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Die Effizienz und Effektivität von Rettungsorganisationen. Badarfsanalyse für die Stadt Wien

Title: Die Effizienz und Effektivität von Rettungsorganisationen. Badarfsanalyse für die Stadt Wien

Diploma Thesis , 2007 , 82 Pages , Grade: 2

Autor:in: Maximilian Frankl (Author)

Business economics - General
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der optimalen Anzahl an Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen für den Raum Wien. Da die Einsatzzahlen in den letzten Jahren stark gestiegen sind und sich die Sanitäter der Stadt überarbeitet fühlen, liegt dieser Arbeit die Vermutung zu Grunde, dass zu wenige Einsatzfahrzeuge im Einsatz sind.

Diese Arbeit ist als Bedarfsanalyse zu verstehen, die die Entwicklung der letzten Jahre betrachtet. Als weiterer Punkt wird auch noch auf die ökonomischen Beweggründe eingegangen, warum private Organisationen sich am Notfallrettungswesen beteiligen und nicht, wie manche anderen Organisationen nur Krankentransporte anbieten.

Derzeit sind fünf Organisationen in das Notfallrettungswesen der Stadt eingebunden. Es sind dies die so genannten "4 für Wien", die sich aus Arbeiter Samariterbund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hospitaldienst und dem Roten Kreuz zusammensetzen und die Wiener Berufsrettung. Unter der Disposition der Berufsrettung, die als Magistratsabteilung 70 der Stadt untersteht, wird das Wiener Rettungswesen organisiert und abgewickelt. Die anderen genannten Organisationen stellen der MA 70 an bestimmten Tagen Rettungs- und Notarztwagen samt Besatzung zur Verfügung.

Das Wiener Rettungswesen und vor allem seine Entstehung und die geschichtliche Entwicklung der einzelnen Organisationen wird genau betrachtet, um zu verstehen, dass es eine gewachsene Struktur aufweist und nicht theoretisch entwickelt und praktisch umgesetzt wurde. Als solch über die Jahre gewachsenes Konstrukt kann und muss es bei Zeiten den veränderten Gegebenheiten angepasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

2.1 Effektivität und Effizienz

2.1.1 Effektivität

2.1.2 Effizienz

2.2 „Rettungskette“

2.3 Sanitäter

2.3.1 Rettungssanitäter

2.3.2 Notfallsanitäter

2.3.3 Allgemeine Notfallkompetenzen

2.3.4 Besondere Notfallkompetenzen

2.4 Einsatzfahrzeuge

2.4.1 Krankentransportwagen

2.4.2 Rettungstransportwagen

2.4.3 Notärztliche Einsatzmittel

2.4.3.1 Notarztwagen

2.4.3.2 Notarzteinsatzfahrzeug

2.4.3.3 Notarzthubschrauber

3 Ökonomischer Hintergrund und Rahmenbedingungen

4 Rechtlicher Hintergrund und Rahmenbedingungen

5 Das Wiener Rettungssystem

5.1 Die Geschichte des Rettungswesens

5.1.1 Die Geschichte des österreichischen und des Wiener Rettungswesens

5.2 Die Organisationen im Rettungsverbund

5.2.1 Arbeiter Samariterbund

5.2.1.1 Arbeiter Samariterbund Österreich

5.2.1.1.1 Arbeiter Samariterbund Landesverband Wien

5.2.2 Wiener Berufsrettung

5.2.3 Rotes Kreuz

5.2.3.1 Österreichisches Rotes Kreuz

5.2.3.1.1 Österreichisches Rotes Kreuz Landesverband Wien

5.2.4 Malteser Hospitaldienst

5.2.4.1 Der Souveräne Malteser Ritterorden

5.2.4.2 Malteser Hospitaldienst Austria

5.2.4.2.1 Malteser Hospitaldienst Austria Bereich Wien

5.2.5 Johanniter Unfallhilfe

5.2.5.1 Der Johanniterorden

5.2.5.2 Johanniter Unfallhilfe Österreich

5.2.5.2.1 Johanniter Unfallhilfe Österreich Landesstelle Wien

5.3 Die Organisationen außerhalb des Wiener Rettungsverbundes

5.3.1 Grünes Kreuz

5.4 Der K-Kreis

6 Kennzahlen zur Einsatzentwicklung

6.1 Entwicklung der generellen Einsatzzahlen

6.2 Einsatzentwicklung nach Schweregrad

6.3 Einsatzentwicklung bei Alkoholintoxikation

6.4 Exkurs

7 Conclusio

7.1 Ökonomische Reflexion

7.2 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit analysiert das Wiener Rettungs- und Notarztsystem vor dem Hintergrund stetig steigender Einsatzzahlen und der subjektiven sowie objektiven Belastung des Rettungspersonals. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer Bedarfsanalyse den zukünftigen Bedarf an Rettungsmitteln zu evaluieren und die ökonomischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen der beteiligten Rettungsorganisationen kritisch zu beleuchten.

  • Analyse der Effizienz und Effektivität im Rettungswesen
  • Strukturelle Untersuchung der "Vier für Wien" sowie der Wiener Berufsrettung
  • Evaluation der Notfallkompetenzen und Qualifikationsstufen für Sanitäter
  • Datengestützte Auswertung der Einsatzentwicklung (2000–2006)
  • Ökonomische Reflexion über den Einsatz freiwilliger versus hauptberuflicher Mitarbeiter

Auszug aus dem Buch

2.4.3 Notärztliche Einsatzmittel

Es ist finanziell und personell nicht möglich jedes Fahrzeug der Wiener Rettung und der Organisationen der Vier für Wien mit einem eigenen Notarzt zu besetzen. Außerdem ist dies auch nicht notwendig, da die meisten Patienten von ausgebildeten Sanitätern auf jeden Fall ausreichend versorgt werden können. Um aber bei Einsätzen, die über die Fähigkeiten, und vor allem Kompetenzen eines Sanitäters hinaus gehen, einen Notarzt zum Einsatzort bringen zu können, gibt es diverse Einsatzmittel, die fix mit einem Notarzt besetzt sind. Man unterscheidet bei diesen zwischen boden- und luftgebundenen Einsatzmitteln. Als Bodengebundene gelten der Notarztwagen und das Notarzteinsatzfahrzeug und als Luftgebundenes gilt der Notarzteinsatzhubschrauber.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet die angespannte Personalsituation bei der Wiener Berufsrettung und die daraus resultierende Problematik für das Rettungspersonal.

2 Begriffserklärung: Definiert die zentralen wissenschaftlichen Begriffe Effektivität und Effizienz und erläutert das System der Rettungskette sowie die Qualifikationsstufen der Sanitäter und Fahrzeugtypen.

3 Ökonomischer Hintergrund und Rahmenbedingungen: Analysiert den Rettungsdienstmarkt als staatlich reguliertes Oligopol und diskutiert die Finanzierung durch Sozialversicherungsträger.

4 Rechtlicher Hintergrund und Rahmenbedingungen: Erläutert die gesetzlichen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie die spezifischen Regelungen des Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetzes.

5 Das Wiener Rettungssystem: Zeichnet die historische Entwicklung des Rettungswesens nach und stellt die Strukturen der beteiligten Hilfsorganisationen vor.

6 Kennzahlen zur Einsatzentwicklung: Präsentiert statistische Daten zur Zunahme der Einsatzzahlen, zum Schweregrad der Fälle und zur Häufigkeit von Alkoholintoxikationen im Zeitraum 2000 bis 2006.

7 Conclusio: Reflektiert kritisch über die Rolle des Ehrenamts im Rettungswesen und mahnt eine Aufstockung der Ressourcen für die kommenden Jahre an.

Schlüsselwörter

Wiener Rettungsverbund, Rettungskette, Sanitätergesetz, MA 70, Notfallrettung, Krankentransport, Effizienz, Effektivität, Bedarfsanalyse, Notarztwagen, Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Einsatzentwicklung, Freiwilligkeit, Rettungsdienstmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Rettungssystem in Wien, analysiert dessen Effizienz und evaluiert den Bedarf an Rettungsmitteln angesichts steigender Einsatzzahlen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen, der historischen Entwicklung und der detaillierten Beschreibung der im Wiener Rettungsverbund tätigen Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist eine Bedarfsanalyse, um zu ermitteln, ob die aktuelle Anzahl an Rettungsfahrzeugen ausreicht, um dem steigenden Patientenaufkommen gerecht zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Analyse verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Bedarfsanalyse, die auf einer Auswertung historischer Einsatzzahlen (2000–2006) und einer Untersuchung der rechtlichen sowie ökonomischen Rahmenbedingungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Effizienz und Sanitäterqualifikationen, eine detaillierte Organisationsbeschreibung der "Vier für Wien" sowie eine datengestützte Analyse der Einsatzentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie Wiener Rettungsverbund, Rettungskette, Sanitätergesetz, Notfallrettung und Bedarfsanalyse sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Warum ist das "Sourcing" durch private Anbieter für den Staat ein Vorteil?

Das System stützt sich stark auf freiwilliges Engagement, was die Kosten für das öffentliche Budget senkt und die Motivation der agierenden Personen als Hobby oder Freizeitbeschäftigung erklärt.

Wie schätzt der Autor die zukünftige Belastung des Wiener Rettungswesens ein?

Der Autor warnt vor einer Überlastung des Personals und sieht einen Mangel an Fahrzeugen, der insbesondere bei Großereignissen wie der Fußball-Europameisterschaft 2008 zu Problemen führen könnte.

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Details

Title
Die Effizienz und Effektivität von Rettungsorganisationen. Badarfsanalyse für die Stadt Wien
College
University of Vienna
Grade
2
Author
Maximilian Frankl (Author)
Publication Year
2007
Pages
82
Catalog Number
V113996
ISBN (eBook)
9783668099012
ISBN (Book)
9783668099029
Language
German
Tags
Effizienz Effektivität Rettungsorganisationen Beispiel Wien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Frankl (Author), 2007, Die Effizienz und Effektivität von Rettungsorganisationen. Badarfsanalyse für die Stadt Wien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113996
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