Zur Vielfalt der Relationen zwischen Anaphern und Antezedenten


Magisterarbeit, 2008

72 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

0. Einleitung

1. Theoretischer Rahmen
1.1. Definition – Referenz
1.2. Definition – Kohäsion und Kohärenz
1.3. Zum Anaphernbegriff
1.4. Definition – Antezedent
1.5. Koreferenz und Anaphernverstehen

2. Standardannahmen zum Anaphernverstehen
2.1. Zur Interpretation pluraler Anaphern/Plurale Diskursanapher

3. Abweichungen von Standardannahmen zu Anaphern
3.1. Genus- und Numeruskongruenz zwischen Antezedent und Anapher
3.2. Ambiguitäten bei Anaphern
3.3. Komplexanaphern
3.4. Veränderung der Referenten
3.5. Indirekte Anaphern
3.6. Faulheitspronomen

4. Zur Vielfalt der Relationen zwischen der Anapher und dem Antezedenten am Beispiel eines Textes.57

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

0. Einleitung:

Die vorliegende Arbeit versucht einen Einblick in die Vielfalt der Relationen, die zwischen Anaphern und Antezedenten bestehen können, zu vermitteln und beschäftigt sich mit der Frage, welche Regularitäten bewirken, dass es verschiedene Interpretationsmöglichkeiten der anaphorischen Beziehungen gibt. Hierzu soll zunächst ein allgemeiner Überblick über anaphorische Ausdrücke in natürlicher Sprache anhand von zahlreichen Beispielen gegeben werden. Diese Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf den Problemkreis der verschiedenen satzübergreifenden Anaphorik, nämlich auf die sogenannten Diskursanaphern, die in Form von Personalpronomina oder Nominalphrasen vorkommen könnten. Auf die satzinternen Anaphern wird hier nicht weiter eingegangen, da es sich zweifellos um andere theoretische Besonderheiten handelt.

Welcher Art die Zusammenhänge zwischen Anapher und Antezedent in einer Satzfolge sein können, ist eine Fragestellung, die in dieser Arbeit zum Tragen kommt.

Der erste Teil befasst sich zunächst mit der Klärung des theoretischen Hintergrundes für die Anaphern. Es wird mit einer allgemeinen Definition der Anaphern und der Antezedenten und mit ihrer Beschreibung als referentielles Phänomen begonnen. Daher wird ausführlich auf die Frage eingegangen, wann ein sprachlicher Ausdruck im Normalfall als Anapher betrachtet werden kann. Dabei werde ich einen kurzen Überblick über die üblichen anaphorischen Wiederaufnahmen geben. Dazu werden verschiedene wesentliche Eigenschaften der Anaphern beschrieben. Es folgt dann die Präsentation von solchen Fällen, die von den Standardannahmen zu Anaphern deutlich abweichen. Im Einzelnen geht es um mangelnde Koreferenz, die in der Textlinguistik als das typische Merkmal der Anaphorik bezeichnet wurde. Dieser ausführliche Überblick soll einen Eindruck davon vermitteln, dass die anaphorischen Verweise oft vielschichtiger und komplexer sind, als es in der meisten Forschungsliteratur angenommen wurde. Geklärt werden soll auch, inwiefern diese Problembereiche der typischen Charakteristika der Anaphern widersprechen. Die zahlreichen Beispieltexten stammen aus verschiedenen Textsorten wie Zeitungsartikeln, literarische Texten oder sie wurden auch aus der linguistischen Forschungsliteratur übernommen. Vereinzelt werden auch einige konstruierte Beispiele angeführt.

1. Theoretischer Rahmen

Die zentrale Frage dieser Arbeit, in welcher Relation einen anaphorischen Ausdruck zu seinem Antezedenten steht, benötigt als Basis eine klare, terminologisch deutliche Bestimmung der verschiedenen Begriffe.

1.1. Definition – Referenz

Die Idee der Referenz stellt einen Vorgang dar, bei dem sich der Sprecher anhand eines sprachlichen Elements auf etwas Außersprachliches( auf bestimmte Gegenstände in der realen Welt) bezieht. Der Rezipient(Leser oder Hörer) muss seinerseits imstande sein diesen Vorgang zu rekonstruieren bzw. zu verstehen.

„Sprecher/Verfasser nehmen Bezug mit einem Bezugsausdruck(Wort, Wortgruppe, Satzglied) auf ein Bezugsobjekt (oder mehrere), bzw. Hörer/Leser beziehen beim Verstehen einer Äußerung die geäußerten Bezugsausdrücke auf die vom Sprecher/Verfasser gemeinten Bezugsobjekte und erschließen gegeben falls die vom Sprecher/Verfasser mitgemeinten oder außerdem noch mitzuverstehenden Bezugsobjekte.“( Polenz 1985: 118 )

Demzufolge kann der Sprecher mit Wörtern und Sätzen auf die außersprachliche, reale Welt bzw. auf die ihm umgebende Welt referieren und dadurch ist er imstande seine Gedanken mitzuteilen. Die Referenz ist nicht nur auf greifbare Dinge begrenzt, denn ein Sprecher kann mit sprachlichen Ausdrücken auch auf etwas Fiktives einen Bezug nehmen ist, also auf abstrakte Einheiten, wie z.B. auf Sachverhalte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

„Mit ‚Referent‘ eines Ausdrucks meinen wir jene Bedeutung, die sich aus der lexikalischen Bedeutung der Wörter und der Art ihrer Zusammenfügung einerseits, aus bestimmten Kontextinformationen andererseits ergibt. In diesem Sinne haben alle Ausdrücke, auch beispielsweise Verben oder Modalpartikel, einen Referenten.“

(von Stutterheim/Klein 1987)

Ich schließe mich dieser Ansicht an, bei der unter dem Begriff Referent das verstanden wird, worauf wir uns mittels sprachlichen Ausdrücken beziehen. Im folgendem wird davon ausgegangen, dass ein Sprecher mittels sprachlichen Ausdrücken nicht nur auf Gegenstände bzw. auf Personen in der realen Welt, sondern auch auf Ereignisse Bezug nehmen kann, wobei in dieser Arbeit die Orts- und Zeitreferenz aus Platzmangel nicht untersucht werden können.

„Gegenstand ist im weiteren Sinne aufzufassen, auf ‚etwas, was Gestalt hat‘ bzw. gleichbedeutend mit dem, was man ‚Konkretum‘ im Gegensatz zum ‚Abstraktum‘ nennt.“[1]

Im Gegensatz zu Gegenstandsreferenz ist die Ereignisreferenz dadurch charakterisiert, dass man anhand sprachlicher Ausdrücke auf ganze Sätze, also auf etwas Abstraktes referieren kann. Diese Art von Referenz wird in Kapitel 3.3. zur Diskussion gestellt. Vorerst soll geklärt werden, was man unter Kohäsion und Kohärenz versteht und von welcher Bedeutung diese Phänomene für die Antezedent-Anapher-Relationen sind.

1.2. Definition – Kohäsion und Kohärenz

Innerhalb der Linguistik haben sich bisher vorwiegende Autoren textlinguistischer Richtung mit Fragen des Verstehens oder der Verständigung eines Textes beschäftigt. Um den inhaltlichen Zusammenhang zwischen den einzelnen sprachlichen Äußerungen determinieren zu können, muss man in Betracht ziehen, dass sich diese in vielen Fällen an sprachlichen Elementen festmachen, die untereinander in einem deutlichen syntaktischen oder auch semantischen Bezug stehen. Die einzelnen Sätze eines Textes befinden sich folglich in einer spezifischen Abhängigkeit voneinander, so dass man in der Lage ist, ihre Aufeinanderfolge als einen zusammenhängenden Text zu erkennen.[2] Der Zusammenhang von Text- oder Äußerungsteilen[3] wird Kohäsion genannt und wird durch grammatische und lexikalische Mittel des Sprachsystems ausgedrückt.

„Kohäsionsmittel lassen sich grob zwei Gruppen zuordnen, nämlich einerseits der Rekurrenz, der Wiederkehr bestimmter Elemente, andererseits der Konnexion, expliziten Verknüpfungsmittel wie insbesondere Konjunktionen.“( Adamzik 2004: 140 )

Die kohäsiven Formen sind meistens dafür verantwortlich, einem Text Kohärenz[4] zusprechen zu können wie in (1), wo es ersichtlich wird, dass der durch kohäsive Verknüpfungsmittel ausgedrückte Zusammenhang unserem Weltwissen über das Verhalten von Menschen, die Müdigkeit empfinden, entspricht.[5] Somit stellt die Existenz von kohäsiven Elementen das Gerüst für die Kohärenz dar.

(1) Sie war sehr müde. Deshalb ist sie gleich eingeschlafen.

Das folgende Beispiel führt zu einem weiteren Gesichtspunkt, den man berücksichtigen muss, wenn man sich kein einfaches Bild vom Status der Zusammenhänge innerhalb einer Äußerung machen will.

(2) Albert Einstein ist Nobelpreisträger. Er war Sprachlehrer in Italien. Er war über zwei Meter groß.

In (2) wird durch das mehrmals wiederholte Pronomen er einen Bezug auf den außersprachlichen Referenten Albert Einstein genommen. Dadurch wird eine Referenzidentität ausgedrückt. Ist also dieser Text sinnvoll? Dieses Beispiel deutet darauf hin, dass trotz des Vorhandenseins von Kohäsionselementen, die die grammatische Verbindung der Sätze herstellen bzw. den Satz, in dem sie auftreten, mit dem ihn umgebenden Kontext in Verbindung setzen, der Rezipient(Hörer oder Leser), aufgrund seines Weltwissens über den Referenten Albert Einstein, diese Satzfolge nicht als einen sinnvollen Text beurteilen kann, da Albert Einstein kein Sprachlehrer war und auch sehr klein war. Somit könnte man schließen, dass die Kohäsion nur die Textoberfläche betrifft.

„Ziel des Textverstehens ist es, Sinn zu erzeugen. Texte werden vom Rezipienten als sinnvoll verstanden, wenn die einzelnen Sätze semantisch und/oder konzeptuell so miteinander verknüpft werden können, dass sie eine größere und insgesamt plausible Sinneinheit bilden.”(Schwarz 2000 : 20)

An diesem Punkt zeigt sich schon, dass sich der Sinn einer Äußerung oft nicht nur aus der Summe der grammatischen Verbindungen ergibt, sondern vielmehr aus der Aktivierung und vor allem aus der Anwendung zusätzlichen Weltwissens. Mit dem im vorigen Beispiel bereits erwähnten, für die Herstellung von einem zusammenhängenden kommunikativen Ganzen notwendigen Weltwissen ist das Phänomen der Kohärenz benannt. Im Grunde genommen handelt es sich um kognitive Zusammenhänge bzw. um konzeptuell-inhaltliche Verknüpfungen.

An dieser Stelle muss hinzugefügt werden, dass das Vorliegen von Kohäsion genau genommen keine hinreichende Voraussetzung für die Existenz von Kohärenz ist, da inhaltlich jeglicher Sinnzusammenhang, der die Sätze miteinander verbindet, fehlen könnte.[6] Am deutlichsten zeigt sich das in (3), wo der Text offenbar als kohäsiv und inkohärent bewertet werden kann, da aufgrund der kohäsiven Mittel keine Sinnkontinuität bzw. kein übergeordnetes Thema hergestellt werden kann. Hier wird trotz der wiederaufnehmenden Elemente und einer angeblichen Identität von den Bedeutungselementen kein sinnvoller Zusammenhang gestiftet.[7]

(3) Dieser Hund ist schwarz-weiß. Weiße Kleidung kaufe ich nie. Im Kaufhaus ist eine junge Frau ums Leben gekommen. Das Leben einer Katze ist wunderschön. Die Katze meines Nachbarn ist vor zwei Monaten weggelaufen. In diesem Monat hat meine Schwester Geburtstag. Die Geburt meines Kindes hat nur drei Stunden gedauert. Die Kinder spielen im Wald.

„Trotz der Existenz von Lexemen mit identischen und ähnlichen semantischen Merkmalen ist der Text nicht kohärent, da die Propositionen der Sätze insgesamt in keinem sinnvollen, d.h. für uns plausiblen Zusammenhang stehen. Die Textoberfläche mit ihren Informationen liefert dem Leser Hinweise für die Erstellung von Kohärenz, hat diese aber nicht notwendig zur Folge.“

( Schwarz-Friesel 2007: 230)

Es ist auch durchaus möglich, dass ein Text inhaltlich zusammenhängend, also als kohärent beurteilt werden kann, obgleich die einzelnen Sätze nicht mit Hilfe von kohäsiven Mitteln verbunden sind, wie dies der unten angegebene Beispieltext deutlich illustriert. Obschon die Äußerungen ohne irgendwelche verknüpfenden Elementen nebeneinander stehen, könnte der Textzusammenhang durch das Aktivieren vom Weltwissen erzeugt werden. Die beiden Brüder sind am Boden, da deren Vater – Emmanuello - tot ist und die Nachbarschaft freut sich über seinen Tod, da er wahrscheinlich sie erpresst hat, immerhin war er der Boss eines Mafia-Clans. Insofern muss der Rezipient den Inhalt aktiv herleiten, um diesen Text als sinnvoll einzuordnen.

(4) Rom - Emmanuello lebte seit elf Jahren im Untergrund. Der Boss eines sizilianischen Mafia-Clans starb heute früh im Feuergefecht mit der Polizei. Die 24 und 29 Jahre alten Brüder Luigi und Francesco Comberiati waren am Boden vor Trauer. Die Nachbarschaft konnte endlich in Frieden leben. Näheres wurde zunächst nicht bekannt.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass „ die Kohäsion eine Grundfrage für die Kohärenz des Textes dar[stellt], d.h. für seinen inhaltlichen Zusammenhang und kommunikativen Sinn. Kohäsion und Kohärenz müssen sich jedoch nicht immer entsprechen. Es gibt kohäsive Texte ohne Kohärenz und andere kohärente Texte, die keine kohäsiven Mittel beinhalten. Ein sehr häufig verwendetes Mittel der Textkohäsion ist die Anaphorik, die eine gute Grundlage für die Textkohärenz bildet.“[8] Von der Mehrzahl an kohäsiven Mitteln, die zur Erzeugung von kohärenten Texten eingesetzt werden könnten, erweist sich von besonderem Interesse in diesem Zusammenhang die Beschreibung und die Erklärung solcher Mittel, mit denen anaphorisch auf Personen bzw. auf Gegenstände und auf Ereignisse referiert werden kann. Diese Satzverknüpfungsmittel kommen am häufigsten bei dem Gesamtaufbau eines Textes zum Einsatz. Diesbezüglich erscheint es sinnvoll, die Anapher als eines der wichtigsten Elemente zu betrachten, die das Ausdrücken von Kohäsion ermöglichen und somit einem Text Kohärenz zusprechen zu können. Aus diesem Grund soll im Folgenden kurz auf die Begriffe der Anapher und des Antezedenten und deren Funktion im Text eingegangen werden.

1.3. Zum Anaphernbegriff

Der Begriff „Anapher“ hat seinen Ursprung in der klassischen Rhetorik, wo er als eine Redefigur verstanden wird, die in der Wiederholung eines Wortes oder einer ganzen Phrase besteht. Durch die Wanderung dieses Begriffs von der Rhetorik in die Grammatik, wird die Anapher auch als grammatisches Phänomen untersucht, wobei sie eine neue Bedeutung bekommen hat. Mit der Verwendung von Anaphern als Verweisform innerhalb eines Textes beschäftigten sich Philosophen und Sprachwissenschaftler schon seit der Antike.

In der diesbezüglichen Forschungsliteratur gibt es zahlreiche Definitionen von Anaphern, die in der Tat grundlegende Gemeinsamkeiten aufzeigen. Aus diesem Grund wird hier mit einem sehr allgemeinen Definitionsansatz begonnen, die später im Laufe dieser Arbeit ausgebaut wird.

„Anapher nennt man in der Linguistik sprachliche Ausdrücke, mit denen Sprachbenutzer auf einen bereits erwähnten Referenten im Text oder Diskurs erneut Bezug nehmen.“

( Schwarz 1997: 445 )

Etwas aus dem Rahmen fällt die Arbeit von Harweg (1968:134), der mit einem anderen Anaphernbegriff operiert und dazu neigt, stets die anaphorischen Ausdrücke als bloße Substitute zu beschreiben. Seinen Überlegungen zu Grunde steht die Anapher anstatt eines anderen schon genannten sprachlichen Ausdrucks. Seine Theorie strebt anstatt-Beziehungen an. Man mag sich an dieser Stelle fragen, ob es sich bei den Anaphern um eine Substitution oder um einen Verweis handelt. Ich werde in dieser Arbeit die Auffassung von Harweg nicht übernehmen. Sinnvoller erscheint mir hier, insbesondere die kognitiv orientierten Arbeiten von Schwarz und Consten heranzuziehen und dadurch auf eine Begriffsbestimmung der Anapher als Substitution zu verzichten.

Die anaphorischen Wiederaufnahmen sind nicht als einfache Substitute des voranstehenden Antezedenten aufzufassen, sondern als ein besonders spezifisches textuelles Phänomen. Die Anaphern „sind keine Stellvertreter. Sie dienen dazu, internalisierte Vorstellungen zu aktivieren. In diesem Sinne könnte man sie als Indices bezeichnen, als Aufforderungen, nach einem Bereich in der Vorstellung zu suchen, dessen Verbalisierung eine syntaktische Rolle im Nachtext ausüben soll.“(Valentin 1996 : 187) Sie stellen also keine Substitutions-, sondern eine Verweisrelation dar.

Es ist unbestritten, dass sich diese Verweisform auf vorangegangene Ausdrücke im Text, also in der Regel auf in der Diskurswelt präsente Individuen, bezieht und diese wiederaufnimmt, also nicht einfach ersetzt. Diese Eigenschaft gestattet einem Sprecher auf Sachen der Welt einen Bezug zu nehmen und dadurch fügen sie in den Sprechakt ein. Aufmerksamkeit verdient jedoch die Tatsache, dass das anaphorische Phänomen den Adressaten veranlasst, eine bereits etablierte Fokussierung beizubehalten. Beispiel (1) illustriert, dass der anaphorische Verweis mit dem Pronomen er im zweiten Satz gebildet wird und dadurch wird etwas dem Hörer/ Leser noch Gegenwärtiges fortgeführt, das Thema wird erhalten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(1) Die Tür ging auf, ein Mann trat ein. Er/ Der Mann schüttelte sich und ging durch die Reihen der Straßenbahn.

Demnach erscheint die Rückbezüglichkeit der Anapher auf ein sprachliches Element des Vortextes als ein typisches Merkmal, was die Ursache dafür wird, dass die Anapher mit dem Pronomen und der Koreferenz zusammen untersucht wurden. Pronomina erweisen sich als semantisch weitgehend leer und „auf was ein Sprecher oder Schreiber mit einem Pronomen referiert, ist deshalb nur im Rückbezug auf einen jeweiligen Kontext entscheidbar.“(Schecker 1996: 161)

Aus dem Grunde, dass viele anaphorische Ausdrücke dem Adressaten auch noch zusätzliche Informationen und neue Charakteristika des entsprechenden Referenten übermitteln können, werden sie nicht nur mittels Pronomina realisiert, sondern auch durch definite Nominalphrasen mit dem bestimmten Artikel.

Dass die referenzfähigen NPs eine Verweisfunktion übernehmen können, erkennt man am folgenden Beispiel, bei dem die beiden Ausdrücke, nämlich Eine 20-jährige Irakerin und die Schwangere auf dieselbe Person zu beziehen sind. Die Anapher in diesem Textbeispiel schildert noch zusätzliche Merkmale zu der vorerwähnten Protagonistin Eine 20-jährige Irakerin, eben dass sie schwanger ist, ohne dass zusätzlich, mit einem ganzen Zwischensatz geäußert werden muss: Die Irakerin war schwanger.

(2) Eine 20-jährige Irakerin war mit ihrem zweijährigen Kind und vier Landsleuten in einen Bus gestiegen. Wie die Polizei mitteilte, wurde sie dort von einer Gruppe Deutscher beschimpft und beleidigt. Dann habe ein 30 Jahre alter Mann die Schwangere aufgefordert, Platz zu machen, und ihr unvermittelt ins Gesicht geschlagen. (dpa)

Zu klären bleibt noch die Tatsache, ob die Verwendung des bestimmten Artikels eine Rolle bei der anaphorischen Wiederaufnahme spielt. In den Textbeispielen (1) und (2) fällt noch eine Tatsache auf, die nicht unerwähnt bleiben darf: In der Regel geschieht die Einführung des Gesprächsgegenstandes in die Diskurswelt durch indefinite Nominalphrasen. Dementsprechend fügen die Antezedens-Ausdrücke einen Referenten ein, der mit dem Merkmal „unbekannt“ ausgezeichnet wird (ein Mann; eine 20-jährige Irakerin).

„Eine indefinite Nominalphrase etwa führt einen Diskursreferenten in einen Text ein, über den dann weitergeredet, auf den also anaphorisch Bezug genommen werden kann, eventuell in kontextuell eingeschränkter Weise[…]“

(Pause 1991: 551)

Durch den unbestimmten Artikel wird die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf die nachfolgende Information gelenkt. So erwartet der Leser/Hörer, dass er Näheres über den Mann oder über diese 20-jährige Irakerin erfahren wird.

Die darauf folgenden Anaphern dagegen führen dieselben Diskurseinheit mit der Eigenschaft „bekannt“ ein, was in der Tat mit dem Vorkommen des bestimmten Artikels (der Mann, die Schwangere) zu tun hat. Dabei lässt sich zu bemerken, dass der bestimmte Artikel darauf hinweist, dass die Schwangere gemeint ist, von der vorher mitgeteilt wurde, dass sie in einem Bus eingestiegen war und dort von einer Gruppe Menschen beschimpft und beleidigt wurde.[9]

Die Verwendung des bestimmten Artikels deutet darauf hin, dass die beiden Nominalphrasen referenzidentisch mit ihren Antezedenten sind, bzw. sie referieren auf dieselbe außersprachliche Person. Eben dies gestattet dem Rezipienten, im Textweltmodell nach einem gewissen explizit erwähnten Referenten zu suchen. Dieser Interpretationsprozess könnte wie folgt beschrieben werden: „Wenn ein bestimmter Artikel zum Referieren benutzt wird, heißt das, das es einen lokalisierbaren Referenten gibt. Mit lokalisierbar ist gemeint, dass der Rezipient den Referenten der definiten NP eindeutig und ohne kognitive Anstrengung in der jeweiligen Text(welt)repräsentation finden kann.“[10]

Einen Sonderfall stellen jedoch definite Ausdrücke wie in (3), die nicht dieselben Diskurseinheit wiederaufnehmen, sondern beispielsweise nur Teile von ihm (in solchen Fällen ist von einer Teil-Ganzes-Beziehung die Rede).

(3) Zu Weihnachten haben wir eine riesige Tanne gekauft. Die Äste waren so lang, dass die Deckoration nicht ausgereicht hat.

Schließlich sei darauf hingewiesen, dass die Verwendung des Artikels innerhalb eines Textes nicht immer so deutlich wie in (1) und (2) zu bestimmen ist, denn es sind zahlreiche Ausnahmefälle aufzufinden, bei denen der anaphorische Verweis wohl anhand definiter Ausdrücke zustande kommt, jedoch ohne dass die Referenzobjekte mittels einen indefiniten Antezedens-Ausdruck im Text eingeführt worden sind. In Kapitel 3 werden Beispiele nachgeprüft, die eben als Beweismittel dafür dienen werden, dass die anaphorische Wiederaufnahme auch in Abwesenheit von davor genannten indefiniten Ausdrücken auftreten kann. Anaphern dieser Art werden hier als indirekte Anaphern bezeichnet.

Bevor diese Ausnahmefälle zur Diskussion gestellt werden, sollen noch die üblichen anaphorischen Wiederaufnahmen, die auf Referenzidentität beruhen, beleuchtet werden.

Das Phänomen der Verkettung von den referenzidentischen Ausdrücken in den Beispielen (1) und (2) wird als Koreferenz bezeichnet.[11] Diese Abhängigkeit wird erst im Laufe der Arbeit klarer werden.

„Mit anaphorischen Ausdrücken verweist ein Sprecher im Text rückwärts auf ein vorangegangenes Textelement. Dabei ist die Redeweise von der `Rückbezüglichkeit` nicht so zu verstehen, dass der anaphorische Ausdruck auf den Antezedens – Ausdruck referiert[…]. Vielmehr benennt der Sprecher mit einem anaphorischen Ausdruck zum zweiten Male den (außersprachlichen) Referenten, den er vorher mit dem Antezedens – Ausdruck benannt wird.“ ( Schwarz 2000 : 53 )

Folglich wäre die Annahme, dass die Anaphern auf den Antezedenten referieren, sehr problematisch. Zwangsläufig ist die Folgerung, dass der zum ersten Mal im Text genannte referierende Ausdruck, nämlich der Antezedent, der interpretative Bezugspunkt für alle weiteren Ausdrücke, nämlich die Anaphern, darstellt, da die anaphorischen Ausdrücken einen Referenten, der durch das Antezedens explizit vorerwähnt ist, wiederaufnehmen.[12] Wie es sich ergeben wird, referiert die Anapher nicht auf den Antezedenten, sondern mittels Synonyme, Paraphrasen, Oberbegriffe oder Pronomina auf dieselbe Einheit in der Realwelt, auf die auch der Antezedent referiert. In anderen Worten ausgedrückt, erweist sich die Referenz als eine Eigenschaft sowohl der Anapher, als auch des Antezedens. Um die Kontinuität der textuellen Referenz zu erhalten, müssen sich die Anaphern und die Antezedenten in einer angemessenen Nähe im Text befinden, sonst wäre die Zuordnung der beiden Ausdrücke schwieriger und relativ aufwendiger.[13]

Zusammenfassend lässt sich mit Sicherheit sagen, dass alle Anaphern funktional das Gleiche leisten, da sie erneut einen Bezug auf bereits im Kontext etablierte Referenten nehmen. Nachdem nun klar geworden ist, was man unter dem Begriff der Anaphern auf der Funktionsebene versteht, soll nun kurz auf die Formebene eingegangen. Die Frage lautet nun: Welche Ausdrucksmittel können tatsächlich anaphorische Relationen herstellen bzw. was alles zählt zu den anaphorischen Ausdrücken? Zur Klärung dieser Frage soll die unten aufgelistete Skala dienen, die deutlich illustriert, dass als Ausdrucksmittel der anaphorischen Wiederaufnahmen im Deutschen die folgenden Möglichkeiten in Betracht kommen, nämlich definite Nominalphrasen, Pronomen und Nullanaphern. In der Tat stellen diese Ausdrucksmittel die Abschwächung des lexikalischen Gehaltes dar, da sie also letztlich durch ihre lexikalische Bedeutung dem Rezipienten das Maß der Erreichbarkeit des außersprachlichen Referenten signalisieren. Somit hängt die Wahl der verschiedenen anaphorischen Ausdrücke vom Text ab bzw. sie sind textfunktional und nicht semantisch gesteuert. So kann man in einem Satz wie Mein Vater hat eine riesige Katze. mit allen möglichen Anaphernarten fortfahren: Er/ Der Mann liebt sie über alles oder: und Ø spielt jeden Tag mindestens zwei Stunden mit ihr. Bei der Nullanapher und dem anaphorischen Pronomen kann der Rezipient leichter auf den Antezedenten zugreifen, als bei einer definiten Nominalphrase, da der Antezedens-Ausdruck meistens nicht weit entfernt im Text steht. Über diesen differenzierten Einsatz werde ich hier allerdings nicht weiter eingehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nachdem nun gezeigt wurde, dass es auf der formalen Ebene verschiedene Anaphernarten gibt, stellt sich eine weitere für diese Arbeit relevante Frage: Wie weit kann man eigentlich den Begriff der Anaphern ausdehnen? Das unten stehende Schema soll jetzt eine systematische Übersicht über die Anaphern im Deutschen geben, die nach ihrer Form, nach ihrer Lage, Erschließbarkeit und nach ihrem Referenzvermögen unterschieden werden können. Dabei konzentriert sich die Untersuchung dieser Arbeit ausschließlich auf der Darstellung der unterstrichenen Anaphernarten. Aspekte der Adverb-, Verb- und Nullanapher werden dabei unberücksichtigt bleiben.

