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Besonderheiten der Bankbilanzierung

Título: Besonderheiten der Bankbilanzierung

Trabajo de Seminario , 2020 , 29 Páginas , Calificación: 1,4

Autor:in: Luke Farmer (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Die Kreditwirtschaft besitzt zweifelsohne einige Besonderheiten in Abgrenzung zur Industrie. Die allgemeine Literatur kann diesen Besonderheiten bei der Jahresabschlussprüfung nicht gerecht werden. Der Umfang und die Bedeutung der gesamten Kreditwirtschaftsbranche ist aber zu groß, um es über Fachpublikationen und Literatur abzudecken. Hinzu kommen Vorschriften von Seiten des Gesetzgebers (zum Beispiel KWG) und eine markante Bindung der Kreditwirtschaft an die deutsche Volkswirtschaft, was der ganzen Thematik weitere Komplexität verleiht. Aus der Natur der Geschäftstätigkeit der Kreditwirtschaftsunternehmen ergeben sich andere wichtige (Bilanz-)Positionen im Vergleich zu Industrie- oder Handelsunternehmen. Dieser Unterschied spiegelt sich auch in den Bilanzen und Jahresabschlüssen wider.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Charakteristika der Kreditwirtschaft und Problemstellung

1.2 Begriffsdefinition

1.3 Volkswirtschaftliche Bedeutung

1.4 Finanzkrisen und die Rolle der Bankenaufsicht

1.5 Der Jahresabschluss und seine Funktion

2. Besonderheiten der Bankbilanzierung

2.1 Einleitung

2.2 Formblätter

2.3 Inhalt der Bilanz

2.3.1 Die Aktivseite der Bilanz

2.3.2. Die Passivseite der Bilanz

2.4 Pensionsgeschäfte

2.4.1 Definition

2.4.2. Unterscheidung

2.4.3 Bilanzierung echter Pensionsgeschäfte

2.4.4 Bilanzierung unechter Pensionsgeschäfte

2.4.5 Ausnahmen

2.5 Erträge und Aufwendungen des Handelsbestandes

2.5.1 Definition Handelsbestand

2.5.2 Saldierung und Bilanzierung des Handelsbestandes

2.5.3 Bewertung des Handelsbestandes

2.6 Finanzanlagevermögen

2.6.1 Definition Finanzanlagevermögen

2.6.2 Ausweis und Bilanzierung des Finanzanlagevermögens

2.7 Fristengliederung

2.8 Bewertung von Vermögensgegenständen

2.8.1 Unterscheidung Anlage- und Umlaufvermögen

2.9 Vorsorge für allgemeine Bankrisiken

2.9.1 Überkreuzkompensation

2.9.2 Bildung stiller Reserven

2.9.3 Beschränkungen

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Projektarbeit untersucht die spezifischen Besonderheiten der Bankbilanzierung und arbeitet die wesentlichen Unterschiede zur Bilanzierung von Industrie- und Handelsunternehmen heraus. Ziel ist es, die komplexen regulatorischen Anforderungen und die besondere Rolle der Banken im Wirtschaftskreislauf kritisch zu beleuchten.

  • Besonderheiten der Bilanzgliederung und -inhalte bei Kreditinstituten
  • Bilanzierung und Bewertung komplexer Transaktionen wie Pensionsgeschäfte
  • Spezifika des Handelsbestandes und des Finanzanlagevermögens
  • Methoden der Risikovorsorge und die Bildung stiller Reserven
  • Regulatorische Rahmenbedingungen und Aufgaben der Bankenaufsicht

Auszug aus dem Buch

2.4 Pensionsgeschäfte

§340b Abs. 1 definiert Pensionsgeschäfte als Vollrechtsübertragung von Vermögensgegenständen. Im Regelfall geht es hierbei um Wertpapiere zwischen Kreditinstitut und Kunden. Pensionsgeschäfte werden von Banken in der Regel getätigt, um sich zu refinanzieren. Zentraler Bestandteil der Pensionsgeschäfte sind der Austausch von Geldbeträgen gegen die Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein damit das Geschäft als Pensionsgeschäft verstanden werden kann.

Abzugrenzen sind hier zwei Arten des Pensionsgeschäftes:

1. Echtes Pensionsgeschäft

Hierbei verpflichtet sich der Pensionsnehmer, den erworbenen Vermögensgegenstand wieder zurückzuverkaufen. Gleichzeitig besitzt der Pensionsgeber auch eine Rückkaufverpflichtung. Das echte Pensionsgeschäft hat Ähnlichkeiten mit einem unbedingten Termingeschäft.

2. Unechtes Pensionsgeschäft

Hierbei ist der Pensionsnehmer berechtigt aber nicht verpflichtet den Vermögensgegenstand zurückzuverkaufen. Der Pensionsgeber hingegen bleibt weiterhin zum Rückkauf verpflichtet, wenn der Pensionsnehmer der Vermögensgegenstand ihm andient. Das unechte Pensionsgeschäft hat Ähnlichkeit mit einer Verkaufsoption wobei der Pensionsnehmer als Käufer auftritt und der Pensionsgeber als Stillhalter der Option.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten der Kreditwirtschaft im Vergleich zur Industrie und definiert grundlegende Begriffe sowie die volkswirtschaftliche Rolle der Banken.

2. Besonderheiten der Bankbilanzierung: Der Hauptteil analysiert spezifische Bilanzierungsvorschriften für Banken, darunter Formblätter, Pensionsgeschäfte, den Handelsbestand, das Finanzanlagevermögen sowie die Risikovorsorge.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer speziellen Aufsicht sowie die Herausforderungen bei der Jahresabschlussprüfung von Banken.

Schlüsselwörter

Bankbilanzierung, Kreditwirtschaft, Jahresabschluss, Handelsgesetzbuch, Pensionsgeschäfte, Handelsbestand, Finanzanlagevermögen, Risikovorsorge, stille Reserven, Bankenaufsicht, Bilanzgliederung, Liquidität, Bewertungsgrundsätze, Kreditinstitute, Aufsichtsrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den bilanzrechtlichen Besonderheiten von Kreditinstituten im Vergleich zu Industrie- und Handelsunternehmen unter Berücksichtigung deutscher Rechnungslegungsvorschriften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die Gliederung der Bankbilanz, spezielle Geschäftsvorfälle wie Pensionsgeschäfte, die Bewertung des Handelsbestandes sowie die Bildung von Risikovorsorgen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist eine kritische Darstellung und Analyse der komplexen Bilanzierungsvorschriften, die für Banken aufgrund ihrer speziellen Geschäftstätigkeit gelten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer kritischen Auswertung gesetzlicher Bestimmungen (HGB, KWG, RechKredV).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Fachabschnitte: Bilanzstruktur, spezielle Finanzinstrumente, Bewertungsmethodik sowie Instrumente zur Risikovorsorge wie stille Reserven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Bankbilanzierung, Pensionsgeschäfte, Handelsbestand, Überkreuzkompensation, Bankenaufsicht und Rechnungslegungsverordnung.

Was unterscheidet die Bankbilanz von einer Handelsbilanz?

Die Bankbilanz nutzt ein Liquiditätsgliederungsprinzip anstatt der klassischen Anlage-/Umlaufvermögensstruktur und enthält bank-spezifische Positionen wie Handelsbestände.

Warum dürfen Banken stille Reserven bilden?

Dies dient dazu, bei negativen Ergebnissen eine Verunsicherung der Kunden und mögliche Bankenruns zu vermeiden und so die Stabilität des Finanzsystems zu sichern.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Besonderheiten der Bankbilanzierung
Universidad
Frankfurt School of Finance & Management
Calificación
1,4
Autor
Luke Farmer (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
29
No. de catálogo
V1139926
ISBN (Ebook)
9783346515377
ISBN (Libro)
9783346515384
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bank Börse Bilanzierung Rechnungswesen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Luke Farmer (Autor), 2020, Besonderheiten der Bankbilanzierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139926
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