Die Bergpredigt. Perspektiven von Dietrich Bonhoeffer und Ergänzungen von Johannes Fischer


Hausarbeit, 2021

34 Seiten, Note: 1.3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Das Problem der christlichen Ethik

3.Der christliche Friedensauftrag
3.1 Der Pazifismus der christlichen Friedenskirchen
3.2 Nachfolge & Jesu Botschaft für ein christliches Leben nach seinem Vorbild

4.Dietrich Bonhoeffer – zentrale Themen seiner Theologie

5.Die Bergpredigt als prominenter friedensethischer Text
5.1 Feindesliebe
5.2 Gerechtigkeit

6.Die Bergpredigt in der gegenwärtigen Ethik: Johannes Fischer

7.Fazit

Literaturverzeichnis

1.Einleitung

„Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“ (Mt 5,44, Die Bibel nach Martin Luther). Dieser äußerst bekannte Vers der Bibel spricht davon, dass Christen ihre Feinde lieben sollten. Im fünften Kapitel des Matthäusevangeliums fordert Jesus die Menschen nicht nur dazu auf, Feinde und Verfolger zu lieben, sondern auch für diese zu beten (Mt 5,44, Die Bibel nach Martin Luther). Diese als diskrepant angesehene Aufforderung aus der Christenwelt, die Jesus Christus im Rahmen seiner prominenten Bergpredigt artikuliert, wird in der vorliegenden Hausarbeit kritisch beleuchtet, wobei mitunter der Betrachtungswinkel des Theologen Dietrich Bonhoeffer hinzugezogen wird.

Der Titel dieser Arbeit deutet bereits auf einen Arbeitsschwerpunkt hin, der in der vorliegenden Ausarbeitung behandelt wird und auf die Fragestellung, die durch die Arbeit leitet, hinweist: Wie lauten die Ansichten Dietrich Bonhoeffers zu jener Botschaft, die Jesus seinen Zuhörern nahelegte? Mit Blick auf diese verfolgte Fragestellung nach der kritischen Ergründung der praktischen Umsetzung der Feindesliebe wird zudem angestrebt, weitere zugehörige Fragen zu beantworten: Worauf bezieht Dietrich Bonhoeffer sich in seiner ausgearbeiteten Theologie? Stimmt er mit Jesu Vorgaben und Vorleben gänzlich überein oder nimmt seine Ethik eine andere Perspektive ein? Auf diese Fragen werden innerhalb der vorliegenden Kapitel Antworten gesucht.

Das Werk Nachfolge von Dietrich Bonhoeffer bietet eine weite Übersicht über seine Perspektiven zur Bergpredigt im Allgemeinen. Der Leser bekommt einen veranschaulichten Überblick über dessen Meinung zu den Inhalten, die Jesus Christus zu Lebzeiten auf Erden in seinen Predigten vermittelte. Dies gibt wiederum deutlich zu erkennen, wie Jesus seiner Zuhörerschaft ein beispielhaftes Leben nach dem Willen Gottes nahelegte. Damit liegt der Schwerpunkt dieser Ausarbeitung unter anderem auf Bonhoeffers Analyse der prominenten Bergpredigt, mit der sich in den folgenden Kapiteln detailliert auseinandergesetzt wird.

Des Weiteren werden Antworten auf Fragen zu Dietrich Bonhoeffers Leben selbst gefunden: Was war das eigentliche Lebenswerk des deutschen Theologen? Warum war es ihm so wichtig, die Christenheit bis zu seinem Tod von seiner Auslegung der Art, nach dem Vorbild Jesu zu leben, zu überzeugen? Seine Ansichten zur Feindesliebe werden ergründet, so dass der Leser ein aufschlussreiches Bild seiner Ethik bekommt. Kann man den Vers über die Feindesliebe, der sich in der Bergpredigt in Matthäus 5, 44 finden lässt, buchstäblich und ausnahmslos auf das eigene Leben beziehen? Oder bewegen uns die menschliche Vernunft und das ethische Denken dazu, diese berühmte Äußerung Jesu Christi zu hinterfragen und nur auf ausgewählte Situationen zu beziehen? Diese Fragen werden sich im Verlauf der Ausarbeitung klären.

Im Wesentlichen gliedert sich die Arbeit in fünf Kapitel, wobei sich die Gesamtheit der Ausarbeitung in zwei Teile einteilen lässt. Zum einen liegt der Fokus der Untersuchung wie bereits erwähnt auf Dietrich Bonhoeffer und dessen Perspektiven. Im Hinblick auf die Zielsetzung der Arbeit ist es jedoch von Relevanz, die Fragestellung nicht nur einseitig mit der Theologie eines einzelnen Theologen abzuarbeiten, sondern auch darauf bezogene Gegenargumente und kritische Ansätze zu beleuchten. Dafür werden die Ausarbeitungen des Theologen Johannes Fischer in Form eines beträchtlich kleineren Teils der Arbeit hinzugezogen, um auch auf die Perspektiven zur Bergpredigt eines zeitgenössischen Theologen Bezug zu nehmen.

Einleitend in die Arbeit wird das Problem der christlichen Ethik untersucht, welchem sich speziell der Theologe Johannes Fischer zuwendet. Wo liegt das Problem und warum entfaltet es sich an erster Stelle überhaupt zu einer Problematik? Er hinterfragt, ob die Einstellung, die Bonhoeffer dem Friedensauftrag entgegenbringt, gerechtfertigt ist. Ferner durchleuchtet Fischer, inwiefern der angenommene Frieden im Leben eines Christen durch Vernunft legitimiert werde und demnach nicht religiöser bzw. gesetzlicher, sondern schlicht ethischer Natur sei. Gleiches gilt für die Frage nach der Feindesliebe. Mithilfe des theologisch-ethischen Ansatzes Fischers wird herausgefiltert, ob dessen Quelle ethischen bzw. religiösen Ursprungs ist oder andernfalls ganzheitlich auf Jesus und die Gebote, die er den Menschen im Rahmen der Bergpredigt nennt, zurückzuführen ist.

Das Leitmotiv für diese Arbeit wird die Friedensethik bilden, die insbesondere im dritten Kapitel betrachtet wird, in dem die Feindesliebe explizit beleuchtet und im weiteren Verlauf in Zusammenhang mit der Ethik des Friedens gebracht wird. Der christliche Friedensauftrag an die Christen wird geprüft und unter Hinzuziehung eines weiteren Aspekts begutachtet: Der Pazifismus der Friedenskirchen. Das dritte Kapitel der Hausarbeit geht im weiteren Verlauf auf zusätzliche Themen ein, die die Bergpredigt behandelt, wie beispielsweise das Gut der Gerechtigkeit.

Im Fokus der Auseinandersetzung mit den genannten Schwerpunkten steht die Nachfolge. In der Bibel werden die Jünger Jesu als ein gutes Beispiel für die Nachfolge Jesu dargestellt. Einerseits gründet sich diese Art von Nachfolge laut Bonhoeffer auf Hingabe und dem bewussten Verzicht auf jeglichen Luxus und irdische Güter.1 Die Frage nach der Bedeutung von Nachfolge und dem Ursprung der Motivation, die dazu bewegt, alle Sicherheiten im Leben aufzugeben, um einem Mann – dem Messias – nachzufolgen, wird im dritten Kapitel im Detail aufgelöst. Andererseits beinhaltet die Nachfolge den Friedensauftrag, den Jünger in Bezug auf ihre Mitmenschen durch ihre Berufung besitzen. Hier werden Einblicke in die Beschaffenheit und Pflichten gewährt, mit denen ein solcher Ruf zur Nachfolge einherzugehen scheint.

Das Ziel dieser Arbeit ist primär die kritische Darstellung der Ergebnisse der Auseinandersetzung von Dietrich Bonhoeffers, aber auch von Johannes Fischers Perspektiven. Die Arbeit soll Antworten auf die Frage nach der Feindesliebe geben und dem Leser helfen, die Botschaft dieses Gebotes gänzlich zu erfassen und zu überdenken.

Vor diesem Hintergrund stellt die vorliegende Arbeit die Theologie und die Ethik des Friedens in einen Zusammenhang, schildert dafür aufschlussreiche Erkenntnisse prägnant und plausibel und hinterfragt diese.

2. Das Problem der christlichen Ethik

Um die Thematik dieser Ausarbeitung der Ethik zuzuwenden, wird der Begriff zunächst allgemein definiert. Ethik wird mit „philosophische Disziplin oder einzelne Lehre, die das sittliche Verhalten des Menschen zum Gegenstand hat“2 erklärt. Außerdem wird sie im Allgemeinen als Sittenlehre oder Moralphilosophie beschrieben, was für folgende Bezüge auf die Ethik bedeutsam ist.3

Der Theologe Johannes Fischer, auf den an vorheriger Stelle bereits verwiesen wurde, beschäftigt sich mit der kritischen Sicht auf die Bergpredigt, wobei er verschiedene Aspekte mit Ethik begründet und überwiegend davon ausgeht, dass alle christlichen Züge, auf die Jesus verweist, durchaus vernunftbegründet sind.4

Zunächst wird sich das vorliegende Kapitel mit dem christlichen Ethos5 befassen, um einen Zusammenhang zum eigentlichen Problem der christlichen Ethik herzustellen. Johannes Fischer schreibt, dass das christliche Ethos auch den paulinischen Briefen zufolge als Ethos der Freiheit bezeichnet wird. Hier bezieht sich Fischer auf Martin Luther, der 1520 in seinen Schriften vermerkte, dass Freiheit einerseits von religiöser Bevormundung des Gewissens, andererseits vom Zwang zur Selbstbehauptung sowie moralischer Rechtfertigung vor Gott und den Menschen handle. Luther habe davon geschrieben, dass eine „Befreiung zu Beziehungsfähigkeit in Gestalt der Liebe zu Gott und den Menschen“6 nötig sei. Daraus sollte folgen, dass in jener Freiheit der Kern dessen festzustehen sei, worauf es bezüglich der Führung eines christlichen Lebens ankomme. 7

Ferner geht er auf die Ursprünge der Ethik ein, die auf die Aufklärung zurückzuführen seien. Historisch betrachtet finden sich laut Fischer die Anfänge der theologischen Ethik in der griechischen Aufklärung im 5. bzw. 4. Jahrhundert vor Christus wieder. Den Begriff der Aufklärung erklärt er mit „Überwindung der präsenzorientierten Wirklichkeitsauffassung, die für Mythos und Religion kennzeichnend ist“8. Demnach sei es den Menschen nur dann möglich, sich in ihrem Sein vollständig zu entfalten und sich an der Ethik zu orientieren, wenn die Götter und alles Mythische aus dem menschlichen Leben verbannt werden.9 In anderen Worten, schreibt Fischer, handle es sich dabei um „eine Verbannung im Denken über die Wirklichkeit“.10 Fischer stellt hierzu fest, dass angesichts dessen Dinge aus dem tatsächlichen Leben auf diese Art und Weise zu „bloßen Gegenständen des Besprechens und Denkens werden“.11 Daraus könnte geschlossen werden, die pure Existenz dieser Dinge infrage zu stellen. Somit könne auch die Frage nach der Existenz Gottes erst mit der Aufklärung zu Tage treten. Als wirklich gelte nur noch, was als Tatsache belegt werden kann. Was hingegen nur als Seinsweise bewiesen werde, wie beispielsweise Religion, drohe demzufolge aus der Wirklichkeit zu verschwinden, da sich im Prozess des Denkens die Wirklichkeit von präsenten Dingen zur Faktizität entwickle, womit die Quintessenz der Aufklärung verdeutlicht werde.12 Diese Erkenntnis veranschaulicht Fischer im Beispiel des Mauerfalls 1989, nachdem sich Menschen zu Dankgottesdiensten versammelten und voller Dankbarkeit die Gegenwart Gottes spürten. Dieselben Menschen, so sagt Fischer, orientierten sich in ihrem Alltag innerhalb des wissenschaftlichen Weltbilds, welches Gott nicht inkludiere. Gemäß dessen lasse sich die religiöse Erfahrung jener Menschen nicht mit der Behauptung der Tatsache in Einklang bringen, dass der Mauerfall Gottes Werk war. Anhand dieses Beispiels verdeutlicht Fischer, dass Aufklärung, Meinung und Religion nicht miteinander verbunden sein müssten, sondern dass die Möglichkeit eines losgelösten Nebeneinanderhergehens dieser drei Aspekte geschaffen werden sollte.13

An dieser Stelle mache sich die Problematik der christlichen bzw. theologischen Ethik bemerkbar. Fischer hinterfragt, wie die Existenz religiöser Ethik und christlicher Ethik bzw. theologischer Ethik legitimiert werden könne. Diese Frage stelle sich besonders dann, wenn Ethik ihre Entstehung der Aufklärung zu verdanken habe und Religion im Rahmen der Wirklichkeitsauffassungen bestehe. Die Religion sehe den Menschen als ein Medium an, das für das Handeln numinoser Mächte verantwortlich sei. Aus ethischer Perspektive sei der Mensch Ursprung seiner Handlungen und beeinflusse somit das eigene Leben und die Tatsachen der Welt. In diesem Zwiespalt und dem Ungleichgewicht, das auf den Menschen von Ethik und Religion ausgeübt wird, liege das Problem der christlichen Ethik.14

Um einen Exkurs zur Rolle des Friedens in der Ethik vorzunehmen, stellt Johannes Fischer fest, dass eben in jener Friedensthematik die Differenz der genannten verschiedenen Ethiken besonders deutlich werde. Aus religiöser Sicht sei Frieden stets dort zu finden, wo Gottes Geist als Friedensgeist anwesend sei. Frieden werde also in der Gegenwart erfahren. Das Handeln der Menschen sei dementsprechend darauf ausgerichtet, diesen Friedensgeist in der Welt zu vermitteln, wobei sich auch darin die religiöse Absicht des Gewaltverzichts wiederfinde.

Im Gegensatz dazu lasse sich Frieden in ethischer Perspektive als ein Zustand der Gesellschaft und Politik betrachten. Dieser Zustand müsse in diesem Rahmen, wenn möglich, mit den nötigen Mitteln aufrechterhalten werden, was durchaus bedeuten könne, dass es sich bei diesen Mitteln um die „Androhung und Ausübung von Gewalt“15 handeln könne, wenn die Situation dies erfordere. Im Vergleich zum religiösen Friedensverständnis sei die Option für den Einsatz von Gewalt nicht komplett unantastbar.16

Auch Regina Fritz zitiert in ihrem Werk Ethos und Predigt diverse Theologen, welche sich mit den Grundproblemen der Ethik auseinandersetzen: Bereits im 19. Jahrhundert äußerte sich der Theologe Ernst Troeltsch zu dieser Thematik. Fritz schreibt, dass Troeltsch im Hinblick auf den Historismus eine Neujustierung der Ethik als notwendig erachtete. Er sagte, dass eine Reorganisation der ethischen Grundbegriffe als Folge der „Auslieferung des Geistes an die Natur und des historischen Relativismus“17 unausweichlich sei. Mithilfe einer Entscheidung hinsichtlich prinzipieller Grundfragen sollte die zu jener Zeit moderne Ethik ein stabiles Fundament erhalten.18 Diese Annahmen setzten sich Fritz zufolge in einem ethischen Entwurf fort, der die Frage nach sittlichem Verhalten beantworten sollte. Der Inhalt dieses Entwurfs wurde allerdings als Fundamentalwissenschaft abgetan, der sich die Religion zur Hilfe nahm, um sich als wissenschaftlich zu erschließen, schreibt Fritz.19

Diese Erkenntnisse zeigen auf, dass die Probleme der Ethik nicht erst zu Zeiten Bonhoeffers oder Fischers thematisiert wurden, sondern bereits im 19. Jahrhundert über Diskussionspotenzial verfügten.

3. Der christliche Friedensauftrag

Die Bergpredigt ist bekannt als eine Rede an die Zuhörerschaft Jesu und thematisiert ein christliches Leben nach den Maßstäben Gottes. Im folgenden Kapitel werden jene Inhalte aufgelistet, in denen Jesus Christus den Menschen nahelegt, wie sie handeln sollen, um ein Leben in Nachfolge nach seinem Beispiel und in Frieden zu führen.

Die Ausführungen Dietrich Bonhoeffers zu jener Predigt werden im Folgenden veranschaulicht und u.a. im Hinblick auf sein Werk Nachfolge angewandt. Der Titel des Werkes, welches sich um die Bergpredigt dreht, solle verdeutlichen, dass es in dieser Predigt um die Beziehung zu Jesus und Loyalität ihm gegenüber gehe, so Pfeiffer und Gremmels.20

3.1 Der Pazifismus der christlichen Friedenskirchen

Wolfgang Lienemann zufolge handelt es sich bei den historischen Friedenskirchen um Kirchen, „die in ihren Anfängen von den politisch verfassten Gesellschaften, in denen sie lebten, ausgegrenzt und verfolgt wurden […].“21 Er behauptet, dass es sich bei dieser Art von Kirchen um solche handelte, die mit der Zeit eine Trennung von Staat und Kirche forderten. Die Mitglieder dieser Kirchen verstehen bis heute Wehrlosigkeit und Gewaltfreiheit als ein wichtiges Merkmal der Nachfolge Jesu und verweigern demzufolge den Militärdienst.22 Die Selbstbezeichnung des Begriffs „historische Friedenskirchen“ deutet sowohl auf eine Distanzierung zum Pazifismusbegriff im Rahmen einer liberalen Theologie als auch auf den säkularen Bereich hin, schreibt Enns.23 Diese Art von evangelischen Freikirchen bezeichnet demzufolge Gewaltfreiheit als ein Merkmal ihrer Identität. „Historisch“ werden die Friedenskirchen genannt, weil sie kirchliche Traditionen beibehielten, die in der weit zurückliegenden Kirchengeschichte verwurzelt seien.24

Mit dem Pazifismus bezieht man sich auf ein ethisch selbstverständliches Denken bzw. Handeln, bei dem hinterfragt wird, ob die Motivation dafür in der Vernunft begründet sei oder ob sie sich ausschließlich auf religiös und gesetzliches Verhalten zurückführen lasse. Auch der Theologe Johannes Fischer stellt in Frage, ob christliches Handeln ausschließlich religiös zu begründen sei.25 Er beschreibt Frieden aus ethischer Perspektive als einen Zustand, der nicht nur religiös angesehen werden könne, sondern sowohl von gesellschaftlicher als auch politischer Bedeutung sei.26 Um die Frage nach der Intention christlichen Handelns zu beantworten, beruft sich Fischer auf die Bergpredigt und Jesus Christus als Vorbild für die Menschen, was einen ausgelebten Frieden nach dem Beispiel Gottes angehe.27

Seit dem Beginn der historischen Friedenskirchen im Rahmen der Täuferbewegung zur Zeit der Reformation werde ihnen Gewaltfreiheit als ein Attribut ihres christlichen Glaubens zugeschrieben. Daraus seien sowohl eigene Ansätze in der Theologie und der Ethik als auch im Verständnis von Gerechtigkeit entstanden.28 Auch die Friedensethik wohne der Tradition der Friedenskirchen inne und sei in ihren theologischen Überzeugungen verwurzelt. 29 Seit Anfang des 20. Jahrhunderts seien ihre Einsichten und Erfahrungen zunehmend in die internationale Ökumene eingegangen.30 Außerdem beinhalte ein Teil der Lehre der Friedenskirchen den Aufruf an Christen, sich nicht an Kriegen zu beteiligen, auch wenn ihre jeweilige Regierung dazu auffordere.31 Dieses Verbot rühre daher, dass das Töten von anderen – auch von Feinden – verboten werde, andererseits aber auch das Schutzgebot für den Nächsten befolgt werden müsse. In dieser Überzeugung berufen die Friedenskirchen sich auf die Bergpredigt Jesu und das fünfte Gebot, welches besagt, dass man nicht töten soll (Ex 20,13; Mt 5,44, Die Bibel nach Martin Luther). Es werde nach der Devise gehandelt, dass für Christen die Gewaltanwendung als Handlungsoption ausgeschlossen werde und tödliche Gewalt als Mittel zum Zweck auf keine Weise gerechtfertigt werden könne, da man sich durch eine solche Handlung selbst das Recht zuspreche, über Tod und Leben zu entscheiden. 32 Die drei offiziellen Aufgaben, die in den ökumenischen- und Friedenskirchen ernst genommen werden, seien zum einen die Verantwortung zur gewaltfreien Konfliktprävention, zum anderen die Verantwortung zum Eingreifen in einen Konflikt und die Verantwortung zur Versöhnung nach einem Konflikt. 33 So sehr die Kirchen jedoch auch an ihren Prinzipien festhielten, zeige die Geschichte, dass diese Art von Lehre Kriege nicht habe verhindern können, sondern nur deren Legitimation durch Politik und Kirche erreicht habe. Das zeige eine Realitätsferne, schreibt Enns, da in keinem Krieg jedes der genannten Kriterien erfüllt werden konnte. Vielmehr hätten die Vertreter der Kirche bei konsequenter Durchführung der Prinzipien sich gegen Kriege einsetzen sollen.34 Die Kirche äußert sich insofern zu ihren Überzeugungen, als dass deutlich wird, dass Gewaltfreiheit nicht nur als ethische Handlungsoption verfügbar sei, sondern schlichtweg eine allgemeine Lebenshaltung darstelle, durch die das christliche Bekenntnis erst glaubwürdig gemacht werde. Sie berufen sich zudem auf die unantastbare Würde des Menschen, der nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sei und dem demnach keine Gewalt entgegengebracht werden dürfe. Als Folge davon werde wie bereits erwähnt der Kriegsdienst abgelehnt und alternativ ziviler Friedensdienst ausgeübt.35

Aufgrund von Verfolgung und Gewalt, die die Friedenskirchen am eigenen Leib erlebt haben, wurden deren Mitgliedern die Augen für das nötige Maß an aktiver Handlung als Verantwortliche für Arme und Verwundbare geöffnet, so Enns.36 Somit begaben sie sich auf die Suche nach gewaltfreien Alternativmöglichkeiten zur Verhinderung von Gewalt, was auch heute noch zu Konflikten mit Regierungen führe. Trotz des Widerstandes, auf den die Friedenskirchen zahlreiche Male getroffen seien, hätten ihre Bemühungen zuletzt dennoch kreative gewaltfreie Handlungssätze hervorgerufen.37

Es ist zu vermuten, dass sich die Christen, die sich als zugehörig zu den Friedenskirchen zählen, hinsichtlich ihrer Lebensweise auf die Bergpredigt beziehen. Dort heißt es: „Selig sind die Friedfertigen“ (Mt 5,9, Die Bibel nach Martin Luther). Jesus wird als Friedensbringer angesehen, der Verzicht auf Gewalt und Aufruhr wird ernstgenommen und das Reich Gottes wird in dem Zuge als ein Reich des Friedens bezeichnet. Diese Christen handeln nach der bekannten Devise, die Jesus vom Hinhalten der anderen Wange äußert: „Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern, wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin“ (Mt 5,39, Die Bibel nach Martin Luther). Tietz weist in diesem Zusammenhang auf die Ernsthaftigkeit hin, mit der der Pazifismus und die Friedensbewegung der christlichen Einheit dieses Gebot am Beispiel der Jünger Jesu als ein Abbild von Friedensstiftern in einer von Hass und Krieg erfüllten Welt umsetzen. Das Kreuz, an dem Jesus starb, werde dadurch zu einem Symbol von Frieden für die Menschen.38

Auch Dietrich Bonhoeffer befasst sich nach den Ausführungen von Tietz in seinem Studium der Theologie eingehend mit der Bedeutung von Frieden, ausgehend von Jesus und dem Kreuz. Sie schreibt in ihrem Buch über Bonhoeffer, den sie als den Theologen im Widerstand bezeichnet, dass er in Bezug auf den Frieden für die Menschen das Folgende zu bedenken gebe:

„[…], dass man auf dem Wege der Sicherheit keinen Frieden erreichen könne. Wer Sicherheit will, muss gegenüber dem Anderen misstrauisch sein. Genau dies begünstigt aber Kriege. Friede hingegen ist immer ein Wagnis, das Wagnis, sich ganz dem Gebot Gottes auszuliefern.“39

Es sei nun die Aufgabe der versammelten Kirche, das Gebot, auf welches sie sich an dieser Stelle beziehe, zu verkünden. In dem erwähnten Wagnis werde der Weg des Friedens gefunden.40 Enns hat bereits angemerkt, dass die Christen der Friedenskirchen in der Vergangenheit einerseits Flucht und Tod riskieren mussten,41 andererseits müsse die Welt das Wort des Friedens vernehmen und die Völker froh werden, „weil die Kirche Christi ihren Söhnen im Namen Christi die Waffen aus der Hand nimmt und ihnen den Krieg verbietet und den Frieden Christi ausruft über die rasende Welt […]“.42 Darin bestünde der Friedensauftrag an die Christenheit.43

3.2 Nachfolge & Jesu Botschaft für ein christliches Leben nach seinem Vorbild

Um sich der Auslegung der Bergpredigt aus der Sicht Dietrich Bonhoeffers zu nähern, sind seine literarischen Werke hinzuzuziehen. Diese legen ausführlich dar, inwieweit er mit Jesu Worten und dessen Art zu leben übereinstimmt oder einzelne Bereiche anzweifelt. Bernd Liebendörfer merkt an, dass Bonhoeffer die christliche Kirche lange Zeit mit Sorge betrachtet habe, da er empfunden habe, dass die Christen zwar verstanden hatten, dass Gott ihnen Gnade erweist, aber nicht, dass Gott im Gegenzug auch gewisse Ansprüche an sie stellte. Aus Motivation heraus verfasste er das Werk Nachfolge. 44

Aufgrund der zunächst nur indirekten Ansprache von Nachfolge in der Bergpredigt und dem hingegen direkten Hinweis auf die Lebensweise der Jünger fragt Bonhoeffer an einer Stelle nach der Bedeutung von Nachfolge, an anderer Stelle bezeichnet er die Jünger Jesu als „verlorene Schafe, die dem Hirten nachfolgen“, was keine negative Zuschreibung sein soll.45 Er scheint vielmehr hervorzuheben und zu loben, dass die Jünger aus ihrem alltäglichen Trott ausbrachen, sich von der Masse des Volkes abhoben und dem Ruf Jesu folgten, indem sie für diesen Zweck alles, was einen Wert in ihrem Leben hatte, aufgaben und hinter sich ließen.46 Die Jünger bekamen den Auftrag, zu ihrem Volk über Nachfolge zu predigen und sie vorzuleben.

An anderer Stelle beschreibt Bonhoeffer Nachfolge als „Leben in Entbehrung und Mangel“47 und die Nachfolgenden als „die Ärmsten unter den Armen, die Angefochtensten unter den Angefochtenen, die Hungrigsten unter den Hungrigen“.48 In der Welt haben sie nichts, aber bei Gott wiederum finden sie die Fülle.49 An anderer Stelle weist Bonhoeffer darauf hin, dass Nachfolge das Risiko auf ein Verstoßensein aus der Gesellschaft berge. Die Jünger luden sich laut Bonhoeffer den Zorn der Menschen auf, da dieser in Bezug auf Gott bereits existiere und damit auf die Jünger übertragen werde. In diesem Zuge könne Feindschaft zwischen dem Volk und den Jüngern, vom Volk ausgehend, entstehen. Diese Risiken der Nachfolge sollten die Jünger kennen.50 Angesichts dieser Gefahren und Opfer, die gebracht werden müssten, sei die Fülle aller Dinge und des Lebens dennoch in Jesus selbst zu ergründen, also in dem, der eine „kleine Gemeinde“ in seiner Jüngerschaft gefunden habe, aber im Hinblick auf das Volk eine noch größere Gemeinde suche. Bei dieser Suche könnten die Jünger Jesus laut Bonhoeffer von großer Hilfe sein, da sich diese bereits im Prozess der Nachfolge befunden hätten. Sie seien als Boten Christi eingesetzt worden, um das Wort Gottes den Menschen in ihrer Nachfolge zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig weiterzugeben.51

Neben dem Verzicht, der sich als eine zentrale Eigenschaft von Nachfolge erweise, offenbaren sich die Seligpreisungen, die im Rahmen der Bergpredigt Jesu genannt werden, als positives Merkmal.52 Sie wenden sich an die, die durch diesen Ruf „arm, angefochten“ und „hungrig gemacht“ wurden.53 Sie hätten sich selbst verloren und alles, was sie noch irdisch gesehen bereichern konnte, führt Bonhoeffer aus.54 Nachdem sie so arm seien, könnten sie nun auf nichts mehr hoffen als auf den, der sie gerufen habe.55

Jesus preise die Jünger, die an dieser Stelle angesprochen sind, jedoch nicht „um ihres Mangels oder um ihres Verzichtes willen“56 selig. Diese Aspekte seien kein Grund für eine solche Preisung, bemerkt Bonhoeffer. Vielmehr seien der Ruf sowie die Verheißung Christi, für die die Nachfolgenden sich entschieden hätten, sowohl in Mangel als auch auf vielen Ebenen in Verzicht zu leben, Grund genug.57 Um Bonhoeffer ebenda zu zitieren: „Objektiver Mangel und persönlicher Verzicht haben ihren gemeinsamen Grund in dem Ruf und der Verheißung Christi. Keines von beiden hat in sich Wert und Anspruch.“58 Die große Verheißung, die Jesus dem Nachfolgenden zusage, sei der Besitz des Himmelreichs.59 In Anbetracht der Größe und außerordentlichen Bedeutung dieser Aussage seien sich die Jünger eins darin, „dass sie alle Gottes berufene Gemeinde sind“60 und die Seligpreisungen Jesu ihnen zum Heil würden.61 Bonhoeffer hebt hervor, dass Jesus mit seinen Seligpreisungen in erster Linie nicht auf die Mächtigen und Angesehenen verweise. Stattdessen spreche er das Himmelreich seinen Nachfolgern – den Jüngern – zu, die um seinetwillen ihr altes Leben zurückließen. „Sie sind mitten in der Armut Erben des himmlischen Reichs“.62 „Selig sind die geistlich arm sind, denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,3, Die Bibel nach Martin Luther.)

Neben all den Vorteilen und Segnungen, die die Nachfolge für die Jünger mit sich bringen, zeigt Bonhoeffer auch Bürden auf, die mit diesem Ruf einhergehen und auf die Betroffenen Einfluss nehmen. Er geht einerseits darauf ein, dass die Jünger als Fremdlinge in der Welt durch die Kraft dessen ständen, der von der Welt an das Kreuz geschlagen wurde.63 Andererseits hinterfragt er, warum die Gemeinde Jesu aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurde. Die Jünger seien mit der Welt, wie Bonhoeffer das säkuläre Volk bezeichnet, nicht konform.64 Die Jünger seien die Auserwählten, die ihre Mitmenschen verständen und für sie mitfühlten. Sie schüttelten Leid nicht ab, sondern trügen es aus Nächstenliebe und um Christi willen in der Nachfolge. Dennoch erlitten sie keine Schwäche oder Müdigkeit durch das Lastentragen, da dies in der Kraft Jesu Christi geschähe, so dass sie als „[…] Leidtragende in der Gemeinschaft des Gekreuzigten […]“65 ständen. „[…] Als Fremdlinge durch die Kraft dessen, der der Welt so fremd war, dass sie ihn kreuzigte.“66 Sie zeigten Barmherzigkeit und verzichteten auf die eigene Würde.67 Sie handelten nach den Worten, die in der Bibel in Lukas 6,36 stehen: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ Bonhoeffer macht an dieser Stelle kenntlich, dass die Nachfolger Jesu neben der eigenen Not und dem Mangel zusätzlich an fremder Not, Demütigung und Schuld Anteil nähmen. Er beschreibt dieses Verhalten als „unwiderstehliche Liebe zu den Geringen, Kranken, Elenden, Erniedrigten und Vergewaltigten […]“.68 Sie lebten nach dem Beispiel Jesu und suchten voller Barmherzigkeit nach Menschen, die sich in Sünde und Schuld befinden, um sich ihrer anzunehmen. Keine Sünde sei für sie zu tief und keine Schuld zu furchtbar, stellt Bonhoeffer fest. Für sie zähle nur eine Würde und Ehre: die Barmherzigkeit ihres Herrn, aus der sie lebten und zehrten.69

[...]


1 Vgl. Bonhoeffer, Dietrich: Nachfolge, München 1992, S. 108.

2 „Ethik“ auf Duden online, online abgerufen unter https://www.duden.de/node/713429/revisions/1380643/view (abgerufen am 24.01.2021).

3 Vgl. A. a. O.

4 Vgl. Fischer, Johannes: Warum Ethik nicht religiös begründet werden kann. Über das Verhältnis von Religion und Ethik, online abgerufen unter https://profjohannesfischer.de/2019/12/21/warum-ethik-nicht-religioes-begruendet-werden-kann-ueber-das-verhaeltnis-von-religion-und-ethik/.pdf (abgerufen am 07.01.2021), S. 1.

5 Vgl. Fischer, Johannes / Gruden, Stefan / Imhof, Esther et al.: Grundkurs Ethik. Grundbegriffe philosophischer und theologischer Ethik, Stuttgart 2008 (2. Aufl.), S. 231.

6 Fischer, Johannes: Theologische Ethik. Grundwissen und Orientierung, Stuttgart 2002, S. 138.

7 Vgl. Fischer: Theologische Ethik, S. 138.

8 Fischer: Warum Ethik nicht religiös begründet werden kann, S.1.

9 Vgl. A. a. O., S. 1f.

10 A. a. O., S. 2.

11 A. a. O.

12 Vgl. A. a. O.

13 Vgl. A. a. O., S. 3.

14 Vgl. A. a. O.

15 A. a. O., S. 4.

16 Vgl. A. a. O., S. 3f.

17 Fritz, Regina: Ethos und Predigt. Eine ethisch-homiletische Studie zu Konstitution und Kommunikation sittlichen Urteilens, Tübingen 2011, S. 26.

18 Vgl. Fritz: Ethos und Predigt, S. 26.

19 Vgl. A. a. O., S. 26f.

20 Vgl. Pfeifer, Hans / Gremmels, Christian: Theologie und Biographie. Zum Beispiel Dietrich Bonhoeffers, München 1983, S. 63.

21 Lienemann, Wolfgang: Frieden, Göttingen 2000, S. 123f.

22 Vgl. Lienemann, Wolfgang: Frieden, S. 123f.

23 Vgl. Enns, Fernando: Der gerechte Frieden in den Friedenskirchen, in: Werkner, Ines-Jacqueline / Ebeling, Klaus (Hg.): Handbuch Friedensethik, Wiesbaden 2017, S. 363.

24 Vgl. Enns: Der gerechte Frieden in den Friedenskirchen, S. 363.

25 Vgl. Fischer, Johannes: Der Stachel der Bergpredigt und das Problem der christlichen Ethik, online abgerufen unter http://profjohannesfischer.de/wp-content/uploads/2020/05/Religion-und-Ethik.pdf (abgerufen am 22.12.2020), S. 1.

26 Vgl. Fischer: Der Stachel der Bergpredigt und das Problem der christlichen Ethik, S. 5.

27 Vgl. A. a. O., S. 1.

28 Vgl. Enns: Der gerechte Frieden in den Friedenskirchen, S. 361.

29 Vgl. A. a. O., S. 370.

30 Vgl. A. a. O., S. 361.

31 Vgl. A. a. O., S. 363.

32 Vgl. A. a. O., S. 362.

33 Vgl. A. a. O., S. 368.

34 Vgl. A. a. O., S. 369.

35 Vgl. A. a. O., S. 370.

36 Vgl. A. a. O., S. 373.

37 Vgl. A. a. O., S. 374.

38 Vgl. Tietz, Christiane: Dietrich Bonhoeffer: Theologe im Widerstand, München 2013, S. 61.

39 Tietz: Dietrich Bonhoeffer, S. 61.

40 Vgl. Tietz: Dietrich Bonhoeffer, S. 61.

41 Vgl. Enns: Der gerechte Frieden der Friedenskirchen, S. 373.

42 Tietz: Dietrich Bonhoeffer, S. 61f.

43 Vgl. A. a. O.

44 Vgl. Liebendörfer, Bernd: Nachfolge Christi leben. Schritte des Vertrauens wagen, Stuttgart 2017, S. 13.

45 Vgl. Bonhoeffer: Nachfolge, S. 99.

46 Vgl. A. a. O., S. 99.

47 A.a.O., S. 99.

48 A. a. O.

49 Vgl. A. a. O., S. 100.

50 Vgl. A. a. O.

51 Vgl. A. a. O., S. 100.

52 Vgl. A. a. O., S. 99-110.

53 A. a. O., S. 100.

54 Vgl. A. a. O., S. 100f.

55 Vgl. A. a. O., S. 102.

56 A. a. O., S. 100.

57 Vgl. A. a. O.

58 A. a. O.

59 Vgl. A. a. O.

60 A. a. O., S. 101.

61 Vgl. A. a. O.

62 A. a. O., S. 102.

63 Vgl. A. a. O., S. 103f.

64 Vgl. A. a. O.

65 A. a. O., S. 103.

66 A. a. O.

67 Vgl. A. a. O., S. 106.

68 Bonhoeffer: Nachfolge, S. 106.

69 Vgl. A. a. O.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Die Bergpredigt. Perspektiven von Dietrich Bonhoeffer und Ergänzungen von Johannes Fischer
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Institut für Evangelische Theologie (und Ethik))
Veranstaltung
Aktuelle ethische Entwürfe: Johannes Fischers Theologische Ethik
Note
1.3
Autor
Jahr
2021
Seiten
34
Katalognummer
V1139110
ISBN (eBook)
9783346513632
ISBN (Buch)
9783346513649
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bonhoeffer, Bergpredigt, Johannes Fischer, Liebt eure Feinde, Leben am Beispiel Jesu, christliches Leben, biblische Gebote, Feindesliebe, Betet für die die euch verfolgen, Ethik, Ethik mit der Bergrepdigt, Dietrich Bonhoeffer
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Delilah Cawello (Autor:in), 2021, Die Bergpredigt. Perspektiven von Dietrich Bonhoeffer und Ergänzungen von Johannes Fischer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139110

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