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Inklusion im Lehramtsstudium

Titel: Inklusion im Lehramtsstudium

Hausarbeit , 2017 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alexandra Mühe (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Ausarbeitung fokussiert folgende Fragestellung: Inwiefern ist Inklusion als eine Thematik in den Studiengängen des Lehramts an berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik, an der Leuphana Universität Lüneburg, aktuell vorgesehen? Die Begriffsannäherung an den Terminus Inklusion bildet die Grundlage für die weiteren Ausführungen.
Im Weiteren werden hierfür die bindenden rechtlichen Grundlagen betrachtet und die fachspezifischen Anlagen, sowie das Modulhandbuch und das Vorlesungsverzeichnis werden auf ihren thematischen Gehalt von Inklusion überprüft.

Inklusion als Thema im Studium verankert?
Im März 2009 ist die Behindertenrechtskonvention (BRK) in Deutschland in Kraft getreten. In Artikel 24 wird die Bildung von Menschen mit Behinderung geregelt und damit verbunden die Inklusion innerhalb von Bildungsinstitutionen. Ab dem Schuljahr 2018/19 arbeiten auch die berufsbildenden Schulen, die sich in staatlicher Trägerschaft befinden, inklusiv. Vor allem in der Berufsfachschule sozialpädagogische Assistenz und der Fachschule Sozialpädagogik ist die inhaltliche Thematisierung von Inklusion unumgänglich, da eine Vielzahl von sozialen Institutionen bereits inklusiv arbeitet und die Schüler*innen dazu innerhalb ihrer Ausbildung die notwendigen Kompetenzen erlangen sollten. Demzufolge sollten alle Student*innen in ihrem Lehramtsstudium für Berufsbildende Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik mit der Thematik Inklusion, innerhalb ihrer Fachrichtung, konfrontiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Inklusion als Thema im Studium verankert?

2 Der Weg zur Inklusion im Schulsystem

3 Inklusion gesetzlich Verankert-die rechtlichen Grundlagen für das Lehramtsstudium an Berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik

3.1 Die Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen-Berufsbildende Schulen

3.2 Fachspezifische Anlagen-Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik (B.A.)

3.3 Fachspezifische Anlagen - Lehramt an Berufsbildenden Schulen - Fachrichtung Sozialpädagogik (M.Ed.)

4 Inklusion im Lehramtsstudium-Die aktuelle Situation mit einem Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Verankerung des Themas Inklusion in den Studiengängen für das Lehramt an berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg. Dabei wird analysiert, ob die Curricula und rechtlichen Grundlagen die Studierenden ausreichend auf die Anforderungen einer inklusiven pädagogischen Praxis vorbereiten.

  • Historische und rechtliche Entwicklung der Inklusion im Schulsystem
  • Analyse der niedersächsischen Masterverordnung hinsichtlich Inklusionskompetenzen
  • Überprüfung fachspezifischer Anlagen und Modulhandbücher auf Inklusionsgehalt
  • Identifikation von Lücken in der universitären Ausbildung
  • Empfehlungen zur Implementierung von Inklusionsmodulen im Studium

Auszug aus dem Buch

2 Der Weg zur Inklusion im Schulsystem

Vor zirka 200 Jahren gründeten sich die ersten Stiftungen und damit verbunden die ersten Anstalten für Menschen mit Behinderungen, um sie aus der Isolation zu befreien. Die Motivation für diese Gründung war vor allem in dem sozialen Handeln und dem religiösen Glauben zu finden. Auf der anderen Seite war es die Zeit der Industrialisierung und die Familienangehörigen von Menschen mit Behinderungen sollten von ihrer Fürsorgepflicht entbunden werden, damit ihre Arbeitskraft zur Verfügung stand. Da diese Menschen aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurden, kann hier von einer Exklusion gesprochen werden. Hierbei wird Menschen die Chance auf die gesellschaftliche Teilhabe verwehrt.

Es kam zu einer übermäßigen Gründung von Anstalten und Irrenhäusern und somit wurden die Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung vom Rest der Gesellschaft ausgeschlossen, aber sie befanden sich jetzt in für sie vorgesehenen Institutionen. 1867 wurde die erste Hilfsschule gegründet und Kinder mit Behinderungen wurden somit separiert und in kleinen, homogenen Gruppen unterrichtet. Aus heutiger Sicht soll die Separierung zu einem besseren Lernerfolg des*der Einzelnen führen. Diese Separation setzte sich nach dem 2. Weltkrieg weiter fort, da das Sonderschulwesen ausgebaut wurde. So verdreifachte sich die Zahl der Schüler*innen, die zwischen 1960 und 1973 eine Sonderschule besuchten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Inklusion als Thema im Studium verankert?: Das Kapitel führt in die Relevanz der Inklusionsthematik ein, begründet durch die UN-Behindertenrechtskonvention, und stellt die Forschungsfrage der Arbeit.

2 Der Weg zur Inklusion im Schulsystem: Hier wird die historische Entwicklung von der Exklusion über die Separierung im Sonderschulwesen bis hin zur heutigen Forderung nach inklusiver Bildung nachgezeichnet.

3 Inklusion gesetzlich Verankert-die rechtlichen Grundlagen für das Lehramtsstudium an Berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik: Dieses Kapitel prüft die rechtlichen Rahmenbedingungen und die spezifischen Studienordnungen auf ihre inhaltliche Ausrichtung bezüglich inklusiver Bildung.

3.1 Die Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen-Berufsbildende Schulen: Die Analyse der Verordnung zeigt, dass zwar Kompetenzbereiche für Heterogenität existieren, die konkrete Inklusionsthematik jedoch oft indirekt bleibt.

3.2 Fachspezifische Anlagen-Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik (B.A.): Die Untersuchung der Anlagen ergibt ein Fehlen des expliziten Begriffs Inklusion, zeigt jedoch Potenzial in einzelnen Modulen auf.

3.3 Fachspezifische Anlagen - Lehramt an Berufsbildenden Schulen - Fachrichtung Sozialpädagogik (M.Ed.): Es werden Module identifiziert, die durch ihre inhaltliche Ausrichtung Chancen bieten, das Thema Inklusion stärker zu integrieren.

4 Inklusion im Lehramtsstudium-Die aktuelle Situation mit einem Ausblick: Das Fazit stellt fest, dass die aktuelle Studienlage unzureichend ist und fordert die Etablierung eines eigenen Moduls zur Inklusion.

Schlüsselwörter

Inklusion, Lehramtsstudium, Berufsbildende Schulen, Sozialpädagogik, Leuphana Universität, Behindertenrechtskonvention, Heterogenität, Chancengleichheit, Fachspezifische Anlagen, Modulhandbuch, Lehrerbildung, Sonderpädagogik, Bildungspolitik, Querschnittsaufgabe, Referendariat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit das Thema Inklusion in den Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg verankert ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themenfelder umfassen die historische Entwicklung des Inklusionsbegriffs, die rechtlichen Vorgaben des Landes Niedersachsen sowie die konkrete Ausgestaltung der universitären Studienordnungen und Modulbeschreibungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob angehende Lehrkräfte durch ihr Studium ausreichend auf die inklusive Arbeit in berufsbildenden Schulen vorbereitet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Dokumentenanalyse, bei der rechtliche Verordnungen, fachspezifische Anlagen, das Modulhandbuch und das Vorlesungsverzeichnis auf ihren Inklusionsgehalt geprüft wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine detaillierte Prüfung der niedersächsischen Masterverordnung sowie eine spezifische Untersuchung der verschiedenen Studienabschnitte (B.A. und M.Ed.) auf inhaltliche Inklusionsbezüge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Inklusion, Lehramtsausbildung, Sozialpädagogik, Heterogenität, Chancengleichheit und die institutionelle Implementierung in Curricula.

Warum wird die aktuelle Situation als problematisch eingestuft?

Die Autorin stellt fest, dass der Terminus Inklusion in den untersuchten Dokumenten kaum vorkommt und Studierende daher ohne ausreichende Vorbereitung auf die inklusive Praxis in Schulen entlassen werden könnten.

Welchen konkreten Verbesserungsvorschlag macht die Autorin?

Sie schlägt vor, Inklusion als eigenständiges Modul in den Studiengang zu implementieren, um die Verbindlichkeit und die notwendige Kompetenzvermittlung sicherzustellen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion im Lehramtsstudium
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Bildung)
Veranstaltung
Inklusion
Note
1,0
Autor
Alexandra Mühe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
11
Katalognummer
V1137891
ISBN (eBook)
9783346509932
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Lehramt Studium Behindertenrechtskonvention Sozialpädagogik Pädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexandra Mühe (Autor:in), 2017, Inklusion im Lehramtsstudium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1137891
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Leseprobe aus  11  Seiten
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