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Entwicklung des Verständnisses von Liberalismus in der Familienpolitik der FDP von 1980 bis 2017

Eine datenanalytische Herangehensweise

Title: Entwicklung des Verständnisses von Liberalismus in der Familienpolitik der FDP von 1980 bis 2017

Term Paper , 2021 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jannick Skupin (Author)

Social Studies (General)
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Politische Parteien befinden sich ähnlich wie unsere Gesellschaft in einem ständigen Wandlungsprozess. In dieser Arbeit wird dieser inhaltliche Wandlungsprozess anhand der Parteiprogramme der FDP von 1980 bis 2017 verdeutlicht. Mit Hilfe von datenanalytischen Werkzeugen sollen ein programmatischer Vergleich und eine Einteilung in ein klassisches Links-Rechts-Schema erstellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Konzeption

2 Methodisches Vorgehen für die Umsetzung der Schlagwortsuche

3 Reflexion der Schlagworte nach Niehr

4 Fazit der Untersuchung

5 Zusammenfassung der erarbeiten Ergebnisse aus der Untersuchung

6 Erstellung eines Kategoriensystems

7 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse im Vergleich mit Codes, der Einbeziehung des Manifesto-Projekts und weiterer Literatur und Einbettung in ein klassisches Links-Rechts-Schema

8 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des Liberalismusverständnisses in der Familienpolitik der FDP im Zeitraum von 1980 bis 2017. Ziel ist es, mittels einer datenanalytischen Herangehensweise und unter Anwendung politlinguistischer Methoden zu bestimmen, ob sich die Partei in diesem Bereich statisch verhält oder ob eine Anpassung an dynamische gesellschaftliche Wertvorstellungen stattgefunden hat.

  • Analyse der FDP-Wahlprogramme (1980–2017)
  • Anwendung des methodischen Rahmens von Boltanski und Thévenot (Wertordnungen)
  • Einsatz von MAXQDA zur computergestützten Inhaltsanalyse
  • Linguistische Diskursanalyse nach Thomas Niehr
  • Einordnung in ein klassisches Links-Rechts-Schema

Auszug aus dem Buch

1 Konzeption

„Die menschliche Gesellschaft ist die Vereinigung der Menschen zu gemeinsamem Handeln“ (von Mieses 2006: 16). Mit diesen Worten beschrieb der österreichische Ökonom Ludwig von Mises den Charakter einer liberalen Gesellschaft. Demnach besteht diese aus dem dringlichen Bedürfnis von Interaktionen von Individuen in marktpolitischer Hinsicht. Jedoch lässt sich der Liberalismus auch in gesellschaftspolitische Fragen einbetten. Möchte man die politische Weltanschauung des Liberalismus mit einer deutschen Partei in Verbindung setzen, so führt die mentale Brücke schnell zur Freien Demokratischen Partei, der FDP. Was jedoch bedeutet Liberalismus und welche Stellung besitzt dieser im Familienprogramm der FDP in den Jahren von 1980-2017?

Zieht man Definitionen zum Liberalismus heran, welche besagen, dass die Freiheit des Individuums im Vordergrund steht und das Oktroyieren des „geistigen, sozialen, politischen oder staatlichen Zwangs“ abgelehnt wird (BPB), so ist höchst verwunderlich, dass der selbsternannte Lieblingskoalitionspartner immer noch in Form der konservativen CDU existent ist. Zwar sind marktliberale Überschneidungen innerhalb der beiden Parteien offensichtlich und lassen sich in dieser Hinsicht klar in ein gemeinsames Links-Rechts-Schema einordnen, jedoch nicht innerhalb des Familienprogramms. Man kommt schließlich nicht um die Vermutung herum, dass heutzutage die liberale Idee der FDP erstrangig auf das ökonomische Programm, aber nur sekundär auf das Familienprogramm Anwendung findet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Konzeption: Einleitung in die Thematik der Liberalismus-Definition und Darlegung der Forschungsfrage zur familienpolitischen Ausrichtung der FDP.

2 Methodisches Vorgehen für die Umsetzung der Schlagwortsuche: Beschreibung der Datenvorbereitung und der computergestützten Analyse der Wahlprogramme mit MAXQDA.

3 Reflexion der Schlagworte nach Niehr: Linguistische Kontextualisierung von Begriffen zur Ermittlung politischer Stoßrichtungen.

4 Fazit der Untersuchung: Zwischenbilanz zum methodischen Vorgehen der Datenbereinigung und Codierung.

5 Zusammenfassung der erarbeiten Ergebnisse aus der Untersuchung: Darstellung der reduzierten Datenmenge und Identifikation der themenrelevantesten Begriffe.

6 Erstellung eines Kategoriensystems: Klassifizierung der Schlagwörter zur Einordnung in ein politisches Links-Rechts-Spektrum.

7 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse im Vergleich mit Codes, der Einbeziehung des Manifesto-Projekts und weiterer Literatur und Einbettung in ein klassisches Links-Rechts-Schema: Synthese der Ergebnisse zur Entwicklung des familienpolitischen Profils der FDP.

8 Fazit: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse, die eine Linkstendenz der FDP in der Familienpolitik aufzeigen.

Schlüsselwörter

Liberalismus, FDP, Familienpolitik, Wahlprogramme, MAXQDA, Wertordnungen, Diskursanalyse, Links-Rechts-Schema, Identität, Individualisierung, Gleichberechtigung, politische Kommunikation, Parteiprogrammatik, Familienbild, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die FDP das Konzept des Liberalismus in ihrem familienpolitischen Programm zwischen 1980 und 2017 interpretiert und ob sich dieses Verständnis über die Jahrzehnte gewandelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen das familienpolitische Profil der FDP, die Abgrenzung zum konservativen Lager und die Anpassung an moderne gesellschaftliche Identitätsvorstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwieweit ein liberales Weltbild in den FDP-Wahlprogrammen über den untersuchten Zeitraum präsent war und ob sich die Partei hin zu linksliberalen Positionen entwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus computergestützter Inhaltsanalyse mit MAXQDA, linguistischer Diskursanalyse nach Thomas Niehr sowie soziologischen Ansätzen von Boltanski und Thévenot.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Aufbereitung der Wahlprogrammdaten, der Kategorienbildung, der Reflexion von Schlagwörtern und der Einordnung der Ergebnisse in ein politisches Links-Rechts-Spektrum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Liberalismus, Familienpolitik, Wertordnungen, FDP-Parteiprogramme und der Prozess der Linksliberalisierung.

Wie unterscheidet sich die Familienpolitik der FDP von ihrer Wirtschaftspolitik?

Während die FDP im ökonomischen Bereich als bürgerlich-neoliberal wahrgenommen wird, zeigt die Analyse in der Familienpolitik ein deutlich linkeres, stärker an sozialwissenschaftlichen Konstrukten orientiertes Profil.

Welche Rolle spielt die „häusliche Wertordnung“ in der Analyse?

Die häusliche Wertordnung dient als theoretisches Raster, um zu bewerten, wie die Partei traditionelle Familienhierarchien gegenüber individuellen Freiheitsrechten gewichtet.

Warum wurde die Datenmenge der Schlagworte so stark reduziert?

Die Reduktion war notwendig, um themenunspezifische oder rein ökonomische Schlagworte auszuschließen und eine präzise Konzentration auf die familienpolitische Fragestellung zu ermöglichen.

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Details

Title
Entwicklung des Verständnisses von Liberalismus in der Familienpolitik der FDP von 1980 bis 2017
Subtitle
Eine datenanalytische Herangehensweise
College
RWTH Aachen University  (Institut für Soziologie)
Course
Sozialwissenschaftliche Datenanalyse I. und II.
Grade
2,3
Author
Jannick Skupin (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1138533
ISBN (eBook)
9783346510389
ISBN (Book)
9783346510396
Language
German
Tags
Datenanalyse Politik FDP Wahl Vergleich Liberalismus liberal
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jannick Skupin (Author), 2021, Entwicklung des Verständnisses von Liberalismus in der Familienpolitik der FDP von 1980 bis 2017, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1138533
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