Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías

Bildungsdimensionen der Digital Literacy. Was man über Teilhabe und Diskurs im Internet wissen sollte

Título: Bildungsdimensionen der Digital Literacy. Was man über Teilhabe und Diskurs im Internet wissen sollte

Trabajo Escrito , 2018 , 18 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit wird zunächst eine theoretische Einführung in das Gebiet der Digital Literacy gegeben. Hierbei wird vorab deren Notwendigkeit in der heutigen Zeit dargelegt, sowie die Bedeutung des Ausdrucks und anderer grundlegender Begrifflichkeiten aus Sicht der Medienpädagogik erläutert, bevor in diesem Zusammenhang bildungsrelevante Appelle aufgezeigt werden, um einen ersten Überblick darüber zu bekommen, was sich hinter Digital Literacy verbirgt. Im zweiten Teil dieser Arbeit wird die Notwendigkeit neuer Kompetenzen in Bezug auf die Teilhabe und den Diskurs im Internet anhand möglicher Risiken aufgezeigt und sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit Eli Parisers Theorie der Filter Bubble in Zeiten von Medienkompetenz im grenzenlosen Internet noch bestehen kann oder ob soziale Netzwerke eine solche Filterblase nicht sogar auflösen können.

Hierfür werden zunächst Argumenten herangezogen, die für die Existenz einer solchen sozialen Isolation in sozialen Netzwerken sprechen, um anschließend aufzuzeigen, wie die Meinungsvielfalt auf Facebook in der heutigen Zeit diesem Phänomen widerspricht. Ein abschließender Ausblick soll zusammenfassen, wie die Theorie der Filterblase angesichts dieser Argumentation bewertet werden kann. Zudem soll aufgezeigt werden, welche (Medien-)Kompetenzen beziehungsweise Bildungsdimensionen in Zukunft notwendig sein werden, um dem Problem der Filterblase, den Risiken, aber auch den Chancen sozialer Netzwerke wie Facebook gegenüberzutreten.

Seit jeher ist Bildung ein weiter und nicht leicht zu beschreibender Begriff, dessen Definition sich im Laufe der Zeit verändert. Gerade in der heutigen Zeit scheint eine Auseinandersetzung mit dem Thema unumgänglich, denn nie waren Menschen mit so vielen Informationen konfrontiert wie heute. Grund dafür sind Medien. Ob Fluch oder Segen, sie sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und die Nutzer leben unter dem Zwang, an den Entwicklungen teilzunehmen, um nicht sozial und digital ausgeschlossen zu werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Einführung

2.1 Notwendigkeit von Digital Literacy in medialen Bildungsräumen

2.2 Bedeutung der Digital Literacy und grundlegende Begrifflichkeiten

2.3 Bildungsrelevante Appelle im Zusammenhang mit Digital Literacy

3 Digital Literacy zu Teilhabe und Diskurs im Internet

3.1 Facebook-Filterblase als neue Form sozialer Isolation

3.2 Facebook als Begegnungsstätte der Meinungsvielfalt

4 Ausblick: Künftig notwendige (Medien-)Kompetenzen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz von Digital Literacy in einer zunehmend durch digitale Medien geprägten Welt. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, inwieweit die Theorie der "Filterblase" in sozialen Netzwerken wie Facebook Bestand hat oder ob diese Plattformen im Gegenteil Raum für Meinungsvielfalt und demokratischen Diskurs bieten.

  • Bedeutung und Definition von Digital Literacy aus medienpädagogischer Sicht.
  • Risiken sozialer Isolation durch algorithmische Filtermechanismen.
  • Potenziale sozialer Netzwerke zur Förderung globaler Partizipation und Solidarität.
  • Notwendigkeit kritischer Medienkompetenz in der digitalen Bildungslandschaft.
  • Verantwortung von Pädagogik und Politik bei der Vermittlung von Digitalkompetenz.

Auszug aus dem Buch

3.1 Facebook-Filterblase als neue Form sozialer Isolation

Um die Frage zu klären, inwieweit Eli Parisers Filter Bubble als ein tatsächliches Risiko angesehen werden muss, werden nun Argumente genannt, die für die Existenz einer solchen sprechen und somit bestätigen, dass soziale Netzwerke wie Facebook eine neue Form sozialer Isolation darstellen können. Wie bereits erwähnt, passt Facebook die Inhalte des Newsfeeds auf den Nutzer, seine Interessen und seine Kontakte an. Dieser sieht somit nur einen Ausschnitt an Informationen, die diesen vermutlich interessieren. (Thies, 2017, S. 101) Das Ziel des Netzwerks ist natürlich, dass Menschen noch mehr Zeit auf Facebook verbringen, weil ihnen dort die Dinge gezeigt werden, mit denen sie einverstanden sind.

Es ist nicht zu erwarten, dass sich an diesem Vorgehen etwas ändern wird, da der Nutzer nicht bewusst daran gehindert wird, darüber hinaus nach Informationen und gegenteiligen Meinungen und Beiträgen zu suchen. Es wird also deutlich, dass es in der Verantwortung dieser selbst liegt, der Entstehung einer Filterblase entgegenzuwirken durch tiefer gehende Recherche. Geschieht das nicht, ist das wohl in den seltensten Fällen auf fehlendes Bewusstsein des Nutzers für die Funktionsweise dieses Mediums zurückzuführen oder dessen nicht ausgeprägte digitale Kompetenz. Womöglich ist allein Bequemlichkeit ein Grund dafür, dies nicht zu tun, da es ein gewisses Maß an Aufwand erfordert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Medien in der heutigen Gesellschaft und führt den Begriff der Digital Literacy als notwendige Kulturtechnik für die gesellschaftliche Teilhabe ein.

2 Theoretische Einführung: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit von Medienbildung, definiert zentrale Begriffe wie Digital Literacy und Medienkompetenz und diskutiert bildungspolitische Appelle zur Förderung digitaler Kompetenzen.

3 Digital Literacy zu Teilhabe und Diskurs im Internet: Das Kapitel analysiert das Spannungsfeld zwischen der algorithmischen Filterblase als Risiko sozialer Isolation und dem Potenzial sozialer Netzwerke als Räume für Meinungsvielfalt und aktiven Diskurs.

4 Ausblick: Künftig notwendige (Medien-)Kompetenzen: Der Ausblick fasst die Notwendigkeit einer reflexiven und kritischen Medienbildung zusammen, um den Herausforderungen einer digitalen Welt aktiv und selbstbestimmt zu begegnen.

Schlüsselwörter

Digital Literacy, Medienkompetenz, Medienbildung, Filterblase, Soziale Netzwerke, Facebook, Algorithmen, Digitale Teilhabe, Sozialer Diskurs, Medienpädagogik, Informationskompetenz, Digitale Bürgerschaft, Medienkonvergenz, Bestätigungsfehler, Digitale Isolation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Medienbildung und der Frage, wie Nutzer in sozialen Netzwerken trotz algorithmischer Personalisierung am öffentlichen Diskurs teilnehmen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Digital Literacy, der Theorie der Filterblase sowie den Möglichkeiten und Risiken, die soziale Netzwerke wie Facebook für die gesellschaftliche Teilhabe bieten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob soziale Netzwerke Menschen in Filterblasen isolieren oder ob sie den Austausch verschiedener Meinungen fördern, und welche Rolle Medienkompetenz dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse medienpädagogischer und sozialwissenschaftlicher Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen der Digital Literacy gelegt, gefolgt von einer kritischen Diskussion der Filter-Bubble-Theorie und Gegenargumenten, die die partizipative Kraft sozialer Medien betonen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Digital Literacy, Medienkompetenz, Filterblase, soziale Netzwerke, algorithmische Personalisierung und gesellschaftliche Partizipation.

Was besagt die Theorie der Filterblase nach Eli Pariser?

Sie beschreibt, dass Algorithmen in sozialen Netzwerken Inhalte so filtern, dass Nutzer primär mit Meinungen konfrontiert werden, die ihren eigenen Vorlieben entsprechen, was zu einer einseitigen Wahrnehmung führen kann.

Wie unterscheidet sich die "Schweigespirale" von der Filterblase?

Die Schweigespirale beschreibt das Phänomen, dass Menschen ihre Meinung aus Angst vor sozialer Ausgrenzung nicht äußern, wenn sie sich in einer Minderheit wähnen, was durch Bewertungssysteme in sozialen Netzwerken verstärkt werden kann.

Welche Rolle spielt die Medienpädagogik laut der Arbeit?

Die Medienpädagogik hat die zentrale Aufgabe, Menschen dazu zu befähigen, digitale Inhalte kritisch zu reflektieren, Quellen zu hinterfragen und die Funktionsweisen von Algorithmen zu verstehen.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Bildungsdimensionen der Digital Literacy. Was man über Teilhabe und Diskurs im Internet wissen sollte
Universidad
University of Passau
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
18
No. de catálogo
V1134931
ISBN (Ebook)
9783346506115
ISBN (Libro)
9783346506122
Idioma
Alemán
Etiqueta
bildungsdimensionen digital literacy teilhabe diskurs internet
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Bildungsdimensionen der Digital Literacy. Was man über Teilhabe und Diskurs im Internet wissen sollte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134931
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  18  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint