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Wissen und Repräsentation

Title: Wissen und Repräsentation

Term Paper , 2002 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Eric Kolling (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Hausarbeit werden Formen der Wissensrepräsentationen dargestellt. Nach einer kurzen Definition des Begriffes „Repräsentation“ stehen die Wahrnehmungsbezogenen Repräsentationsmöglichkeiten im Vordergrund. Im einzelnen soll hier zunächst die Theorie der Dualen Kodierung nach Paivio vorgestellt und Vergleiche zwischen verbaler und visueller Verarbeitung vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang ist der folgende Punkt „Hirnhälftenspezialisierung“ wichtig, der im Anschluss beschrieben werden soll. Als nächstes folgen Ausführungen zu den Mentalen Bildern, insbesondere steht die Frage „Entsprechen visuelle Vorstellungen der visuellen Wahrnehmung“ und zur Verdeutlichung ein Experiment zur Unterscheidungsleistung im Vordergrund. Die Punkte „Chunks“ und „Serielle Ordnungen“, hier insbesondere der Anfangseffekt, runden den ersten Teil ab.
Im zweiten Teil der Arbeit geht es um die Bedeutungsbezogenen Repräsentationsmöglichkeiten. Nach einigen Ausführungen über das bedeutungsbezogene Gedächtnis wird der Unterschied zwischen episodischem und semantischem Wissen geklärt. Am Ende folgen drei Modelle des semantischen Gedächtnisses und eine Zusammenfassung, bevor einige Ausführungen über ein Propositionales Modell den zweiten Teil abschließen. Ein Literaturverzeichnis ist am Ende der Arbeit angefügt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Gliederung

1. Abstract

2. Begriffsdefinition

3. Wahrnehmungsbasierte Wissensrepräsentationen

3.1. Theorie der Dualen Kodierung nach Paivio

3.2. Vergleiche zwischen verbaler und visueller Verarbeitung

3.3. Hirnhälftenspezialisierung

3.4. Mentale Bilder

3.5. Entsprechen visuelle Vorstellungen der visuellen Wahrnehmung?

3.5.1. Experiment zur Unterscheidungsleistung

3.6. Chunks

3.7. Zusammenfassung zu mentalen Vorstellungen

3.8. Serielle Ordnungen

4. Bedeutungsbezogene Wissensrepräsentation

4.1. Das bedeutungsbezogene Gedächtnis

4.2. Episodisches und Semantisches Wissen

4.3. Modelle des semantischen Gedächtnisses

4.3.1.Das Modell des hierarchischen Netzwerks

4.3.2. Das Modell der sich ausbreitenden Aktivierung

4.3.3. Das Modell des Merkmalvergleichs

4.3.4. Unterschiede der Modelle

4.3.5. Propositionales Modell

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die kognitiven Mechanismen, durch die der Mensch Wissen intern organisiert und speichert. Ziel der Arbeit ist es, die Unterscheidung zwischen wahrnehmungsbasierten und bedeutungsbezogenen Wissensrepräsentationen zu beleuchten und verschiedene psychologische Modelle zur Funktionsweise unseres Gedächtnisses darzustellen.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung von Wissensrepräsentationen
  • Analyse der Theorie der dualen Kodierung nach Paivio
  • Untersuchung mentaler Vorstellungen, Hirnhälftenspezialisierung und serieller Ordnungen
  • Gegenüberstellung von episodischem und semantischem Wissen
  • Kritische Diskussion verschiedener Modelle des semantischen Gedächtnisses

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Theorie der dualen Kodierung nach Paivio

Eine Kernfrage bei der Wahrnehmungsbasierten Wissensrepräsentation ist, ob verbales Wissen und bildhaftes Wissen auf die gleiche Art und Weise gespeichert werden, oder ob es Unterschiede gibt. Dazu hat der Kanadier Allan Paivio eine Theorie entwickelt, die besagt, dass es zwei unterschiedliche kognitive Kodierungen für verbale und nicht-verbale Informationen gibt.

Diese beiden Kodierungssysteme, ein verbales und ein imaginales (=bildhafte Vorstellung) System arbeiten zwar grundsätzlich unabhängig. Sie sind aber doch miteinander verknüpft und wirken zusammen. Bilder können sowohl bildhaft kodiert, als auch verbal benannt und entsprechend kodiert werden. Sprachliche Inhalte können sowohl verbal kodiert, als auch mit bildhaften Vorstellungen ergänzt und verknüpft werden. Man kann sich Wörter sogar besser behalten, wenn man sie mit einem entsprechenden Bild verknüpft. Beispiele wären die Begriffe „Haus“ oder „Rose“ die jeder mit einem Bild verknüpft.

Das verbale System bildet die linguistischen Informationen ab und verarbeitet sie. Linguistische Informationen sind Wörter, Sätze und Sprache. Das verbale System liefert auch eine Abbildung der zeitlichen Abfolge der Informationen. Dieses System arbeitet sequentiell, also Schritt für Schritt, vergleichbar der einzelnen Glieder einer Perlenkette. Dies führt zu internen Repräsentationen, die der Wahrnehmung oder Produktion von Wortfolgen sehr ähnlich ist. Dieses System nimmt aber keine Bedeutungsextraktion vor. Die Einheiten in denen verbale Informationen gespeichert werden, nennt man Logogene.

Im Gegensatz dazu kodiert das imaginale System die Informationen räumlich parallel. Es liefert somit analoge (= räumlich parallele) Abbildungen perzeptueller Gegebenheiten. Auch hierbei wird keine abstrakte Verarbeitung, also eine Bedeutungsextraktion angenommen. Die Speicherung erfolgt in Imagenen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Gliederung: Diese Seite bietet eine Übersicht über den strukturellen Aufbau der Arbeit.

1. Abstract: Hier wird eine kurze Einführung in das Thema Wissensrepräsentation sowie ein Ausblick auf den inhaltlichen Ablauf der Arbeit gegeben.

2. Begriffsdefinition: Das Kapitel definiert den zentralen Begriff der Repräsentation als mentale Organisationsform und unterscheidet zwischen wahrnehmungsbasierten und bedeutungsbezogenen Formen.

3. Wahrnehmungsbasierte Wissensrepräsentationen: Der erste Hauptteil behandelt Theorien, wie visuelle und verbale Informationen im Gehirn verarbeitet, gespeichert und in mentalen Bildern abgebildet werden.

4. Bedeutungsbezogene Wissensrepräsentation: Der zweite Hauptteil befasst sich mit der Speicherung von Inhalten, wobei der Fokus auf dem semantischen Gedächtnis und entsprechenden Modellen zur Wissensverarbeitung liegt.

5. Literaturverzeichnis: Diese Sektion listet die im Rahmen der Arbeit verwendeten Quellen und Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Wissensrepräsentation, Kognitive Psychologie, Duale Kodierung, Mentale Bilder, Gedächtnis, Semantisches Gedächtnis, Wahrnehmung, Propositionales Modell, Chunks, Hirnhälftenspezialisierung, Wissensspeicherung, Serielle Ordnung, Episodisches Wissen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen Wissen in ihrem Gedächtnis organisieren und welche kognitiven Prozesse bei der Speicherung von Informationen, wie etwa Wörtern oder Bildern, eine Rolle spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unterscheidung zwischen wahrnehmungsbasierten und bedeutungsbezogenen Wissensrepräsentationen sowie der Analyse der Hirnfunktionen bei der Informationsverarbeitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die kognitive Architektur hinter Wissensrepräsentationen zu verstehen und zu klären, ob verbales und bildhaftes Wissen unterschiedlich gespeichert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung psychologischer Standardwerke und experimenteller Studien, etwa von Paivio, Shepard, Metzler und Collins.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist zweigeteilt: Er beleuchtet zuerst die wahrnehmungsbezogenen Aspekte (Bilder, Rotation, duale Kodierung) und anschließend die semantischen Aspekte (Netzwerkmodelle, propositionales Modell).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensrepräsentation, Kognitive Psychologie, Duale Kodierung, Mentale Bilder und Semantisches Gedächtnis sind die zentralen Begriffe der Analyse.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „verbalem“ und „imaginalem“ System für die Wissensspeicherung wichtig?

Laut Paivio erlaubt diese duale Struktur dem Menschen, Informationen redundanter zu speichern, was die Behaltensleistung signifikant verbessert, da Wörter und Bilder miteinander verknüpft werden können.

Was besagt das Modell des hierarchischen Netzwerks in Bezug auf Wissensabrufe?

Das Modell postuliert, dass semantisches Wissen in Ebenen organisiert ist; je weiter ein Begriff im Netzwerk von einem anderen entfernt liegt, desto länger dauert es, die logische Verbindung zwischen ihnen zu verifizieren.

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Details

Title
Wissen und Repräsentation
College
Saarland University  (FR 5.1. Erziehungswissenschaft)
Course
Lernen, Denken, Gedächtnis
Grade
1,0
Author
Eric Kolling (Author)
Publication Year
2002
Pages
12
Catalog Number
V11385
ISBN (eBook)
9783638175609
ISBN (Book)
9783638776226
Language
German
Tags
Kognition Repräsentation Wissen Gedächtnis Lernen Kodierung Chunks
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eric Kolling (Author), 2002, Wissen und Repräsentation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11385
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