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Das Sinken der Geburtenrate in Japan. Vorschläge zur Gestaltung und Finanzierung von Maßnahmen

Übersetzung und kritische Kommentierung eines Artikels von Asahina Ichirō

Title: Das Sinken der Geburtenrate in Japan. Vorschläge zur Gestaltung und Finanzierung von Maßnahmen

Term Paper , 2020 , 37 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Franziska Riedel (Author)

Orientalism / Sinology - Japanology
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Die Arbeit beschäftigt sich basierend auf der Übersetzung der wichtigsten Passagen in einem Artikel von Asahina Ichirō mit der Umsetzbarkeit und Geeignetheit seiner Vorschläge, um den Geburtenrückgang in Japan adäquater zu bekämpfen.

Sinkende Geburtenraten und damit einhergehende Überalterungsprozesse sind gesellschaftliche Phänomene, die fast alle Industrienationen betreffen und weitreichende Probleme für die wirtschaftliche Stärke, das Sozialversicherungssystem, den Lebensstandard der Bevölkerung sowie die internationale Machtposition eines Staates nach sich ziehen können. Auch in Japan, dessen Bevölkerung im globalen Vergleich besonders schnell und gravierend gealtert ist und seit 2005 stetig schrumpft, werden die Folgen des Geburtenrückgangs in Form der zu einer anhaltenden Wirtschaftsstagnation führenden Verminderung der Erwerbsbevölkerung immer stärker spürbar. Seit Beginn der 1990er Jahre bemüht sich die japanische Regierung, der Problematik mit politischen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Familien und Paaren mit Kinderwunsch zu begegnen. Allerdings konnten die bisherigen Ansätze keine merkliche Erholung der Geburtenrate bewirken und müssen daher als erfolglos bewertet werden. Vor diesem Hintergrund suchen viele Demografie- und Wirtschaftsforscher sowie Thinktanks nach neuen Ansätzen, um den Geburtenrückgang adäquater zu bekämpfen. Zu diesen gehört auch Asahina Ichirō, ein ehemaliger Ministeriumsbeamter und derzeitiger CEO eines Politikberatungsunternehmens, der in einem in der "Japan Times" veröffentlichten Artikel eine erhebliche Entlastung von Eltern im Bereich der Erziehungskosten vorschlägt und anregt, deren Finanzierung von staatlicher Seite durch die Einführung einer Vermögenssteuer sowie der Ausgabe von Konsols, einer speziellen Form der Staatsanleihe, zu decken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einordnung des Originaltextes und Übersetzung

2. 1 Autor und Veröffentlichungskontext

2. 2 Übersetzungsmethodik und Auswahl der übersetzten Textpassagen

2. 3 Übersetzung

Abschnitt A

Abschnitt B

Abschnitt C

Abschnitt D

3 Asahinas neue Vorschläge zur Gestaltung und Finanzierung von Japans Geburtenförderungsmaßnahmen

4 Prüfung von Asahinas Vorschlägen

4. 1 Angemessenheit der Maßnahmeninhalte

4. 2 Umsetzbarkeit der Vorschläge zur Finanzierung der Maßnahmen

4. 2. 1 Vermögenssteuer

4. 2. 2 Konsols

5 Fazit

6 Anhang: Originaltext

7 Liste der japanischen Begriffe

8 Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die von Asahina Ichirō vorgeschlagenen Alternativen zur Gestaltung und Finanzierung der japanischen Geburtenförderungspolitik. Ziel ist es, die Umsetzbarkeit und Angemessenheit dieser Vorschläge im Kontext der aktuellen demografischen Krise Japans zu evaluieren und mit bestehender Forschungsliteratur abzugleichen.

  • Analyse von Asahinas Kritik an der aktuellen japanischen Familienpolitik
  • Bewertung der vorgeschlagenen direkten finanziellen Anreize für Familien
  • Diskussion der Finanzierungsvorschläge (Finanzvermögenssteuer und Konsols)
  • Untersuchung sozioökonomischer Einflussfaktoren auf das Geburten- und Heiratsverhalten in Japan

Auszug aus dem Buch

Abschnitt B

Man kann Geburten nur noch mit „finanziellen Anreizen“ anregen

Wieso sind die Geburtenzahlen in Japan nur so drastisch gesunken? Es gibt verschiedene Faktoren, doch einer der Gründe, auf den ich das Augenmerk richte, ist die starke Abnahme von „arrangierten Hochzeiten“. […]

Beispielsweise in Frankreich usw. machen von nicht verheirateten Paaren gezeugte Kinder, sogenannte außereheliche Kinder, über die Hälfte aller Geburten aus und dies hat den Effekt, die Geburtenzahlen nach oben zu treiben. Im Fall von Frankreich ist der Stil, dass Paare ohne das Verfahren, sich ins Familienregister eintragen zu lassen, gemeinsam leben und Kinder aufziehen, auch als offizielles System etabliert.

Im gegenwärtigen Japan reichen weder die Wertevorstellungen noch das System so weit. Wovon auch jetzt noch viele Menschen ausgehen, ist der Stil „Heirat und dann Geburt“. Als Folge vermehren sich die sogenannten „deki-kon“, das heißt „Heiraten, weil ein Kind gezeugt wurde“, doch auch dabei wird die „Heirat“ zur Voraussetzung für die Geburt. Das bedeutet, wenn man in Japan Maßnahmen gegen das Sinken der Geburtenrate ausarbeitet, besteht die Notwendigkeit, sich Heirat und Geburt im Set vorzustellen.

Auch die Regierung beginnt, Heiratspartnervorstellungsprojekte in die Hand zu nehmen und bietet beispielsweise Subventionen für Heiratspartnervorstellungsprojekte usw. an, die die jeweiligen japanischen Präfekturen selbst umsetzen, doch während die Vermittler drastisch zurückgehen, kann man dies allein damit, dass Ämter und Privatunternehmen frühere Vermittlungstätigkeiten ersetzen, nicht als ausreichende Maßnahmen bezeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die drastische demografische Entwicklung in Japan und stellt das Ziel der Arbeit sowie die methodische Herangehensweise (Übersetzung und Literaturanalyse) vor.

2 Einordnung des Originaltextes und Übersetzung: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund des Autors Asahina Ichirō, die Übersetzungsmethodik und präsentiert die übersetzten Kernpassagen des Artikels.

3 Asahinas neue Vorschläge zur Gestaltung und Finanzierung von Japans Geburtenförderungsmaßnahmen: Hier werden Asahinas Kernvorschläge – finanzielle Anreize für Eltern und die Ausweitung der Bildungsfinanzierung – sowie seine Finanzierungsideen zusammengefasst.

4 Prüfung von Asahinas Vorschlägen: Dieses Kapitel diskutiert die Angemessenheit und Umsetzbarkeit der Asahina-Vorschläge unter Einbeziehung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Praktikabilität der diskutierten Vorschläge im Rahmen der japanischen Wirtschaftsstrategie.

6 Anhang: Originaltext: Enthält den vollständigen, für die Arbeit relevanten Quelltext im Original.

7 Liste der japanischen Begriffe: Bietet ein Glossar der in der Arbeit verwendeten Fachtermini und Eigennamen inklusive ihrer japanischen Entsprechungen.

8 Literaturliste: Listet sämtliche herangezogene wissenschaftliche Quellen und Primärmaterialien auf.

Schlüsselwörter

Japan, Geburtenrate, Familienpolitik, demografischer Wandel, Vermögenssteuer, Konsols, Erziehungskosten, Heiratsverhalten, Sozialversicherung, Finanzierung, Bevölkerungsrückgang, Abe-Regierung, Fiskalpolitik, Familienförderung, Sozioökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Empfehlungen des japanischen Experten Asahina Ichirō zur Bewältigung der Geburtenkrise in Japan und prüft diese auf ihre Angemessenheit und Umsetzbarkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind familienpolitische Maßnahmen, die staatliche Bildungsfinanzierung sowie innovative Finanzierungsinstrumente wie Vermögenssteuern und ewige Anleihen (Konsols).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Evaluation von Asahinas Vorschlägen im Vergleich mit aktueller Forschungsliteratur, um festzustellen, ob sie als wirksame Alternativen zur aktuellen Regierungspolitik dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus funktionaler Übersetzung ausgewählter Artikelpassagen und einer tiefgehenden Literaturanalyse angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturierte Zusammenfassung der Asahina-Ideen und eine anschließende wissenschaftliche Diskussion ihrer inhaltlichen Sinnhaftigkeit sowie ihrer finanziellen Umsetzbarkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind demografischer Wandel, Geburtenförderung, Vermögensbesteuerung, Konsols, Familienpolitik und die ökonomischen Herausforderungen des modernen Japans.

Warum hält Asahina die derzeitige Regierungspolitik für unzureichend?

Er kritisiert, dass der Fokus der Regierung zu weit gefächert ist und die zentralen ökonomischen Hürden wie hohe Erziehungskosten nicht prioritär und effektiv genug angegangen werden.

Warum sind Konsols als Finanzierungsinstrument problematisch?

Die Untersuchung zeigt, dass sie für Anleger aufgrund niedriger Zinsen und hoher Risiken (Preis- und Inflationsrisiko) oft unattraktiv sind und langfristig die Zinslast für den Staat erhöhen können.

Inwiefern spielt das Heiratsverhalten eine Rolle bei den Geburtenzahlen?

In Japan ist die Ehe die soziale Voraussetzung für die Geburt von Kindern; daher wirken sich wirtschaftliche Unsicherheit und verändertes Heiratsverhalten (z.B. späteres Heiraten) direkt negativ auf die Geburtenrate aus.

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Details

Title
Das Sinken der Geburtenrate in Japan. Vorschläge zur Gestaltung und Finanzierung von Maßnahmen
Subtitle
Übersetzung und kritische Kommentierung eines Artikels von Asahina Ichirō
College
Martin Luther University  (Institut für Politikwissenschaft und Japanologie)
Course
Modul zur Gesellschaft Japans
Grade
1,3
Author
Franziska Riedel (Author)
Publication Year
2020
Pages
37
Catalog Number
V1139044
ISBN (eBook)
9783346513038
ISBN (Book)
9783346513045
Language
German
Tags
Japan Geburtenrückgang Sinken der Geburtenrate Überalterung demografischer Wandel Gegenmaßnahme Familienpolitik Steuerpolitik Vermögenssteuer Staatsanleihe Konsol Finanzierung Sozialpolitik Übersetzung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Riedel (Author), 2020, Das Sinken der Geburtenrate in Japan. Vorschläge zur Gestaltung und Finanzierung von Maßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139044
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