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Können Olympische Spiele in Deutschland eine Tourismus Legacy schaffen?

Title: Können Olympische Spiele in Deutschland eine Tourismus Legacy schaffen?

Seminar Paper , 2016 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Manuel Jakab (Author)

Sport - Sport Economics, Sport Management
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Anhand dieser Arbeit soll die Frage beantwortet werden, ob die Austragung von Olympischen Winter- oder Sommerspielen den Tourismus einer deutschen Stadt oder Region langfristig erhöhen kann und welche Destinationen hierfür als geeignet erscheinen. Zunächst werden hierzu die theoretischen Grundlagen in Bezug auf mögliche Folgen für den Tourismus kurz vorgestellt. In Kapitel 3 wird die Theorie auf Praxisbeispiele übertragen und die Ergebnisse ausgewählter vergangener Austragungsorte dargestellt. Anschließend erfolgt eine Übertragung der ermittelten Ergebnisse auf mögliche Olympische Spiele in einer deutschen Stadt. Im Fazit werden schließlich die langfristigen Wirkungen von Olympischen Spiele und die Sinnhaftigkeit einer Austragung in Deutschland bewertet.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Legacy

2.2 Tourismus Legacy

2.3 Wichtige Einflüsse

3 Auswirkungen vergangener Spiele auf die Destinationen

3.1 Barcelona 1992

3.2 Vancouver 2010

3.3 London 2012

4 Olympische Spiele in Deutschland

4.1 Aktueller Tourismus in Deutschland

4.2 Auswirkungen der FIFA Fußballweltmeisterschaft von 2006

4.3 Voraussetzungen für mögliche Destinationen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Austragung von Olympischen Winter- oder Sommerspielen eine langfristige Steigerung des Tourismus in einer deutschen Stadt oder Region bewirken kann und welche Destinationen sich hierfür als geeignet erweisen.

  • Theoretische Fundierung von Event Legacies und Tourismusfolgen
  • Analyse vergangener Olympischer Spiele (Barcelona, Vancouver, London) als Praxisbeispiele
  • Bewertung der aktuellen Tourismussituation in Deutschland
  • Untersuchung der langfristigen Effekte der Fußballweltmeisterschaft 2006
  • Eignungsprofil für potenzielle deutsche Gastgeberstädte

Auszug aus dem Buch

2 Theoretische Grundlagen

Die Olympischen Spiele sind sogenannte Hallmark-Events, welche bereits im Jahre 1984 von Ritchie (1984, S.2) definiert werden als „(M)ajor one-time or reoccurring events of limited duration, developed primarily to enhance the awareness, appeal and profitability of a tourism destination in the short/or long term. Such events rely for their success on uniqueness, status, or timely significance to create interest and attract attention“.

Diese Aussage ist heute aktueller als je zuvor, da aufgrund von Faktoren wie Globalisierung, Massenmedien und verbesserten Transportsystemen der Tourismus zu einer der wichtigsten Einnahmequellen für Städte, Regionen und Länder geworden ist und gleichzeitig der Wettbewerb um potentielle Besucher immer intensiver wird (vgl. Franke, 2014, S.45f.). Eines der Ziele von Tourismusdestinationen ist es somit, möglichst einzigartige Merkmale und Angebote oder ein besonderes Image zu entwickeln (ebd.). Viele Stadtmarketer erachten hierfür die Austragung von Olympischen Spielen, wie bereits erwähnt, als geeignetes Instrument, da diese beispielweise die Infrastruktur, das Image und die Bekanntheit verbessern als auch die positiven Charakteristika des Sports auf den Ort übertragen können (vgl. Franke, 2014, S.288; Sant, Mason, & Hinch, 2013, S.58). Dies kann eine Legacy schaffen, welche in signifikanten Vorteilen gegenüber den Konkurrenten resultiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, wonach Städte im globalen Wettbewerb Olympische Spiele als Instrument zur Steigerung der touristischen Attraktivität nutzen, was jedoch in der Fachwelt kontrovers diskutiert wird.

2 Theoretische Grundlagen: Definition von Hallmark-Events und der Tourismus Legacy, sowie Erläuterung der harten und weichen Standortfaktoren, die für den langfristigen touristischen Erfolg entscheidend sind.

3 Auswirkungen vergangener Spiele auf die Destinationen: Analyse der Fallbeispiele Barcelona 1992, Vancouver 2010 und London 2012 hinsichtlich ihrer touristischen Entwicklung nach den Spielen.

4 Olympische Spiele in Deutschland: Untersuchung der Tourismusentwicklung in Deutschland, der Effekte der Fußball-WM 2006 und Ableitung von Kriterien für mögliche künftige Olympiastädte, insbesondere mit Fokus auf das Ruhrgebiet.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass Olympische Spiele das Potenzial zur Tourismusförderung besitzen, dies jedoch zwingend eine langfristige, in die Stadtplanung integrierte Strategie erfordert.

Schlüsselwörter

Olympische Spiele, Tourismus Legacy, Stadtmarketing, Hallmark-Events, Destination, Standortfaktoren, Sportgroßveranstaltungen, Infrastruktur, Eventmanagement, Wirtschaftsaktivität, Imagebildung, Tourismusnachfrage, FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006, Stadtplanung, Deutschland

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Austragung von Olympischen Spielen nachhaltig als Katalysator für den Tourismus in deutschen Städten oder Regionen wirken kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Konzept der "Event Legacy", die Wirkung von sportlichen Großereignissen auf die touristische Infrastruktur und das Image von Destinationen sowie die Übertragbarkeit dieser Erfahrungen auf den deutschen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob Olympische Spiele eine Tourismus-Legacy in Deutschland schaffen können und welche geografischen Gebiete, wie beispielsweise das Ruhrgebiet, dafür besonders geeignet wären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Einordnung mittels Literaturanalyse sowie eine komparative Untersuchung und Übertragung von Praxisbeispielen vergangener sportlicher Mega-Events.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auswertung der Beispiele Barcelona, Vancouver und London sowie eine Überprüfung der deutschen Tourismussituation inklusive eines Vergleichs mit der Fußball-WM 2006.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Tourismus Legacy, Sport Governance, Stadtmarketing, Standortfaktoren und Destination Management.

Warum wird im Besonderen das Ruhrgebiet als potenzielle Region genannt?

Das Ruhrgebiet weist derzeit eine Tourismus-Stagnation bei gleichzeitig vorhandener, aber untergenutzter Infrastruktur auf, weshalb ein sportliches Mega-Event hier einen stärkeren Hebeleffekt für Image und Bekanntheit hätte als in bereits etablierten Zentren wie München oder Berlin.

Welche Rolle spielt die Fußball-WM 2006 für die Schlussfolgerung?

Sie dient als erfolgreiches deutsches Referenzmodell, das zeigte, wie ein Mega-Event durch verbesserte Netzwerke und ein Image als gastfreundliche Destination den Tourismus positiv beeinflussen kann, ohne dass "weiße Elefanten" (unnötige Bauten) zurückblieben.

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Details

Title
Können Olympische Spiele in Deutschland eine Tourismus Legacy schaffen?
College
University of Bayreuth
Grade
1,7
Author
Manuel Jakab (Author)
Publication Year
2016
Pages
24
Catalog Number
V1137607
ISBN (eBook)
9783346509512
ISBN (Book)
9783346509529
Language
German
Tags
Olympische Spiele Tourismus Legacy Deutschland Event Sportevent Destination Barcelona Vancouver London FIFA Weltmeisterschaft Leichtathletik Impact Wirtschaftlichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Jakab (Author), 2016, Können Olympische Spiele in Deutschland eine Tourismus Legacy schaffen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1137607
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