Sehen und Sichtbarkeit im Nibelungenlied. Die latente Präsenz des Unsichtbaren


Hausarbeit, 2018

14 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Regeln und Strukturen
2.1. Figurenkonstellation und Brautwerbungsschema
2.2. Magisches Artefakt-Die tarnhût

3. Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit auf Textebene
3.1. Der Krieg gegen die Sachsen und Dänen
3.2. Der Werbungsbetrug an Brünhild
3.3. Siegfrieds Fahrt ins Nibelungenland
3.4. Die Doppelhochzeit in Worms-die Hochzeitsnacht
3.5. Der Streit der Königinnen

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Uns ist in alten mæren wunders vil geseit “ (NL 1,1, Handschrift C)1 , so beginnt das Nibelungenlied, das als eines der bekanntesten mittelalterlichen Heldenepen gilt. Schon hier wird auf die Besonderheit aufmerksam gemacht, um die es sich bei dieser tradierten Stoffgeschichte handelt, denn das Nibelungenlied bewegt sich zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit.2 Die Formel „ Uns ist geseit “ zeigt von Beginn an auf, dass das Nibelungenlied auf Augen-und Ohrenzeugenschaft ausgelegt ist und somit von einer subjektiven Wahrnehmungsperspektive abrückt.3 „Augenzeugenschaft ist die Quelle künftiger Erzählung und vergewissernder Erinnerung.“4 , so erklärt es Jan-Dirk Müller in seinem umfangreichen „Nibelungenbuch“ „Spielregeln für den Untergang.“, auf welches nachfolgend noch häufiger eingegangen werden soll. Die nibelungische Welt muss also grundsätzlich auf Sichtbarkeit angelegt sein5 , denn „[w]as sich ereignet, spiegelt sich in der Wahrnehmung von Zuschauern und Zuhörern.“6 Ausgehend von dieser Erkenntnis soll in der nachfolgenden Arbeit nun herausgestellt werden, wie eine Manipulation eben dieser Sichtbarkeit zu einer Anhäufung von Konflikten im ersten Teil des Nibelungenliedes führen kann, sodass diese sich im zweiten Teil entladen und die Geschichte in einer Katastrophe endet.7 Zunächst sollen grundsätzliche Regeln und Strukturen im Nibelungenlied erläutert werden, da diese für den Handlungsverlauf entscheidend sind. Hierbei wird insbesondere auf das Brautwerbungsschema eingegangen, in welchem prinzipiell der Stärkste immer die Schönste bekommen muss.8 Desweiteren soll an dieser Stelle die Figurenkonstellation und deren Beziehungsgefüge näher betrachtet werden, da diese auch für das Brautwerbungsschema eine wichtige Bedeutung haben. Aufgrund der Tatsache, dass Siegfried in den entscheidenden Âventiuren unter Zuhilfenahme einer tarnhût agiert und diese maßgeblich zur Einschränkung der Sichtbarkeit beiträgt, wird die Bedeutung und Funktion dieses magischen Artefaktes für die Geschichte anschließend erklärt. Die Relevanz von Sehen und Sichtbarkeit im Nibelungenlied soll anhand einzelner Âventiuren weiterhin exemplarisch herausgearbeitet werden, um zu klären, an welchen Stellen Sichtbarkeit auf Unsichtbarkeit trifft. Dies soll schlussendlich einen Beitrag hierfür leisten, zu erklären, wieso der Konflikt entstand, wie dieser gelöst wurde und es soll ein kurzer Versuch unternommen werden zu erklären, ob und inwiefern diese Katastrophe hätte verhindert werden können.

2. Regeln und Strukturen

2.1. Figurenkonstellation und Brautwerbungsschema

König Gunther vom Wormser Hof begibt sich auf gefährliche Brautwerbungsfahrt über das Meer nach Island, um um Brünhild zu werben. Siegfried tritt hierbei als sein Werbungshelfer auf. Brünhilds Kräfte gelten als unermesslich groß, sodass noch kein Mann bisher ihre Freierproben bestehen konnte und deshalb jeder mit seinem Leben dafür bezahlen musste:

swer ir minne gerte, der muose âne wanc

driu spil angewinnen der frouwen wolgeboren.

gebrast im an dem einem, er hete daz houbet sîn verloren. (NL 325,2-5)

Des het diu juncfrouwe unmâzen vil getân. (NL 326,1)

Das Grundprinzip einer solchen gefährlichen Brautwerbung ist, dass der beste Mann die schönste Frau bekommt.9 In diesem Fall ist der mächtigste Mann der Wormser König, der hier gleichwohl als Werber auftritt. Diese Basisregel der Brautwerbung wird jedoch unterbrochen, weil neben den Werber Gunther Siegfried als Werbungshelfer tritt, der mit diesem um die Braut konkurriert.10 „Der bei der Braut präsente Werbungshelfer muß nämlich den absenten Werber im Raum der Evidenz als den Besten repräsentieren. Das führt in der Regel notwendig dann zum Kurzschluß, wenn der Helfer zugleich selbst der Beste ist.“11 Peter Strohschneider baut an dieser These seine Versuchsanordnung in seinem Forschungstext „Einfach Regeln-komplexe Strukturen“ auf. Der angemessene Werber wäre demzufolge Siegfried, da er Gunther im Verborgenen mithilfe einer Tarnkappe beim Bestehen der Freierproben hilft. Siegfried stünde demnach in der Hierarchie über Gunther und nicht unter ihm, wie er es als Werbungshelfer tun sollte. Kriemhild als Schwester Gunthers ist aber bereits Siegfried versprochen, sollte die Brautwerbung für Gunther erfolgreich verlaufen. (NL 332, 4-5) Es findet somit eine Überlagerung der beiden Brautwerbungsschemata statt und Siegfried fungiert als verbindendes Element. Betrachtet man des Weiteren die beiden Welten, in denen die Protagonisten agieren, fallen die stark voneinander abgegrenzten Räume der Brautwerbung auf. Das Meer dient als Grenze zwischen den beiden Machtbereichen der Herrscher.12 Gunthers Herkunft ist das höfisch geprägte Worms, Brünhild kommt aus einer heroischen, mythischen Welt, aus Isenstein. Der Werbungshelfer Siegfried kann heroisch agieren, hat aber auch eine höfische Erziehung genossen. Er vereint damit aus beiden Welten Ideales. Er ist der einzige, der das Problem der Brautwerbung um Brünhild lösen kann. Eine Konfliktentstehung ist hierdurch schon absehbar.

2.2. Magisches Artefakt-Die tarnhût

Das mittelhochdeutsche Wort tarn bedeutet verhüllen oder verbergen. Die Tarnhaut oder auch Tarnkappe ermöglicht es dem Träger, sich unsichtbar zu machen, diesem aber das Sehen gleichzeitig zu erlauben. Im deutschsprachigen mittelalterlichen Heldenepos ist die Tarnkappe meist ein Mantel oder eine Kappe und gehört zu den typischen Zaubergaben. Im Nibelungenlied nimmt Siegfried diese dem Zwerg Alberich ab und erlangt dadurch zusätzliche Kräfte. Die Tarnkappe befindet sich nicht selbstverständlicherweise im Besitz des Helden, sondern muss erst erworben werden. Siegfried verwendet die Tarnkappe bei der Freierprobe auf Isenstein und in Gunther und Brünhilds Hochzeitsnacht, um an Gunthers Stelle Brünhild zu besiegen.13 Die Tarnhaut trägt im Nibelungenlied maßgeblich zur Einschränkung der Sichtbarkeit bei. „Die Tarnhaut verdeckt die Gestalt, entzieht sie den Blicken, und übergangslos ist der darunter Verborgene ,nicht mehr da‘.“14 Die Tarnhaut schaltet zwar den Gesichtssinn (die Sehfähigkeit) aus, jedoch nicht den Tastsinn. Der Tastsinn kann aber ohne den Gesichtssinn nichts ausrichten, da er nicht die Wahrnehmung einzelmenschlicher Besonderheiten erlaubt.15 In der Hochzeitsnacht ist somit beispielweise für Brünhild nicht erkennbar, dass es sich bei der anderen Person nicht um Gunther handelt, da sie die Person nur spüren statt sehen kann. In der Verwendung der Tarnkappe liegt auch die Begründung, weshalb sich Brünhild für Gunther anstelle des richtigen Werbers Siegfried entscheidet, denn Gunther ist der einzig sichtbare Agierende. „Er [der Tarnmantel] schneidet aus dem Raum der Evidenz einen blinden Fleck heraus und ist so Instrument einer doppelten Blendung: Man sieht nicht nur das, was im blinden Fleck liegt, sondern man kann auch ihn selbst nicht sehen. […,] er [der Tarnmantel] erzeugt eine unsichtbare Schleife der Unsichtbarkeit.“16 Die Tarnhaut und die damit verbundene Unsichtbarkeit Siegfrieds haben somit, wie im Weiteren anhand der einzelnen Âventiuren erklärt werden soll, erheblichen Einfluss auf die Konfliktentstehung.

3. Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit auf Textebene

3.1. Der Krieg gegen die Sachsen und Dänen

In der vierten Âventiure zieht Siegfried an Gunthers Stelle in den Krieg gegen Fürst Liudeger aus dem Sachsenlande und König Liudegast aus Dänemark.

>><H>er kunec, nu sît hie heime<<, sprach dô Sîvrit,

>>sît daz iuwer recken mir wellent volgen mit,

belîbet bî den frouwen und traget hôhen muot.

ich trûwe iu wol behüeten beidiu êre unde guot. (NL, 172, 1-4)

Gunther soll am Hofe bei den Frauen bleiben und Siegfried vertritt ihn öffentlich sichtbar als Herrscher in der Schlacht. Siegfried nimmt hiermit die Stellvertreterrolle Gunthers ein und dies zeugt von einer Dominanz Siegfrieds verbunden mit dessen Machtdemonstration. Dafür spricht, dass Siegfried von allen akzeptiert wird und beispielsweise die Fahne an Volker übergibt. (NL 160, 3-4) Dies ist üblicherweise dem Herrscher vorbehalten. Die Rechtsverbindlichkeit von Siegfrieds Hilfe wird durch die Aussage Gunthers: „ daz dien ich immer um dich “ (NL 158, 4-5) betont. Bezieht man diese Âventiure auf die Sichtbarkeit im Nibelungenlied, so lässt sich feststellen, dass Gunther in der Schlacht sozusagen die Position des Unsichtbaren einnimmt, durch Siegfrieds Gestalt aber dennoch präsent ist.17 […] „Das sichtbare Heer steht nicht für den Herrscher; die Fahnen werden nicht von Gunther vergeben, sondern Siegfried übernimmt die Rolle.“18 Die beiden Gegner Liudeger und Liudegast treten im Grunde gegen Gunther an und werden von Siegfried besiegt.19 Worin hier Parallelen zur sechsten Âventiure zu finden sind, soll an späterer Stelle näher erläutert werden.

3.2. Der Werbungsbetrug an Brünhild

Bereits bei der Ankunft der Burgunden in Isenstein geht es um Sichtbarkeit. Die Frauen stehen oben an den Fenstern und sehen auf die Ankommenden herunter. Auf diese Weise wird zu Beginn von Gastgeberseite aus bereits Macht symbolisiert. „Sichtbarkeit ist ein Machteffekt. In der Verteilung der Blicke bildet sich ein Machtspiel ab. Blicke werden kontrolliert, mit Blicken macht man Politik. Nicht jeder darf alles sehen. Die Verteilung von Blicken spiegelt den Rang der Protagonisten und ihr Verhältnis zueinander.“20 Jan-Dirk Müller bezeichnet dies als Politik der Blicke.21 Hieraus lässt sich erklären, weshalb Brünhild ihren Mädchen befiehlt, von den Fenstern zurückzutreten. (NL 392, 1-4) Die Frauen sollen von den Fremden nicht betrachtet werden, weil diese dann Macht über sie gewinnen. Sehen wird somit als Privileg betrachtet. Im Übrigen lässt sich so auch erklären, wieso Siegfried Kriemhild eine ganz Zeit lang nicht sehen darf, sie ihn aber vorher schon beobachtete. (NL 130-131, 1-4 und 279, 1-5). Am Wormser Hof soll Kriemhild auf diese Weise als die Mächtigere auftreten und Siegfried darf das Privileg der Sichtbarkeit somit nicht von Anfang an genießen. Ihr Stand und ihre Bedeutung werden auf diese Weise zunächst hervorgehoben. Über Siegfrieds Zügel-und Bügeldienst (NL 395-396, 1-4) wird nach der Ankunft in Isenstein anschließend ein Schauspiel inszeniert, damit die Damen davon ausgehen, dass Siegfried lediglich Gunthers Vasall ist.22 Sie wollen Brünhild bewusst täuschen und Gunther als Werber zu erkennen geben. Dies kann man als „Gebärde demonstrativer Unterordnung“23 bezeichnen. „Die[se] auf non-verbalem Wege vollzogene Täuschung, die objektiv falsche Rangordnung wird dann von Siegfried beim Empfang der Burgunden verbal bestätigt.“24 (NL 418, 1-4) Dies geschieht, weil Brünhild zuerst Siegfried begrüßt hat. (NL 417, 3-4) Siegfried muss ihren Irrtum demnach richtig stellen. Bezieht man diese Szene auf die anfangs erklärten Schemata, so liegt die Vermutung nahe, dass Brünhild Siegfried zuerst begrüßt, da er aus der gleichen heroischen Welt stammt wie sie und er ihr bekannt ist. Schon hier findet man erste widersprüchliche Zeichen, wer denn der eigentliche Werber ist. Zu den anschließenden Freierproben erscheint Brünhild in starken Waffen gekleidet (NL 432, 1) und wirkt so beängstigend, dass Hagen sie als „tîvels wîp“ (NL 436, 4) bezeichnet. Hier sehen alle das Gleiche, Rezipienten und Figuren. Brünhild wirkt wie eine Übermacht, die Gunther nur durch Siegfrieds Hilfe mit der Tarnhaut besiegen kann. In der Textstelle, in der Siegfried bei den Freierproben unter die Tarnhaut schlüpft, kann nur der Rezipient sehen, dass Siegfried unter der Tarnhaut ist, denn er ist unsichtbar und Gunther fühlt Siegfried lediglich. Dies wird durch den Gedanken Gunthers „>>Waz hât mich geruoret?<<“ (NL 451, 1) deutlich. Siegfried antwortet ihm darauf, dass er es sei. (NL 451, 3) An dieser Stelle fällt auf, dass die Sichtbarkeit eingeschränkt ist und damit der Gesichtssinn ausgeschaltet ist. Einzig der Tastsinn und der Hörsinn dienen dazu, Siegfried zu erspüren und zu hören. In diesen Betrug sind demnach nur Gunther, Siegfried und der Rezipient des Nibelungenliedes eingeweiht. In „…von sînen schœnen listen er hete kraft genuoc, daz er mit dem sprunge den kunic Gunthere doch truoc.“ (NL 462, 3-4) wird dies noch deutlicher. Bezugnehmend auf die vierte Âventiure kann man sagen, dass in dieser sechsten Âventiure Brünhild dadurch betrogen wird, dass der sichtbare Herrscher nicht selbst handelt, sondern heimlich durch Siegfried. Hier ist Siegfried der Unsichtbare, im Sachsenkrieg ist Gunther der Unsichtbare. Es findet jeweils ein Betrug statt und die Ordnung wird gestört, wodurch kurzfristig zwar ein Gewinn erzielt wird, langfristig aber ein Problem entsteht.25

3.3. Siegfrieds Fahrt ins Nibelungenland

Bei Siegfrieds Ankunft im Nibelungenland verstellt er vor dem Burgtor die Stimme („[…] dô wandelt sîne stimme der herre Sîfrit dâ vor.“, NL 485, 4), um sich nicht gleich als Siegfried zu erkennen zu geben. Außerdem befindet er sich unter seiner Tarnhaut und ist somit unsichtbar. (NL 480, 1) Siegfried provoziert den Pförtner, indem er sagt: „[…] >>ich bin ein recke, nu entsliuz ûf daz tor! ich erzürne ir etslichen noch hiute dâ vor,[…]“ . (NL 486, 1-2) Die Nibelungen wollen wissen, wer dort an ihrer Tür steht. Dadurch, dass Siegfried sich nicht zu erkennen gibt, dient Sichtbarkeit erneut als Mittel der Machtdemonstration, über welche Siegfried verfügt. Auch bei dem darauffolgenden Kampf mit den Hütern der Burg, unter anderem einem Riesen und dem Zwerg Alberich, aus dem Siegfried als Sieger hervorgeht und damit körperliche Überlegenheit demonstriert, erkennen die Nibelungen ihn noch immer nicht.

Nachdem Alberich ihn nach seinem Namen fragt und Siegfried sich zu erkennen gibt, ist Alberich froh und sagt:

[…] >>…lât mich genesen.

unt möht ich iemens eigen ân einen recken wesen,

dem swüere ich des eide, ich wær im undertân,

ich dient iu, ê ich stürbe<<, […] (NL 496, 1-4)

[...]


1 Alle folgenden Zitate entstammen folgender Quelle: Das Nibelungenlied Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Nach der Handschrift B herausgegeben von Ursula Schulze. Ins Neuhochdeutsche übersetzt und kommentiert von Siegfried Grosse. Stuttgart 2010, 2011. In den Klammern werden jeweils die Strophen und Verse durch ein Komma getrennt angegeben. NL steht im Weiteren als Sigle für „Nibelungenlied“. Mittelhochdeutsche Wörter werden kursiv angezeigt.

2 Vgl. Jan-Dirk Müller: Das Nibelungenlied. Klassiker-Lektüren Band 5. 3., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin 2009, S. 141.

3 Vgl. Müller, Das Nibelungenlied. Klassiker-Lektüren Band 5, S. 142.

4 Jan-Dirk Müller: Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes. Tübingen 1998, S. 251.

5 Vgl. Müller, Das Nibelungenlied. Klassiker-Lektüren Band 5, S. 141.

6 Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, S 251.

7 Vgl. Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, S. 249.

8 Vgl. Peter Strohschneider: Einfache Regeln-komplexe Strukturen. Ein strukturanalytisches Experiment zum ,Nibelungenlied‘. In: Mediävistische Komparistik. Festschrift für Franz-Josef Worstbrock zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Wolfgang Harms (u.a.). Stuttgart 1997, S. 43.

9 Vgl. Strohschneider, Einfache Regeln-komplexe Strukturen, S.44.

10 Vgl. Strohschneider, Einfache Regeln-komplexe Strukturen, S.44.

11 Strohschneider, Einfache Regeln-komplexe Strukturen, S. 44-45.

12 Vgl. Strohschneider, Einfache Regeln-komplexe Strukturen, S.43.

13 Vgl. Tobias Bulang: Tarnkappe. Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Hrsg. von Kurt Ranke. Band 13. Berlin/New York 2008/2009/2010, S. 227-228.

14 Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, S. 260.

15 Vgl. Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, S. 261.

16 Strohschneider, Einfache Regeln-komplexe Strukturen, S. 60.

17 Vgl. Stephan Müller: Die Sichtbarkeit des Herrschers in der Schlacht. Zur Deutung der vierten Aventiure des Nibelungenliedes . In: Sehen und Sichtbarkeit in der Literatur des deutschen Mittelalters. Hrsg. von Ricarda Bauschke, Sebastian Coxon, Martin H. Jones. Berlin 2011, S. 114.

18 S. Müller, Die Sichtbarkeit des Herrschers in der Schlacht, S. 114.

19 Vgl. S. Müller, Die Sichtbarkeit des Herrschers in der Schlacht, S. 114.

20 Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, S. 261-262.

21 Vgl. Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, S. 261.

22 Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, S. 268.

23 Vgl. Elke Brüggen/Franz-Josef Holznagel: ,Sehen‘ und ,Sichtbarkeit‘ im , Nibelungenlied ‘. Zur Genese einer mediävistischen Fragestellung. In: Sehen und Sichtbarkeit in der Literatur des deutschen Mittelalters. Hrsg. von Ricarda Bauschke, Sebastian Coxon, Martin H. Jones. Berlin 2011, S. 90.

24 Brüggen/Holznagel, ,Sehen‘ und ,Sichtbarkeit‘ im , Nibelungenlied ‘, S. 90.

25 Vgl. S. Müller, Die Sichtbarkeit des Herrschers in der Schlacht, S. 114.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Sehen und Sichtbarkeit im Nibelungenlied. Die latente Präsenz des Unsichtbaren
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V1139355
ISBN (eBook)
9783346517050
ISBN (Buch)
9783346517067
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nibelungenlied, Sichtbarkeit, Sehen im Nibelungenlied, Mediävistik, Nibelungen, Unsichtbarkeit
Arbeit zitieren
Ann-Marie Mau (Autor:in), 2018, Sehen und Sichtbarkeit im Nibelungenlied. Die latente Präsenz des Unsichtbaren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139355

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