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Die Kommerzialisierung des Fußballs. Bedeutung der Zuschauer für die Leistungs- und Vermarktungsfähigkeit

Titel: Die Kommerzialisierung des Fußballs. Bedeutung der Zuschauer für die Leistungs- und Vermarktungsfähigkeit

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 26 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sven Ottenstroer (Autor:in)

Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Frage, inwiefern die Zuschauer die Leistungs- und Vermarktungsfähigkeit des Fußballsports und seiner Vereine beeinflussen und somit zu einem wichtigen Faktor der Kommerzialisierung geworden sind. Der Einfachheit halber, aber auch um den Blick auf den Aspekt der Kommerzialisierung aufgrund des sozialistischen Systems in Ostdeutschland nicht zu verfälschen, geht diese Arbeit lediglich auf die west- und später gesamtdeutsche Entwicklung ein. Trotzdem sei erwähnt, dass auch der ostdeutsche Fußball viele interessante Themen und Geschichten zu bieten hat und durch seine Vereinskultur ebenfalls sehr interessant ist. Auch werden einige Abschnitte der Fußballgeschichte (direkte Nachkriegszeit bis Gründung der Bundesliga) nur sehr oberflächlich angeschnitten, um den Fokus dieser Arbeit, nämlich der Blick auf die Kommerzialisierung nicht zu verfälschen.

Die Fans fürchten einen Ausverkauf ihres geliebten Sports, die Vereine fürchten eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit. Auf den nachfolgenden Seiten soll sich mit dem Phänomen Fußball beschäftigt werden, von seinen Anfängen um 1900 bis heute.
Diese Arbeit setzt sich mit dem Konflikt von Tradition und Kommerz auseinander. Dabei wird zunächst die ansteigende Beliebtheit des Fußballsports beleuchtet, von seinen Anfängen bis in die heutige Zeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der Zuschauerzahlen

2.1 Von den Anfängen bis 1933

2.2 Fußball im Nationalsozialismus

2.3 Gründung der Bundesliga bis heute

2.4 50+1 Regel

3. Heutige Vereinsformen

3.1 Vereine ohne große Investoren

3.2 Werksmannschaften

3.3 Mäzengestützte Vereine

3.4 Kommerziell orientierte Traditionsvereine

3.5 Unternehmensgestützte Vereine mit Werbezweck

4. Fußball als Werbefläche

4.1 Weimarer Zeit bis 1933

4.2 NS-Zeit

4.3 Trikotwerbung und Namensrechte bis heute

5. Kontroverse Tradition vs. Kommerz

5.1 Standpunkt der Fans

5.2 Standpunkt Marketing

6. Abpfiff

6.1 Fazit

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den langjährigen Konflikt zwischen Tradition und Kommerz im deutschen Profifußball, von dessen Anfängen um 1900 bis zur heutigen Zeit, um zu ergründen, wie die Kommerzialisierung die Rolle der Fans und die Strukturen der Vereine verändert hat.

  • Historische Entwicklung der Zuschauerzahlen und Popularität des Fußballs
  • Analyse verschiedener aktueller Vereinsmodelle in Deutschland
  • Fußball als Werbefläche in unterschiedlichen historischen Epochen
  • Gegenüberstellung der Standpunkte von Fans und Marketingverantwortlichen
  • Bedeutung der 50+1 Regel in der Debatte um den Fußball als Produkt

Auszug aus dem Buch

3.2 Werksmannschaften

Als Werksvereine zählen solche, die ihren Ursprung in großen Unternehmen finden. Werksvereine sind im Regelfall einem großen Unternehmen oder Werk zugehörig. Neben Bayer 04 Leverkusen ist auch der VfL Wolfsburg als Werksverein zu bezeichnen. Unübersehbar schmückt das VW-Logo als Hauptsponsor die Trikots und auch die „Volkswagen-Arena“ ist ein fester Bestandteil der Autostadt.

Die „VfL Wolfsburg Fußball GmbH“ wurde am 16. Januar 2001 gegründet, wobei die Lizenzspielerabteilung am 23. Mai 2001 in die Gesellschaft ausgegliedert wurde. Volkswagen ist bereits seit 1952 der Hauptsponsor des VfL. Seit 2007 ist die Volkswagen AG alleinige Gesellschafterin. Durch eine Ausnahme bei der 50+1-Regel war es der Volkswagen AG möglich 90 % der Anteile zu übernehmen. Im Normalfall wäre nur eine Beteiligung von 50 % möglich. Auch Bayer 04 Leverkusen profitiert von dieser Ausnahmeregelung.

Das Ziel des VfL ist es, dass der Klub international auftritt, um so als globale PR-Plattform für den Konzern zu dienen und auch zusätzlich den Autoabsatz mit Hilfe des Fußballs zu steigern. Der Höhe des Sponsorings seitens Volkswagens ist keine Grenze gesetzt.

Zu dem Geld, welches Volkswagen investiert, kommen noch „normale“ Sponsoringgelder. Auch die Art des „Geldeintreibens“ hat hier bereits umstrittene Methoden erreicht. Dies führte zu einem Ermittlungsverfahren, welches sich mit der Kooperation zwischen der Volkswagen AG und der Telekom-Tochter T-Systems und dem Vorwurf der Korruption beschäftigt. Die Volkswagen AG musste nach Abschluss des Verfahrens insgesamt 2 Millionen Euro Strafe bezahlen, da sie Aufträge für T-Systems nur noch ausführen wollte, wenn die Tochterfirma der Telekom einen Sponsoringvertrag verlängerte, der vorsah, dass der VfL Wolfsburg mit über 4 Millionen Euro pro Saison zu unterstützen sei. Hierbei handelte es sich um eine verbotene Verquickung von Konzerngeschäften mit einem Sponsoring beim VfL Wolfsburg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt den zentralen Konflikt zwischen Tradition und Kommerz im Profifußball und definiert den Fokus auf die west- und gesamtdeutsche Entwicklung.

2. Entwicklung der Zuschauerzahlen: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Aufstieg der Popularität des Fußballs, von den Anfängen bis zur Gründung der Bundesliga und der Einführung der 50+1 Regel.

3. Heutige Vereinsformen: Es werden verschiedene Vereinsmodelle analysiert, von traditionellen Ausbildungsvereinen über Werksmannschaften bis hin zu unternehmensgestützten Projekten wie RB Leipzig.

4. Fußball als Werbefläche: Der Abschnitt beleuchtet die historische Entwicklung des Fußballs als Marketingplattform, angefangen in der Weimarer Zeit über die NS-Zeit bis hin zur modernen Trikotwerbung.

5. Kontroverse Tradition vs. Kommerz: Hier werden die gegensätzlichen Perspektiven von Fans, die den Kommerz kritisch sehen, und Vereinen, die auf Vermarktung zur Wettbewerbsfähigkeit angewiesen sind, gegenübergestellt.

6. Abpfiff: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und der Ausblick diskutiert mögliche Zukunftsszenarien des Fußballs in einem immer kommerzielleren Umfeld.

Schlüsselwörter

Fußball, Kommerz, Tradition, 50+1 Regel, Profifußball, Sponsoring, Werksvereine, Fankultur, Vereinsformen, Vermarktung, Bundesliga, Investoren, RB Leipzig, Stadien, Vereinsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen und spannungsreichen Verhältnis zwischen der traditionellen Identität von Fußballvereinen und der zunehmenden Kommerzialisierung im deutschen Profifußball.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung des Fußballs, die verschiedenen Organisationsformen von Vereinen sowie die Rolle des Fußballs als Werbefläche und Medienereignis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern Zuschauer und Vereine die Leistungs- und Vermarktungsfähigkeit des Fußballs beeinflussen und welche Rolle die Fans in diesem Kommerzialisierungsprozess spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die historische Entwicklungen und aktuelle gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Diskurse rund um den deutschen Fußballsport systematisch untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung der Zuschauerzahlen, klassifiziert moderne Vereinsformen und analysiert die historische sowie aktuelle Entwicklung des Fußballs als Werbefläche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kommerzialisierung, Tradition, 50+1 Regel, Sponsoring und die verschiedenen Vereinsstrukturen von Traditionsclubs bis hin zu reinen Marketingprojekten.

Wie unterscheidet sich die TSG Hoffenheim von anderen Vereinen wie RB Leipzig?

Während RB Leipzig primär als medienwirksamer Werbeträger für den Red-Bull-Konzern fungiert, basiert das Engagement von Dietmar Hopp bei der TSG Hoffenheim eher auf einer persönlichen Verbundenheit als Fan zur Region und zum Verein.

Welche Bedeutung hat die 50+1 Regel für die aktuelle Diskussion?

Die 50+1 Regel gilt als zentrales Instrument, um sicherzustellen, dass die Entscheidungsgewalt trotz Kommerzialisierung bei den Vereinsmitgliedern bleibt und eine vollständige Übernahme durch Investoren verhindert wird.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Kommerzialisierung des Fußballs. Bedeutung der Zuschauer für die Leistungs- und Vermarktungsfähigkeit
Hochschule
Universität Paderborn
Note
2,0
Autor
Sven Ottenstroer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V1134020
ISBN (eBook)
9783346508577
ISBN (Buch)
9783346508584
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kommerzialisierung fußballs bedeutung zuschauer leistungs- vermarktungsfähigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Ottenstroer (Autor:in), 2020, Die Kommerzialisierung des Fußballs. Bedeutung der Zuschauer für die Leistungs- und Vermarktungsfähigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134020
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Leseprobe aus  26  Seiten
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