Grundlagen des Usability-Engineering


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008
34 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
1.4 Begriffserklärung und –Definition

2 Web-Usability-Aspekte
2.1 Verhalten und Eigenschaften der Nutzer
2.2 Kriterien des Web-Usability
2.3 Priorisierte Web-Usability Probleme

3 Web-Usability-Testing
3.1 Allgemeine Usability-Methoden und –Verfahren
3.1.1 Expertenzentrierte Methoden
3.1.2 Nutzerzentrierte Methoden
3.1.3 Kombiniertes Verfahren
3.2 Spezielle Methoden für das Web-Usability
3.2.1 Quick-Card-Sorting für Menü-Strukturen
3.2.2 Blindtext/Greeking für Design-Entwürfe
3.2.3 Weitere Methoden

4 Fazit & Ausblick

Anhang A: Usability-Labor
A.1 Übersicht
A.2 Foto

Literaturverzeichnis

Kurzfassung

Die Ausarbeitung zum Thema „Prioritizing Web-Usability“ befasst sich mit der Problemstellung, einen Überblick über Usability, Web-Usability und Methoden und Verfahren zum Web-Usability-Engineering zu geben. Ziel ist es, einleitende Informationen für die systematische Entwicklung von flexiblen Benutzerschnittstellen in der Web-Entwicklung bereitzustellen.

Um in das Thema näher einzuführen, ist es erforderlich, übliche Fachtermini zu klären und voneinander abzugrenzen. Für die erfolgreiche Gestaltung von Web-Anwendungen ist es notwendig, Web-Usability-Aspekte zu kennen und bereits vor der Entwicklung in das Design einzuplanen. Diese Arbeit gibt keine ad-hoc Anleitung wie und an welcher Stelle bestimmte Elemente auf einer Website platziert werden müssen, sondern greift Ergebnisse aus der Usability-Forschung auf und beleuchtet diese. Eine Priorisierung der Usability-Probleme bildet die Brücke von der Planung zur Entwicklung und Evaluation. Allgemeine Software-Evaluations-Methoden und -Verfahren lassen sich für Web-Anwendungen verwenden und geben Verbesserungsmöglichkeiten des Usability, bevor die Seite online geht. Mit der rasanten Entwicklung des Internets, haben sich bereits eigene Methoden zur Evaluation von Internetseiten entwickelt. Mit Hilfe dieser Methoden ist es möglich, Evaluationstests verteilt über das Internet durchzuführen. Die Beachtung der Usability-Aspekte innerhalb der Planungsphase und der Einsatz von Methoden und Verfahren in-, während- und nach der Entwicklung, führen systematisch zu guter Benutzbarkeit von Web-Anwendungen und sollen in dieser Arbeit vorgestellt werden.

Schlagwörter

Usability, Web-Usability, Usability-Engineering, Jakob Nielsen, Usability-Aspekte, Usability-Testing, heuristische Evaluation, Guidelines, Checklisten, Experten-Walkthrough, Thinking-Aloud, Quick-Card-Sorting, Blindtext, Greeking, Log-File-Analyse, Remote-Usability-Testing

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Priorisierte Web-Usability Probleme nach Nielsen [JN06a, S.132] 19

Abbildung 2: Eyetracking-Ergebnis [Bei05] 26

Abbildung 4: Bsp. für eine Website mit Blindtext [Vog03, S. 240] 30

Abbildung 5: Übersicht des Usability-Labors [Bec06] 33

Abbildung 6: Foto des Usability-Labors [Bec06] 33

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Priorisierte Web-Usability-Problemkategorien in Tabellenform 19

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Usability kann eine Frage von Leben und Tod sein. Im Krieg hat ein Kampfpilot einen entscheidenden Vorteil, wenn die Benutzeroberfläche zur Zielerfassung und zum Abfeuern der Waffen in seinem Flieger nur eine Sekunde schneller ist als die des Gegners.

Das Zitat von Nielsen [Nie06b, S.121] beschreibt die Bedeutung und den Einfluss von Usability als ein Extrem, trifft aber dennoch mit seiner Aussage genau den Kern. In den 80-iger Jahren veranlasste die Europäische Union eine Richtlinie über die Arbeitsbedingungen bei der Bildschirmarbeit. Am 4. Dezember 1990 wurde diese Bildschirmverordnung in nationales Recht umgesetzt. Diese beschränkt sich nicht nur auf klassische Faktoren wie z.B. Bildschirm, Schreibtisch, Arbeitsstuhl und Arbeitsumgebung, sondern thematisiert auch die Mensch-Maschine-Schnittstelle. Diese gesetzliche Regelung von Benutzbarkeit von Software stieß anfangs vielfach auf Skepsis [Abe07, S.V]. Dennoch entwickelten sich die Richtlinien und das Usability mit dem stetigen Wachstum der IuK-Branche und dem Dot-Com-Boom im Internet Anfang der 90-iger Jahre.

Heute ist Informations- und Kommunikationstechnologie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und dient uns als Arbeitserleichterung. Untersuchungen zufolge nutzten im Jahre 2005 fast 54% der deutschen Beschäftigten mindestens ein Viertel ihrer Arbeitszeit den Computer. Davon 40% Email und Internet [Eur07]. Aber nicht nur während der Arbeit wird auf das Internet und den Computer zurückgegriffen. 75 Prozent der 16- bis 24-jährigen Deutschen nutzen das Internet fünf bis sieben Tage die Woche in ihrer Freizeit (beim TV lediglich 66 Prozent). Somit nahm, im Laufe der letzten 30 Jahre, die IKT stetig mehr Platz in unserem Leben ein und veranlasste sich intensiver und tiefgründiger mit dem Thema Usability zu beschäftigen, im Speziellen mit Web-Usability.

Eine besondere Beschleunigung der Beschäftigung mit diesem Thema erfuhr den Internet-Fachleuten mit dem Buch „Designing Web Usability: Erfolg des Einfachen“ (Markt+Technik, 2000) von Jakob Nielsen. Seine Erkenntnisse, über die Bedeutung der ‚Benutzbarkeit von Webseiten‘, sollte den Programmierern, Website-Betreibern und anderen Fachleuten zum nachdenken anregen und die bisher beliebten „Killer-Websites“ ablösen [Nie06b, S.xix]. Bis heute hat sich an diesem Trend nichts geändert. Der Nutzer der Website steht im Vordergrund und soll mit Hilfe einer bestmöglichen Benutzerschnittstelle zur Erledigung seiner Aufgaben unterstützt werden.

Usability beschäftigt sich mit der Gestaltung von Benutzeroberflächen von Software, Hardware und Internetseiten. Die Fokussierung des letzten Punktes wird als Web-Usability bezeichnet. Das Entwickeln von Web-Usability erfordert das Einhalten wichtiger Web-Usability Aspekte, sowie die Anwendung von Methoden der Evaluation.

[...]

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Grundlagen des Usability-Engineering
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Software Systems Engineering)
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
34
Katalognummer
V113582
ISBN (eBook)
9783640146987
ISBN (Buch)
9783640147120
Dateigröße
1200 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grundlagen, Usability-Engineering
Arbeit zitieren
B.Sc. Marcel Thum (Autor), 2008, Grundlagen des Usability-Engineering, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113582

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