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Die Einführung einer elektronischen Patientenakte im Klinikum

Titel: Die Einführung einer elektronischen Patientenakte im Klinikum

Essay , 2021 , 9 Seiten

Autor:in: Hanna Weigmann (Autor:in)

Gesundheit - Digital Health Management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In nahezu jedem Lebensbereich, lassen sich heutzutage digitale Informations- und Kommunikationstechnologien finden. Dies gilt auch für den Gesundheitssektor. Die Digitalisierung bieten Möglichkeiten, die Akteure des Gesundheitswesens digital zu vernetze, um eine hochwertige und effiziente Gesundheitsversorgung der Patienten zu gewährleisten. Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den am wenigsten digitalisierten Branchen in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, wird das deutsche Gesundheitswesen als niedrig digitalisiert beschrieben (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 2011 wurde die elektronische Gesundheitskarte eingeführt. 2015 kam es zum Inkrafttreten des E-Health-Gesetzes, dennoch ist die Umsetzung langsamer als geplant. Das übergreifende Ziel des E-Health-Gesetzes für eine moderne Medizinversorgung, ist eine sektorübergreifende, interdisziplinäre Kommunikation von gesundheitsspezifischen Patientendaten. Ein wesentlicher Risikofaktor ist jedoch die Gefährdung des Datenschutzes und eine somit resultierende Ungerechtigkeit bei der Behandlung von Patienten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Theoretischer Hintergrund

3.0 Hauptteil

3.1 Umsetzung

3.2 Vorteile

3.3 Einführung der elektronischen Patientenakte am Beispiel Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

3.4 Elektronische Patientenakte und Datenschutz

4.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung der elektronischen Patientenakte (ePA) im modernen Gesundheitswesen, analysiert bestehende Implementierungshindernisse sowie Potenziale zur Effizienzsteigerung und beleuchtet die datenschutzrechtlichen Herausforderungen im Kontext einer digitalisierten Medizinversorgung.

  • Digitalisierungstrends im Gesundheitssektor
  • Rechtliche Grundlagen durch das E-Health-Gesetz
  • Vorteile der ePA für Patienten und Leistungserbringer
  • Erfolgsfaktoren und Best-Practice-Beispiele (UKE Hamburg)
  • Datenschutzrechtliche Anforderungen und Risikomanagement

Auszug aus dem Buch

3.2 Vorteile

Im deutschen Gesundheitssystem kommt es aufgrund einer fragmentierten Versorgungsstruktur, zu einer erschwerten sektorübergreifenden Versorgung. Es kann zu Informationsverlusten kommen, welche die Kommunikation im interdisziplinären Team erschwert und nicht nur Mehraufwand, sondern auch einen erhöhten Kostenfaktor mit sich zieht. Durch den Einsatz der elektronischen Patientenakte sollen diese Barriere überwunden werden. Basis dafür, ist das Schaffen von Transparenz, durch das Offenlegen der Durchgeführten Maßnahmen am Patienten, sowie die dadurch entstehende Steigerung der Effizienz und Effektivität. (Heinze & Hilbert, 2008) Neben der zielgerichteten, beziehungsweise patientenbezogenen Behandlung, können durch die elektronische Patientenakte kostenintensive Doppelbehandlungen und nicht notwenige Folgebehandlungen reduziert oder sogar vermieden werden. Durch das Speichern beispielsweise, des stationären Entlassungsberichts kann der Übergang zur ambulanten Weiterversorgung durch verschiedene Fachärzte fließend von Statten gehen und besser koordiniert werden. Der Bedarf an einer digitalisierten, sowie besser koordinierten Patientenversorgung steigt mit immer höher werdenden Zahlen von multimorbiden Patienten, sowie Patienten die an chronischen Erkrankungen leiden. Die meist komplexen Krankheitsbilder setzten voraus, dass ein adäquater Informationsaustausch der einzelnen Disziplinen der Patientenversorgung stattfindet, um eine gute, gesundheitsförderliche Behandlung ermöglichen zu können. Ein weiterer Vorteil der elektronischen Patientenakte, ist die Arzneimittelsichert. Durch die Speicherung von Medikationsdaten, kann überprüft werden, ob die einzelnen Medikamente sich gegenseitig beeinflussen, oder ob es sogar Kontraindikationen beim Verabreichen beim spezifischen Patienten vorliegen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass so Medikationsfehler und unerwünschte Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen, vermieden werden können.(Heinze & Hilbert, 2008) Die elektronische Patientenakte hat nicht nur Vorteile für den Patienten. Der administrative Aufwand für die unterschiedlichen Disziplinen kann mit der elektronischen Patientenakte erheblich reduziert werden. Beispielsweise müssen papierbasierte Dokumentationen nicht gesucht werden, oder von anderen

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Digitalisierungsrückstand des deutschen Gesundheitswesens und skizziert das Ziel des E-Health-Gesetzes zur Verbesserung der interdisziplinären Kommunikation.

2.0 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen erläutert, die durch das E-Health-Gesetz zur Schaffung einer sicheren Telematikinfrastruktur geschaffen wurden.

3.0 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert den allgemeinen Digitalisierungstrend und die Notwendigkeit der technologischen Umgestaltung von Arbeitsprozessen im stationären Alltag.

3.1 Umsetzung: Dieses Kapitel betrachtet den Implementierungsrückstand Deutschlands im internationalen Vergleich mit Vorreiterländern wie Dänemark und Estland.

3.2 Vorteile: Es wird dargelegt, wie die ePA Transparenz schafft, Doppelbehandlungen reduziert, die Arzneimittelsicherheit erhöht und den administrativen Aufwand senkt.

3.3 Einführung der elektronischen Patientenakte am Beispiel Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Diese Fallstudie zeigt, wie durch professionelles Change-Management eine vollständige digitale Transformation gelingen kann.

3.4 Elektronische Patientenakte und Datenschutz: Hier werden die datenschutzrechtlichen Hürden und Sicherheitsanforderungen bei der Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten diskutiert.

4.0 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Digitalisierung trotz technischer Fortschritte maßgeblich von einer angepassten Organisation und effizientem Change-Management abhängt.

Schlüsselwörter

Elektronische Patientenakte, E-Health-Gesetz, Digitalisierung, Gesundheitswesen, Telematikinfrastruktur, Arzneimittelsicherheit, Datenschutz, Patientenversorgung, Change-Management, Interdisziplinäre Kommunikation, Effizienzpotenzial, Stationäre Versorgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation im deutschen Gesundheitswesen durch die Einführung der elektronischen Patientenakte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die gesetzliche Regulierung (E-Health-Gesetz), Prozessoptimierung in Kliniken, Datensicherheit und der internationale Vergleich bei der Digitalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Chancen und Hindernisse bei der Einführung der elektronischen Patientenakte zu identifizieren und den Mehrwert für die Patientenversorgung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen Scientific Essay, der auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Fallbeispielen, wie dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Themen Umsetzung, Nutzenargumentation, das Best-Practice-Beispiel UKE sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem Datenschutz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe umfassen E-Health, Digitalisierung, Patientensicherheit, Interoperabilität und Datenschutz.

Welche Rolle spielt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der Arbeit?

Das UKE dient als erfolgreiches Praxisbeispiel, das bereits 2011 eine vollständig digitalisierte Patientenakte einführte und eine hohe Zertifizierungsstufe (EMRAM Stage 7) erreichte.

Warum ist Datenschutz ein kritischer Punkt für die Einführung der ePA?

Gesundheitsdaten unterliegen gemäß §3 Absatz 9 BDSG besonderen Schutzbedürfnissen, was komplexe Anforderungen an die IT-Sicherheit stellt, die jedoch als lösbar angesehen werden.

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Details

Titel
Die Einführung einer elektronischen Patientenakte im Klinikum
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln
Autor
Hanna Weigmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
9
Katalognummer
V1132837
ISBN (eBook)
9783346504814
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einführung patientenakte Krankenhaus Klinikum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hanna Weigmann (Autor:in), 2021, Die Einführung einer elektronischen Patientenakte im Klinikum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132837
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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