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Der ornamentierte Datendandy

Titre: Der ornamentierte Datendandy

Exégèse , 1994 , 34 Pages

Autor:in: Detlef Rüdiger (Auteur)

Philosophie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Geert Lovinks "Der Daten-Dandy" in der "Zeitschrift für Semiotik", Band 16 Heft 1-2 (Tübingen 1994, S. 89-91) und das Kapitel "Selbstrezeption" im "Medien-Archiv" (Bensheim und Düsseldorf 1993, S. 269-273) der Agentur Bilwet werden hier mit Zitaten bzw. den Namen von Niklas Luhmann, Richard von Schaukal, Geert Lovink, Roger Willemsen, Barbara Vinken, Michael Thompson, Gerd Bergfleth, Walter Benjamin, Eberhard Roters, Cynthia Clare-Simonis, Edmond Roudnitska, Martin Conrads, Hakim Bey, Peter Sloterdijk, Friedrich Schlegel, Wolfgang Fritz Haug, Ursula Geitner, Irene Himburg-Krawehl, Alexander von Gleichen-Rußwurm, Dirk Käsler, Alexander Kluge, Rainald Goetz, Hubert Winkels, Friedrich Kittler, Dietmar Dath, Klaus Theweleit, Walter Reese-Schäfer, August Wilhelm Schlegel, Mark Terkessidis, Niels Werber, Jean Baudrillard, Florian Rötzer, Carl Heinrich Ludwig Pölitz, Klaus Günzel, Garlieb Helvig Merkel, Micha Brumlik, Friedrich Nietzsche, Agentur Bilwet (Basjan van Stam, Geert Lovink, Arjen Mulder, Ger Peeters, Lex Wouterloot), Stefan Breuer, Hauke Brunkhorst, Karl Lagerfeld, Sándor Ferenczi, Nicolaus Sombart, Wilhelm Fliess, Gilles Deleuze / Felix Guattari, Elsa Schiaparelli, Georg Simmel, Friedrich Nicolai, Readigers Digest (Detlef Rüdiger), Ernst Behler, Jochen Hörisch, Novalis, Jürgen Oelkers, Diedrich Diederichsen, Thomas Gottschalk, Rudolf Kassner, Theodor W. Adorno, Harald Schmidt, Lothar Gorris, Uschi Neuhauser, Christoph Becker, Konrad Wünsche, Willard Van Orman Quine, Johann Gottlieb Fichte, Dirk Baecker, Norbert Bolz, Christine Kaufmann, Michel Serres, Stefan Bollmann in Beziehung gesetzt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Der Daten-Dandy

II. Die Frage ist: "Warum wollte der Datenfatzke das alles wissen?"

III. Im Zeitalter der multimedialen Masseninformation kann man keinen Unterschied mehr erkennen zwischen Ein- und Vielförmigkeit.

IV. Was die Straße der Metropole für den historischen, ist das Datennetz für den elektronischen Dandy.

V. Was die anonyme Menge in den Straßen für den Passagen-Dandy war: Spielfeld und Publikum zugleich, das sind die eingeloggten Benutzer des Netzes für den Daten-Dandy.

VI. Das einzige im Netz, was die Eigenschaften einer Masse zeigt, ist die Information selbst: sobald ein neues Wissensgebiet gefunden ist, spaltet und verzweigt es sich, so daß endlos viel Information einströmt.

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des "Daten-Dandy" als moderne, digitale Ausprägung des historischen Dandyismus innerhalb der vernetzten Informationsgesellschaft. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie sich diese neue Form des Subjekts durch den exzessiven und spekulativen Umgang mit digitalen Informationen sowie durch eine bewusste Abkehr von traditioneller Wissensvermittlung definiert.

  • Die Figur des Daten-Dandys als Reaktion auf die Informationsüberflutung der modernen Medienwelt.
  • Das Verhältnis von Subjektivität, Spekulation und der "Ökonomie der Zeit".
  • Die spielerische Dekonstruktion von Informationen und das Konzept der "Temporären Gemeinsamen Nenner".
  • Die Rolle der Medientheorie und des "parasitären" Verhaltens innerhalb digitaler Räume.

