Laut Kernlehrplan Deutsch ist ein Aufgabenschwerpunkt für die 7. Jahrgangsstufe Der Umgang mit Sachtexten und Medien. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, Textsorten und Textformen in Zeitungen und Zeitschriften zu unterscheiden. Sie sollen, in diesem Fall mit dem Thema Werbung, experimentieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, die Texte auf ihre Inhalte, Gestaltungs- und Wirkungsweisen hin zu reflektieren und zu bewerten, auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse.
Werbung ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden und stellt somit einen Alltags- und Gesellschaftsbezug für die Schülerinnen und Schüler dar. Neben den Bildern ist die Sprache das entscheidende Mittel zur Gestaltung von Werbebotschaften. Man spricht im Allgemeinen von Werbesprache, doch ist die von der Werbung verwendete Sprache uns nicht nur fremd oder als Sondersprache abzutun, sie ist eng mit unserer Alltagssprache verwoben. Die Werbesprache bedient sich oftmals der Jugendsprache.
Somit können Kinder und Jugendliche die Allgegenwärtigkeit unterschiedlicher Medien im täglichen Leben erkennen und erfahren. Sie können lernen den eigenen Medienkonsum zu reflektieren und erkennen so, dass eine Möglichkeit der Beeinflussung durch Medien gegeben ist, weshalb sie einen bewussten Umgang mit Medien erfahren sollten.
Im Rahmen dieser Unterrichtsstunde sollen die Schülerinnen und Schüler das, was sie bisher zu dem Thema Werbung gelernt haben, produktions- und handlungsorientiert in Form eines in Gruppen gestalteten Plakates anwenden. Die Gruppenarbeit habe ich als Sozialform gewählt, um die Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern zu fördern und zu stärken. Dadurch werden auch die Teamfähigkeit und besonders die Absprache untereinander und das Finden von Lösungswegen gefördert. Weiterhin spricht die Arbeit in der Gruppe die unterschiedlichen Lerntypen an. Jeder Schüler kann sich seinen Stärken entsprechend einbringen.
Eine Besonderheit, die in dieser Stunde zum Tragen kommt, ist die Einsetzung einer Schülerin aus der Klasse als Expertin. Sie wird bei Fragestellungen ihrer Mitschüler versuchen, Hilfestellungen zu geben. Der Grund für diese Entscheidung liegt darin, dass ich den Schülerinnen und Schülern mehr und mehr das selbstständige Lernen lehren möchte.
Inhaltsverzeichnis
1 Themen und Ziele
1.1 Thema der Reihe
1.2 Ziele der Reihe
1.3 Themen der Stunden der Reihe
1.4 Thema der Stunde
1.5 Ziele der Stunde
2 Knappe Darstellung der didaktischen Schwerpunkte
3 Geplanter Unterrichtsverlauf
4 Literaturangaben
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Schülern der 7. Jahrgangsstufe die Mechanismen und die Intention von Werbung durch handlungs- und produktionsorientierte Verfahren erfahrbar zu machen, um so ihre Medienkompetenz und ihr Bewusstsein für mediale Beeinflussung zu stärken.
- Erschließung des Themenkomplexes Werbung im Deutschunterricht.
- Analyse von Werbestrategien und sprachlichen Gestaltungsmitteln.
- Produktionsorientierte Anwendung durch die Gestaltung eigener Werbeplakate.
- Förderung der Teamfähigkeit und Selbstständigkeit in Gruppenarbeitsphasen.
- Reflexion des eigenen Medienkonsums und der Rolle von Werbung in der Gesellschaft.
Auszug aus dem Buch
2 Knappe Darstellung der didaktischen Schwerpunkte
Laut Kernlehrplan Deutsch ist ein Aufgabenschwerpunkt für die 7. Jahrgangsstufe Der Umgang mit Sachtexten und Medien. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, Textsorten und Textformen in Zeitungen und Zeitschriften zu unterscheiden. Sie sollen, in diesem Fall mit dem Thema Werbung, experimentieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, die Texte auf ihre Inhalte, Gestaltungs- und Wirkungsweisen hin zu reflektieren und zu bewerten, auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse.
Werbung ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden und stellt somit einen Alltags- und Gesellschaftsbezug für die Schülerinnen und Schüler dar. Neben den Bildern ist die Sprache das entscheidende Mittel zur Gestaltung von Werbebotschaften. Man spricht im Allgemeinen von Werbesprache, doch ist die von der Werbung verwendete Sprache uns nicht nur fremd oder als Sondersprache abzutun, sie ist eng mit unserer Alltagssprache verwoben. Die Werbesprache bedient sich oftmals der Jugendsprache.
Somit können Kinder und Jugendliche die Allgegenwärtigkeit unterschiedlicher Medien im täglichen Leben erkennen und erfahren. Sie können lernen den eigenen Medienkonsum zu reflektieren und erkennen so, dass eine Möglichkeit der Beeinflussung durch Medien gegeben ist, weshalb sie einen bewussten Umgang mit Medien erfahren sollten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Themen und Ziele: Dieses Kapitel definiert das Thema der gesamten Unterrichtsreihe, nennt die übergeordneten Lernziele und führt die einzelnen Stunden mit ihren spezifischen Themen auf.
2 Knappe Darstellung der didaktischen Schwerpunkte: Hier wird der Bezug zum Kernlehrplan Deutsch hergestellt und die Bedeutung von Werbung als Alltags- und Medienphänomen für die Lernenden theoretisch fundiert.
3 Geplanter Unterrichtsverlauf: Dieser Abschnitt strukturiert die geplante Unterrichtseinheit in Phasen, Handlungsschritte, Sozialformen und benötigte Medien.
4 Literaturangaben: Dieses Kapitel listet die für die Erstellung des Entwurfs verwendete Fachliteratur und die offiziellen Lehrpläne auf.
Schlüsselwörter
Werbung, Werbesprache, Medienkompetenz, Sachtexte, Unterrichtsentwurf, handlungsorientierter Unterricht, produktionsorientierter Unterricht, Werbeplakat, Gruppenarbeit, Medienkonsum, Jugendsprache, Werbebotschaft, Lernziele, Didaktik, Sekundarstufe I.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen schriftlichen Unterrichtsentwurf für einen Unterrichtsbesuch im Fach Deutsch in einer 7. Klasse dar, der sich mit der Konzeption einer Unterrichtsreihe zum Thema Werbung befasst.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Analyse von Werbestrategien, die Funktion von Sprache in der Werbung, die Erstellung eigener Werbeprodukte sowie die Reflexion von Konsumverhalten und Medienbeeinflussung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch handlungs- und produktionsorientierte Verfahren ein tieferes Verständnis für die Intention von Werbung zu vermitteln und sie zum bewussten Umgang mit Medien zu befähigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich primär um einen didaktisch-methodischen Unterrichtsentwurf, der auf den Vorgaben des Kernlehrplans für die Sekundarstufe I basiert und produktionsorientierte Lernansätze priorisiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Begründung der didaktischen Schwerpunkte, die Darstellung der Reihe sowie die detaillierte Planung eines konkreten Unterrichtsverlaufs zur Plakatgestaltung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Medienkompetenz, Werbesprache, handlungsorientierter Deutschunterricht und die Förderung der Selbstständigkeit durch Gruppenarbeit.
Welche besondere Rolle übernimmt eine Schülerin in der geplanten Stunde?
In der Planungsphase ist vorgesehen, eine Schülerin als Expertin einzusetzen, die ihren Mitschülern bei inhaltlichen Fragestellungen Hilfestellung leistet, um das selbstständige Lernen innerhalb der Klasse zu fördern.
Warum wurde die Gruppenarbeit als Sozialform gewählt?
Die Gruppenarbeit soll neben der inhaltlichen Erarbeitung vor allem die Kommunikation zwischen den Schülern stärken, die Teamfähigkeit fördern und den unterschiedlichen Lerntypen in der Klasse gerecht werden.
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- Marion Hormann (Author), 2007, Unterrichtsstunde: Der Werbung auf der Spur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113886