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Damit die Beziehung zwischen dem anaphorischen Ausdruck und dem Antezedenten erklärt werden kann, benötigt man erstmal eine Festlegung des Begriffs des Antezedenten.

1.4. Definition – Antezedent

Die zentrale Frage dieser Arbeit, in welchen spezifischen Relation ein anaphorischer Ausdruck zu seinem Antezedens steht, benötigt als Basis für die Analyse einen klaren, terminologischen Begriff von Antezedens.

Als Antezedens bezeichnet man den ersten sprachlichen Ausdruck, mit dem der außersprachliche Referent zum ersten Mal in einem bestimmten Text/ in einer Satzfolge benannt wird.

„Er fungiert als Bezugspunkt für alle weiteren Verweisungen auf diesen Referenten. Durch den Antezedenten wird ( normalerweise ) Referenz auf die Welt bzw. eine bestimmte Textwelt etabliert. Alle nachfolgenden Ausdrücke, die dann denselben Referenten benennen, sind anaphorischer Art.“ ( Schwarz 2000 : 57 )

Daher wird hier die Ansicht vertreten, dass sich die Begriffe der Anapher und des Antezedens durch die zwischen ihnen existierende koreferierende Beziehung gegenseitig erklären, weil der Referent einer Anapher eigentlich mit Hilfe des Antezedens bestimmt werden kann. Im Wesentlichen hängt die Interpretation des anaphorischen Ausdrucks vom Antezedensausdruck ab.

„Anaphora is the special case of cohesion where the meaning (sense and/or reference) of one item… (the anaphor ) …can only be properly interpreted by considering the meaning(s) of the other item(s) in the relationship (the antecedent(s)).” ( Carter [1987: 33] wiederum aus Schwarz [2000 : 58] )

Von erheblicher Bedeutung für die Fragestellung dieser Arbeit ist die Zuordnung der anaphorischen Verweise zu den passenden Antezedenten. Sobald der Rezipient eine Anapher im Text wahrgenommen hat, so muß er die Suche nach dem entsprechenden Antezedenten aktivieren. Die Frage ist nun, ob die Position eines Antezedenten im Satz einen Einfluss dabei ausübt und welche Strategien einem Rezipienten bei der Suche nach dem korrekten Antezedenten zur Verfügung stehen.

Das Beispiel (1) deutet an, dass die Fokussierung des Antezedenten über mehrere Schritte erreicht werden kann, denn abgesehen von der Genus- und Numeruseigenschaften der Anapher Er sowohl Paul als auch einem Patienten als potenzielle Antezedenten in Frage kommen. Erst wenn die Suche durch die Genus-Numerus-Strategie - vgl. die Genus- und Numerus-inkongruenten Daten in 3 - misslingt, müssen andere Faktoren herangezogen werden, durch die solche mehrdeutigen Fälle gelöst werden können. Eine mögliche und sogar sehr erfolgreiche Variante wäre die Aktivierung von allgemeinem Weltwissen. Auf diese Weise lässt sich der jeweilige anaphorische Ausdruck Er mit dem richtigen Antezedens Paul identifizieren und dadurch kann die Äußerung angemessen interpretiert werden.

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(1) Am Abend hatte Paul einen unerwarteten Besuch von einem kranken Patienten. Er konnte ihm allerdings nicht weiterhelfen.

Eine andere häufig benutzte Suchstrategie ist „das Nähe-Zuerst-Prinzip“. Auf die Frage, wie genau dieser Prinzip anzuwenden ist, wird in 3.2. noch näher eingegangen, an dieser Stelle sei lediglich vorweggenommen, dass die Befolgung dieser Strategie beim bereits oben eingeführten Beispiel allerdings nur von einem kranken Patienten als möglicher Antezedent für die Anapher Er in Frage kommt, weil dieser Ausdruck am nächsten dem anaphorischen steht. Hierbei ist zu beachten, dass letztlich nur Paul als passender Antezedent fungieren kann, weil ausgehend von der Verbsemantik von weiterhelfen, wird die Schlussfolgerung gezogen, dass der kranke Patient nach Hilfe bei Paul gesucht hat, weil Paul ein Arzt ist.(so etwa Paul konnte dem kranken Patienten nicht weiterhelfen, weil der Besuch unerwartet war).