Auszug aus dem Buch

Der Daten-Dandy

Der Daten-Dandy sammelt Informationen, um damit zu prangen, und nicht, um sie zu übertragen. Er ist sehr gut, vielleicht ein bißchen zu gut, oder sogar übertrieben gut informiert. Auf gezielte Fragen kommen ungewünschte Antworten. Er kommt immer mit etwas anderem. Der Phänotyp des Daten-Dandys begegnet ihm mit dem gleichen Unbehagen wie seinem historischen Vorgänger, welcher Straße und Salon als Podium hatte. Die elegante Extravaganz, mit der das kleinste Detail dargeboten wird, irritiert die zielbewußten Mediennutzer. Der Daten-Dandy verspottet den maßvollen Konsum von Nachrichten, die dosierte Einnahme landläufiger Unterhaltung; Überfluß oder Verzicht von spezialisiertem Wissen können ihn nicht aus der Ruhe bringen. Sein sorgfältig zusammengestelltes Informations-Portefeuille läßt keine konstruktive Motivation erkennen. Er setzt so hoch wie möglich an, um die Anhäufung von soviel immateriellen Ornamenten wie möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Der Daten-Dandy: Einführung in das Wesen des Daten-Dandys, der Informationen als Zierat statt als Wissensgut sammelt.

II. Die Frage ist: "Warum wollte der Datenfatzke das alles wissen?": Untersuchung der Motivationen hinter der zwecklosen Datensammelei und des Bildschirm-Dandyismus.

III. Im Zeitalter der multimedialen Masseninformation kann man keinen Unterschied mehr erkennen zwischen Ein- und Vielförmigkeit.: Reflexion über den Verlust der Übersicht und die Unverfügbarkeit von Information trotz deren ständiger Präsenz.

IV. Was die Straße der Metropole für den historischen, ist das Datennetz für den elektronischen Dandy.: Vergleich zwischen dem Flanieren auf Boulevards und dem Navigieren im Cyberspace als bewusster Inszenierung.

V. Was die anonyme Menge in den Straßen für den Passagen-Dandy war: Spielfeld und Publikum zugleich, das sind die eingeloggten Benutzer des Netzes für den Daten-Dandy.: Abgrenzung des Daten-Dandys von der anonymen Masse durch gezielte, non-konforme Identitätsbildung.

VI. Das einzige im Netz, was die Eigenschaften einer Masse zeigt, ist die Information selbst: sobald ein neues Wissensgebiet gefunden ist, spaltet und verzweigt es sich, so daß endlos viel Information einströmt.: Analyse des parasitären Charakters von Informationen und der Unmöglichkeit, in diesem Informationsfeld fruchtbare Momente zu erzeugen.

Schlüsselwörter

Daten-Dandy, Information, Medienwelt, Cyberspace, Subjektivität, Spekulation, Digitalisierung, Identität, Nicht-Identität, Dandyismus, Internet, Medientheorie, Informationstechnologie, Wissensgesellschaft, Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die kulturwissenschaftliche und medientheoretische Analyse der Figur des "Daten-Dandys" als neues, digitales Subjekt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die mediale Konstruktion von Identität, die Rolle der Information im digitalen Zeitalter und die spielerische Haltung gegenüber Wissensstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Daten-Dandy als eine Form zu beschreiben, die sich bewusst den Anforderungen der modernen Informationsverwertung entzieht und eine eigene, dandyistische Ästhetik im Netz entwickelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen diskursiven, essayistischen Ansatz und stützt sich stark auf Zitate und Referenzen aus Medientheorie, Philosophie und Literaturgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln des Dandyismus und überträgt diese auf die aktuelle Praxis der Internetnutzung und digitalen Informationsspekulation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Dandyismus, Information, Subjektivität, Spekulation und Medienkritik.

Wie unterscheidet sich der Daten-Dandy vom historischen Dandy?

Während der historische Dandy den Salon als Bühne nutzte, agiert der Daten-Dandy im digitalen Netz und ersetzt Stoffe durch immaterielle Daten-Ornamente.

Was bedeutet der Begriff "parasitär" in diesem Zusammenhang?

Das parasitäre Moment beschreibt die Art und Weise, wie der Daten-Dandy die bestehenden Informationsstrukturen nutzt, ohne dabei konstruktive oder systemkonforme Ziele zu verfolgen.

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Résumé des informations

Titre
Der ornamentierte Datendandy
Auteur
Detlef Rüdiger (Auteur)
Année de publication
1994
Pages
34
N° de catalogue
V113549
ISBN (ebook)
9783640130764
Langue
allemand
mots-clé
Datendandy
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Detlef Rüdiger (Auteur), 1994, Der ornamentierte Datendandy, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113549
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Extrait de  34  pages
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