Die primäre Zielsetzung des Assignments liegt im Vergleich der Konfliktbewältigungsstrategien der Dual Concern Theory anhand ihrer Vor- und Nachteile. Um dies bewerkstelligen zu können, ist die Definition des Terms Konflikt und dem Begriff der Konfliktbewältigung zunächst erforderlich. Daraufhin erfolgt die Erklärung der Dual Concern Theory mit dem Vergleich der sieben Konfliktbewältigungsstrategien anhand der Vor- und Nachteile. Zum Abschluss wird eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse in Verbindung mit der kritischen Reflexion gegeben. Für die Konfliktbewältigung wurden zahlreiche Strategien entwickelt, wobei die mittlerweile sieben Konfliktbewältigungsstrategien der sogenannten Dual Concern Theory die meiste Zustimmung erhalten und daher oft zum Einsatz kommen. Allerdings sind auch die Strategien der Dual Concern Theory mit Vor- und Nachteilen verbunden, sodass sich eine nähergehende Analyse dieser Konfliktbewältigungsstrategien im Vergleich zueinander lohnt.
Konflikte gehören nicht nur im Privatleben, sondern auch im Berufsleben als normaler Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens und -arbeitens zum Alltag. Somit handelt es sich bei Konflikten nicht allein um „Führungsfehler“. Da sich die Menschen in ihren Zielen, Werten, Bedürfnissen, Motiven und Handlungen voneinander unterscheiden und diese im Arbeitskontext aufeinandertreffen, ist das Entstehen von Konflikten in vielen unterschiedlichen Formen aufgrund gegebener Widersprüchlichkeiten zwischen Personen, Gruppen oder Institutionen vorprogrammiert.
Daher sind Unternehmen jeglicher Größe mit einem Konfliktpotenzial ausgezeichnet, wodurch eine systematische Auseinandersetzung sowohl mit den Konflikten als auch den beteiligten Parteien ebenso wie eine Strategieentwicklung zur Konfliktbewältigung und -vorbeugung im Rahmen des sogenannten Konfliktmanagements notwendig erscheint. Wie empirische Studien zeigen, haben Konflikte und das Konfliktmanagement einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz, Qualität der Erzeugnisse und das Wohlbefinden des Einzelnen, der Gruppe und der Organisation. Diese Konfliktfähigkeit also das Konfliktmanagement muss dabei nicht nur von dem Unternehmen etabliert und gefördert, sondern auch von den beteiligten Akteuren erlernt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielhierarchie
1.2 Strukturierung des Assignments
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Konflikt im Unternehmenskontext
2.1.1 Konfliktarten
2.2 Definition Konfliktbewältigung
3. Dual Concern Theory
3.2 Konfliktbewältigungsstrategie Kampf
3.3 Konfliktbewältigungsstrategie Anpassung
3.4 Konfliktbewältigungsstrategie Delegation
3.5 Konfliktbewältigungsstrategie Kompromiss
3.6 Konfliktbewältigungsstrategie Mediation
3.7 Konfliktbewältigungsstrategie Konsens
3.8 Vor- und Nachteile aller Konfliktbewältigungsstrategien
3.9 Vergleich der Konfliktbewältigungsstrategien anhand ihrer Vor- und Nachteile
4. Zusammenfassung
4.1 Kritische Reflexion
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht im vergleichenden Analysieren der sieben Konfliktbewältigungsstrategien der Dual Concern Theory unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile im Unternehmenskontext.
- Definition und Grundlagen von Konflikten in Unternehmen
- Erläuterung der Dual Concern Theory als theoretisches Fundament
- Detaillierte Darstellung der sieben Konfliktbewältigungsstrategien (Flucht, Kampf, Anpassung, Delegation, Kompromiss, Mediation, Konsens)
- Systematischer Vergleich der Vor- und Nachteile der verschiedenen Strategien
- Ableitung von Empfehlungen zur Anwendung in der Praxis
Auszug aus dem Buch
3.6 Konfliktbewältigungsstrategie Mediation
Die Mediation ist „[…] die zentrale Methode, der Dreh- und Angelpunkt des komplementären, des „neuen“ Konfliktmanagements“ (Proksch, 2014, S. 52) und daher im Vergleich zu den anderen Konfliktbewältigungsstrategien noch recht jung, wobei ein immer stärkerer Trend hin zu dem Einsatz von Mediationstechniken zu beobachten ist (Wolf & Schaffner, 2012). Das Mediationsverfahren dient zur Konfliktbearbeitung und legt den Fokus im Gegensatz zu den anderen Strategien nicht auf die vergangenheitsorientierte Problemanalyse, sondern dem zukunftsorientierten Lösungsentwurf in Form eines Phasenmodells mit der Prä-Mediations-, Rahmen-, Themensammlungs-, Konfliktbearbeitungs-, Lösungssuche-, Vereinbarungs- und Post-Mediationsphase (Proksch, 2014, S. 55, S. 137). Damit ist die Mediation mit einem sehr großen Potenzial für die dynamische Arbeitswelt ausgestattet und führt mittels eines für den Lösungsprozess verantwortlichen fachlich ausgebildeten und neutralen Mediators zu einem vernunftsorientierten Konsens (Proksch, 2014, S. 52, S. 137; Wolf & Schaffner, 2012).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, begründet die Relevanz von Konfliktmanagement in Unternehmen und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Konflikt im Unternehmenskontext, verschiedene Konfliktarten und Konfliktbewältigung definiert, um das Verständnis für die anschließende Analyse zu schärfen.
3. Dual Concern Theory: Dieser Hauptteil erläutert die Dual Concern Theory, beschreibt die sieben Konfliktbewältigungsstrategien im Detail, stellt ihre Vor- und Nachteile gegenüber und vergleicht sie kritisch.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und bietet eine kritische Reflexion zum aktuellen Stand und zukünftigem Forschungsbedarf.
Schlüsselwörter
Konfliktmanagement, Dual Concern Theory, Konfliktbewältigung, Flucht, Kampf, Anpassung, Delegation, Kompromiss, Mediation, Konsens, Unternehmenskonflikte, Interpersonale Konflikte, Führung, Strategie, Arbeitsklima.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit dem Management von Konflikten in Unternehmen und untersucht dabei verschiedene Strategien zur Konfliktbewältigung.
Welche sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von Konflikten, die Anwendung der Dual Concern Theory sowie der detaillierte Vergleich der Vor- und Nachteile von sieben spezifischen Bewältigungsstrategien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die sieben Strategien der Dual Concern Theory anhand ihrer Vor- und Nachteile zu vergleichen, um Entscheidungshilfen für die Wahl der geeigneten Strategie in der beruflichen Praxis zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende Fachliteratur und Modelle, insbesondere die Dual Concern Theory, herangezogen und strukturiert gegenübergestellt werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die einzelnen Strategien (Flucht, Kampf, Anpassung, Delegation, Kompromiss, Mediation, Konsens) zunächst definiert, ihre Vor- und Nachteile tabellarisch aufgelistet und anschließend vergleichend analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den prägenden Begriffen gehören Konfliktmanagement, Dual Concern Theory, Konfliktbewältigung, Mediation sowie die verschiedenen spezifischen Strategien wie Kampf, Kompromiss und Konsens.
Warum wird die Mediation im Vergleich zu anderen Strategien als besonders zukunftsträchtig eingestuft?
Die Mediation gilt als zukunftsorientiert, da sie den Fokus auf den Lösungsentwurf legt, einen neutralen Mediator einbindet und somit ein hohes Potenzial für die dynamische Arbeitswelt besitzt.
Was unterscheidet die "Königsstrategie" Konsens von den anderen Ansätzen?
Der Konsens erfordert den höchsten Reifegrad sowie ein hohes Maß an Kreativität und kommt primär dann zum Einsatz, wenn alle anderen Strategien versagt haben, um eine optimale Lösung bei Zielkonflikten zu erreichen.
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- Anonym (Author), 2021, Die Dual Concern Theory. Vergleich der Konfliktbewältigungsstrategien anhand ihrer Vor- und Nachteile, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1138824