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Aggression und interindividuelle Konflikte

Título: Aggression und interindividuelle Konflikte

Trabajo Escrito , 1996 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Christine Hölzmann (Autor)

Trabajo social
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Ich habe versucht in meiner Hausarbeit einige Grundbegriffe über Aggression, Frustration und interindividuelle Konflikte zusammenzutragen. Zu Beginn bin ich auf die Gefühlstheorie von SCHACHTER eingegangen, weil ich glaube, daß diese Theorie unverzichtbar für das Verstehen von aggressivem Verhalten ist. Schließlich zählen Frustration und Reaktanz auch zu den Gefühlen und sie können zu Aggressionen führen. Die Informationen zu der Gefühlstheorie sind zum größten Teil von HERKNER, W.: „Sozialpsychologie“. Mit den allgemeinen Lerntheorien aus biologischer Sicht habe ich mich beschäftigt, um die Prinzipien für das Erlernen von Aggression zu erklären. Die Quelle für den biologischen Teil ist: Linder: „Biologie“ und der Abschnitt über das Lernen von aggressivem Verhalten bezieht sich auf Herkner, W.: „Sozialpsychologie“. Die Frustrations-Aggressions-Hypothese habe ich in meinen Text mit aufgenommen, weil sie zu den ersten und strittigsten Ansätzen der Aggressionsforschung gehört. Auch wenn diese Hypothese schon längst widerlegt ist, so hat sie doch zu vielen neuen Experimenten und Ergebnissen geführt. Die Literatur hierzu sind: HERKNER, W.: „Sozialpsychologie“/ DOLLARD, DOOB, MILLER, MOWRER, SEARS: „Frustration und Aggression“/ DENKER, R.: „Aufklärung über Aggression“. Anschließend bin ich auf die Reaktanztheorie eingegangen. Sie ist der Frustration recht ähnlich und kann ebenfalls zur Aggression führen. Auch hier habe ich die Informationen aus HERKNER, W.: „Sozialpsychologie“. Im zweiten Teil meiner Arbeit habe ich über interindividuelle Konflikte geschrieben. Problematisch war hier, daß kaum empirische Untersuchungen zu diesem Thema zu finden waren. Es handelt sich bei dieser Darstellung zum größten Teil um Vermutungen und Annahmen. Die Quelle zu diesem Thema war insbesondere: DELHEES, K.H.: „Soziale Kommunikation“. Die Ausführungen über zwischenmenschliche Konflikte sind recht allgemein gehalten und beziehen sich nicht direkt auf aggressives Verhalten. Es gibt kaum Konflikte, die zwangsweise zu Aggressionen führen, sondern das Verhalten hängt auch von den beteiligten Personen ab. Aus diesem Grund habe ich die beiden Themen recht klar voneinander abgegrenzt. Die Textabschnitte, in denen ich meine persönliche Meinung formuliert habe sind durch eine andere Schrift gekennzeichnet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GEFÜHLSTHEORIEN

3.1. DEFINITION VON AGGRESSION

3.2. DEFINITION VON FRUSTRATION

3.3.1. ERLERNTES VERHALTEN ALLGEMEIN (AUS BIOLOGISCHER SICHT)

3.3.2. LERNEN VON AGGRESSIVEM VERHALTEN

3.3.3. EXTINKTION

3.4. FRUSTRATION UND AGGRESSION

3.5. REAKTANZTHEORIE

4. ZWISCHENMENSCHLICHE KONFLIKTE

4.1. KLÄRUNG DES KONFLIKTBEGRIFFS

4.2. FUNKTION UND BEWERTUNG VON KONFLIKTEN

4.3. KONFLIKTABLAUF

4.4. KONFLIKTURSACHEN

4.5. KONFLIKTENTSTEHUNG

4.6. VERZERRUNG VON KONFLIKTEN

4.7.1. KONFLIKTAUSTRAGUNG

4.7.2. SACHLICH <=> GEFÜHLSMÄßIG:

4.7.3. EINGEGRENZT <=> AUSGEWEITET:

4.7.4. DIREKT <=> VERSCHOBEN:

4.7.5. PERSONENNEUTRAL <=> PERSÖNLICH:

4.7.6. BEWUßTE AUSTRAGUNG <=> SCHWELEN LASSEN:

4.7.7. OFFEN <=> VERDECKT:

4.8.1. KONFLIKTBEWÄLTIGUNG

4.8.2. GEWINN-VERLUST-STRATEGIE:

4.8.3. VERLUST-VERLUST-STRATEGIE:

4.8.4. GEWINN-GEWINN-STRATEGIE:

4.9.1. ABWEHRVERHALTEN

4.9.2. VERSCHIEBUNG:

4.9.3. RATIONALISIERUNG:

4.9.4. KOMPENSATION:

4.9.5. IDENTIFIKATION:

4.9.6. PROJEKTION:

4.9.7. SICHZURÜCKZIEHEN:

4.9.8. REGRESSIVES VERHALTEN:

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die psychologischen Grundlagen von Aggression, Frustration und interindividuellen Konflikten, um deren Entstehung, Verlauf und Bewältigungsmöglichkeiten im sozialen Kontext zu analysieren.

  • Theoretische Fundierung von Gefühlstheorien und deren Bedeutung für aggressives Verhalten.
  • Analyse der Lernprozesse und der Frustrations-Aggressions-Hypothese.
  • Untersuchung der Reaktanztheorie als Motivationszustand bei Freiheitsbedrohung.
  • Systematik zwischenmenschlicher Konfliktphasen und deren Ursachenforschung.
  • Bewertungs- und Bewältigungsstrategien für Konfliktsituationen.

Auszug aus dem Buch

3.1. Definition von Aggression

Begriffsdefinition nach dem dtv Lexikon (1992):

Aggression ist ein affektbedingtes Angriffsverhalten, das sich gegen andere Menschen, Gegenstände oder das eigene Ich richtet.

Es handelt sich also nicht um ein Gefühl, sondern um eine Verhaltensform. Aggression kann eine Folge aus Emotionen sein und drückt sich durch spezifische Angriffshandlungen aus wie z.B. schimpfen, schreien, schlagen usw.

Die BehavioristInnen definieren Aggression als eine Schädigung von anderen, sich selbst oder Gegenständen. Allerdings müßte man nach dieser Erklärung auch versehentliche Schadensverursachung, beispielsweise bei Verkehrsunfällen, als aggressives Verhalten deuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Vorstellung der thematischen Grundbegriffe sowie der verwendeten psychologischen Literatur und methodischen Abgrenzung.

2. GEFÜHLSTHEORIEN: Erläuterung der Entstehung von Emotionen durch körperliche Erregung und deren Interpretation nach Schachter.

3.1. DEFINITION VON AGGRESSION: Abgrenzung von Aggression als Verhaltensform im Vergleich zu einem reinen Gefühl.

3.2. DEFINITION VON FRUSTRATION: Beschreibung von Frustration als Zustand bei Nichterfüllung von Erwartungen oder Zielen.

3.3.1. ERLERNTES VERHALTEN ALLGEMEIN (AUS BIOLOGISCHER SICHT): Zusammenfassung der biologischen Voraussetzungen und Formen des Lernens.

3.3.2. LERNEN VON AGGRESSIVEM VERHALTEN: Analyse, wie Aggression durch Beobachtung und Verstärkung erlernt wird.

3.3.3. EXTINKTION: Erklärung, wie erlerntes, aggressives Verhalten durch Nichtverstärkung wieder ausgelöscht werden kann.

3.4. FRUSTRATION UND AGGRESSION: Kritische Auseinandersetzung mit der Frustrations-Aggressions-Hypothese und deren wissenschaftlicher Widerlegung.

3.5. REAKTANZTHEORIE: Untersuchung des Zusammenhangs zwischen bedrohter Entscheidungsfreiheit und entstehender Aggression.

4. ZWISCHENMENSCHLICHE KONFLIKTE: Einführung in die Dynamik zwischenmenschlicher Unvereinbarkeiten und deren Phasenmodell.

