Die Normschrift ist eine nach DIN EN ISO 3098 (früher DIN 6776) genormte Schriftart, die die Textangaben und Bemaßungen auf technischen Zeichnungen vereinheitlichen soll. Die Normschrift kann in verschiedenen Schriftformen und Varianten vertikal und horizontal ausgeführt werden. Auch wenn es in der heutigen Zeit, in der viele Zeichnungen mit dem Computer erstellt werden, nicht mehr zwingend notwendig ist, die Normschrift zu beherrschen, sollte man dennoch mit den Grundlagen vertraut sein, um beispielsweise bei Handskizzen oder bei Änderungen alter Zeichnungen ein sauberes gut lesbares Schriftbild zu erhalten. Hierzu bedarf es einiger Übung.
Inhaltsverzeichnis
1. Didaktische Analyse
1.1 Thema der Unterweisung
1.2 Formulierung der Lernziele
1.2.1 Richtziel
1.2.2 Grobziel
1.2.3 Feinziel
1.2.4 Lernzielbereiche
1.3 Ausgangssituation und Vorwissen
1.4 Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan Bauzeichner/in
2. Didaktische Überlegungen
2.1 Sozialform
2.2 Ort, Zeit und Dauer der Unterweisung
2.3 Unterweisungsmethode
2.4 Arbeitsmaterialien
2.5 Motivation
2.6 Lernhilfe
2.7 Übungsmöglichkeiten
2.8 Datenschutz und Arbeitssicherheit
3. Methodische Überlegung – Vier Stufen Methode
3.1 Stufe 1 – Vorbereitung der Auszubildenden
3.2 Stufe 2 – Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
3.3 Stufe 3 – Nachmachen durch die Auszubildenden
3.4 Stufe 4 – Üben durch die Auszubildenden
4. Anhang
4.1 Ablaufplan mit zeitlicher Gliederung (Handzettel)
4.2 Lernzielkontrolle
4.3 Abschluss der Unterweisung
4.4 Hinweis auf das Berichtsheft
4.5 Fertiges Schriftfeld
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der korrekten Anwendung der genormten Schriftart nach DIN EN ISO 3098 bei der manuellen Erstellung technischer Zeichnungen, um ein einheitliches und gut lesbares Schriftbild sicherzustellen.
- Grundlagen der Normschrift nach DIN EN ISO 3098
- Methodik der praktischen Unterweisung (Vier-Stufen-Methode)
- Einsatz technischer Hilfsmittel (Zeichenbrett, Schriftschablonen, Tuschestifte)
- Qualitätssicherung bei manuellen technischen Zeichnungen
Auszug aus dem Buch
1.1 Thema der Unterweisung
Die Normschrift ist eine nach DIN EN ISO 3098 (früher DIN 6776) genormte Schriftart, die die Textangaben und Bemaßungen auf technischen Zeichnungen vereinheitlichen soll. Die Normschrift kann in verschiedenen Schriftformen und Varianten vertikal und horizontal ausgeführt werden. Auch wenn es in der heutigen Zeit, in der viele Zeichnungen mit dem Computer erstellt werden, nicht mehr zwingend notwendig ist, die Normschrift zu beherrschen, sollte man dennoch mit den Grundlagen vertraut sein, um beispielsweise bei Handskizzen oder bei Änderungen alter Zeichnungen ein sauberes gut lesbares Schriftbild zu erhalten. Hierzu bedarf es einiger Übung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Didaktische Analyse: Dieses Kapitel erläutert die fachlichen Hintergründe des Themas, legt die detaillierten Lernziele fest und analysiert den Kenntnisstand des Auszubildenden.
2. Didaktische Überlegungen: Hier werden die Rahmenbedingungen der Unterweisung wie Sozialform, Ort, Zeit, Motivation und die Wahl der Methode begründet.
3. Methodische Überlegung – Vier Stufen Methode: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Ablauf der Unterweisung in vier didaktischen Phasen: Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und Üben.
4. Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Materialien wie den zeitlichen Ablaufplan, Instrumente zur Lernzielkontrolle und visuelle Beispiele.
Schlüsselwörter
Ausbildereignungsprüfung, Bauzeichner, Normschrift, DIN EN ISO 3098, Vier-Stufen-Methode, technische Zeichnung, Ausbildung, Schriftschablone, Rapidograph, Lernziele, Handzeichnung, Fachwissen, Didaktik, Berufsausbildung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es handelt sich um eine strukturierte Unterweisungsprobe für den Ausbildungsberuf Bauzeichner, die die Anwendung der Normschrift nach DIN EN ISO 3098 zum Inhalt hat.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentral sind die Vermittlung technischer Normen, der Umgang mit Zeichenmitteln und die didaktische Aufbereitung eines Arbeitsvorgangs für einen Auszubildenden.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach Abschluss der Einheit technische Zeichnungen selbstständig und unter Einhaltung der DIN-Norm sauber beschriften kann.
Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird verwendet?
Die Unterweisung folgt der klassischen Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen, Üben).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Begründung der Maßnahme, die methodische Strukturierung des Unterweisungsvorgangs und den Ablaufplan.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Typische Schlüsselbegriffe sind Ausbildereignungsprüfung, Normschrift, DIN EN ISO 3098, Bauzeichner und Vier-Stufen-Methode.
Warum spielt die Normschrift heute noch eine Rolle?
Trotz Computerunterstützung ist das Beherrschen der Grundlagen für Handskizzen und die Überarbeitung älterer Zeichnungen essenziell für ein einheitliches Schriftbild.
Wie wird der Erfolg der Unterweisung gemessen?
Durch die verbale Wiederholung der Arbeitsschritte durch den Auszubildenden und das selbstständige Anfertigen einer Übungszeichnung.
Welche Rolle spielt das Berichtsheft in diesem Kontext?
Das Berichtsheft dient als Nachweis der Ausbildung, zur gegenseitigen Kontrolle und zur Sicherung des erlernten Wissensstandes.
Was ist die nächste geplante Unterweisung nach dieser Einheit?
Das nächste Thema ist die Anwendung von Koordinatensystemen gemäß §4 Nr. 8 f).
- Arbeit zitieren
- Kerstin Quadflieg (Autor:in), 2008, Anwendung der Normschrift nach DIN EN ISO 3098 (Unterweisung Bauzeichner / -in, FR Hochbau), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113414