Die Auswahl der richtigen Unternehmensstrategie ist die wichtigste Variable, von
der der Unternehmenserfolg abhängt. Unabhängig davon, über welche Wettbewerbsvorteile ein Unternehmen verfügt, ist es, ohne das Einsetzten dieser Vorteile in den Rahmen einer richtigen Strategie, zum Scheitern verurteilt. Daher stellt sich hierbei die Frage: Was ist eine richtige Unternehmensstrategie und wie soll sie definiert werden?
Eine Antwort auf dieser Frage liefert das wohl bekannteste im Bereich des strategischen Managements, von Michael E. Porter entwickelte Five-Forces Modell. Im Folgenden wird dieses Modell detailliert besprochen und am Beispiel einer strategischen Entscheidungssituation der Firma SAP angewendet, nämlich – die freundliche Übernahme des französischen Softwareherstellers Business Objects
durch SAP.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- SAP im Rahmen einer strategischen Entscheidungssituation
- Five Forces
- Die Gefahr des Markteintritts
- Rivalität unter den bestehenden Unternehmen
- Bedrohung durch Substitutionsprodukte
- Verhandlungsmacht der Abnehmer
- Verhandlungsstärke der Lieferanten
- Analyse der strategischen Entscheidungssituation von SAP anhand des Five-Forces Modells
- Grenzen des Five-Forces Modells
- Zusammenfassung
- Literatur
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit analysiert die strategische Entscheidung von SAP, den französischen Softwarehersteller Business Objects zu übernehmen. Sie untersucht die Situation aus der Perspektive des Five-Forces Modells von Michael E. Porter, um die strategischen Herausforderungen und Chancen der Übernahme zu beleuchten.
- Die Anwendung des Five-Forces Modells auf die strategische Entscheidungssituation von SAP
- Die Analyse der Wettbewerbskräfte im Softwaremarkt
- Die Bewertung der strategischen Bedeutung der Übernahme von Business Objects
- Die Herausforderungen und Chancen der Integration von Business Objects in SAP
- Die Grenzen des Five-Forces Modells in der Analyse von strategischen Entscheidungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz der Unternehmensstrategie und das Five-Forces Modell von Michael E. Porter vor. Sie führt in die strategische Entscheidungssituation von SAP ein, die durch die Übernahme von Business Objects geprägt ist.
Das zweite Kapitel beschreibt die Position von SAP im Softwaremarkt und stellt die wichtigsten Wettbewerber, insbesondere Oracle, vor. Es beleuchtet die Herausforderungen des Wettbewerbs und die strategischen Ziele von SAP.
Das dritte Kapitel erläutert das Five-Forces Modell und seine fünf Wettbewerbskräfte: die Gefahr des Markteintritts, die Rivalität unter den bestehenden Unternehmen, die Bedrohung durch Substitutionsprodukte, die Verhandlungsmacht der Abnehmer und die Verhandlungsstärke der Lieferanten.
Das vierte Kapitel analysiert die strategische Entscheidungssituation von SAP anhand des Five-Forces Modells. Es untersucht die Auswirkungen der Wettbewerbskräfte auf die Übernahme von Business Objects und die strategischen Ziele von SAP.
Das fünfte Kapitel diskutiert die Grenzen des Five-Forces Modells und seine Anwendbarkeit in der Analyse von strategischen Entscheidungen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Five-Forces Modell, die strategische Entscheidungssituation, die Übernahme von Business Objects durch SAP, die Wettbewerbskräfte im Softwaremarkt, die strategischen Ziele von SAP, die Herausforderungen und Chancen der Integration von Business Objects in SAP sowie die Grenzen des Five-Forces Modells.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Five-Forces Modell von Michael E. Porter?
Es ist ein strategisches Management-Werkzeug zur Analyse von fünf Wettbewerbskräften: Markteintrittsgefahr, Rivalität, Substitutionsprodukte, Abnehmermacht und Lieferantenstärke.
Warum hat SAP den Softwarehersteller Business Objects übernommen?
Die Übernahme war eine strategische Entscheidung, um die Position im Markt für Business-Intelligence-Software zu stärken und Wettbewerbern wie Oracle entgegenzutreten.
Welche Rolle spielt die Rivalität unter bestehenden Unternehmen für SAP?
Die hohe Rivalität im Softwaremarkt zwingt Unternehmen wie SAP zu ständiger Innovation und strategischen Zukäufen, um Marktanteile zu sichern.
Was sind die Grenzen des Five-Forces Modells?
Das Modell wird oft als zu statisch kritisiert und berücksichtigt Faktoren wie technologische Sprünge oder Kooperationen zwischen Wettbewerbern nur unzureichend.
Wie beeinflusst die Verhandlungsmacht der Abnehmer den Softwaremarkt?
Große Unternehmenskunden haben oft eine hohe Verhandlungsmacht, was Druck auf die Preisgestaltung und den Funktionsumfang von Softwarelösungen ausübt.
- Arbeit zitieren
- Vassilena Mladenova (Autor:in), 2008, Der Kauf von Business Objects durch SAP: Eine strategische Analyse mit Hilfe des Five-Forces Modells, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113853