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Sollten Cryptocurrencies, insbesondere Bitcoin, staatlich verboten werden?

Title: Sollten Cryptocurrencies, insbesondere Bitcoin, staatlich verboten werden?

Bachelor Thesis , 2021 , 86 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Burcu Gülver (Author)

Economics - Finance
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Summary Excerpt Details

Die Signifikanz der Arbeit fußt auf der differenzierten Betrachtung von möglichen Handlungsspielräumen und Szenarien im Bereich des Bitcoin-Verbots sowie der Analyse von bestehenden und geplanten Regulierungen seitens der Staaten.
Die theoretischen Hintergründe sollen aufzeigen, auf welcher Innovation die Erfindung des Bitcoins fußt und weshalb Cryptocurrencies im Allgemeinen öffentlich und politisch immer deutlicher an Relevanz gewonnen haben. In dieser Relation ist besonders wichtig, einen multiperspektivischen Ansatz zu wählen, um die Motivation verschiedener Parteien zu analysieren. Die Investitionen im Bereich der Cryptocurrencies, insbesondere Bitcoin, haben im Laufe der Jahre immer weiter zugenommen. Staaten sowie zentrale Institutionen warnen Anleger vor den möglichen Risiken und raten von Investitionen in diese Assets ab.
Verbunden mit dieser Grundhaltung initiieren Länder Gesetze und Regularien, um die Investition in Cryptocurrencies zu reduzieren. Einige Länder haben vereinzelt bereits Teil-oder ganzheitliche Verbote ausgesprochen.

Die politische Aktivität, welche auf die Regulierung der Cryptocurrencies abzielt, sollte kritisch betrachtet werden. Um die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern ein Verbot der Cryptocurrency Bitcoin angemessen und sinnvoll ist, muss die Thematik in einem sozialen, geld- und geopolitischen Kontext analysiert und ausgewertet werden. Dafür ist gleichermaßen wichtig, die Motive der Erfindung des Bitcoins sowie dessen zentrale Funktionsweise zu betrachten. Die Beweggründe aus staatlicher Sicht, BTC zu verbieten, liegt in grundlegenden Strukturen des Geld-und Finanzsystems, in der die Etablierung paralleler Währungen grundsätzlich bedrohlich für die Stabilität des eigenen Systems wahrgenommen wird. Durch diese Verknüpfung ist es ebenfalls von zentraler Bedeutung, die Vorhaben einzelner Staaten im Bereich des BTC-Verbots in einem außenpolitischen Blickwinkel zu evaluieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Methodik

1.3 Aufbau

2 Kryptowährungen

3 Bitcoin

3.1 Blockchain-Technologie

3.2 Initial Coin Offering

3.3 Chancen

3.4 Kritik

3.5 Einsatz als Zahlungsmittel

3.6 Bitcoin als „digitales Gold“

4 Das Geldsystem

4.1 Geldmengenwachstum, Inflation und die Corona-Krise

5 Politische Relevanz von Bitcoin

6 Hintergründe des Bitcoin Verbots

6.1 Gefährdung der Staatssouveränität

6.2 Disruption der Geschäftsmodelle von Banken

6.3 Sicherheit der Anleger

7 Regulierung

7.1 Möglicher Handlungsspielraum

7.2 Regularien in ausgewählten Ländern

7.2.1 El Salvador

7.2.2 China

7.2.3 Iran

7.2.4 Indien

7.2.5 Türkei

7.2.6 USA

7.2.7 EU und Deutschland

7.2.8 Russland

7.2.9 Weitere Länder

7.3 Vergleich und Erfolg der Regulierungen

7.4 Empfehlungen für Regulierungskonzepte

8 Digitale Staatswährungen

8.1 Einführung von CBDC in ausgewählten Ländern

8.2 Auswirkungen von CBDC

9 Diskussion

10 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit eines staatlichen Verbots von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, vor dem Hintergrund technischer, ökonomischer und regulatorischer Aspekte sowie der geopolitischen Machtverhältnisse im globalen Finanzsystem.

  • Analyse der Funktionsweise und ökonomischen Relevanz von Bitcoin
  • Untersuchung der Hintergründe und Motive für staatliche Verbotsansätze
  • Vergleichende Betrachtung internationaler Regulierungsmodelle
  • Evaluierung der Auswirkungen von digitalen Staatswährungen (CBDC)

Auszug aus dem Buch

3.1 Blockchain-Technologie

Charakteristisch für das Peer-to-Peer Netzwerk ist, dass eine direkte Zahlungsabwicklung zwischen Sendern und Empfängern stattfindet (vgl. Nakamoto 2008: 1).

Ein Peer-to-Peer Netzwerk bezeichnet ein gleichberechtigtes Rechnernetzwerk, bei denen alle Computer zusammenarbeiten und sich die notwendigen Ressourcen ohne eine zentrale Instanz zur Verfügung stellen. Sie bilden die Basis der Blockchain (vgl. Gayvoronskaya & Meinel 2020: 23).

Jeder Rechner, der das Netzwerk nutzt, kann als Netzwerkknoten (Node) bezeichnet werden (vgl. Sixt 2017: 27). Wenn eine Bitcoin-Zahlung stattfinden soll, dann wird die Transaktion an alle Nodes versendet (vgl. Nakamoto 2008: 4).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Forschungsfrage der Angemessenheit eines Bitcoin-Verbots unter Berücksichtigung sozialer, geld- und geopolitischer Kontexte.

2 Kryptowährungen: Definition von Kryptowährungen als digitale Währungen und Abgrenzung zu klassischen Geldfunktionen sowie Differenzierung zwischen Coins und Tokens.

3 Bitcoin: Detaillierte Betrachtung der Entstehungsgeschichte, technischen Struktur (Blockchain), Chancen sowie Kritikpunkte und Einsatzmöglichkeiten.

4 Das Geldsystem: Erläuterung des zweistufigen Bankensystems und der Geldschöpfung, insbesondere im Hinblick auf Fiatgeld, Zentralbanken und die Rolle des Dollars als Leitwährung.

5 Politische Relevanz von Bitcoin: Untersuchung der Nutzung von Bitcoin als Fluchtmöglichkeit aus instabilen Währungsräumen und als Instrument zur Umgehung von US-Sanktionen.

6 Hintergründe des Bitcoin Verbots: Analyse der Motive für staatliche Restriktionen wie den Schutz der Staatssouveränität, Disruption des Bankensektors und Anlegerschutz.

7 Regulierung: Diskussion möglicher Handlungsspielräume und Regulierungsansätze im Vergleich, inklusive einer Länderanalyse und Empfehlungen für effektive Konzepte.

8 Digitale Staatswährungen: Untersuchung der Pläne und Auswirkungen von Central Bank Digital Currencies (CBDC) als staatliche Reaktion auf Kryptowährungen.

9 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der Sinnhaftigkeit von Verboten versus Regulierungen sowie Abwägung zwischen Kontrolle und Innovation.

10 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass ein Bitcoin-Verbot nicht zielführend ist und stattdessen ein Fokus auf Regulierung und technologische Innovation ratsam wäre.

Schlüsselwörter

Bitcoin, Blockchain, Regulierung, Geldsystem, Digitale Staatswährung, CBDC, Staatssouveränität, Finanzmarktstabilität, Anlegerschutz, Kryptowährungen, Geldwäscheprävention, Währungswettbewerb, Zentralbanken, Fiatgeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, ob und warum Staaten Kryptowährungen wie Bitcoin regulieren oder verbieten sollten, und setzt dies in einen ökonomischen und politischen Kontext.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder sind die Funktionsweise von Bitcoin und der Blockchain, die Mechanismen des bestehenden Fiat-Geldsystems, die politische Rolle von Bitcoin als alternatives Zahlungsmittel sowie die verschiedenen internationalen Regulierungsansätze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage „Sollten Cryptocurrencies, insbesondere Bitcoin, staatlich verboten werden?“ zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Literaturanalyse, bei der eine Vielzahl von Fachbüchern, wissenschaftlichen Artikeln und Berichten ausgewertet wird.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Struktur von Bitcoin, dem bestehenden Geldsystem, der politischen Relevanz von Bitcoin, den Hintergründen für staatliche Verbotsversuche sowie detaillierten Regulierungsbeispielen verschiedener Länder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bitcoin, Blockchain, Regulierung, Geldsystem, Digitale Staatswährung (CBDC) und Staatssouveränität.

Warum wird Bitcoin oft als Bedrohung für das bestehende Geldsystem wahrgenommen?

Bitcoin ist ein dezentrales, nicht durch Zentralbanken kontrolliertes System, das mit der staatlichen Kontrolle über das Geldsystem konkurriert und geldpolitische Instrumente wie die Geldschöpfung oder Zinssätze in Frage stellen könnte.

Welche Rolle spielt die Corona-Krise für die Relevanz von Kryptowährungen?

Die Corona-Krise führte durch expansive Geldpolitik und Inflationssorgen dazu, dass Bitcoin verstärkt als alternative Anlageform und Wertspeicher in den Fokus von Investoren und Bürgern rückte.

Warum ist ein internationales Bitcoin-Verbot laut der Arbeit kaum umsetzbar?

Aufgrund der dezentralen Architektur Bitcoins sowie unterschiedlicher Kapazitäten und politischer Interessen der verschiedenen Staaten ist eine globale, effektive Durchsetzung eines solchen Verbots faktisch kaum möglich.

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Details

Title
Sollten Cryptocurrencies, insbesondere Bitcoin, staatlich verboten werden?
College
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Grade
1,0
Author
Burcu Gülver (Author)
Publication Year
2021
Pages
86
Catalog Number
V1138769
ISBN (eBook)
9783346510686
ISBN (Book)
9783346510693
Language
German
Tags
Bitcoin Kryptowährungen Bitcoin-Verbot Digitale Staatswährung Blockchain
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Burcu Gülver (Author), 2021, Sollten Cryptocurrencies, insbesondere Bitcoin, staatlich verboten werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1138769
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