Brexit. Chancen und Risiken für den Finanzsektor in Großbritannien


Hausarbeit, 2019

16 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Brexit

3. Die Europäische Union und der Binnenmarkt

4. Bedeutung des Finanzsektors für Großbritannien

5. Chancen und Risiken für Großbritannien
5.1 Der „harte Brexit“
5.2 Der „weiche Brexit“
5.3 Das Brexit-Abkommen

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

1. Einleitung

Am 23. Juni 2016 stimmte die britische Bevölkerung in einem Referendum darüber ab, ob Großbritannien in Zukunft weiterhin ein Teil der Europäischen Union (EU) sein sollte. Das Ergebnis dieser Abstimmung war denkbar knapp. Bei einer Wahlbeteiligung von 72,2 Prozent und 46,5 Millionen wahlberechtigten Bürgern, stimmten ca. 52 Prozent für einen Austritt aus der Europäischen Union, den sogenannten Brexit.1 Der Austritt selbst steht somit fest, jedoch sind die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Auswirkungen dieser Entscheidung nach wie vor nicht vorherzusehen. Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen der Brexit für die in Großbritannien angesiedelte Finanzindustrie und insbesondere die Banken hat. Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus dem Brexit für den Finanzsektor?

Ursprünglich wurde der 29. März 2019 als Austrittstermin festgelegt. Bis zu diesem Tag sollte ein Abkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien ausgehandelt werden, das die zukünftige Beziehung der beiden Parteien zueinander bestimmt. Da das Abkommen, das seit Ende 2018 existiert, inzwischen in drei Abstimmungen vom britischen Unterhaus abgelehnt wurde, wurde auf Bitten der britischen Premierministerin eine Verschiebung bis zum 12. April 2019 von der Europäischen Union gewährt. Insbesondere Passagen, die zum Beispiel die zukünftige Situation an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland festlegen sollen, wurden scharf kritisiert. Jedoch wurde auch bis zum 12. April keine Alternative gefunden, daher hat die EU einen weiteren Aufschub bis zum 31. Oktober 2019 beschlossen. Dies bedeutet, dass Großbritannien an der Europawahl Ende Mai 2019 teilnehmen wird. Jedoch nimmt die neue EU-Kommission ihre Arbeit erst zum ersten November 2019 auf, weshalb der 31. Oktober als Austrittstermin gewählt wurde. Diese erneute Verschiebung beinhaltet die Möglichkeit bereits früher auszutreten, sollte das vorliegende Abkommen doch noch abgesegnet werden. Gibt es bis zu diesem Zeitpunkt keine alternative Lösung, so kann es nach wie vor zu einem „harten Brexit“ am ersten November 2019 oder einer weiteren Verschiebung kommen.

2. Der Brexit

Um zu verstehen, wie es zum Brexit-Referendum gekommen ist, muss die Entstehung des Brexits betrachtet werden. Großbritannien wurde erst im Jahr 1972 Mitglied der Europäischen Gemeinschaft, einem Vorläufer der EU. Zu diesem Zeitpunkt war Großbritannien „der kranke Mann Europas“.2 Die folgenden Jahre waren geprägt vom wirtschaftlichen Aufschwung.

Im letzten Jahrzehnt hingegen bestimmten schwerwiegende Krisen die Politik der Europäischen Union. Ab dem Jahr 2007 beschäftigte die weltweite Finanzkrise, ausgelöst durch das Platzen der Immobilienblase in den USA und damit verbunden die Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, die Weltwirtschaft.3 Einige Jahre später folgte die Eurokrise und ab 2015 die sogenannte „Flüchtlingskrise“. Diese Krisen haben verdeutlicht, dass die Struktur der Europäischen Union nicht so stabil war, wie erwartet.4

Viele Briten sahen insbesondere die Wirtschaftsmigration (Migrationssaldo im Jahr 2016 +248.553 Personen)5 in Folge der Wirtschaftskrise, aus Osteuropa als enorme Bürde für Großbritannien an und es wurde öffentlich über den Austritt aus der Europäischen Union diskutiert. Bereits 2011 wurde über die Abhaltung eines Referendums debattiert, jedoch von den meisten Abgeordneten abgelehnt. 2013 versprach der damalige Premierminister David Cameron, im Falle seiner Wiederwahl ein Referendum durchzuführen.6

Die Debatte über den Brexit hatte zwei Kernthemen: Zum einen die wirtschaftlichen Folgen eines EU-Austritts, zum anderen die Migration und damit verbunden die Freizügigkeiten, die der europäische Binnenmarkt mit sich bringt. Nach dem Votum sind drei zentrale Bruchlinien innerhalb der britischen Bevölkerung zu Tage gekommen. Die erste zeigt die Differenz zwischen den zu Großbritannien gehörenden Ländern auf. Während in Schottland und Nordirland mit großer Mehrheit für den Verbleib gestimmt wurde, wurde in Wales und England für den Austritt gestimmt. Der zweite Bruch ist zwischen der jüngeren und der älteren Generation zu erkennen. Die 18- bis 25-Jährigen haben mit über 70% für den Verbleib gestimmt, wohingegen über 60-Jährige dagegen stimmten. Die dritte Trennung verläuft zwischen sozialen Schichten. Einkommens- und bildungsschwächere Schichten stimmten überproportional stark für den Austritt. Bürger mit einer guten Ausbildung hingegen stimmten mehrheitlich gegen den Brexit.7

Als Folge des Referendums trat Cameron als Premierminister zurück und die ehemalige Innenministerin Theresa May übernahm das Amt. May ließ im April 2017 Neuwahlen durchführen, um eine größere Mehrheit für ihren Brexitkurs zu erhalten. Das Ergebnis dieser Wahl war jedoch, dass May zukünftig mit einer Minderheitsregierung gemeinsam mit der nordirischen DUP regieren musste. So sehr die britische Bevölkerung geteilt ist, so ist es auch das britische Parlament in der aktuellen Situation. Das ausgehandelte Abkommen mit der EU kann nicht ratifiziert werden, da keine Mehrheit im Parlament dafür stimmt. Jegliche Alternativvorschläge wurden bisher jedoch auch abgelehnt.

3. Die Europäische Union und der Binnenmarkt

Während Großbritannien ab 1972 vom europäischen Binnenmarkt und dessen Freiheiten profitierte und vom „kranken Mann Europas“ zu einer der wirtschaftsstärksten Nationen Europas wurde, ist ebendieser Binnenmarkt für viele Briten zum Austrittsgrund geworden. Doch welche Eigenschaften sind es, die den europäischen Binnenmarkt auszeichnen?

Zusammengefasst ist das Ziel der Europäischen Union, allen EU-Bürgern zu ermöglichen in jedem EU-Land studieren, arbeiten und leben zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der Binnenmarkt mit seinen vier Grundfreiheiten geschaffen. Waren-, Dienstleistungs-, Kapital und Personenverkehr soll in ganz Europa ohne Einschränkungen durch Zölle, Visa oder regulatorische Anforderungen möglich sein. Auf internationaler Ebene tritt die Europäische Union somit als eine Partei auf und hat eine einheitliche Zollpolitik gegenüber Drittländern. Darüber hinaus wird Unternehmen die Kapitalbeschaffung erleichtert, um somit Europa als Ganzes zu einem attraktiven Investitionsstandort zu machen.8 Die Vorteile, die sich aus dem Freihandel ergeben, lassen sich anhand einer vereinfachten Darstellung aufzeigen. Aufgrund des erhöhten Angebotes, das zum einen auf die gesunkenen Produktionskosten und zum anderen auf die neu hinzukommenden Verkäufer zurückzuführen ist, verringert sich der Preis und die gehandelte Menge nimmt zu. Dies ist zu erkennen am verschobenen Schnittpunkt der Nachfragekurve mit der neuen Angebotskurve.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Angebots- und Nachfragekurve

Quelle: eigene Darstellung

Doch es gibt auch Probleme innerhalb des Binnenmarktes. Beispielsweise haben die Mitgliedsstaaten nach wie vor eigene Steuersysteme und teilweise isolierte nationale Märkte für Finanzdienstleistungen, sowie den Energie- und Verkehrssektor. Hinzu kommen umfangreiche Regelungen zur Anerkennung von Berufsqualifikationen im EU-Ausland.9

Als Reaktion auf die Finanzkrise wurde zudem eine Bankenunion gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine einheitliche Bankenregulierung innerhalb der EU, daher sollten allgemeingültige Regelungen innerhalb der Europäischen Union eingeführt werden. Großbritannien ist kein Mitglied in dieser Bankenunion.10

