Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Die Soziale Arbeit in der Frühen Hilfe. Welchen Beitrag leistet die Soziale Arbeit zur Gesundheitsförderung und Chancengleichheit?

Titel: Die Soziale Arbeit in der Frühen Hilfe. Welchen Beitrag leistet die Soziale Arbeit zur Gesundheitsförderung und Chancengleichheit?

Hausarbeit , 2021 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sabrina Kohl (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit fokussiert sich auf die Aufgabe der Sozialen Arbeit in den Frühen Hilfen. Frühe Hilfen (FH) setzen in doppeltem Sinn früh an. Früh im Leben des Kindes, nämlich schon vor der Geburt, aber auch früh in der Prävention. Sie sollen eine gesunde Entwicklung des Kindes begünstigen. Dafür ist es erforderlich, dass verschiedene Institutionen zusammenarbeiten. Darunter fallen vor allem das Gesundheitswesen und die Sozialarbeit.

In Kapitel 2 wird zunächst näher beschrieben, was FH im Allgemeinen sind, wie sich das Netzwerk Früher Hilfen zusammensetzt und inwiefern die Angebote der FH als Prävention verstanden werden können. Um über den Beitrag der Sozialarbeit zur Gesundheitsförderung sprechen zu können, wird außerdem der Gesundheitsbegriff der Frühen Hilfen geklärt. Hier wird auch der Begriff der Salutogenese geklärt und der Gesundheitsbegriff der FH mit der Health in All Policies Strategie in Verbindung gebracht. Kapitel 2.3 beinhaltet die Aufgabenbereiche der Sozialarbeit innerhalb der FH. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Zielgruppen der Frühen Hilfen. Kapitel 4 stellt deshalb ein Angebot der FH vor, das diese Schwierigkeiten zu umgehen versucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind frühe Hilfen?

2.1 Frühe Hilfen

2.2 Wie wird Gesundheit innerhalb der frühen Hilfen verstanden?

2.3 Welche Aufgabe kommt der Sozialarbeit innerhalb des Netzwerks zu?

3. An wen richten sich frühe Hilfen?

3.1 Kinder

3.2 Risikofamilien

4. Wie wird die Risikogruppe erreicht und was wird konkret angeboten?

4.1 Beispiel Familienbildung in Familienzentren

4.2 Familienhebammen zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht, wie sich die gesundheitsorientierte Sozialarbeit im Kontext der Frühen Hilfen gestaltet und welchen spezifischen Beitrag sie zur Gesundheitsförderung sowie zur Erhöhung der Chancengleichheit für Kinder und deren Familien leistet.

  • Grundlagen und Definition der Frühen Hilfen sowie deren Netzwerkstruktur.
  • Die Rolle der Sozialarbeit in der gesundheitsorientierten Prävention.
  • Die adressierten Zielgruppen (Kinder und Risikofamilien) und deren spezifische Bedarfe.
  • Praktische Umsetzungsformen wie Familienbildung und die Tätigkeit von Familienhebammen.
  • Stigmatisierungsvermeidung und die Förderung der Inanspruchnahme durch niederschwellige Angebote.

Auszug aus dem Buch

2.1 Frühe Hilfen

2005 wurde in Deutschland das Aktionsprogramm „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und Soziale Frühwarnsysteme“ ins Leben gerufen, woraufhin 2007 das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gegründet wurde, das seither die Initiative Frühe Hilfen auf Bundesebene koordiniert (Taubner, 2015, S. 446). Das NZFH beschreibt die Aufgabe der Frühen Hilfen folgendermaßen:

„Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen. Sie zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung wollen Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern leisten. Damit tragen sie maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe.“ (NZFH, 2014, S. 12)

FH sind keinem bestimmten Hilfetyp zuzuordnen, sondern basieren auf einem System von aufeinander bezogenen Unterstützungsangeboten, die allgemeine, sowie spezifische Hilfen umfassen (Geene, 2014, S. 10). Gesetzlich verankert sind die FH im Bundeskinderschutzgesetz (BkiSchG). Kern ist Artikel 1, das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG). Es hat das Ziel, das Kindeswohl zu schützen und die Entwicklung von Kindern zu fördern. In § 3 wird die Netzwerkstruktur beschrieben, die FH auszeichnet. Abbildung 1 und 2 zeigen die Bereiche, denen sich die Netzwerkpartner*innen zuordnen lassen. Die einzelnen Institutionen und Dienste des Netzwerks müssen eng zusammenarbeiten, um den jeweiligen Bedarf einer Familie zu ermitteln und die am besten passenden Angebote zu finden und den Familien zu vermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Rolle der Sozialarbeit innerhalb der Frühen Hilfen und skizziert den Aufbau der Untersuchung zur Gesundheitsförderung.

2. Was sind frühe Hilfen?: Dieses Kapitel definiert die Frühen Hilfen, erläutert das Gesundheitsverständnis im Kontext der Ottawa-Charta und stellt die Aufgaben der Sozialarbeit dar.

3. An wen richten sich frühe Hilfen?: Der Abschnitt befasst sich mit den Zielgruppen, wobei besonders die Bedeutung der ersten Lebensjahre für die Entwicklung und die spezifischen Belastungen von Risikofamilien thematisiert werden.

4. Wie wird die Risikogruppe erreicht und was wird konkret angeboten?: Das Kapitel stellt konkrete Lösungsansätze wie die Familienbildung und den Einsatz von Familienhebammen vor, um Barrieren abzubauen und Unterstützung niederschwellig anzubieten.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Sozialarbeit in den Frühen Hilfen einen wesentlichen Beitrag zur Chancengleichheit leistet und Vorurteile durch gezielte, nicht-stigmatisierende Angebote abbauen kann.

Schlüsselwörter

Frühe Hilfen, Sozialarbeit, Gesundheitsförderung, Chancengleichheit, Kinderschutz, Prävention, Risikofamilien, Gesundheitswesen, Familienbildung, Familienhebammen, Netzwerkstruktur, KKG, BkiSchG, Salutogenese, Niederschwelligkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Sozialarbeit und den Frühen Hilfen und beleuchtet, wie diese Zusammenarbeit die Gesundheit und Entwicklung von Kindern fördert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die gesetzlichen Grundlagen des Kinderschutzes, die Netzwerkbildung im Gesundheitswesen, Präventionsansätze für belastete Familien und die Bedeutung einer gesunden Umgebung für die frühkindliche Entwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Soziale Arbeit durch Frühe Hilfen einen messbaren Beitrag zur Gesundheitsförderung und zum Abbau sozialer Ungleichheiten bei Kindern leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse relevanter Fachliteratur, gesetzlicher Grundlagen (wie SGB VIII und KKG) sowie der Auswertung von Modellen und Konzepten des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Zielgruppen (Kinder und Risikofamilien), die Netzwerkstrukturen sowie konkrete Praxisbeispiele wie Familienzentren und Familienhebammen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Frühe Hilfen, soziale Prävention, Kindeswohl, Gesundheitsförderung und chancengerechte Teilhabe charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Arbeit der Familienhebammen von anderen Angeboten?

Familienhebammen agieren als eigenständige Instanz zwischen dem medizinischen Gesundheitswesen und der Jugendhilfe, wodurch sie besonders vertrauensbildend wirken und eine langfristige, individuelle Begleitung ermöglichen.

Welche Rolle spielt die Stigmatisierung bei der Inanspruchnahme von Hilfen?

Viele Familien befürchten eine Stigmatisierung, wenn sie Hilfe annehmen, da dies oft mit einer Kontrollfunktion der Behörden assoziiert wird. Die Arbeit zeigt auf, dass niederschwellige, freiwillige Angebote notwendig sind, um diese Hemmschwellen abzubauen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Soziale Arbeit in der Frühen Hilfe. Welchen Beitrag leistet die Soziale Arbeit zur Gesundheitsförderung und Chancengleichheit?
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Note
1,0
Autor
Sabrina Kohl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1132869
ISBN (eBook)
9783346503916
ISBN (Buch)
9783346503923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frühe Hilfen Soziale Arbeit Gesundheit Chancengleichheit Risikofamilien Familienbildung Familienhebammen Jugendhilfe Gesundheitswesen Health in All Policies Bundeskinderschutzgesetz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Kohl (Autor:in), 2021, Die Soziale Arbeit in der Frühen Hilfe. Welchen Beitrag leistet die Soziale Arbeit zur Gesundheitsförderung und Chancengleichheit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132869
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  15  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum