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Die sozial-ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung

Entwicklungen und Handlungsempfehlungen

Title: Die sozial-ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung

Bachelor Thesis , 2020 , 85 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Celine Brohm (Author)

Economics - International Economic Relations
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Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen kritischen Blick auf die Digitalisierung zu ermöglichen. Im Rahmen einer Literaturrecherche wird daher der zentralen Frage nachgegangen, mit welchen sozial-ökologischen Gefahren die Digitalisierung einhergeht und wie diese reduziert werden können.

Bevor explizit auf diese Frage Bezug genommen wird, soll zu einem Überblick über die Digitalisierung und deren derzeitige positive Wahrnehmung verhelfen. Dafür werden zunächst die Entwicklung und der derzeitige Stand skizziert. Um die Digitalisierung in einen sozial-ökologischen Kontext zu bringen, werden die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDGs) der Vereinten Nationen aufgegriffen, die eine Vielzahl sozialer und ökologischer Themen vereinen. Als Grundlage für die folgende Analyse soll vor dem Hintergrund des Nachhaltigkeitsbegriffs aufgezeigt werden, inwiefern die Digitalisierung einen konkreten Bestandteil dieser Ziele ausmacht und welche Rolle ihr darin zukommt. Anschließend werden die in der Gesellschaft verbreiteten sozial-ökologischen Erwartungen an die Digitalisierung vorgestellt.

Aufbauend auf einem grundlegenden Verständnis der Digitalisierung und ihrer gegenwärtigen Rolle in der Nachhaltigkeitsagenda werden im dritten Kapitel ihre sozial-ökologischen Problemfelder betrachtet. Mittels des Fokus auf drei aufeinander aufbauenden Bereichen soll die Bandbreite der kritischen Themen aufgezeigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Digitalisierung im breiten Kontext

2.1 Entwicklung und aktueller Stand der Digitalisierung

2.2 Digitalisierung in der Nachhaltigkeitsdebatte

2.3 Sozial-ökologische Erwartungen an die Digitalisierung

3 Sozial-ökologische Problemfelder der Digitalisierung

3.1 Materielle Basis der Digitalisierung

3.1.1 Rohstoffe

3.1.2 Produktion

3.1.3 Außerbetriebnahme und Entsorgung

3.2 Partizipation an der Digitalisierung

3.2.1 Zugang zum Internet

3.2.2 Digitale Kompetenzen

3.3 Nutzung digitaler Endgeräte und Dienste

3.3.1 Datenverkehr und Rechenzentren

3.3.2 Rebound-Effekt

3.4 Betrachtung der Problemfelder im Hinblick auf die SDGs

4 Entwicklungen und Handlungsempfehlungen

4.1 Bisherige Maßnahmen und Ziele in der EU und Deutschland

4.2 Handlungsempfehlungen

5 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Bachelor Thesis analysiert die sozial-ökologischen Gefahren der Digitalisierung im Kontext der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs), um Strategien zur Reduktion dieser negativen Auswirkungen abzuleiten.

  • Materielle Basis der Digitalisierung und Ressourcenverbrauch
  • Digitale Teilhabe, Infrastruktur und Kompetenzen
  • Energieverbrauch durch Datenverkehr und Rechenzentren
  • Politischer Handlungsbedarf in der EU und Deutschland

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Außerbetriebnahme und Entsorgung

Nicht nur die Rohstoffgewinnung und -verarbeitung, sondern auch die Entsorgung der digitalen Komponenten und Endgeräte belastet die Gesellschaft und die Umwelt. Produkte wie Laptops und Smartphones mit besonders kurzer Lebensdauer tragen erheblich zum wachsenden Elektroschrottaufkommen bei. Smartphones werden im Durchschnitt nur 1,5 Jahre lang genutzt, bevor sie ersetzt werden.

Eine Ursache für diese kurze Lebensdauer könnte die geplante Obsoleszenz darstellen. Während sich der Begriff der Obsoleszenz auf das Veralten oder die Abnutzung eines Produktes bezieht, handelt es sich bei geplanter Obsoleszenz um eine durch den Hersteller vorsätzlich verkürzte Lebensdauer von Gütern, die Konsumenten zum Kauf neuer Produkte bewegen soll. Es lassen sich drei Obsoleszenz-Strategien unterscheiden. Erstens können kurze Innovationszyklen dazu führen, dass Vorgängerversionen veralten, da diese nicht mit den neusten Funktionen ausgestattet sind. Zweitens können die Austauschbarkeit einzelner Teile und die Reparierbarkeit durch das Produktdesign erschwert werden. So ist es beispielsweise nur unter größerem zeitlichen und ökonomischen Aufwand möglich, den Akku oder das Display eines modernen Smartphones zu wechseln. Dies kann sich in ausbleibenden Reparaturen widerspiegeln. Eine Studie belegt, dass nur bei einem von fünf Mobiltelefonen ein Reparaturversuch vor dem Austausch unternommen wurde. Als dritte Strategie kann ein Hersteller die Lebensdauer auch durch die Software beeinflussen, indem beispielsweise Software-Updates für ältere Geräte nicht mehr zur Verfügung stehen oder diese somit verlangsamt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Thematik der Digitalisierung als Herausforderung für soziale und ökologische Ziele sowie Darstellung der Forschungsfrage.

2 Digitalisierung im breiten Kontext: Überblick über die historische Entwicklung der Digitalisierung und ihre positive Wahrnehmung im Kontext der Nachhaltigkeitsziele.

3 Sozial-ökologische Problemfelder der Digitalisierung: Detaillierte Analyse der materiellen Basis, der digitalen Teilhabe und des Ressourcenverbrauchs im Lichte der SDGs.

4 Entwicklungen und Handlungsempfehlungen: Erörterung bestehender politischer Strategien und Formulierung von Empfehlungen für eine nachhaltigere digitale Zukunft.

5 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Bewertung der sozial-ökologischen Ambivalenz des digitalen Wandels.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Nachhaltigkeit, SDGs, Elektroschrott, Ressourcenverbrauch, Digitale Teilhabe, Internetzugang, Digitale Kompetenzen, Rebound-Effekt, Ökodesign, Konfliktmaterialien, Umweltkosten, Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Politische Handlungsempfehlungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch die sozial-ökologischen Folgen des digitalen Wandels und setzt diese in Beziehung zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs).

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die materielle Basis (Rohstoffe und Entsorgung), die digitale Teilhabe (Zugang und Kompetenzen) sowie der Energieverbrauch durch Datenverkehr.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Gefahren der Digitalisierung aufzuzeigen und Lösungsansätze zu entwickeln, wie diese im politischen und wirtschaftlichen Kontext reduziert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Daten im Kontext der Nachhaltigkeitsdebatte.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Rohstoffproblematik, der sozialen Aspekte der digitalen Teilhabe und der ökologischen Auswirkungen der Internetnutzung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Elektroschrott, Rebound-Effekt und digitale Teilhabe.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der EU?

Die Arbeit sieht in der EU und ihrer Gesetzgebung (z.B. Ökodesign-Richtlinien) ein wichtiges, wenngleich derzeit noch unzureichendes Instrument zur Steuerung einer nachhaltigen Digitalisierung.

Welche Bedeutung kommt der "Digitalen Spaltung" zu?

Die digitale Spaltung wird als erhebliche soziale Herausforderung identifiziert, da ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu Internet und Kompetenzen die soziale Ungleichheit verschärfen.

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Details

Title
Die sozial-ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung
Subtitle
Entwicklungen und Handlungsempfehlungen
College
Wiesbaden University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
Celine Brohm (Author)
Publication Year
2020
Pages
85
Catalog Number
V1132265
ISBN (eBook)
9783346498847
ISBN (Book)
9783346498854
Language
German
Tags
Digitalisierung Nachhaltigkeit Entwicklungshilfe Klima
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Celine Brohm (Author), 2020, Die sozial-ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132265
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