Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Health Sciences - Health Psychology

Stress am Arbeitsplatz. Begünstigende Faktoren durch ständige Erreichbarkeit

Title: Stress am Arbeitsplatz. Begünstigende Faktoren durch ständige Erreichbarkeit

Essay , 2021 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Health Sciences - Health Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die ständige Erreichbarkeit am Arbeitsplatz das Auftreten von Stress begünstigt. Megatrends wie New Work und Konnektivität brechen starre Arbeitsstrukturen auf. Das Prinzip der Vernetzung dominiert den gesellschaftlichen Wandel und lässt neue Verhaltensmuster entstehen. In Verbindung mit New Work weichen streng regulierte Arbeitsbedingungen flexiblen Arbeitsformen.

Theorien wie die Boundary- und Border-Theorie nehmen an, dass unterschiedliche Lebensbereiche durch zeitliche, räumliche und psychologische Grenzen getrennt sind. Moderne Kommunikationstechnologien ermöglichen jedoch die zunehmende Erreichbarkeit von Beschäftigten in Arbeitsbelangen außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten. Rund ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland berichten, in der Freizeit in arbeitsbezogenen Belangen kontaktiert zu werden. Von einem Viertel wird erwartet, auch im Privatleben für arbeitsbezogene Belangen erreichbar zu sein. Bereits 2011 bestätigen rund 40 % der Beschäftigten, dass sie zwischen Privatleben und Arbeit keine Grenze mehr sehen.

Die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben erzielt durch das Entgrenzungsphänomen der ständigen Erreichbarkeit eine starke Medienpräsenz. Mittlerweile existieren Studien, die mögliche Auswirkungen der ständigen Erreichbarkeit in Arbeitsbelangen untersucht haben. Diese Arbeit greift die Untersuchungsergebnisse auf. Der Fokus liegt dabei auf dem möglichen Stressempfinden, das durch die Erreichbarkeit hervorgerufen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

2 Was ist ständige Erreichbarkeit?

2.1 Wie wird ständige Erreichbarkeit definiert?

2.1.1 Ständige Erreichbarkeit nach Strobel

2.1.2 Ständige Erreichbarkeit nach Pangert et al.

2.2 Wie entsteht ständige Erreichbarkeit?

2.3 Bedeutung von ständiger Erreichbarkeit im Rahmen der Arbeit

3 Was ist Stress?

3.1 Wie wird Stress definiert?

3.2 Wie entsteht Stress?

3.2.1 Belastungs-Beanspruchungs-Modell nach Rohmert und Rutenfranz

3.2.2 Transaktionales Stressmodell nach Lazarus und Folkman

3.3 Bedeutung von Stress im Rahmen der Arbeit

4 Ständige Erreichbarkeit und psychische Beanspruchung

4.1 Zusammenhang nach der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)

4.1.1 iga.Report 23 von Strobel

4.1.2 iga.Report 27 von Hessenmöller et al.

4.2 Zusammenhang nach der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der durch moderne Kommunikationstechnologien geförderten ständigen Erreichbarkeit am Arbeitsplatz und dem Stressempfinden der Beschäftigten. Ziel ist es zu analysieren, inwiefern die Erreichbarkeit als Belastungsfaktor wirkt und welche Auswirkungen dies auf die psychische Beanspruchung hat.

  • Definitionen und Entstehungsweisen ständiger Erreichbarkeit
  • Wissenschaftliche Stressmodelle und psychische Beanspruchung
  • Empirische Forschungsergebnisse zur Erreichbarkeit in Deutschland
  • Bedeutung der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben
  • Einflussfaktoren wie individuelle Ressourcen und betriebliche Bedingungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Theorien wie die Boundary- (Ashforth et al., 2000) und Border- (Clark, 2000) Theorie nehmen an, dass unterschiedliche Lebensbereiche durch zeitliche, räumliche und psychologische Grenzen getrennt sind. Moderne Kommunikationstechnologien ermöglichen jedoch die zunehmende Erreichbarkeit von Beschäftigten in Arbeitsbelangen außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten (Menz et al, 2016). Rund ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland berichten, in der Freizeit in arbeitsbezogenen Belangen kontaktiert zu werden. Von einem Viertel wird erwartet, auch im Privatleben für arbeitsbezogene Belangen erreichbar zu sein (BAuA, 2016; DAK, 2017). Bereits 2011 bestätigen rund 40 % der Beschäftigten, dass sie zwischen Privatleben und Arbeit keine Grenze mehr sehen (BITKOM).

Die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben erzielt durch das Entgrenzungsphänomen der ständigen Erreichbarkeit eine starke Medienpräsenz. Mittlerweile existieren Studien, die mögliche Auswirkungen der ständigen Erreichbarkeit in Arbeitsbelangen untersucht haben. Diese Arbeit greift die Untersuchungsergebnisse auf. Der Fokus liegt dabei auf dem möglichen Stressempfinden, das durch die Erreichbarkeit hervorgerufen wird. Die zu beantwortende Frage lautet: Inwiefern begünstigt die ständige Erreichbarkeit am Arbeitsplatz das Auftreten von Stress?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Megatrends New Work und Konnektivität ein und formuliert die Problemstellung bezüglich der Entgrenzung von Arbeit und Privatleben sowie die zentrale Forschungsfrage.

2 Was ist ständige Erreichbarkeit?: Dieses Kapitel widmet sich der begrifflichen Einordnung der ständigen Erreichbarkeit, untersucht ihre Entstehung durch technische Ausstattung und unternehmenskulturelle Normen und definiert sie für den weiteren Verlauf der Arbeit.

3 Was ist Stress?: Hier werden grundlegende Stressdefinitionen sowie zentrale theoretische Ansätze, wie das Belastungs-Beanspruchungs-Modell und das transaktionale Stressmodell, zur Erklärung der Stressentstehung dargelegt.

4 Ständige Erreichbarkeit und psychische Beanspruchung: In diesem Kapitel werden aktuelle Forschungsergebnisse und Reports der iga sowie der BAuA analysiert, um Zusammenhänge zwischen Erreichbarkeit und negativen psychischen Folgen bei Beschäftigten aufzuzeigen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass ständige Erreichbarkeit einen Belastungsfaktor darstellt, dessen Wirkung jedoch stark von individuellen Fähigkeiten und betrieblichen Rahmenbedingungen abhängt.

Schlüsselwörter

Ständige Erreichbarkeit, Stress, Arbeitsplatz, psychische Beanspruchung, Entgrenzung, Work-Life-Balance, Stressmodell, Belastung, Erholungsfähigkeit, Digitalisierung, New Work, Gesundheitsauswirkungen, Arbeitsbelastung, Flexibilität, Kommunikationstechnologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der ständigen Erreichbarkeit in der modernen Arbeitswelt und untersucht, wie diese dazu beiträgt, Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben aufzulösen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Definition von ständiger Erreichbarkeit, psychologische Modelle zur Entstehung von Stress sowie die Auswertung wissenschaftlicher Studien zu den gesundheitlichen Folgen für Beschäftigte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern ständige Erreichbarkeit am Arbeitsplatz das Auftreten von Stress bei den Mitarbeitern begünstigt.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Forschungsanalyse, bei der bestehende Studien, Reports von Institutionen wie der BAuA und iga sowie etablierte psychologische Theorien ausgewertet werden.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Begriffsdefinitionen und Stressmodelle) und eine empirische Analyse, in der verschiedene Untersuchungen zu Zusammenhängen zwischen Erreichbarkeit und psychischer Gesundheit gegenübergestellt werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie ständige Erreichbarkeit, Stress, psychische Beanspruchung, Entgrenzung und Arbeitsbelastung beschreiben.

Warum wird ständige Erreichbarkeit nicht von jedem als Stress empfunden?

Die Ausprägung der Beanspruchung hängt laut Arbeit von der persönlichen Konstitution, individuellen Bewältigungsstrategien und der betrieblichen Kultur ab, da derselbe Belastungsfaktor unterschiedlich bewertet werden kann.

Welche Rolle spielt die erwartete Erreichbarkeit für die Gesundheit?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass bereits die reine Erwartung, im Privatleben für dienstliche Anliegen erreichbar zu sein, ausreicht, um die Erholungsqualität zu mindern und das Wohlbefinden sowie die Arbeitszufriedenheit negativ zu beeinflussen.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Stress am Arbeitsplatz. Begünstigende Faktoren durch ständige Erreichbarkeit
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1139313
ISBN (eBook)
9783346517708
ISBN (Book)
9783346517715
Language
German
Tags
Ständige Erreichbarkeit Arbeitspsychologie Organisationspsychologie Stress Psychische Belastung Beanspruchung Gesundheitsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Stress am Arbeitsplatz. Begünstigende Faktoren durch ständige Erreichbarkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139313
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint