Die vorliegende Einsendearbeit befasst sich mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und enthält folgende Inhalte: Analysekonzept, Hemmnisse die zur Ablehnung bei den älteren Mitarbeitern führen, Umgang mit Hemmnissen, Zielgruppen spezifischer Gesundheitstag, Gestaltung des Gesundheitstages, Kommunikationswege im BGM, Kommunikationsweg für ältere Mitarbeiter, Evaluation des Gesundheitstages.
Inhaltsverzeichnis
1. Analysekonzept
2. Hemmnisse die zur Ablehnung bei den älteren Mitarbeitern führen
3. Umgang mit Hemmnissen
4. Zielgruppen spezifischer Gesundheitstag
5. Gestaltung des Gesundheitstages
6 Kommunikationswege im BGM
7. Kommunikationsweg für ältere Mitarbeiter
8. Evaluation des Gesundheitstages
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), das speziell auf die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter in einem Großunternehmen zugeschnitten ist, um deren Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern.
- Analyse der Ist-Situation durch zielgruppenspezifische Instrumente
- Identifikation und Überwindung von Akzeptanzbarrieren bei älteren Beschäftigten
- Planung und Durchführung bedarfsgerechter Gesundheitstage
- Optimierung interner Kommunikationswege für eine effektive BGM-Strategie
- Evaluation und Qualitätssicherung von Gesundheitsmaßnahmen
Auszug aus dem Buch
1. Analysekonzept
Um eine funktionsfähige Struktur zur Steuerung des Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zu erhalten, sollte unbedingt eine professionelle Analyse nach gesundheits-, motivations- und leistungsrelevanten Merkmalen durchgeführt werden. Ohne eine systematische und valide Erfassung der Ist-Situation kann BGM seine volle Wirksamkeit nicht entfalten. Sie liefert die Grundlage zur Bestimmung der Zielparameter für zukünftige Maßnahmen und bildet die Verbindungslinie für eine sach- und fachgerechte Bewertung. Die verfügbaren Instrumente und Datenquellen sind zahlreich (z.B. Mitarbeiterbefragungen, Arbeitsanalysen oder Fehlzeitenstatistiken). Die Auswahl und Kombination der Analyseinstrumente ist abhängig von der Unternehmensgröße und ihrer Struktur. Die Wichtigkeit dieses Schrittes ist nicht zu unterschätzen, Unstimmigkeiten in der Analysephase machen sich in den nachfolgenden Entwicklungsstufen immer wieder bemerkbar. Beispielsweise können Interventionen am Bedarf vorbeigeplant und durchgeführt werden. Im Fall des internationalen Automobilkonzerns konzentriert sich der Autor auf folgende Zielgruppen:
Männliche Arbeitnehmer ab 50-65 Jahre mit überwiegend sitzender Tätigkeit.
Männliche Arbeitnehmer ab 50-65 Jahre mit überwiegend körperlicher Tätigkeit.
Weibliche Arbeitnehmer ab 50-65 Jahre mit überwiegend sitzender Tätigkeit.
Weibliche Arbeitnehmer ab 50-65 Jahre mit überwiegend körperlicher Tätigkeit.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Analysekonzept: Erläutert die Notwendigkeit einer professionellen Situationserfassung und definiert spezifische Alterszielgruppen für das BGM.
2. Hemmnisse die zur Ablehnung bei den älteren Mitarbeitern führen: Analysiert psychologische und strukturelle Barrieren wie Ängste vor Überforderung oder mangelnde Informationsvermittlung.
3. Umgang mit Hemmnissen: Beschreibt Strategien zur aktiven Einbindung der Mitarbeiter durch Partizipation und zielgruppenspezifische Kommunikation.
4. Zielgruppen spezifischer Gesundheitstag: Definiert Ziele und Anforderungen an einen Gesundheitstag für Mitarbeiter ab 50 Jahren unter Berücksichtigung individueller Lebensumstände.
5. Gestaltung des Gesundheitstages: Erläutert den praktischen Ablauf von der Planung bis zur Durchführung des Gesundheitstages inklusive verschiedener Aktionsmodule.
6 Kommunikationswege im BGM: Diskutiert die Herausforderungen der internen Kommunikation in einem Großunternehmen und bewertet geeignete Kanäle.
7. Kommunikationsweg für ältere Mitarbeiter: Vergleicht spezifische Kommunikationsmedien hinsichtlich ihrer Eignung für eine ältere Zielgruppe.
8. Evaluation des Gesundheitstages: Behandelt die Erfolgskontrolle durch summative Evaluation und Feedback-Methoden nach Abschluss der Maßnahmen.
Schlüsselwörter
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Demografischer Wandel, Ältere Mitarbeiter, Gesundheitsförderung, Analyseinstrumente, Mitarbeiterbefragung, Partizipation, Gesundheitstag, Interne Kommunikation, Evaluierung, Prävention, Arbeitsplatzbedingungen, Gesundheitsverhalten, Zielgruppenanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung und Optimierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in einem Automobilkonzern, mit Fokus auf die spezifischen Belange älterer Arbeitnehmer.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen gehören die Analyse der Ist-Situation, die Identifikation von Akzeptanzbarrieren, die Partizipation der Mitarbeiter sowie die Planung und Evaluation von Gesundheitsmaßnahmen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ältere Mitarbeiter für gesundheitsfördernde Angebote zu gewinnen, Ängste abzubauen und die Wirksamkeit der Maßnahmen durch eine professionelle Struktur sicherzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine Kombination aus objektiven Datenanalysen (Dokumentationsanalyse/Teilnehmerstatistik) und subjektiven Befragungen (Mitarbeiterbefragung) angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Analyse, die Identifikation von Widerständen, die Gestaltung eines spezifischen „Gesundheitstages 50+“ sowie die Wahl der Kommunikationswege.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, demografischer Wandel, Partizipation, Gesundheitstag und Evaluation.
Warum ist die Einbeziehung der Mitarbeiter so wichtig?
Ohne Partizipation riskieren Unternehmen mangelnde Akzeptanz der BGM-Maßnahmen und verlieren wertvolle Informationen über die tatsächlichen Belastungen am Arbeitsplatz.
Wie werden die Ergebnisse des Gesundheitstages überprüft?
Durch eine summative Evaluation mittels Fragebögen, die sowohl Teilnehmer als auch Nicht-Teilnehmer erfassen, um den Zielerreichungsgrad zu bewerten.
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- Gudrun Gregor (Author), 2016, Betriebliches Gesundheitsmanagement. Analyse der Hemmnisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1137614