Die wissenschaftliche Revolution im Spiegel der klassischen Moralistik. Ein Vergleich von La Bruyères "Les Caractères" und Blaise Pascals "Pensées"


Examensarbeit, 2006

55 Seiten, Note: 1,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Klassische Moralistik
2.1. Französische Klassik
2.2. Französische Moralistik im Frankreich des 17. Jahrhunderts
2.3. Die Pensées und die Caractères

3. Die wissenschaftliche Revolution
3.1. Die Problematik der Terminologie
3.2. Zur Situation der Wissenschaften im 17. Jahrhundert
3.3. Schlüsselfiguren der wissenschaftlichen Revolution
3.4. Empirie, Teleskop und Mikroskop

4. Wissenschaftliche Revolution im Spiegel der Literatur
4.1. Literatur der libertins
4.2. Fontenelles Entretiens

5. Wissenschaft und libertins bei Pascal und La Bruyère
5.1. Die Wissenschaften in den Pensées
5.2. Die esprits forts bei La Bruyère

6. Die Ordnung bei Pascal und La Bruyère
6.1. Der Begriff der ‚Ordnung’
6.2. EF43
6.3. EF44

7. Schlussbetrachtung

1. Einleitung

Frankreich, zu Beginn des 17. Jahrhunderts: Gerade ist ein bewegtes Jahrhundert der Geistesgeschichte vorüber, als René Descartes die traditionellen Denkmuster der scholastischen Philosophie mit seiner rationalistischen Metaphysik in Frage stellt.1 Was sich in der Folge entwickelt, geht als die Auseinandersetzung zwischen den ‚Alten und den Modernen’, als die Querelle des Anciens et des Modernes in die Philosophie- und Literaturgeschichte ein.2 Die Vertreter der christlichen Religion versuchen, den Wahrheitsanspruch gegenüber aufstrebenden Wissenschaften zu behaupten. Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Medizin oder Astronomie - Wissenschaftsbereiche erleben einen bis dahin ungekannten Aufschwung. Gemeinsam ist ihnen das Potential, die Sicht auf den Menschen nachhaltig zu verändern. Dies sind die Anfänge einer Entwicklung, die gemeinhin als ‚wissenschaftliche Revolution’ bezeichnet wird.

Frankreich, gegen Ende des 17. Jahrhunderts: Das Jahrhundert der Aufklärung klopft an die Pforte des alten Jahrhunderts, als Cyrano de Bergerac und Bernard le Bovier de Fontenelle die Thesen ‚moderner’ Philosophie und Naturerforschung in ihren Romanen verarbeiten und für Aufsehen sorgen. Zur gleichen Zeit etwa findet die moralistische Literatur ein großes Publikum. Die Caractères von Jean de La Bruyère werden in mehreren Auflagen veröffentlicht.3 In den Jahren 1688 bis 1696 kommt es zu insgesamt neun verschiedenen Auflagen des Werkes, das nach dem Vorbild der Charaktere des antiken Griechen Theophrast verfasst ist.4

Mit dem Ziel, die Schwächen der Menschen aufzudecken und Wege zur Beseitigung dieser Schwächen aufzuzeigen, hatte Theophrast dieses Genre der Literatur begründet.

In aller Kürze ist nun der Bezugsrahmen für jene literarischen und philosophischen Entwicklungen skizziert worden, von denen in der Folge die Rede sein wird. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Suche nach den Schnittpunkten und Reibungsflächen der klassischen moralistischen Literatur einerseits und einer sich rasch verändernden Welt der Naturwissenschaften sowie dem damit zusammenhängenden Aufbrechen traditioneller philosophischer Denkmuster andererseits. Eine Suche, die um die Frage nach dem Zusammenhang von technischer Entwicklung, Naturerklärung und Glaube erweitert wird - eine Frage, die ein wesentlicher Bestandteil der Romane Cyranos und Fontenelles ist.

Bei dem Vorhaben, jene Schnittpunkte und Reibungsflächen sichtbar zu machen, muss berücksichtigt werden, dass es einer Abhandlung dieses Umfangs nicht möglich sein wird, sämtliche moralistischen Autoren mit den Aussagen auch nur der bekanntesten Naturforscher oder liberalen Denker zu vergleichen und die auftretenden Gemeinsamkeiten und Widersprüche zu analysieren. Da insbesondere die Auseinandersetzung zwischen christlicher Religion und den Vertretern ‚moderner’ Naturerforschung prägend für das Jahrhundert ist, stehen apologetische Aussagen zweier Autoren im Fokus der Arbeit, die als Repräsentanten der klassischen französischen Moralistik gelten: La Bruyère und Blaise Pascal.

Während das Werk La Bruyères gattungstypologisch zunächst eindeutig zur moralistischen Literatur gezählt werden kann, liegt der Fall bei Pascal etwas anders. Obwohl Pascal in seinen Pensées gleichwohl als Moralist in Erscheinung tritt, dessen Gedanken ähnlich maximenhaft und fragmentarisch wie die Maximes von François La Rochefoucauld oder die remarques in den Caractères aufgebaut und letztlich als eine apologetische Darstellung zu deuten sind, gelangt Pascal auf einem gänzlich anderen Weg zur Verteidigung des christlichen Glaubens als La Bruyère.5

Ausgehend von Textauszügen der Caractères wird es die Aufgabe dieser Arbeit sein, Berührungspunkte der beiden Autoren anhand eines Vergleichs mit Textpassagen aus den Pensées zu extrapolieren, um dann in einem weiteren Schritt zu zeigen, wie verschieden sich die beiden Apologien gegenüber dem wissenschaftlichen Fortschritt verhalten.

Für den Aufbau der Erörterungen bietet es sich an, zunächst den terminologischen Rahmen der Darstellung zu bestimmen sowie auch den sozio-historischen Kontext zu erläutern, in welchem die Werke der Autoren entstanden sind.

2. Klassische Moralistik

2.1. Französische Klassik

Der Ausdruck Klassik ist eine post facto -Konstruktion der Literaturgeschichtsschreibung. Die unter diese Einteilung fallenden Akteure waren sich nicht bewusst, klassische Autoren oder Künstler zu sein. Auf die Problematik einer widerspruchsfreien Periodisierung der Literaturgeschichte weist Eckert hin, wenn sie die Vermischung sprach- und literaturgeschichtlicher Dimensionen thematisiert.6 In Anbetracht verschiedener Geistesströmungen (Renaissance, Frühaufklärung), literarischer Strömungen (Pléiade, Barock) und unterschiedlicher Gattungen (Dramatik, Prosa, Lyrik) bietet das 17. Jahrhundert in Frankreich eine Fülle von zeitlich Überschneidungen, die die Zuordnung eines literarischen Werkes verstärkt vom Standpunkt des Betrachters abhängig machen. Hess spricht daher nicht zu Unrecht von der Schwierigkeit, die Epoche der Klassik geistesgeschichtlich zu definieren:

Die Einheit und Ordnung, die der Epochebegriff vortäuscht, scheint sich aufzulösen; das Jahrhundert wird zum Durchgangsgebiet starker geistiger Strömungen. Die Renaissance lebt im Humanismus der Skeptiker und Wissenschaftler, [...] das Erbe der Reformation in den Jansenisten; die Aufklärung bereitet sich vor in der Lebenslust der ‚poètes de cabaret’ [...], in der mechanischen Welterklärung Descartes.7

Die Problematik wird sichtbar, Aspekte der Vergangenheit kohärent darzustellen und abstrakte Entwicklungen im Nachhinein klar voneinander abzugrenzen.

Schulz-Buschhaus schlägt in seinen Überlegungen zum Gebrauch des literarhistorischen Epochenbegriffs «Barock» eine „Bewusstmachung [des] letztlich stets konventionalen Status“ (1985:214) kunst- oder literarhistorischer Periodisierung vor. Möchte man sich einen differenzierten Zugang zu einer historischen Situation verschaffen, so ist dies angesichts der genannten Problematik eine wichtige Maxime bei der Bewertung literarhistorischer Ereignisse.

„Bon sens, clarté, raison, règles, noblesse, plaire“ (1985:81) sind nach Stierle die „poetologischen Schlagworte, die sich mit dem Stereotyp des siècle classique verbinden“ (ebd.). Für die Werke La Bruyères und Pascals sind, ebenso wie beispielsweise für die Tragödien Pierre Corneilles oder Jean Racines, die Klarheit des Ausdrucks, eine schlüssige Argumentation und das Bemühen um eine anspruchsvolle Rhetorik von großer Bedeutung. Bei den Caractères und den Pensées handelt es sich um neufranzösische Werke jener Autorengeneration, die nach dem Beginn der Sprachgesetzgebung durch die Académie française ab 1660 tätig ist.

Des Weiteren haben sämtliche klassische Autoren nach Auffassung von France zwei wichtige Gemeinsamkeiten: zum einen das Ringen um die Nachvollziehbarkeit menschlichen Handelns und der aus der für diese Epoche typischen psychologischen und moralischen Neugierde entspringende Drang, dieses Verständnis auf umfassende Weise darzustellen; zum anderen zeigen die klassischen Autoren ein rhetorisches Gespür für ihr Publikum, mit dem sie in der Lage sind, es anzusprechen und bisweilen auch zu schockieren.8

Dem ist insbesondere deshalb zuzustimmen, weil gerade die Caractères und die Pensées den Menschen und sein Handeln in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung stellen, nicht ohne sich der pointierten Wirkung ihrer Aphorismen bewusst zu sein.

Die klassische Epoche äußert sich in einem weiteren, wesentlichen Aspekt. Die Frage nach der condition humaine wird nach Stierle in der Klassik neu gestellt - ohne dass eine Antwort auf diese Frage gefunden würde.9 Im Bemühen um Antworten treten „immer neue Metaphern der Frage selbst“ (Stierle, 1984:84) zutage. Entscheidend ist, dass der Mensch aus einer Perspektive betrachtet wird, die die Natur des Menschen zum bestimmenden Thema macht. Es ließe sich im Falle der Caractères und der Pensées gleichwohl von anthropologischen Werken sprechen, doch ist der Terminus der Anthropologie weitgehend mit der medizinisch-naturwissenschaftlichen Abgrenzung des Menschen vom Tier verschmolzen, so dass La Bruyère und Pascal aus literarhistorischer Perspektive als Moralisten erscheinen - ein Begriff, dessen Ambivalenz im deutschen Sprachgebrauch zunächst nicht hervor tritt.

2.2. Französische Moralistik im Frankreich des 17. Jahrhunderts

In Wörterbüchern wie dem Petit Robert erhält der Begriff des moraliste drei unterschiedliche Definitionen:

1. Auteur qui écrit, qui traite de la morale […].
2. Auteur de réflexions sur les mœurs, sur la nature et la condition humaines […].
3. Personne qui, par ses œuvres, son exemple, donne des leçons, des préceptes de morale […]. 10

Während antike Griechen als Beispiele für die erste Definition genannt werden, führt die zweite Definition des moraliste unter anderem Pascal, La Bruyère und La Rochefoucauld als Beispiele an. Letztere Bedeutung widerspricht sicherlich der gängigen deutschen Vorstellung des Moralisten als einem Menschen, der über Moral lehrt, moralisch handelt oder darüber nachdenkt. Für das Französische gilt jedoch, dass „‚un moraliste’ zwar etwas mit Moral zu tun haben kann, es aber nicht muß“ (Stackelberg, 1982:1). Daraus ergibt sich der Umstand, dass der französische moraliste über das „gewohnheitsmäßige Verhalten der Menschen“ (ebd.), also über die mœurs und nicht (primär) über die morale schreibt. Analog dazu beinhaltet das Adjektiv moral/morale ohnehin nicht nur die Bedeutung von ‚sittlich’, sondern es kann sich auch auf das Handeln des Menschen im Allgemeinen beziehen.

Erhebt man die Betrachtung des Menschen und seines Handelns zu den zentralen Kriterien moralistischer Literatur, so lassen sich eine Reihe klassischer Autoren unter dem Begriff ‚Moralistik’ subsumieren.11 Es stellt sich dann jedoch die Frage, ob Literatur, welche den Menschen in seiner realen Umgebung abbildet, nicht in letzter Konsequenz generell als moralistisch zu bezeichnen wäre.

Weitere Charakteristika des moraliste können die Fragestellung erhellen. So kommt die klassische moralistische Literatur nicht ohne den ‚erhobenen Zeigefinger’ und die Anmahnung tugendhaften Verhaltens aus - wenn auch von der Vorstellung Abstand zu nehmen ist, der moraliste beschäftige sich ausschließlich mit der Erstellung eines nach seinen moralischen Vorstellungen genormten Verhaltenskodices.

Vielmehr versuchen sich insbesondere die Caractères und auch die Pensées an einer detaillierten Gesamtschau der Menschen in unterschiedlichen sozialen Umgebungen und Situationen. Die für ein solch komplexes Vorhaben geeignete und unter Moralisten beliebte Darstellungsweise ist ein Verfahren, welches dem Autoren erlaubt, den Blick auf vielfältige Phänomene zu richten, ohne dabei in der Pflicht eines Handlungsstranges oder eines Spannungsbogens stehen zu müssen, wie es bei narrativen Texten der Fall ist. Ein Verfahren, das diesen Vorteil mit sich bringt, ist das des diskontinuierlichen Stils einer fragmentarischen Darstellung, bei der unterschiedlichste Stilmittel wie Maximen, Dialoge, ironische Bemerkungen oder, wie bei La Bruyère häufig zu sehen, Portraits unter verschiedenen Überschriften miteinander vermischt werden. Dass der Moralist dabei „von Fall zu Fall urteilt“ (Stackelberg, 1982:8), ist neben dem Aspekt einer skeptischen Grundhaltung gegenüber dem Menschen eines seiner wesentlichen Charakteristika. Die skeptische Grundhaltung äußert sich in der „Tendenz zu enthüllen, zu desillusionieren, Idealen zu misstrauen und schönen Schein auf ein unschönes Sein zurückzuführen“ (ebd.). Und da der Versuch, bessere Welten schaffen zu wollen, sich leicht ins Gegenteil verkehren kann, schlägt der klassische Moralist nicht die Brücke zum frühaufklärerischen Optimismus, sondern verharrt in der konservativen Grundannahme, dass jede Veränderung des status quo eine vergängliche Mode und damit nicht empfehlenswert sei. Wie sehr sich ein solcher Konservativismus auf die Weltsicht eines La Bruyère auswirkt, wird noch zu erörtern sein.

2.3. Die Pensées und die Caractères

Beiden Werken - Pensées und Caractères - ist der aphoristische, diskontinuierliche Stil gemeinsam. Das Erkennen einer der Darstellungsweise inhärenten Ordnung bleibt weitgehend den Interpretationen des Lesers überlassen, wobei der Umstand, dass es sich bei den Pensées um ein posthum zusammengestelltes Werk handelt, eine solche Interpretation letztlich erschwert.

Die Pensées sind eine Zusammenstellung von Reflexionen, die von Pascal selbst nur teilweise gruppiert oder systematisch kategorisiert worden sind. Die in den gängigen Ausgaben vorgenommene Einteilung erfolgt nach den von den Herausgebern aufgrund von vorgefundenen Aktenbündeln vorgeschlagenen Schemata. Die Unvollendetheit des Werkes ist seiner schriftstellerischen Qualität jedoch nicht abträglich.12

Pascal selbst schlägt für sein Werk eine Herangehensweise vor, die sich keinen Illusionen bezüglich einer vom Menschen erreichbaren vollständigen Ordnung hingibt:

J’écrirai ici mes pensées sans ordre, et non pas peut-être dans une confusion sans dessein. C’est le veritable ordre et qui marquera toujours mon objet par le désordre même. Je ferais trop d’honneur à mon sujet si je le traitais avec ordre puisque je veux montrer qu’il en est incapable.13

Während frühere geometrische Arbeiten Pascals strikt die Grenzen des jeweiligen Fachbereiches einhalten und auch die komplexeren Reflexionen den Kriterien logischer Anordnung folgen, scheint die Ordnung der Gedanken und der Kapitel in den Pensées der oben zitierten Vorgabe zu entsprechen.

Dem Autor aufgrund des unvollendeten Status’ der Pensées eine gewisse Unvollständigkeit und somit auch eine potentielle Ambivalenz nachzusehen, erscheint trotz der erwähnten Kohärenz für die Mehrheit der Gedanken angebracht.

Ohnehin scheint sich aus der für die klassische Moralistik charakteristischen diskontinuierlichen Darstellungsweise nicht selten eine inhaltliche Ambivalenz zu ergeben, die bisweilen auch in Widersprüchlichkeit mündet. So kritisiert Schlumbohm, dass die moralistische Intention einer „facettenhaften Auffächerung menschlicher Denk- und Verhaltensweisen“ (1976:37) dort nicht konsequent verfolgt würde, wo diese Auffächerung sich zu einer „eindeutig gerichteten Stellungnahme“ (ebd.) wandelte.

Dieser Einwand entbehrt nicht einer gewissen Berechtigung, denn der Vorsatz, den Menschen und sein Handeln nur abbilden zu wollen, widerspricht einer klaren Intervention seitens des Autors in seinem Text - insbesondere dann, wenn der vermeintlich bescheidene Anspruch erhoben wird, der Gesellschaft über die literarische Form nur das zurückgeben zu wollen, was man von ihr entliehen habe, sie also zu spiegeln.14 Kann es gelingen, eine komplexe Gesellschaft durch den aphoristischen Stil auf neutrale Weise wiederzugeben, wenn der Kommentar des Autors - offensichtlich oder suggestiv - ein grundlegendes Strukturmerkmal moralistischer Literatur ist?

An dieser Stelle gilt es zu berücksichtigen, dass die moralistische Literatur mehr als andere literarische Gattungen dazu tendiert, den Autor hinter den Figuren hervortreten zu lassen.15 Die völlige Loslösung des Dargestellten von der Ansicht des Autors ist kaum möglich und somit ein typisch moralistischer Widerspruch.

Die Pensées, so scheint es zunächst, sind die Stilistik betreffend weniger kunstvoll verfasst als die Caractères. Bisweilen glaubt man, die täglichen Notizen von Gedanken des Verfassers zu lesen. Der dadurch entstehende Eindruck, Überlegungen dieser Art seien Teil eines alltäglichen und daher nachvollziehbaren Gedankenganges, belegt nicht zuletzt die kunstvolle Gestaltung der Pensées.

[...]


1 Hier wird die Scholastik verstanden als aristotelische Philosophie, die im wesentlichen auf Thomas von Aquin zurückging und an mittelalterlichen „scholae“ (Schulen) oder Universitäten gelehrt wurde; vgl. France, 1995:749f.

2 Zum Auslöser der Querelle in der Literaturgeschichte vgl. Stierle, 1985:81.

3 Jean de La Bruyère: Les Caractères. Préface et chronologie par Robert Pignarre, Paris, 1965. Im Folgenden als Caractères oder nach Kapitel und Nummer des Fragments zitiert.

4 Zu den verschiedenen Auflagen der Caractères vgl. van Delft, 1971:15-53. Eine Übersetzung der Charaktere von Theoprast aus dem Griechischen ins Französische befindet sich in den Caractères von La Bruyère.

5 Blaise Pascal: Pensées. Hg. v. Louis Lafuma: Pascal - Œuvres complètes, Paris, 1963. 501-617. Im Folgenden zitiert als Pensées. Die erste Ausgabe der Pensées erscheint 1670 posthum. François la Rochefoucauld: Les Maximes. Hg. v. Jean Truchet, Paris, 1967.

6 Vgl. Eckert, 1990:827.

7 Hess, 1939:2.

8 Vgl. France, 1995:176.

9 Vgl. Stierle, 1985:84.

10 Vgl. Le Petit Robert, 1993:1614.

11 Molière, La Fontaine, Madame de Lafayette und Racine sind für Stackelberg sowohl Vertreter der französischen Klassik als auch der Moralistik; vgl. Stackelberg, 1982:7.

12 Vgl. Mesnard, 1992:363-370.

13 Pensées: 578.

14 Vgl. Caractères: 77.

15 Vgl. Schulz-Buschhaus, 1997:183.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten

Details

Titel
Die wissenschaftliche Revolution im Spiegel der klassischen Moralistik. Ein Vergleich von La Bruyères "Les Caractères" und Blaise Pascals "Pensées"
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,6
Autor
Jahr
2006
Seiten
55
Katalognummer
V1133682
ISBN (eBook)
9783346519078
ISBN (Buch)
9783346519085
Sprache
Deutsch
Schlagworte
moralistik, vergleich, bruyères, caractères, blaise, pascals, pensées, wissenschaftliche Revolution, 17. Jahrhundert, Wissenschaftsgeschichte, Philosophie, Jesuiten, Apologie
Arbeit zitieren
Robin Lackas (Autor:in), 2006, Die wissenschaftliche Revolution im Spiegel der klassischen Moralistik. Ein Vergleich von La Bruyères "Les Caractères" und Blaise Pascals "Pensées", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1133682

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die wissenschaftliche Revolution im Spiegel der klassischen Moralistik. Ein Vergleich von La Bruyères "Les Caractères" und Blaise Pascals "Pensées"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden