Reflexion zum ersten Unterrichtsbesuch im Fach Sport (Flagfootball, Klasse 10)

Endspiel "Quarterback-Flagfootball" - Das Ziehen der Flagge als Möglichkeit ohne gerfährlichen Körperkontakt gegeneinander Football zu spielen


Unterrichtsentwurf, 2008
7 Seiten, Note: nicht bekannt

Leseprobe

Erklärungen zum Unterrichtsvorhaben

Den Zusammenhang von Spielidee und Spielregeln erfahren am Beispiel Flagfootball - Erlernen eines Sportspiels auf der Grundlage ausgewählter Spielformen und unter besonderer Berücksichtigung der Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit (7, Ustd.).

Das Unterrichtsvorhaben hatte drei Ursprünge:

1. ) Zum einen kritisierten die Schüler und Schülerinnen (SuS) am Anfang des Schulhalbjahres, dass nur die üblichen Sportarten, wie Basketball, Fußball, Volleyball etc., an der Schule unterrichtet werden. Ich machte daher der Klasse das Angebot Vorschläge zu sammeln und mir diese innerhalb von zwei Wochen einzureichen. Jedoch hatte ich nach zwei Wochen keinen Vorschlag bekommen, dass vermutlich an der Formulierung meines Angebots lag, dass sicherlich zu unkonkret formuliert wurde (im Sinne „macht mal eben Vorschläge“). Beim nächsten Mal würde ich daher Frau Winzers Rat folgen und der Klasse ein Fragebogen austeilen, in dem folgende Punkte von den SuS gesammelt werden:

- Welche Sportart betreibst du in deiner Freizeit? (Inhaltsbereich)
- Warum betreibst du diese Sportart? (Pädagogische Perspektive)
- Welche Sportart würdest du gerne im Sportunterricht kennenlernen und warum? (Kontrollfrage)

2. ) Diesmal wurde das Unterrichtsvorhaben zunächst aber noch einmal von mir selbst bestimmt. Ein Lehrer aus der Gesamtschule, der gleichzeitig in der Sporthalle unterrichtete, bot mir seine Ausrüstung zum Flagfootball bis zu den Sommerferien an. Er lieh mir 25 Flaggengürtel und neun Footbälle. Zudem wurde abgesprochen, dass ich zu dieser Zeit den kompletten Freiplatz bekomme und er dafür mein Hallendrittel. Die Rahmenbedingungen, wie Material und Platz machten also letztendlich Flagfootball im nächsten Unterrichtsvorhaben verbindlich.

3. ) Für ein endgültiges Unterrichtsvorhaben fehlte allerdings noch ein konkreter Gegenstand und eine Intention. Wozu und Warum sollen sich die SuS mit dem unbekannten Sportspiel Flagfootball auseinandersetzen? Dazu schaute ich zunächst in den Lehrplan - Sek. I - Gymnasium - Sport. Im Kapitel 3.7 - Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele - heißt es auf S. 99 für die Jahrgangsstufe 9 und 10, dass die Auseinandersetzung mit weniger geläufigen Spielen für ein erweitetes Sportverständnis genutzt werden kann. Die SuS sollen sich reflektierend mit der Spielidee und Spielregeln auseinandersetzen und erkennen wie sich Spielregeln auf die Spielidee auswirken:

Den Zusammenhang von Spielidee und Spielregeln erfahren am Beispiel Flagfootball...

Weiterhin wird auf Seite 102 der Vorschlag gemacht die Technik und Taktik über die Spielpraxis zu vermitteln:

Erlernen eines Sportspiels auf der Grundlage ausgewählter Spielformen...

Auf Seite 98 wird schließlich auf die Pädagogische Perspektive hingewiesen: „Die Pädagogische Perspektive 'koorperleren, Wettkämpfen und sich verständigen' hat für diesen Inhaltsberelch besondere Bedeutung, well gerade das regelgeleitete Spielen in Mannschaften eine differenzierte soziale Kompetenz erfordert...“ Die Perspektive wird dann auf Seite 98 noch weiter entfaltet:

... unter besonderer Berücksichtigung der Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit.

Da sich in der Klasse viele kleine einzelne Gruppen gebildeten haben, erachte ich diese Pädagogische Perspektive auch als sinnvoll (s. Punkt 4 „Differenzierung“), wenn auch daraufhin gewiesen werden sollte, dass Sportspiele nicht zwingend unter der Perspektive - kooperieren, Wettkämpfen und sich verständigen - behandelt werden müssen, zumal in einem Schuljahr alle 6 Pädagogische Perspektiven zu berücksichtigen sind.

Weitere Erklärungen zum Unterrichtsvorhaben befinden sich Im Unterrichtsentwurf auf Seite 4 unter „Thematische Entfaltung des Unterrichtsvorhabens“. Statt der „Fachlichen Kenntnisse“ und der „Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens“ käme für die Sekundarstufe I allerdings die „Unterrichtsgestaltung“ (s. Lehrplan S. 63) und „Prinzipien eines erziehenden Unterrichts“ (s. Rahmenvorgaben für den Schulsport S. 48). Dennoch habe ich mich für eine „Hinführung an fachliche Kenntnisse“ und „Hinführung an Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens“ entschieden, da die SuS nach den Sommerferien In den Sekundarstufberelch II übertreten werden. Im nächsten Unterrichtsentwurf müsste hier noch der Punkt der Leistungsbewertung dargelegt werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Reflexion zum ersten Unterrichtsbesuch im Fach Sport (Flagfootball, Klasse 10)
Untertitel
Endspiel "Quarterback-Flagfootball" - Das Ziehen der Flagge als Möglichkeit ohne gerfährlichen Körperkontakt gegeneinander Football zu spielen
Hochschule
Studienseminar für Lehrämter an Schulen Dortmund II - Gymnasien/Gesamtschulen
Note
nicht bekannt
Autor
Jahr
2008
Seiten
7
Katalognummer
V113276
ISBN (eBook)
9783640910212
Dateigröße
422 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Dies ist die Reflexion zum Unterrichtsbesuch zum Flagfootball. Die Stunde wurde an einem Gymnasium in Dortmund gehalten. Im Anschluss an die Nachbesprechung mit meiner Fachseminarleiterin wurde die Reflexion niedergeschrieben. Ohne Sekundärliteratur.
Schlagworte
Reflexion, Unterrichtsbesuch, Fach, Sport, Klasse
Arbeit zitieren
Studienreferendarin Sek II Maria Priebst (Autor), 2008, Reflexion zum ersten Unterrichtsbesuch im Fach Sport (Flagfootball, Klasse 10), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113276

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