Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Informatik - Software

Prototypen in der Softwareentwicklung

Titel: Prototypen in der Softwareentwicklung

Essay , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nikolas Rittmeier (Autor:in)

Informatik - Software
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Den Gedanken die Entwicklung eines Produktes, von der Idee bis zur Fertigstellung, zu unterstützen, gibt es nicht erst seit Software entwickelt wird. Speziell im Bereich des Maschinenbaus ist es etabliert und allgemein bekannt, dass mit Prototypen gearbeitet wird. In der Automobilbranche werden die Prototypen genutzt, um das Auto vollumfänglich zu testen. Dabei wird betrachtet, ob alle Funktionalitäten wie angedacht arbeiten, bevor das Produkt in Produktion geht und an Kunden verkauft wird. Dies ermöglicht das Aufdecken von unerwarteten Problemen, die beim Entwurf und der Planung des Produktes unter Umständen nicht bedacht wurden.

Ebenso besteht im Rahmen der Softwareentwicklung das Risiko, dass das fertige Programm am eigentlichen Bedarf vorbei entwickelt wurde. Um solch ein Risiko zu minimieren, werden Prototypen unter anderem in diesem Bereich eingesetzt. Als Vorteil gilt zudem, dass kritische Funktionen bereits frühzeitig erkannt und durch einen Prototypen realitätsnah getestet werden können.
Durch die oft aufgezeigten Vorteile wird in dieser Arbeit folgende Forschungsfrage beleuchtet: „Ist der Einsatz von Prototypen generell zu empfehlen und können die Versprechungen gehalten werden oder existieren auch relevante Nachteile und Herausforderungen bei der Verwendung von Prototypen?“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

2 Einsatz von Prototypen

3 Arten von Prototypen

4 Vor- und Nachteile

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das Konzept des Prototyping in der Softwareentwicklung, um zu bewerten, inwiefern der Einsatz von Prototypen zur Risikominimierung und Anforderungsdefinition beiträgt und welche Herausforderungen dabei entstehen.

  • Einsatzmöglichkeiten von Prototypen in der Softwareentwicklung
  • Klassifizierung und Arten von Prototypen
  • Analyse von Vor- und Nachteilen des Prototyping-Konzepts
  • Frühzeitige Fehlererkennung und Risikominimierung
  • Einbindung von Anwendern und Auftraggebern

Auszug aus dem Buch

3 Arten von Prototypen

Prototypen können für verschiedenste Anwendungszwecke eingesetzt werden. Zur Einteilung und Unterscheidung sind die folgenden Arten und Muster verbreitet.

Eine Klassifizierung in zwei Arten lässt sich anhand des Funktionsumfangs des Prototyps einteilen. Die Bezeichnung Low-Fidelity steht für Prototypen mit einer geringen Präzision, die unrealistisch sind. Im Vordergrund steht die Geschwindigkeit, mit der diese erstellt werden, sowie die damit verbundenen niedrigen Kosten und Aufwände. Diese Art stellt meist nur einzelne Menüs oder Fenster dar. Für die Umsetzung muss es nicht zwingend ein lauffähiger Prototyp sein. So kann die Darstellung, wie bereits im Kapitel 2 erwähnt, in physischer Form oder auch als Präsentation erfolgen. Trotz dieser einfachen Form kann bereits häufig konstruktives Feedback gegeben werden, das bei der Anforderungsdefinition hilfreich ist. Aufgrund der Einfachheit besteht jedoch das Risiko, dass manche Funktionen unvollständig abgebildet werden und dadurch die zusammenhängenden Probleme nicht erkennbar sind. Trotz diesem Risiko überwiegt der Nutzen durch einfache Prototypen.

Das Gegenstück zu Low-Fidelity stellen High-Fidelity Prototypen dar. Das Augenmerk liegt hier auf einer hohen Präzision mit einer möglichst umfangreichen realistischen Darstellung. Der Vorteil liegt in der Ähnlichkeit des Designs und der Funktionalität zum späteren Zielsystem. Es sind genauere sowie umfangreichere Tests möglich. Zudem bieten High-Fidelity Prototypen den Nutzern und Kunden die Möglichkeit sich ein sehr gutes Bild vom späteren Produkt zu machen. Damit verbunden ist der wesentlich höhere Aufwand zur Umsetzung des Prototyps. Des Weiteren könnte bei dem Kunden der Eindruck entstehen, dass der Prototyp bereits das fertige Produkt darstellt. Denn möglicherweise erkennt dieser nicht, dass noch weitere Aufwände nötig sind, um ein voll funktionsfähiges und stabiles Produkt zu erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Prototypen in der Softwareentwicklung ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Empfehlung und Herausforderungen ihres Einsatzes.

2 Einsatz von Prototypen: Dieses Kapitel erläutert, wie Prototypen zur Spezifikation von Anforderungen, zur Risikominimierung und zur Einbindung von Auftraggebern genutzt werden können.

3 Arten von Prototypen: Hier werden verschiedene Klassifizierungen wie Low-Fidelity vs. High-Fidelity sowie die Taxonomie von Floyd vorgestellt, um die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten zu differenzieren.

4 Vor- und Nachteile: Das Kapitel beleuchtet das Spannungsfeld zwischen den durch Prototypen entstehenden Kosten und Aufwänden sowie dem Mehrwert durch frühzeitige Fehlererkennung und Nutzerfeedback.

5 Fazit: Die Zusammenfassung betont, dass der Einsatz von Prototypen bei guter Planung die Produktqualität und Anwenderzufriedenheit maßgeblich steigern kann, jedoch eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten erfordert.

Schlüsselwörter

Prototyping, Softwareentwicklung, Risikominimierung, Low-Fidelity, High-Fidelity, Anforderungsdefinition, Benutzerschnittstelle, explorative Prototypen, evolutionäre Prototypen, Fehlererkennung, Projektmanagement, Softwarequalität, Nutzerwünsche, Entwicklungsprozess, Zielsystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Prototyping in der Softwareentwicklung und analysiert dessen Nutzen sowie die damit verbundenen Herausforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt den Einsatz von Prototypen zur Anforderungsanalyse, die Unterscheidung verschiedener Prototypen-Arten und die Abwägung von Vor- und Nachteilen ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, ob der Einsatz von Prototypen generell zu empfehlen ist oder ob die damit verbundenen Nachteile und Herausforderungen ein Risiko darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich existierender wissenschaftlicher Literatur und Modelle zum Software Engineering.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den praktischen Einsatz von Prototypen, eine detaillierte Typologie der Prototypen sowie eine kritische Bewertung der Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist insbesondere durch die Begriffe Prototyping, Softwareentwicklung, Risikominimierung und Anforderungsdefinition geprägt.

Was unterscheidet Low-Fidelity von High-Fidelity Prototypen?

Low-Fidelity Prototypen sind kostengünstig und schnell zu erstellen bei geringer Präzision, während High-Fidelity Prototypen eine realitätsnahe, aber aufwendige Darstellung des Zielsystems bieten.

Können Prototypen die Spezifikation eines Produkts ersetzen?

Nein, Prototypen sind ein ergänzendes Hilfsmittel zur Veranschaulichung, können aber die grundlegende Anforderungsspezifikation nicht ersetzen.

Warum wird beim Prototyping von Risikominimierung gesprochen?

Durch die frühzeitige visuelle Darstellung können Fehlentwicklungen oder Schwachstellen erkannt werden, bevor hohe Kosten in die finale Implementierung fließen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prototypen in der Softwareentwicklung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Veranstaltung
Softwareentwicklung
Note
1,7
Autor
Nikolas Rittmeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1132696
ISBN (eBook)
9783346501899
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Softwareentwicklung Prototyp
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nikolas Rittmeier (Autor:in), 2021, Prototypen in der Softwareentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132696
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum