliktsituationen darzustellen.

Im Anschluss wird der Göttinger Wall als explizites Fallbeispiel herangezogen. Ein Überblick über die Anlage macht deutlich, inwiefern sie im Interesse des Natur- und Denkmalschutzes steht. Im nächsten Schritt werden Konflikte bezüglich des Göttinger Walls bearbeitet. Diese wurden in einer Diskussionsrunde erörtert. Die erarbeiteten Ergebnisse und Lösungsansätze werden in dem Kapitel vorgestellt. Ein abschließendes Fazit stellt die Rolle von Natur- und Denkmalschutz heraus und fasst die wichtigsten Aspekte zusammen. Es wird hervorgehoben, inwiefern sich der Göttinger Wall als passendes Beispiel im Kontext dieser Ausarbeitung und im Interesse des Natur- und Denkmalschutzes eignet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 „Heimatschutz“ – der Ursprung von Natur- und Denkmalschutz

3 Denkmalschutz

3.1 Ziele und Objekte

3.2 Organisation

4 Naturschutz

4.1 Ziele und Objekte

4.2 Organisation

5 Natur- und Denkmalschutz: Zusammenarbeit und Konflikte

5.1 Gemeinsamkeiten

5.2 Zusammenarbeit und Konfliktmöglichkeiten – Die Allee

6 Der Göttinger Wall

6.1 Zusammenarbeit zwischen Natur- und Denkmalschutz

6.2 Diskussion – Göttinger Wall

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und das Zusammenspiel von Natur- und Denkmalschutz im öffentlichen urbanen Raum, um zu erörtern, wie unterschiedliche Schutzinteressen an konkreten Fallbeispielen, wie dem Göttinger Wall, in Einklang gebracht werden können.

  • Historische Herleitung des Natur- und Denkmalschutzes aus dem „Heimatschutz“.
  • Strukturelle Analyse der Ziele, Schutzobjekte und Organisation beider Disziplinen.
  • Vergleich der Schutzansätze und Identifikation von Gemeinsamkeiten sowie Konfliktpotenzialen.
  • Analyse des Göttinger Walls als Fallbeispiel für die praktische Anwendung der Schutzmaßnahmen.
  • Diskussion über Lösungsansätze für Konflikte in der städtischen Praxis.

Auszug aus dem Buch

5.2 Zusammenarbeit und Konfliktmöglichkeiten – Die Allee

Ein signifikanter Unterschied zwischen den Disziplinen Natur- und Denkmalschutz ist die unterschiedliche Gewichtung von Ökologie und Kunst/Geschichte. Am Beispiel der Allee wird deutlich, inwiefern diese beiden Interessen, im Sinne von Natur- und Denkmalschutz, vertreten sind (vgl. SCHRAUBS 2002). Eine Allee ist in der Regel Teil einer Kulturlandschaft. Unter diesem Begriff versteht man eine vom Menschen geprägte Landschaft in der Natur. Sie bildet eine Verbindung zwischen Natur- und Denkmalschutz, da zum einen die ursprüngliche Flora und Fauna und zum anderen die menschlichen Einflüsse hierauf und die daraus resultierenden Wechselwirkungen berücksichtigt werden. Der Begriff Kulturlandschaft deutet auf den Kulturlandschaftsschutz hin, welcher als relevante Querverbindung zwischen Natur- und Denkmalschutz gewertet wird. Der Kulturlandschaftsschutz wurde durch eine Neuerung in das BNatSchG aufgenommen und befasst sich zunehmend mit den Interessen des Denkmalschutzes in Bezug auf die Sicherung historischer und schützenswerter Landschaften (vgl. HEILAND 2006).

Eine Allee vertritt schützenswerte Eigenschaften des Natur- als auch des Denkmalschutzes. Sie hat großen Einfluss auf das Kleinklima. Durch natürliche Prozesse bilden sich in Alleen Biotope und Lebensräume für verschiedene Insekten und Vögel. Im Interesse des Denkmalschutzes markiert sie historische Wegverbindungen und Sichtachsen, da die Allee in der Vergangenheit häufig im Städtebau und zur Stadtplanung verwendet wurde (vgl. SCHRAUBS 2002).

Ein Konflikt zwischen dem Natur- und Denkmalschutz kann auftreten, wenn es um Wiederherstellungsmaßnahmen einer Allee geht. Rückschnitte, Sanierungen oder ganze Erneuerungen sind in der Regel im Interesse des Denkmalschutzes, da somit der ursprüngliche Zustand und das originale Erscheinungsbild der Allee gewahrt wird. Der Naturschutz spricht sich wiederum für den Erhalt natürlicher Prozesse aus (vgl. Kap. 3.1), da hierbei beispielsweise Biotope und Lebensräume entwickelt werden. Durch Rückschnitte würden diese Prozesse unterbunden und die Weiterentwicklung der Allee verhindert werden. Es wird also deutlich, dass die Interessen der Disziplinen Natur- und Denkmalschutz auch voneinander abweichen und sich gegeneinander abgrenzen können (vgl. SCHRAUBS 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz von Natur- und Denkmalschutz für städtische Erholungsräume und skizziert den Aufbau der Untersuchung sowie das gewählte Fallbeispiel.

2 „Heimatschutz“ – der Ursprung von Natur- und Denkmalschutz: Dieses Kapitel beschreibt die historischen Wurzeln beider Disziplinen im Begriff des „Heimatschutzes“ und dessen Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert.

3 Denkmalschutz: Es werden die Ziele, die gesetzliche Einordnung sowie die organisatorische Struktur des Denkmalschutzes in Niedersachsen detailliert beschrieben.

4 Naturschutz: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen, Schutzziele und die behördliche Organisation des Naturschutzes in Deutschland und Niedersachsen.

5 Natur- und Denkmalschutz: Zusammenarbeit und Konflikte: Es erfolgt ein Vergleich der beiden Disziplinen, bei dem Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und potenzielle Konflikte, insbesondere am Beispiel von Alleen, dargestellt werden.

6 Der Göttinger Wall: Der Göttinger Wall dient als praktisches Fallbeispiel, an dem die Zusammenarbeit der Schutzinstanzen analysiert und in einer Diskussion bewertet wird.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit im Interesse der Allgemeinheit und plädiert für eine verstärkte Akzeptanz beider Disziplinen.

Schlüsselwörter

Natur- und Denkmalschutz, Heimatschutz, Kulturlandschaftsschutz, Göttinger Wall, Denkmalpflege, Naturschutzbehörde, Stadtentwicklung, Erholungsraum, anthropogene Landschaft, Biotopschutz, Konfliktmanagement, BNatSchG, DSchG ND, Gartendenkmalpflege, öffentliche Aufgabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung des Natur- und Denkmalschutzes im öffentlichen urbanen Raum und wie diese zwei oft als getrennt wahrgenommenen Disziplinen zusammenwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Genese der Disziplinen, ihre rechtlichen Grundlagen und Organisationen sowie die praktische Anwendung und Konfliktlösung am Beispiel einer städtischen Grünanlage.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Verständnis für die Arbeit von Natur- und Denkmalschutz zu schärfen und zu erörtern, wie ein Interessenausgleich zwischen diesen Schutzdisziplinen in der Praxis möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der rechtlichen und historischen Grundlagen sowie auf ein konkretes Fallbeispiel (den Göttinger Wall), das durch Diskussionsrunden und Begehungen analysiert wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte von Denkmalschutz und Naturschutz definiert, dann deren Gemeinsamkeiten und Konfliktpotenziale gegenübergestellt und anschließend auf den Göttinger Wall angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Natur- und Denkmalschutz, Göttinger Wall, Heimatschutz, Kulturlandschaftsschutz und Gartendenkmalpflege.

Welche spezifische Rolle spielt der Göttinger Wall in der Ausarbeitung?

Der Göttinger Wall dient als explizites Praxisbeispiel, um zu verdeutlichen, wie sich die unterschiedlichen Interessen von Natur- und Denkmalschutz an einem realen Objekt überschneiden und wo genau Konfliktpunkte liegen.

Welche Konflikte bezüglich des Göttinger Walls werden in der Diskussion erörtert?

Die Diskussion thematisiert vor allem Probleme durch Müllverschmutzung, Graffiti-Beschädigungen, Fahrradfahren auf dem Wall sowie die bauliche Gestaltung und einheitliche Möblierung der Wallaufgänge.

Welche Lösungsansätze werden für die Problematik der Müllverschmutzung am Wall genannt?

Vorgeschlagen wurden unter anderem Müllsammelaktionen mit Schulen, der Austausch offener Mülleimer durch geschlossene Systeme und eine Sensibilisierung für die Problematik.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Urbaner öffentlicher Raum und Natur- und Denkmalschutz. Das Beispiel des Göttinger Walls
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Geographisches Institut)
Note
1,3
Autor
Bauke Janssen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1132242
ISBN (eBook)
9783346499851
ISBN (Buch)
9783346499868
Sprache
Deutsch
Schlagworte
urbaner raum natur- denkmalschutz beispiel göttinger walls
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bauke Janssen (Autor:in), 2020, Urbaner öffentlicher Raum und Natur- und Denkmalschutz. Das Beispiel des Göttinger Walls, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132242
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Leseprobe aus  20  Seiten
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