Das Ziel dieser Arbeit ist es exemplarisch ein geeignetes Vorgehen bei der Dienstleistungsmodellierung für das Service Engineering, anhand eines fiktiven Fallbeispiels, zu entwickeln. Hierfür soll das Lösungskonzept auf einer fundierten Abwägung der verschiedenen Modelle mitsamt den jeweiligen Grenzen beruhen. Ferner sollen unterschiedliche Methoden und (Software-)Werkzeuge des Service Engineerings aufgezeigt werden. Obwohl in diesem Assignment exemplarisch ein Lösungskonzept an einem fiktiven Fallbeispiel betrachtet wird, soll die Ausarbeitung möglichst nachvollziehbar und transparent gestaltet werden, damit die Zusammenhänge ersichtlich werden.
Um diese Ziele erreichen zu können, werden zunächst die verschiedenen Vorgehensmodelle innerhalb des Service Engineerings mitsamt deren Besonderheiten betrachtet. Ferner werden die unterschiedlichen Methoden und (Software-)Werkzeuge analysiert und das fiktive Fallbeispiel wird vorgestellt. Im Weiteren wird eine Lösungskonzeption für das vorgestellte Fallbeispiel, unter Verwendung eines geeigneten Modells, einer Methode und eines (Software-)Werkzeuges entwickelt und präsentiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Begründung der Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2 Theoretischer Hintergrund des Service Engineerings
2.1 Vorgehensmodelle
2.2 Methoden
3 Konzeptentwicklung des fiktiven Fallbeispiels
3.1 Vorstellung des Geschäftsmodells
3.2 Modellentwicklung
4 Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung und kritische Würdigung
4.2 Ausblick
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, ein systematisches Vorgehen zur Dienstleistungsmodellierung im Rahmen des Service Engineerings zu erarbeiten. Anhand eines fiktiven Fallbeispiels einer hochautomatisierten Bar wird exemplarisch aufgezeigt, wie theoretische Modelle, Methoden und Instrumente in der Praxis kombiniert werden können, um eine fundierte und nachvollziehbare Lösungskonzeption zu entwickeln.
- Grundlagen und Vorgehensmodelle des Service Engineerings
- Systematische Entwicklung innovativer Dienstleistungskonzepte
- Analyse und Anwendung von Methoden wie der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
- Prozessmodellierung zur operativen Unterstützung der Dienstleistungsentwicklung
Auszug aus dem Buch
2.1 Vorgehensmodelle
Vorgehensmodelle bilden einen abstrahierten Rahmen für die Durchführung zur Zielerreichung, in denen notwendige Aktivitäten für die Entwicklung festzulegen und zu Prozessschritten zusammenzufassen sind. Dadurch wird ein systematisierter Entwicklungsprozess gewährleistet und Methoden sowie Werkzeuge können den einzelnen Phasen zugeordnet werden. Die meisten Modelle verfolgen eine „topdown“-Strategie, bei der die Abläufe der Prozessphasen vom Ideenmanagement bis zum Markteintritt beschrieben werden. Die Grundformen sind lineare, iterative oder Prototyping-Modelle (vgl. Abb. 2). Nachfolgend werden die verschiedenen Modellformen beschrieben und bekannte Anwendungen des Service Engineerings werden vorgestellt, während Spiralmodelle, Wasserfallmodelle und V-Modelle nicht näher behandelt werden (vgl. Anhang I).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung des Dienstleistungssektors und stellt das Service Engineering als systematischen Ansatz zur Entwicklung neuer Dienstleistungen vor.
2 Theoretischer Hintergrund des Service Engineerings: Hier werden die theoretischen Grundlagen, bestehende Vorgehensmodelle, methodische Ansätze sowie unterstützende Instrumente und Softwarelösungen für den Entwicklungsprozess dargelegt.
3 Konzeptentwicklung des fiktiven Fallbeispiels: In diesem Kapitel wird das Konzept einer hochautomatisierten Bar als Fallbeispiel eingeführt und eine spezifische Lösungskonzeption mittels iterativer Modellierung und FMEA entwickelt.
4 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert das gewählte Vorgehen kritisch und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungspotenziale.
Schlüsselwörter
Service Engineering, Dienstleistungsentwicklung, Vorgehensmodelle, Prozessmodellierung, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, FMEA, Innovationsmanagement, Automatisierung, Geschäftsmodell, Dienstleistungsmodellierung, IT-gestützte Dienstleistungen, BPMN, Systematische Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Potenzialen des Service Engineerings als systematische Disziplin zur Entwicklung innovativer und technisch geprägter Dienstleistungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernfeldern gehören die Auswahl geeigneter Vorgehensmodelle, der Einsatz methodischer Hilfsmittel wie der FMEA und die Prozessmodellierung zur effizienten Gestaltung von Service-Systemen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines exemplarischen Lösungskonzepts für eine Dienstleistungsmodellierung anhand des fiktiven Falls einer automatisierten Bar.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Modelle sowie auf die Anwendung iterativer Vorgehensmodelle, der FMEA zur Fehlerminimierung und der BPMN zur Prozessvisualisierung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einordnung des Service Engineerings und führt die praktische Konzeption sowie die Modellierung des fiktiven Fallbeispiels aus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Service Engineering, systematische Dienstleistungsentwicklung, FMEA, Prozessmodellierung und Innovationsmanagement.
Warum wurde für das Fallbeispiel kein lineares, sondern ein iteratives Modell gewählt?
Aufgrund der hohen Komplexität und der Innovationshöhe des Konzepts ermöglicht ein iteratives Modell notwendige Nachbesserungen und eine reibungslose Einführung.
Welchen Zweck erfüllt die Anwendung der FMEA in diesem Fallbeispiel?
Die FMEA dient dazu, potenzielle Fehlerquellen im Dienstleistungsprozess frühzeitig zu identifizieren, diese zu priorisieren und durch geeignete Gegenmaßnahmen das Risiko zu minimieren.
Welche Rolle spielt die BPMN bei der Dienstleistungskonzeption?
Die BPMN wird als Werkzeug genutzt, um den Dienstleistungsprozess grafisch zu dokumentieren und sowohl für Grob- als auch Feinkonzepte maschinenlesbar und ausführbar zu machen.
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- Sven Thoma (Author), 2021, Leistungspotenziale des Serviceengineerings bei systematischer Entwicklung innovativer Dienstleistungen am Fallbeispiel einer automatisierten Bar, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1137867