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Der Venture Capital Markt - Thesenpapier

Title: Der Venture Capital Markt - Thesenpapier

Essay , 2002 , 8 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplomkaufmann (MBA) Patrick Press (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Venture Capital (VC) wurde im Deutschen häufig mit „Risikokapital“ übersetzt. Zunehmend
setzt sich jedoch die Bezeichnung „Wagnis- oder Chancenkapital“ durch, um diese Finanzierungsform
nicht mit Spekulationsgeschäften oder sonstigen „Risiko“-geschäften in Verbindung zu
bringen. Der Begriff "Venture Capital" wird häufig auch - den internationalen Gepflogenheiten
folgend - ganz allgemein für Beteiligungskapital verwendet. Der Grundgedanke des Venture
Capital besteht darin, daß Unternehmen in bestimmten Situationen klassischerweise einen hohen
Bedarf an Kapital haben, diesen jedoch mit den herkömmlichen Finanzierungsformen nicht decken
können. Insbesondere fehlen häufig gerade jungen Unternehmen die für eine Finanzierung
mit Fremdkapital erforderlichen Sicherheiten. Gleichzeitig sind die Unternehmensgründer in der
Anfangsphase noch nicht in der Lage, ausreichendes Eigenkapital bereitzustellen. Diese Finanzierungsschwierigkeiten
haben in der Vergangenheit nicht selten dazu geführt, daß aussichtsreiche
Produkte oder Geschäftsideen nicht bis zur Marktreife und zum wirtschaftlichen Erfolg geführt
werden konnten, da eine ausreichende Finanzierung nicht zustande kam.
Hier setzt die Venture Capital-Finanzierung an: ein Investor/Anleger („Venture Capitalist“) beteiligt
sich an einem derartigen Unternehmen in der Regel nur auf Zeit, er führt dem Unternehmen
also Eigenkapital zu und stellt so die für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens/ des
Produktes erforderlichen Finanzmittel bereit. Klassisches Beispiel hierfür ist etwa ein kle ines
Unternehmen auf dem Software- oder Biotechnologiebereich, das eine aussichtsreiche Geschäftsidee
oder ein erfolgversprechendes Produkt (etwa ein Computerprogramm) entwickelt
hat, das jedoch für die internationale Vermarktung des Produktes zunächst einmal Investitionen
in zweistelliger Millionenhöhe tätigen muß. Wird einem solchen Unternehmen im Wege des Venture
Capital die erforderliche Investitionssumme zur Verfügung gestellt, so kann das betreffende
Produkt in kurzer Zeit zur Marktreife gebracht und international zum Erfolg geführt werden.
Damit verbunden ist im Erfolgsfall ein erhebliches Umsatzwachstum des Unternehmens und eine
entsprechende Gewinnentwicklung, so daß sowohl die ursprünglichen Unternehmensgründer als
auch der Venture Capitalist als Geldgeber vom Erfolg des gemeinsamen Produktes / Unternehmens
profitieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Venture Capital: Begriff und Funktionsweise

2. Worin besteht der Unterschied zu einem Bankkredit?

3. Kriterien und Ablauf einer VC-Beteiligung

4. Interessenkonflikte und Exit-Strategien

5. Die Situation in Deutschland

6. Auswahl der VC-Gesellschaft und Fördermittel

7. Beteiligte Personen und Institutionen

8. Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

9. Quelle

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Thesenpapier analysiert die Funktionsweise, Struktur und Herausforderungen des Venture-Capital-Marktes in Deutschland im Vergleich zu klassischen Finanzierungsformen und dem anglo-amerikanischen Raum.

  • Grundlagen und Definition von Venture Capital
  • Abgrenzung von Venture Capital zu Bankkrediten
  • Prozess der Due Diligence und Auswahlkriterien
  • Interessenkonflikte und Strategien zur Beendigung von Beteiligungen (Exit)
  • Rolle von Fördergeldern und externen Beratern

Auszug aus dem Buch

1. Venture Capital: Begriff und Funktionsweise

Venture Capital (VC) wurde im Deutschen häufig mit „Risikokapital“ übersetzt. Zunehmend setzt sich jedoch die Bezeichnung „Wagnis- oder Chancenkapital“ durch, um diese Finanzierungsform nicht mit Spekulationsgeschäften oder sonstigen „Risiko“-geschäften in Verbindung zu bringen. Der Begriff "Venture Capital" wird häufig auch - den internationalen Gepflogenheiten folgend - ganz allgemein für Beteiligungskapital verwendet. Der Grundgedanke des Venture Capital besteht darin, daß Unternehmen in bestimmten Situationen klassischerweise einen hohen Bedarf an Kapital haben, diesen jedoch mit den herkömmlichen Finanzierungsformen nicht decken können. Insbesondere fehlen häufig gerade jungen Unternehmen die für eine Finanzierung mit Fremdkapital erforderlichen Sicherheiten.

Hier setzt die Venture Capital-Finanzierung an: ein Investor/Anleger („Venture Capitalist“) beteiligt sich an einem derartigen Unternehmen in der Regel nur auf Zeit, er führt dem Unternehmen also Eigenkapital zu und stellt so die für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens/ des Produktes erforderlichen Finanzmittel bereit. Klassisches Beispiel hierfür ist etwa ein kleines Unternehmen auf dem Software- oder Biotechnologiebereich, das eine aussichtsreiche Geschäftsidee oder ein erfolgversprechendes Produkt (etwa ein Computerprogramm) entwickelt hat, das jedoch für die internationale Vermarktung des Produktes zunächst einmal Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe tätigen muß. Wird einem solchen Unternehmen im Wege des Venture Capital die erforderliche Investitionssumme zur Verfügung gestellt, so kann das betreffende Produkt in kurzer Zeit zur Marktreife gebracht und international zum Erfolg geführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Venture Capital: Begriff und Funktionsweise: Erläutert die Definition von Venture Capital als Wagniskapital und beschreibt den Bedarf junger Unternehmen an dieser Finanzierungsform bei gleichzeitigem Fehlen klassischer Sicherheiten.

2. Worin besteht der Unterschied zu einem Bankkredit?: Stellt die Unterschiede zwischen Eigenkapital (Venture Capital) und Fremdkapital (Bankkredit) hinsichtlich Rückzahlungsverpflichtungen, Mitspracherechten und Risikobeteiligung gegenüber.

3. Kriterien und Ablauf einer VC-Beteiligung: Beschreibt den Auswahlprozess der Investoren, die Bedeutung des Businessplans sowie die Durchführung der Due Diligence zur Prüfung von Management und Marktchancen.

4. Interessenkonflikte und Exit-Strategien: Beleuchtet die unterschiedlichen Renditeerwartungen und kulturellen Diskrepanzen zwischen Investoren und Gründern sowie mögliche Ausstiegswege aus einer Beteiligung.

5. Die Situation in Deutschland: Vergleicht das deutsche Venture-Capital-Volumen mit dem angelsächsischen Raum und analysiert den aktuellen Status der Frühphasenfinanzierung.

6. Auswahl der VC-Gesellschaft und Fördermittel: Diskutiert die Kriterien für Unternehmen bei der Investorenwahl und die Rolle von öffentlichem „Soft Money“ und Co-Investoren.

7. Beteiligte Personen und Institutionen: Identifiziert die Akteure im VC-Prozess, darunter Kreditinstitute, Investoren und Mitarbeiter, und unterscheidet zwischen unmittelbaren und mittelbaren Anlegern.

8. Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater: Führt die Aufgaben externer Berater bei Due Diligence, Vertragsgestaltung und rechtlicher Absicherung im Rahmen von Venture-Capital-Projekten auf.

9. Quelle: Gibt die bibliographischen Angaben zum verwendeten Material an.

Schlüsselwörter

Venture Capital, Wagniskapital, Finanzierung, Due Diligence, Eigenkapital, Exit-Strategie, Marktreife, Beteiligung, Business Plan, Investoren, Frühphasenfinanzierung, Rendite, Deutschland, Management, Unternehmensgründung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet eine strukturierte Einführung in die Thematik der Venture-Capital-Finanzierung, insbesondere im deutschen Kontext.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Es werden Definitionen, Abgrenzungen zu Bankkrediten, Auswahlprozesse von Investoren, Exit-Strategien sowie die Rolle rechtlicher und wirtschaftlicher Berater behandelt.

Was ist das primäre Ziel des Venture Capital?

Das Ziel ist die Bereitstellung von Eigenkapital für junge, wachstumsstarke Unternehmen, denen klassische Sicherheiten für Bankkredite fehlen, um innovative Produkte zur Marktreife zu führen.

Welche methodische Grundlage liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse und Darstellung des Venture-Capital-Marktes basierend auf branchenspezifischen Prinzipien und Anforderungen.

Was wird im Hauptteil detailliert erörtert?

Der Hauptteil befasst sich mit der Due Diligence, der Dynamik zwischen Investor und Unternehmer sowie der Bedeutung der Auswahl des passenden VC-Partners.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Venture Capital, Due Diligence, Eigenkapital, Exit-Strategie, Frühphasenfinanzierung und Unternehmensmanagement.

Warum ist die „Chemie“ zwischen Investor und Unternehmer so wichtig?

Da eine Venture-Capital-Beteiligung oft vier bis sechs Jahre dauert und eine intensive Zusammenarbeit erfordert, ist persönliches Vertrauen für den gemeinsamen Unternehmenserfolg entscheidend.

Welche Funktion nehmen öffentliche Förderinstitute wie die KfW ein?

Sie agieren meist als Co-Investoren, die sich paritätisch beteiligen, dabei jedoch die Führungsrolle einem privaten Venture Capitalist überlassen.

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Details

Title
Der Venture Capital Markt - Thesenpapier
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel  (MBA Vertriebsmanagement)
Grade
1,7
Author
Diplomkaufmann (MBA) Patrick Press (Author)
Publication Year
2002
Pages
8
Catalog Number
V11349
ISBN (eBook)
9783638175319
Language
German
Tags
Venture Capital Strat-up Finanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplomkaufmann (MBA) Patrick Press (Author), 2002, Der Venture Capital Markt - Thesenpapier, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11349
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