4. Bedeutung des Finanzsektors für Großbritannien

Die Rolle Großbritanniens und insbesondere Londons in der internationalen Finanzwelt ist ohne Zweifel groß. Nach New York ist London der zweitgrößte Finanzplatz der Welt und der größte in Europa. Ca. 500 Banken sind hier angesiedelt oder haben ihren Hauptsitz in Großbritannien. Hinzu kommen viele Versicherungen, Vermögensverwalter und andere Finanzdienstleister. Mehr als ein Drittel der Bankgeschäfte für europäische Großkunden werden in Großbritannien abgewickelt. Dies ist ein größerer Anteil am europäischen Bankgeschäft als Deutschland, Frankreich und Italien gemeinsam haben. 80 Prozent des gesamten europäischen Hedge-Fonds-Vermögens wird in London verwaltet.11 Außerdem gilt London als wichtigster Standort für auf Euro lautenden Devisenhandel weltweit. Das Geschäftsvolumen der Banken wird auf bis zu eine Billion Euro täglich geschätzt. Neben dem starken Bankensektor gilt London zudem als größter internationaler Versicherungsmarkt.12 Somit ist der Finanzsektor für Großbritannien außerordentlich wichtig. Insgesamt macht er knapp 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von Großbritannien aus.13 Allein in London sind derzeit über 700.000 Menschen in Finanzunternehmen beschäftigt. In Großbritannien insgesamt sind es rund 2,2 Millionen Beschäftigte.14

Um diese Zahlen besser einordnen zu können, können sie mit dem größten Finanzplatz in Kontinentaleuropa verglichen werden: Frankfurt am Main. Nicht nur ist in Frankfurt am Main der Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Deutschen Bundesbank, sondern darüber hinaus auch Standort für über 200 Kreditinstitute mit über 75.000 Mitarbeitern.15 Auch ist die Deutsche Börse in Frankfurt am Main beheimatet, eine der größten Börsen der Welt. Vergleicht man die Einwohnerzahlen von London und Frankfurt, so sieht man, dass Frankfurt grade einmal so groß ist, wie der Finanzsektor von London. In Frankfurt leben ca. 750.000 Menschen.16

5. Chancen und Risiken für Großbritannien

5.1 Der „harte Brexit“

Um betrachten zu können, welche Chancen und Risiken für Großbritannien im Brexit liegen, muss der Brexit in verschiedene Szenarien aufgeteilt werden. Die Szenarien unterscheiden sich in der Ausgeprägtheit, wie stark die Trennung zwischen Großbritannien und der EU abläuft. Das erste Szenario ist der sogenannte „Harte Brexit“. In diesem Szenario verlässt Großbritannien ohne ein neues Abkommen und ohne Übergangsphase die Europäische Union. Dies bedeutet einen sofortigen Austritt aus dem europäischen Binnenmarkt und der Zollunion mit der EU.

Die allgemeinen Auswirkungen lassen sich schnell erfassen. So würden die vier Grundfreiheiten aufgehoben werden, Zölle und Visabeschränkungen wieder eingeführt. Es müssten Grenzkontrollen durchgeführt werden und die Handelsbeziehung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich würden auf ein Level hinabgestuft werden, wie zwischen der EU und einem Drittland ohne Handelsabkommen. Der Handel würde also nicht nur teurer werden, sondern auch einen enormen bürokratischen Aufwand bedeuten und somit deutlich zeitaufwändiger werden. Hinzu kommen zahlreiche Regelungen und Auflagen, die britische Unternehmen plötzlich erfüllen müssten. Zahlreiche Zertifikate und Ausweise, die von Großbritannien ausgestellt wurden, verlieren ihre Gültigkeit in der Europäischen Union. Zur Einordnung dieser Auswirkungen: Fast die Hälfte der britischen Exporte gehen in EU-Länder.17

Doch welche Einflüsse hätte es im Speziellen auf den britischen Finanzsektor? Eine entscheidende Auswirkung wäre im sogenannten „Passporting“ zu finden. Beim Passporting erhalten Banken mit Sitz in der Europäischen Union einen sogenannten europäischen Pass, der es ihnen ermöglicht, europaweit Geschäfte mit ihren Kunden zu tätigen und diese über eine zentrale Stelle zu organisieren.18 Dies beträfe nicht nur britische Banken, die Geschäfte in EU-Ländern durchführen, sondern auch europäische Banken, die über Tochtergesellschaften in Großbritannien vertreten sind. So ist beispielsweise ein Großteil des Investmentbankings europäischer Banken in London angesiedelt. Dennoch werden durch diese Tochtergesellschaften auch von dort aus in ganz Europa Geschäfte getätigt. Diese Geschäftsbereiche müssten ohne neue Regelung zwischen Großbritannien und der Europäischen Union in ein anderes EU-Land verlegt werden. Am härtesten hiervon betroffen wären Firmen, die nur einen Standort haben und stark auf die grenzübergreifenden Geschäfte angewiesen sind und somit eine gänzlich neue Unternehmensstruktur aufbauen müssten. Aber auch Konzerne mit einem sehr verzweigten Unternehmensaufbau und mehrere Unternehmen unter einem Dach können somit mehrfach vom Entfallen der Passportrechte betroffen sein. Diese Unternehmen müssten ihre Geschäfte aufteilen, ihr Kapital auf die Tochtergesellschaften verteilen und somit voneinander unabhängig finanzierte und lizensierte Teilbereiche erschaffen.19 Des Weiteren könnte der Verlust der Passport-Rechte für ausländische Finanzunternehmen dazu führen, dass legitime Investorenerwartungen verletzt würden. Daraus könnten Klagen von Banken auf Schadensersatzzahlungen resultieren. Ein weiterer Aspekt, der dafür sorgen könnte, dass Banken Standorte und Mitarbeiter aus dem Vereinigten Königreich hinaus verlegen könnten, ist, dass die Banken nicht länger Teil des TARGET 2- und SEPA-Zahlungsraumes wären.20

Für den Finanzstandort London würde dies bedeuten, dass nicht nur ein großer Teil der Wirtschaftskraft belastet werden würde, sondern auch der Verlust von hochqualifizierten Fachkräften, die den Standort interessant für Innovation und Investitionen gemacht haben. Bisher war London ein attraktives Ziel für junge Startup-Unternehmer und sogenannte „FinTechs“. Dies könnte sich aufgrund der Verschiebung des Kapitals nach Kontinentaleuropa in Zukunft verringern.21 Der „No-Deal-Brexit“ könnte dafür sorgen, dass 20 bis 25 Prozent der Arbeitsplätze im Finanzbereich aus Großbritannien heraus verlegt werden. Insbesondere Großbanken aus den USA und Europa könnten diesen Schritt unternehmen.22

[...]


1 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.) (2016).

2 Vgl. Theurer, Marcus (2016).

3 Vgl. Bude, Matthias / Kaufmann, Sabine (2018).

4 Vgl. da Costa Cabral, Nazaré / Goncalves, José Renato / Rodrigues, Nuno Cunha (2017), S. 1.

5 Vgl. Statista (Hrsg.) (2019).

6 Vgl. von Ondarza, Nicolai (2016), S. 1.

7 Vgl. ebenda, S. 5 f.

8 Vgl. Europäische Union (Hrsg.) (2019), S.1.

9 Vgl. Europäische Union (Hrsg.) (2019), S.1.

10 Vgl. Lannoo, Karel (2017), S. 386.

11 Vgl. Odendahl, Christian (2016), S. 1 f.

12 Vgl. Oster, Manuel / Schlichting, Georg (2017), S. 24.

13 Vgl. Auswärtiges Amt (Hrsg.) (2019).

14 Vgl. Theurer, Marcus (2017), S. 2.

15 Vgl. Frankfurt am Main (Hrsg.) (2017).

16 Vgl. ebenda.

17 Vgl. Gänger, Jan (2019), S. 2.

18 Vgl. Lutz, Stephan (2017)., S. 1 f.

19 Vgl. Lannoo, Karel (2017), S. 395.

20 Vgl. Scardovi, Claudio / Agaoglu, Rabia Deniz (2017), S. 413 f..

21 Vgl. Scardovi, Claudio / Agaoglu, Rabia Deniz (2017), S. 414.

22 Vgl. ebenda, S. 414.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Brexit. Chancen und Risiken für den Finanzsektor in Großbritannien
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V1139486
ISBN (eBook)
9783346511362
ISBN (Buch)
9783346511379
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brexit, Großbritannien, EU, Volkswirtschaftslehre, VWL, BWL, Betriebswirtschaftslehre, Hausarbeit, Praxistransferbericht, Austritt, Referendum, Binnenmarkt, Abkommen, Wirtschaft, Chancen, Risiken, harter Brexit, weicher Brexit, Europäische Union, Europäischer Wirtschaftsraum, EWG, Euro, €, Auswirkungen, Finanzsektor, Bank, Banken, Finanzdienstleistungen, London
Arbeit zitieren
Jan-Eric Safrin (Autor:in), 2019, Brexit. Chancen und Risiken für den Finanzsektor in Großbritannien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139486

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