4.1. KLÄRUNG DES KONFLIKTBEGRIFFS: Definition von Konflikten als Prozess von Sachverhalten hin zum Problem.

4.2. FUNKTION UND BEWERTUNG VON KONFLIKTEN: Betrachtung von Konflikten als mögliches Potenzial für soziale Entwicklung und Problemlösung.

4.3. KONFLIKTABLAUF: Modellhafte Darstellung der fünf Phasen eines Konfliktprozesses.

4.4. KONFLIKTURSACHEN: Analyse der Bedingungen, unter denen Konflikte in relevanten sozialen Beziehungen entstehen.

4.5. KONFLIKTENTSTEHUNG: Beschreibung des Übergangs von latenten Ursachen zum manifesten, offenen Konflikt.

4.6. VERZERRUNG VON KONFLIKTEN: Erläuterung psychologischer Faktoren, die zu einer subjektiven Fehlwahrnehmung von Konflikten führen.

4.7.1. KONFLIKTAUSTRAGUNG: Gegenüberstellung von Gegensatzpaaren, die den Stil der Konfliktaustragung charakterisieren.

4.8.1. KONFLIKTBEWÄLTIGUNG: Einführung in Strategien wie Gewinn-Verlust, Verlust-Verlust und Gewinn-Gewinn zur Lösung von Konflikten.

4.9.1. ABWEHRVERHALTEN: Darstellung psychologischer Abwehrmechanismen, wenn rationale Problemlösungen blockiert sind.

Schlüsselwörter

Aggression, Frustration, interindividuelle Konflikte, Gefühlstheorien, Reaktanztheorie, Sozialpsychologie, Lernverhalten, Konfliktbewältigung, Kommunikation, Abwehrverhalten, psychologische Prozesse, Konfliktdynamik, soziale Beziehung, Modellierung, Verhaltensform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit den psychologischen Hintergründen von Aggression, Frustration und der Entstehung sowie Bewältigung zwischenmenschlicher Konflikte auseinander.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Gefühlstheorie, der Lernprozess aggressiven Verhaltens, die Reaktanztheorie, die Entstehung und Verzerrung von Konflikten sowie Strategien zu deren Bewältigung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Grundbegriffe zu definieren und den Zusammenhang zwischen Frustration, Reaktanz und aggressivem Verhalten sowie die Dynamik sozialer Konflikte verständlich darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse basiert, ergänzt durch die kritische Reflexion und Einordnung bekannter psychologischer Modelle und Experimente.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erklärungsansätze für Gefühle und Aggression (inkl. Lern- und Reaktanztheorie) sowie einen zweiten Teil über den Ablauf, die Ursachen und die methodische Bewältigung interpersoneller Konflikte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Aggression, Frustration, Reaktanztheorie, Konfliktdynamik und psychosoziale Abwehrmechanismen charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Reaktanztheorie von der Frustration?

Während Frustration durch die Blockierung eines zielgerichteten Verhaltens entsteht, resultiert Reaktanz aus einer empfundenen Bedrohung oder Einschränkung der persönlichen Entscheidungsfreiheit.

Wann ist ein Konflikt laut der Arbeit als konstruktiv zu bewerten?

Ein Konflikt wirkt konstruktiv, wenn er Ziele, Werte oder Interessen berührt, die mit den Grundannahmen der sozialen Beziehung vereinbar sind, und dadurch zu einer Neuorientierung oder Problemlösung führt.

Welche Rolle spielt das Abwehrverhalten bei der Konfliktlösung?

Abwehrverhalten dient als kurzfristige Entlastung des Selbstwertgefühls, wenn rationale Bewältigung nicht möglich ist, führt jedoch oft dazu, dass der eigentliche Konflikt ungelöst bleibt.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Aggression und interindividuelle Konflikte
Universidad
Cologne University of Applied Sciences  (Psychologie)
Curso
Die Psychologie der Gruppe
Calificación
1,0
Autor
Christine Hölzmann (Autor)
Año de publicación
1996
Páginas
22
No. de catálogo
V113684
ISBN (Ebook)
9783640142101
ISBN (Libro)
9783640142187
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aggression Konflikte Psychologie Gruppe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christine Hölzmann (Autor), 1996, Aggression und interindividuelle Konflikte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113684
Leer eBook
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