Eine weitere Möglichkeit bietet die Annahme, dass der Antezedent und die Anapher jeweils in der gleichen syntaktischen Rolle stehen. Entsprechend dieser Parallel-Strategie wird eine Anapher in Subjektposition mit dem Antezedenten in Subjektposition verknüpft und ein anaphorischer Ausdruck in Objektposition mit dem Antezedenten in Objektposition. Allerdings erfasst auch diese Methode nur begrenzte Fälle von anaphorischen Wiederaufnahmen wie dies (2) beweist.

(2) Dr. Franz Haus ist der beste Arzt in der ganzen Notstation. Sie gilt als die am besten funktionierende Arztpraxis in der Stadt.

Im Falle, dass der Rezipient auf die Strategie der syntaktischen Parallelität eingestellt ist, vermutet er eine Fortführung mit er, bezogen auf dem Maskulinum der Arzt Franz Haus, stattdessen wird der Leser mit dem Pronomen sie konfrontiert, das sich auf die in der Objektposition stehenden Nominalphrase Notstation bezieht.

In vielen textlinguistischen Abhandlung (vgl. u.a. Wrobel/Rickheit 1994:196, Terhorst 1995:71) ist die Auffassung vertreten worden, dass wenn ein Antezedent in Subjektposition steht, dann gelingt der Aufbau einer referentiellen Verbindung zum anaphorischen Ausdruck viel schneller, als wenn er in Objektposition vorkommt. Motiviert wird eine solche Subjektzuweisungsstrategie wohl durch das Bestreben, Ambiguitäten(mehr dazu unter Punkt 3.2.) bei der pronominalen Verarbeitung wie in (3) zu erklären.

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(3) Sandro lernt mit Stefan. Er hat keine Lust mehr.

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Dass das nicht immer der Fall ist und nur in wenigen Fällen zu klaren Ergebnissen führt, wird am folgenden Beispiel deutlich.

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(4) Lidia kitzelte ihre kleine Schwester. Sie lachte wie verrückt.

Wenn man das oben beschriebene Prinzip befolgen würde, müsste die Anapher Sie im Bezug auf Lidia interpretiert werden, da beide Ausdrücke in der Subjektposition stehen. Aufgrund des Weltwissens über Menschen, die gekitzelt werden, kann man annehmen, dass Lidia keineswegs der entsprechende Antezedent sein könnte, sondern würde man eher ihre kleine Schwester wählen.

[...]


[1] Vgl. Vater 1991: 29

[2] Vgl. Palek, Bohumil: Textverweis (Cross-Reference). Ein Beitrag zur Hypersyntax. In: Textlinguistik. Hrsg. von Wolfgang Dressler. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1978, S. 167 – 184

[3] Vgl. Kohärenz und Kohäsion. In: Text- und Gesprächslinguistik. HSK 16.1. Berlin: de Gruyter 2000, S. 275 - 279

[4] Vgl. Schwarz-Friesel 2006, S. 63- 77

[5] Vgl. Rickheit 1991: 8f.

[6] Vgl. Fritz : 50ff.

[7] Vgl. Scherner, M.(1984): Sprache als Text. Tübingen: Niemeyer, S.144ff.

[8] Vgl. Esa 1991: S. 26

[9] Vgl. Meraner 1988: 75

[10] Vgl. Schwarz 1998: 467

[11] Vgl. Zhou, Hengxiang (1994): Koreferenzbeziehungen und Textprogression. In: Canisius, P. et. Al.(Hg.), Text und Grammatik,1994, S.29-50

[12] Vgl. Schwarz, Monika (1996), S. 401

[13] Schecker, Michael: `Kontakt` vs. Distanz: Systematik und Funktionsweise von Pronominalisierungen im Text. In: Pro – Formen des Deutschen. Hrsg. von Marie – Hèlène Pèrnnec. Tübingen: Stauffenburg Verlag 1996, S. 161 - 177

Ende der Leseprobe aus 72 Seiten

Details

Titel
Zur Vielfalt der Relationen zwischen Anaphern und Antezedenten
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Deutsch als Fremdsprachenphilologie)
Veranstaltung
Textlinguistik
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
72
Katalognummer
V113710
ISBN (eBook)
9783640135820
ISBN (Buch)
9783640135974
Dateigröße
6327 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vielfalt, Relationen, Anaphern, Antezedenten, Textlinguistik
Arbeit zitieren
Elmira Nedelcheva (Autor), 2008, Zur Vielfalt der Relationen zwischen Anaphern und Antezedenten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113710

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